Hallendämmung

Diskutiere Hallendämmung im Baupreise Forum im Bereich Rund um den Bau; Moin MOin, Plane die Wanddämmung einer Lagerhalle: Ausgangssituation: Die Wandfläche beträgt ca. 150m². In der Halle sollen Eier...

  1. Eiermann

    Eiermann

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    Moin MOin,


    Plane die Wanddämmung einer Lagerhalle:

    Ausgangssituation:
    Die Wandfläche beträgt ca. 150m².
    In der Halle sollen Eier verpackt und gelagert werden.
    Halle ist mit Kalksandstein gemauert ( 24 cm Stark) und verputzt. Dachkonstruktion besteht aus Nagelplattenbinder auf denen Aluwellblech als Dachhaut verbaut ist.
    Von innen ist die Halle bereits mit 6cm Styrodur gedämmt.
    Der Fußboden ist ungedämmt.
    Neue Fenster sind bereits eingebaut ( 3 Fachverglast)


    Zielsituation:
    In der Halle sollen Heizkörper installiert werden,um die Temperatur im knackigen Winter nachmöglichkeit nicht unter 5 Grad fallen zu lassen.
    Außerdem ist mir wichtig, dass die Halle sich im Sommer nicht aufheizt.Max. 20 grad.

    Sonstiges:
    Die Baumaßnahmen müssen komplett in Eigenleistung zu erledigen sein und es muss vorallem Günstig sein.



    So das müsste fürs erste reichen.


    Vielen Dank schonmal im Vorraus


    Eiermann
     
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  3. planfix

    planfix Gast

    das klingt ein bisschen wirr.
    24 cm ks mit innendämmung + 3 fachverglasung
    gibts eine dachdämmung
    -
    noch ein tipp um wenigstens eine sinnvolle heizung einzubauen... mal bei google folgende suchbegriffe eingeben
    kältetechnik wärmepumpe direktkondensation direktverdampfung hallenheizung...
     
  4. H.PF

    H.PF

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    Definitiv unter 20 Grad bleibst du nur mit einer Kühlung...

    Sonst wird das nix...
     
  5. #4 Alfons Fischer, 8. September 2011
    Alfons Fischer

    Alfons Fischer

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    ist das eine Frage oder eine Feststellung?

    ich vermute mal eine Frage, oder?

    Also:
    • Die Innendämmung der KS-Wand halte ich vor allem wegen dem angestrebten Sommerklima für problematisch.
    • je weniger Fensterflächen es gibt, desto unproblematischer wird es im Sommer.
    • Um den Energieeintrag über das Dach im Sommer zu reduzieren, muss Wärmedämmung her. Und am besten Speichermasse.

    Aber
    • ich will keine Hoffnung machen: Zunächst muss in die Statik der Nagelplatten geschaut werden, diese sind nämlich in der Regel statisch ausgereizt, so dass zusätzliche Lasten gar nicht möglich sind!!!
      Also hat sich dieses Thema schon erledigt, bevor angefangen wurde...
    • Eine sichere Prognose der Innentemperatur wird hier ohnline keiner machen können. Das lässt sich nur mit einer Simulation bewerkstelligen, die vermutlich nicht unter 2.000 - 4.000 Euros zu bekommen ist.
    • Unabhängig vermute ich, dass sich 20°C ohne Kühltechnik im Sommer nicht halten lassen. Ach was heißt hier vermuten - da bin ich sogar fast sicher!

    Ich empfehle, einen versierten Planer einzuschalten, diese u.U. komplexeren Fragestellungen lassen sich ohne Fachberatung vor Ort nicht lösen lassen...
     
  6. H.PF

    H.PF

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    Die Planung kostet erst mal Geld, spart dir aber Fehlinvestitionen in viel höherer Summe.

    Alles genau planen lassen, dann kannst du es selber ausführen. Aber ohne Planung wird das eine kritische Sache...

    Ich bin auch eher für Aussendämmung, die Wände puffern dir die Kälte- und Wärmespitzen ab.
     
  7. R.B.

    R.B.

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    Das wäre auch mein Ansatz. Die Innendämmung ist hier eher hinderlich.

    Das Dach könnte der Knackpunkt werden, wenn da im Sommer die Sonne drauf brennt und im Winter das bischen Wärme nach oben entweicht.

    Aber das sind alles Dinge die

    a.) nicht unbedingt in Eigenleistung zu erledigen sind
    b.) nicht unbedingt günstig sind
    c.) erst einmal geplant werden sollten

    Gruß
    Ralf
     
  8. Eiermann

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    Also, viel Dank schonmal im Vorraus für schnellen Antworten.

    Ich habe mich eben nicht ganz klar aus gedrückt:
    Das Dach besteht aus Nagelplattenbindern die mit Aluwellblech eingedeckt sind und von innen ist als Deckenisolierung ( Parallel zum Fußboden) das Styrodur (Nut und Feder)gegen geschraubt.


    ps. Die Heizen der Halle übernimmt meine Hackschnitzelheizung.



    Vielen Dank nochmal
     
  9. Eiermann

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    Gibt es noch weitere Meinungen???:winken
     
  10. #9 Nutzer des BEFs, 10. September 2011
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    Ich würde über einen Erdwärmetasucher nachdenken. Im Erdreich in ca. 7-8 m Tiefe hast du konstant 8 - 12 Grad. Die kannst du im Sommer wie im Winter nutzen. Also die Luft aus der Halle in den EWT rein und in die Halle wieder rein (minimiert auch das Kondenswasserproblem). Muss man mal durchrechnen, welchen Luftdurchsatz man so braucht.
     
  11. mls

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    ewt in 7m tiefe .. dat is köllsche humor? ;)

    realistisch:
    ewt in 1m tiefe.
    erdreichtemp. rd. 12°
    bringt temperaturreduktion um 1-2°.

    aussendämmung, verschattung, dachraumbelüftung, heizestrich ..
     
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  13. ReinerS

    ReinerS

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  14. #12 gunther1948, 23. April 2012
    gunther1948

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    hallo
    der will keine stalldämmung sondern die eier auf 20° temperatur halten und das im sommer.
    dann ist das schon mal der falsche ansatz weil du die wände als puffer und speichermasse ins nirwana schickst.
    nagelplattenbinder und zusatzlast am untergurt geht nicht ohne die statische berechnung zu kennen. wenn du pech hast ist am untergurt nur eine mittige punkt-/mannlast eingerechnet oder ca. 0,40 kn/qm deckenlast.
    mit üblichen dämmstoffen wie styropor,styrodur, mineralfasern etc. bekommst du den sommerlichen wärmeschutz nicht gebacken.

    gruss aus de pfalz
     
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