Halbfertiger Rohbau im Winter

Diskutiere Halbfertiger Rohbau im Winter im Mauerwerk Forum im Bereich Neubau; Hallo, unser Rohbau aus YTONG ist vor dem Wintereinbruch leider nur halb fertig geworden. Einen Tag vor dem ersten Schnee wurde die...

  1. sagoekemo

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    Hallo,

    unser Rohbau aus YTONG ist vor dem Wintereinbruch leider nur halb fertig geworden. Einen Tag vor dem ersten Schnee wurde die Stahlbetondecke EG gegossen. Nun passiert aufgrund Schnee und Temperaturen (nachts bis -10°C) erstmal garnix.

    Man sagt ja immer, ein Rohbau soll einmal überwintern, aber doch bestimmt nicht ohne Dach?!
    Ist die jetzige Situation schlecht für den Rohbau?
    Ist zu befürchten, dass Feuchtigkeit in die Porenbetonsteine dringt (vor allem wenn tagsüber der Schnee antaut)?
    Muss der Rohbau mit einer Plane o.ä. abgedeckt werden, damit nicht mehr Feuchtigkeit reinkommt?
    Wie können wir, wenn der Bau (im Frühjahr oder wenn es milder wird) weitergeht feststellen, ob im Rohbau noch zu viel Feuchtigkeit steckt oder andere frostbedingte Schäden eingetreten sind?

    Danke schon mal für die Beantwortung der Fragen.
    anbei noch ein Bild des Bautenstandes (aktuell +5 cm Schnee).

    [​IMG]
     
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  3. Yilmaz

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    Hallo,
    die decke von schnee befreien und komplett mit folien überdecken so das die folie nach unten 1-2 m übersteht.
    Sollte wirklich nicht wärmer werden bis frühjahr so belassen. Zum schäden wird es so nicht kommen.
    Mfg.

    PS: Wenn kein termin für dachstuhl feststeht würde ich für paar tagen kein-frost wetter nicht weiter mauern, den dann wird schwieriger alles vernüftig abzudecken.
     
  4. #3 Carden. Mark, 28. November 2010
    Carden. Mark

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    Ist zZ die Frosttiefe der Fundamente erfüllt?
     
  5. Yilmaz

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    Die gelände ist minimal tiefer als OK-Bodenplatte. Was kann dagegen sprechen das die frosttiefe nicht erfüllt wird? Siehst du was was ich übersehen habe?
     
  6. sagoekemo

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    Was genau ist damit gemeint? OK Gelände = OK Bodenplatte.
     
  7. #6 Carden. Mark, 28. November 2010
    Carden. Mark

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    Wenn die Frosttiefe von OK (Oberkante) Bodenplatte gerechnet ist - dann fehlen zZ NUR ca 10-15 cm. Aber wenn nicht????
    Bei den heutigen Fussbodenaufbauhöhen und grenzwertigen Bauarten kommt da schnell was zusammen.
     
  8. ralph12345

    ralph12345

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    Die Unterseite der Fundamente muß frostfrei sein, ist das nicht anders nachgewiesen müssen die 80cm von der Frostausgesetzten Oberfläche sein. Ist die Baugrube offen, ist die Oberfläche näher an der Unterseite der Fundamente und die 80cm können unterschritten werden. Wobei ich auf dem Bild jetzt keine tiefere Grube erkennen kann.
    Kann unkritisch sein, wenn der Boden frostsicher ist, Sand und Kiesboden. Wird kritisch mit anderen Bodenarten.
     
  9. tedrei

    tedrei

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    Wenn das Wasser im Mauerwerk gefriert kann es den Ytong-Stein sprengen, er ist dann möglicherweise nicht mehr tragfähig. Insbesondere am Wandfuß kann sehr viel Wasser aus der üblichen Rohbau-Pfütze in die Steine ziehen.

    Wird dieser Winter so streng wie der letzte scheint mir der Schaden vorprogrammiert.
    Besonders schlimm sind viele Wechsel zwischen Frost- und Tauperioden.
    Nur darauf ausgelegte Steine -z.B. Klinkersteine aus Ziegel od. Kalksand- sind frostsicher


    Wer hat denn eigentlich den Bauablauf so geplant, dass es hierzu kommen musste?!

    Gruß tedrei
     
  10. Gast

    Gast Gast

    der Anfangskommentar war vom 28.11. !!
    die werden wohl mittlerweile so klug gewesen sein das kleine Häuschen
    komplett und, mit ein Paar Planen, abgedeckt haben.
     
  11. maveric00

    maveric00

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    Hallo,

    würd' ich nicht drauf wetten, bei meinem Nachbarn (Geklebt bei -2°, Filigranelemente bei Regen aufgelegt, 2 Tage nassgeregnet/geschneit, Schnee weggefegt, gegossen, dann bei -4° - -8° ohne jegliche Abdeckung belassen) sieht's immer noch so aus - nur dass sie nach einer Woche noch 2 Palleten PB-Steine auf die eingeschneite Decke gelegt haben - wohl um zu schaun, ob die Decke statisch tut - tut sie so eingeschalt und durchgefroren auch... :irre

    Schöne Grüße,
    Martin
     
  12. Marc1973

    Marc1973 Gast

    Wann gehts weiter ?

    Unser Rohbau ist wegen des Wintereinbruchs auch nur bis zur Erdgeschossdecke gekommen. Nun sind erfreulicher Weise die Temperaturen wieder über null Grad geklettert. Ab wann nimmt ein Bauunternehmer üblicherweise wieder die Arbeit auf? Überall ruht noch still der See. Sobald der ganze Schnee weggetaut ist? Ich mein man könnte ja mit der Schneeschaufel auch ein bisschen nachhelfen (Auf der Erdgeschossdecke). Oder wartet man gar bis im März eine Woche die Sonne scheint bei 20 Grad? -Ironie-

    PS Architekt ist GÜ, ich hab keinen direkten Kontakt zur Baufirma die mauert.

    PPS : Aussenwände werden mit P-Beton gemauert, Innenwände Kalksandstein.
     
  13. #12 Ralf Dühlmeyer, 4. Januar 2011
    Ralf Dühlmeyer

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    Die Arbeiten können fortgesetzt werden, wenn die zu be- und verarbeitenden Baustoffe und -teile 5°C (+!!!) haben und Temperaturen unterhalb dieses Wertes so lange nicht zu erwarten sind, wie die Stoffe brauchen, um weit genug abzubinden.
    2 Tage Sonne und 3° ü. 0 bringen bei durchgefrorenem Rohbau gar nichts.
     
  14. #13 HarryHeimwerker, 4. Januar 2011
    HarryHeimwerker

    HarryHeimwerker

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  15. bemi

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    Bei allen BH das gleiche, Sonne 2 Grad + und schon klingelt das Telefon (wann gehts weiter)
    Den Schnee kann man doch wegschippen.:28:
    Kein Prob. Herr BH 3 Mann a4 std. a 42,00€ = 504,00€ + mwst. und der Schnee ist weg. :bounce:
    Bauteile trotzdem noch zu Kalt.
    Aber bei den Kosten sagt der BH schon zu teuer.:deal
    bemi
     
  16. Marc1973

    Marc1973 Gast

    Zuerst vielen Dank an Ralf Dühlmeyer und Harry Heimwerker!

    DAZU:

    man muss wohl in jeden Internetforum mit solchen idiotischen Schwachsinnsantworten rechnen.

    Und Hr Bemi: In der Tag gehört es dazu dass man seinen Arbeitsplatz vorbereitet. Natürlich gibt es Leute wie Sie die für jede kleine Selbstverständlichkeit die Hand aufhalten....

    PS: Ohne jegliche Anmerkung von meiner Seite waren die Mauerer gestern vor Ort, haben den Schnee vom der Erdgeschossdecke geschüppt, Paletten mit Steinen hochgehieft und diese zwecks Temperaturangleich schon mal von der Verpackungsplane befreit und sonst auch schon andere vorbereitende Tätigkeiten ausgeführt damits nächste Woche wohl ohne weitere Verzögerungen weitergehen kann.

    ICH bin zufrieden!
     
  17. RMartin

    RMartin

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    Marc: Da hast Du die Antwort von Bemi nicht so ganz verstanden, macht aber nix.

    Ob die Steine, wenn sie noch in der Verpackungsplane geblieben wären, sich von der Temperatur her nicht an die Aussentemperatur angeglichen hätten, wage ich zu bezweifeln...

    Aber ist doch schön wenns Petrus zulässt, Deine Firma voller Elan ist und nächste Woche wieder startet.
     
  18. Synthie

    Synthie Gast

     
  19. RMartin

    RMartin

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    Leute...wenns das Wetter nicht zuläßt zu bauen, dann ist das eben so. Die Baufirmen machen das Wetter nicht.

    Ansonsten müßt Ihr als Bauherren halt entspr. Maßnahmen bezahlen, dass dennoch gebaut werden kann (Einhausungen, Warmbeton, undsoweiterundsofort).
    Oder Ihr macht entspr. Verträge, dass es kein Schlechtwetter gibt. Dann werdet Ihr Euch aber fürchterlich über die angebotenen Preise erschrecken.
     
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  21. #19 Ralf Dühlmeyer, 6. Januar 2011
    Ralf Dühlmeyer

    Ralf Dühlmeyer

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    Marc - das ist kein Service, das ist pure Marktwirtschaft. Wenn seine Leute in der Bude sitzen, sten sie ihn auch nur Geld, also lässt er sie den Weiterbetrieb schon mal vorbereiten, damit sie nicht unnötig lange in der Bude sitzen müssen.
    Wenn der genug Innenarbeit hätte, hättest Du von ihm Bemis Antwort bekommen!

    Mit Handwerkern, die Porenbetonsteine aus der Folie nehmen, damit sie sich in der Witterung so richtig vollsaugen können, wäre ich in keiner Weise zufrieden. Bei mir hätten die schon ein Fax bekommen.

    @ synthie - dann musste halt zusehen, dass Dein Bau bis zum Winter dicht ist.
    Wetterbedingte Stillstandszeiten sind mit zu berücksichtigen oder durch kostenerzeugende Maßnahmen zu verhindern.
     
  22. Thomas B

    Thomas B

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    @Marc1973:
    :mega_lol:
    geniale Idee! Nun können sich die Steine nicht nur in der Temperatur "anpassen", nein, sie haben auch die Möglichkeit sich im Feuchtegehalt mit der Umgebung in Einklang zu bringen....schon mal darüber nachgedacht warum die Steine eigentlich in so einer merkwürdigen Plastikfolie stecken....?:think

    Nachdem für die kommenden Tage Tauwetter + Regen angekündigt ist, wird Dein Rohbauer die Steine jedenfalls nicht mehr vornässen müssen....:mega_lol:

    Natürlich kann der Rohbauer vorbereitende Maßnahmen treffen, das sit auch gut und richtig. Aber wenn -wie bei uns- 20 cm nasser Schnee auf der baustelle liegen (woanders mag es mehr oder weniger sein), wenn nach dem Abschmelzen des Schnees erstmal sowieso Land unter ist (das Erdreich ist noch gefroren, oben taut's...da versickert nix!), dann werden auch ein paar Tage mit Temperarturen über Null zu keinen angenehmen und dem Bau förderlichen Arbeitsbedingungen führen.

    Für alle, die es zufälligerweise nicht bemerkt haben sollten: Es ist Winter, es liegt Schnee, es ist kalt und nass. Da kann man eben nicht ohne Weiteres durcharbeiten.

    Thomas
     
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