Hat der Eli hier gepfuscht?

Diskutiere Hat der Eli hier gepfuscht? im Elektro 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo liebes Expertenforum, ich bin neu hier, lese allerdings schon eine Zeit lang mit, ein tolles Forum :respekt Nun habe ich auch mal eine...

  1. Recharge

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    Hallo liebes Expertenforum,

    ich bin neu hier, lese allerdings schon eine Zeit lang mit, ein tolles Forum :respekt
    Nun habe ich auch mal eine Frage:

    Zur Zeit lasse ich mein neues Häuschen errichten (namenhafter BT)
    Allerdings gefällt mir die Elektroinstallation überhaupt nicht, :mauer d.h. wie der Elektriker die Leitungen verlegt hat.
    Ich füge ein Bildchen ein damit ihr wisst was ich meine...
    Ich habe dieses Schlamassel auch schon, mir Persönlich bekannten Elektrikern gezeigt, und die haben nur die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen! :yikes

    Darauf hin habe ich den zuständigen Bauleiter Kontaktiert, und auf die nicht Fachgerechte verlegung der Impus hingewiesen, allerdings erhielt ich nie eine Reaktion von diesem! :mad:
    Mittlerweile wurde geputzt, aber die falsch geknickten Leitungen wurden vorher nicht Korrigiert!
    Was meint Ihr kann ich es so durchgehen lassen? Oder geht eine Gefahr von dieser Art von Verlegung aus?
    Ich weiss nicht mehr wie ich nun weiter vorgehen soll, hat jemand auch hier einen Tip für mich?

    Ps. ich habe noch mehr Bilder, falls gewünscht.

    Grüße

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  3. #2 Ralf Dühlmeyer, 10. August 2007
    Ralf Dühlmeyer

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    die VDE schreibt eine andere Art Ecke vor.
    Ob das praktisch eine Gefahr ist (mit dem rechten Winkel) möchte ich mal leicht anzweifeln - ich habe insbesondere in Altbauten noch nie eine VDE gerechte Ecke gefunden, aber auch noch nie einen Schaden. Und dort sind die Kabel erheblich stärker belastet als in heutigen Installationen.
    Mich würden eher so Dinge wie Schlitze in 11,5er Wänden, Bitumen als Haftverhinderer auf geputzten Wänden und der (wahrscheinlich) auch in den Bädern allgegenwärtige Gips als Klebemittel stören.
    Die Installationszonen (deren Einhaltung) müsste man mal genauer nachmessen.
    MfG
     
  4. Julius

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    Nicht ganz:

    Der VDE läßt beide Arten der Eckausbildung von Stegleitung zu.

    Nur muß die geknickte richtig ausgeführt werden! Dazu gehört, daß die Leitung nicht scharf geknickt werden darf (mittels Hammer oder so), was - je nach Putzdicke - dazu führt, daß an jenen Stellen Vertiefungen im Mauerwerk anzulegen sind, damit die Überdeckung ausreichend bleibt.
    Außerdem verliert man durch die Knickecken einen wesentlichen Vorteil der Stegleitung, nämlich ihre geringe Kurzschlußneigung.

    In der Praxis ist das jedoch - wie von Ralf richtig angeführt - kein nennenswertes Problem.

    Ihr habt halt ne billige Ausführung bestellt und auch bekommen...
    Und wegen der BT-Konstuktion ist es genaugenommen auch nicht Euer Haus, sondern ein fremdes, wo Ihr nix zu melden habt! Der BT könnte Dir sogar verbieten, die Baustelle vor der Übergabe zu betreten.

    Die Fotos sind zwar nicht toll, aber besonders schlimme Dinge erkenne ich darauf nicht. Schön ist allerdings was anderes. Aber schön fordert die Norm nicht. Wobei sogar zu klären wäre, ob Gültigkeit der einschlägigen Normen überhaupt vereinbart wurde (Vertrag?).
    Hast Du mal ein Detailbild von einer Deiner Knickecken?

    Die Installationszonen sind übrigens nur Vorzugsmaße, Leitungen dürfen sehr wohl auch anderwärts liegen!
     
  5. Recharge

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    Bestellt haben wir das nicht, wir wurden ja noch nicht mal gefragt, im Vertrag steht halt "Nach VDE" Währen wir gefragt worden hätte ich sogar die Mehrkosten auf mich genommen :(

    Na, na, na...nicht gleich so ausschweifen...ich habe dem BT ja nichts getan...es ist halt nur dass ich mich über die elektroinstallation ärgere, und mach Praktisch die Arbeit, die der BT eigendlich machen sollte, da der Bauleiter, wenns hoch kommt alle paar Monate vielleicht ein mal für ne halbe stunde da ist, (zum Klönen).

    Obs unter Putz schön oder nicht schön ist mir relativ egal, nur richtig sollte es schon sein.

    Dass die dosen 3cm zu Tief sind, damit habe ich mich schon abgefunden. :(


    Verstehe ich nicht, den Satz, könntest du dies mal näher erläutern? Bitte... :p

    Ach ja die Fotos...
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  6. #5 Ralf Dühlmeyer, 10. August 2007
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    Selber :p
     
  7. Julius

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    Doch, ich schweife gerne mal derart ab. Nämlich um Dir - rechtzeitig - klarzumachen, wie die Lage ist! Wenn Du keinen Händel mit dem BT hast, umso besser.
    Nur würde ich das nicht so bezeichnen, wenn Du mögliche Mängel moniert hast und die Reaktion lediglich in einem Achselzucken bestand...

    Danke für die neuen Fotos. Aber leider helfen uns derartige Ausschnittvergrößerungen nicht viel weiter, weil die Auflösung sehr gering ist (Handykamera?).
    Soweit man es erkennen kann, scheinen mir die Leitungen aber nicht unzulässig malträtiert zu sein. Allerdings fehlen die erwähnten Vertiefungen an den Knickstellen. Jetzt müßte man wissen, wie dick der Putz ist, um beurteilen zu können, ob die Leitung an jenen Stellen noch ausreichende Überdeckung besitzt.

    Daß "nach VDE" im Vertrag steht, ist hingegen gut.
    Da kannst Du z.B. schonmal verlangen, daß Dosen, die mehr als 10mm zu tief in der Wand sitzen, durch Putzausgleichsringe verlängert werden (das geht auch nachträglich). Auch besteht dann Anspruch auf Wandauslaßdosen (die werden gerne "eingespart"...) und neuerdings 30mA-Fehlerstromschutzschalter für sämtliche Stromkreise (die Steckdosen besitzen oder zu Feuchträumen wie Keller, Garage oder Außenanlagen gehören).
     
  8. Recharge

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    Ohoh :eek:

    Na ganz toll :motz
    Aber schützen nicht die Wandfliesen vor feuchtigkeit?? :confused:

    [​IMG]
     
  9. Recharge

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    Also mit dem Hammer wurden diese nicht bearbeitet, so weit ich das beurteilen konnte, ich schätze, er diese einfach mit der had umgeklappt...

    15mm
     
  10. Recharge

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    mit der Hand umgeklappt...

    sorry für den Tippfehler
     
  11. Mickey

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    keine Schlitze in 11,5er Wänden? Wie soll das funktionieren?? Bei uns wäre es nicht gegangen - ausser vielleicht mit einer A-Installation, die ICH nicht wollte. Aber so richtig toll wir es ein Leerrohr in eine 11,5er Wand zu legen :yikes
     
  12. Julius

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    Die Fliesen schon. Nur die Fugen nicht!

    Aber verrate uns doch erstmal, welche Art von Putz im Bad überhaupt verwendet wurde/wird?

    Vielleicht halten die es ja mit unserem Robby und verwenden sowieso Gipsputz. Dann wäre es unproblematisch.
    Und auch bei z.B. Kalkzementputz sehe ich es in häuslichen Bädern nicht so tragisch, sofern die Gipspflaster nicht allzugroß sind und vor allen aus der Fläche nicht wesentlich überstehen.
     
  13. Julius

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    Hat sich schon wieder überschnitten...

    Wenn auch an jenen Knickstellen die 15mm vorhanden sind, ist wohl die Mindestdeckung (5mm) über der Stegleitung so grad noch gegeben.
     
  14. Recharge

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    Hmm... :confused: weiss ich leider nicht...

    Wer zum .... ist Robby :winken

    Ich habe mir den Gips mal angesehen gehabt, das scheint kein normaler Gips zu sein, der fühlt sich ziemlich fest an und bildet eine sehr glatte Oberfläche wie als ob`s bauschaum währe nur sehr viel fester...
     
  15. #14 Ralf Dühlmeyer, 10. August 2007
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    Na Super...

    Flachsturz um 90° gedreht eingebaut. :mauer :mauer :mauer
    MfG
     
  16. Recharge

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    ...öhm wat? :lock

    Meinst du das graue Ding über dem Eingang?
     
  17. Julius

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    Ja, das meint Ralf

    ...was soll man auch machen, wenn der Sturz einfach zu breit war für das schmuchtige Mäuerchen? :shades
    Hochkant hat es dagegen genau gepaßt! :respekt

    Der Eli muß ja ein ziemliches Gottvertrauen haben. Gleich mehrere Rohre in einen Schlitz. Aber der Putz hält es dann bestimmt lang genug zusammen, bis die Gewährleistungsfrist um ist...
     
  18. pauline10

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
    Eli Pfusch

    Hallo,

    also zunächst mal hat eine „Bauherr“ der sich in die Hände eines Bauträgers begibt, etwa die gleichen Rechte, wie ein Autokäufer, der dem Arbeiter am Fließband vorschreiben will, wie er die Leitungen zu verlegen hat. Aber er darf die Fliesenfarbe bestimmen so wie der Autokäufer die Farbe des Lackes und der Poster auswählen kann. Das alles muß er sich eben vorher überlegen.

    Der Eli hat die Leitungen in der Tat etwas freizügig verlegt. Aber wenn sie nicht beschädigt sind und der Putzer sie zudecken kann ist der Punkt erledigt.
    .
    Der Flachsturz ist das Zugband in dem Gewölbe mit dem darüber befindlichen Mauerwerk. Nach den „Richtlinien für die Bemessung und Ausführung von Flachstürzen“ im Mauerwerkskalender von 1980 müssen sie mindestens 6 cm hoch und 11,5 cm breit sein. Müssen sie nur die Last des darüber befindlichen Mauerwerks abtragen (Türsturz) genügen 5 cm Höhe. In der Druckzone müssen die Steine mindestens die Festigkeitsklasse 12 haben und vollständig gefüllte Fugen mit Mörtel mindestens der Gruppe II ausgeführt werden. Ob der Stahl im Zugband „auf dem Bauch oder der Seite liegt“ ist bedeutungslos. Er wird ja in der Konstruktion nur gezogen. Ich habe allerdings den Verdacht, daß die Breite von 11,5 cm unterschritten ist.
    .
    Das wäre dann ein Mangel dem man nachgehen könnte.
    .
    Schlitze in Wänden sind ein ewiges Thema. Ich habe den Schlitz nicht gesehen. Grundsätzlich sind waagerechte Schlitze verboten. Ausnahme: kurze Schlitze können in ausreichend dicken Wänden zulässig sein.
    .
    Senkrechte Schlitze können über die ganze Wandhöhe gehen und die volle Tiefe der Wand umfassen. Also ein durchgehender Schlitz in einer 11,5-er Wand für ein 100 mm starkes Abflußrohr. Die verbleibenden Wandteile müssen dann allerdings mindestens 400 cm² Querschnitt haben. Das ist bei einer 11,5-er Wand eine Breite von 37,5 cm. Die verbleibende Wand ist dann ein Pfeiler. Sie darf nur zu 80% auf Druck belastet werden und fällt für die Abtragung von horizontalen Lasten praktisch aus. Das muß der Bauträger mit dem Tragwerksplaner abzustimmen.

    Gips und Zement führen zu Treiberscheinungen wenn Feuchtigkeit dazukommt. Das entstehende Etringitt nimmt 32 Moleküle Wasser auf und vergrößert sich entsprechend. Bei jahrhunderte alten Bauwerken in den neuen Ländern hat man das gerade festgestellt nachdem man die mit Gips gemauerten Wände mit Zementinjektionen „verstärkt“ hatte. Selbstverständlich nach entsprechenden Gutachten der „Fachleute“. Folge dieser „Sanierung“: „Rückbau“, wie man einen Abriß vornehm umschreibt und Rückzahlung der Sanierungszuschüsse.

    Im häuslichen Bad ist in der Regel nicht genügend Feuchtigkeit vorhanden um diese Schäden auszulösen. Vermeiden sollte man es natürlich trotzdem! Ansonsten treibt es irgendwann die Fliesen wieder von der Wand.....

    Gruß

    Pauline
     
  19. Recharge

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    Hallo, erst mal vielen Dank für eure Anregungen, bzw. Kommentare.

    um noch mal kurz auf den Beitrag von pauline10 zurück zu kommen...

    pauline10, ich finde das Kann man mit einem Autokauf kaum vergleichen, klar stelle ich mich nicht ans Fließband und schaue den Aautobauern beim zusammenbauen eines neuen Autos zu. Aber hier kann man sich bereits vorher über die Eigenschaften und Qualität eines PKW`s informieren, z.B. diverse Tests in Autozeitschriften etc. Was bei einem Haus kaum machbar ist. Außerdem fährt man so ein Auto, i.d.R. auch nur 5-10 Jahre (wenns hoch kommt) hier ist es auch einfacher, etwailige Konstuktionsmängel zu korrigieren als man es beim Haus kann...außerdem kann man ein Auto mal eben verkaufen, wenn es zu viele Probleme machen Sollte. Ich kann mir nur sehr schwer vorstellen, wie man denn Konstruktionsmängel (hier währen es baumängel am Haus) ohne weiteres wieder beheben kann. Außerdem ist eine anschaffung eines Eigenheimes i.d.R. eine Anschaffung fürs Leben, was bei einem Auto in den seltensten Fällen so ist.
    Ich denke das ist schon ein Unterschied.

    OK...aber ich muss sagen, dass dein Beitrag sehr informativ ist und daher möchte ich noch mal kurz die offenen Fragen klären.

    Ich habe darüber bereits einiges gelesen, und du hast völlig Recht, der Stahl muss nicht umbedingt nach oben zeigen, dies wird nur aus Brandschutztechnischen gründen, von den Herstellern empfohlen.
    Und ja deine befürchtungen bestätigen sich, die Breite von 11,5 cm ist unterschritten, aber ich denke dass es nicht so schlimm ist, da es keine tragende Wand ist. :mauer

    Es sind sowit keine waagerechten Schlitze gemacht worden, mit einer Ausnahme ca.15cm breit.

    da fällt mir nur der passende Satz von Julius zu ein:
    In diesem fall trifft es warschienlich wieder zu: bis die Fliesen von der Wand fallen ist die Gewährleistungsfrist bereits um.
    Mir stellen sich hier aber zwei Fragen:
    1. Gehört das nicht in die Kategorie verdeckte Mängel? Resultierend mit verlängerter Haftungsfrist?
    2. Was soll ich denn jetzt noch dagegen unternehmen? Da es ja bereits geputzt wurde? :confused:

    Grüße
     
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  21. #19 Ralf Dühlmeyer, 13. August 2007
    Ralf Dühlmeyer

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    Für Pauline zum Nachlesen
    http://www.kalksandstein.de/bv_ksi/fach/bauphysik/statik/schlitze.htm
    Die Schlitze sind TIEFER als 10 mm


    Zu 1 Nein!
    1. ist der Mangel ja jetzt bekannt und 2. gehört zur Arglist Ausführung wieder besseres Wissen in "böser" Absicht.
    Zu 2. Mangel anmelden - passieren wird nix.
    Und für die Zukunft einen EIGENEN Bauleiter beschäftigen, der sowas rechtzeitig sieht, Ihnen mitteilt und dem BT/GÜ auf den Füßen steht.
    MfG
     
  22. Julius

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    Genau

    Der Fragesteller hat nun - leider für seinen Fall zu spät - immerhin erkannt, daß ein Hausbau/-Kauf strengeren Kriterien genügen sollte als ein Autokauf.
    Leider hatte er dies vorher nicht berücksichtigt und ist nun rechtlich genau in der Situation, welche Pauline zutreffend beschrieben hat!

    Fazit:
    Es wurde "ein Stück Haus" bestellt und geliefert.
    Nun gilt - "Vogel friß oder stirb"...
     
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