hat Erdwärme Auswirkung auf Nachbargrundstück?

Diskutiere hat Erdwärme Auswirkung auf Nachbargrundstück? im Sonstiges Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, auf meinem Nachbargrundstück werden gerade 4 Bohrungen für Erdwärme vorgenommen. Es geht bis in eine Tiefe von ca. 80m. Das ganze ist...

  1. Bauli

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    Hallo,

    auf meinem Nachbargrundstück werden gerade 4 Bohrungen für Erdwärme vorgenommen. Es geht bis in eine Tiefe von ca. 80m. Das ganze ist etwa 5m von meinem Haus entfernt. Frage: Könnte das eigentlich Auswirkungen auf meinen Keller haben? Ich hab mal was von "vereisten Kellern" gehört, oder mache ich mir da unnötige Gedanken?

    Bauli
     
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  3. #2 Achim Kaiser, 14. Januar 2007
    Achim Kaiser

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    Bis der Keller vereist ist, ist der Nachbar vermutlich Pleite ob der Stromrechnung die er da bekommen würde.

    Bei 5 m Abstand zur Kellerwand sind m.E. keine Auswirkungen zu befürchten.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  4. Quelle

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    mir hat man gesagt, dass die 3m zur grenze einzuhalten sind.

    das war aber eine person, die mir eine menge erzählt hat, wenns ihr ruhe brachte :biggthumpup:
     
  5. Bauli

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    Aja, interessant - in meinem Fall ist sie nur ca. 1m zur Grenze. Wie laut ist denn so eine Wärmepumpe?
     
  6. Quelle

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    die mit bohrung dürftest du net hören können
     
  7. Hendrik42

    Hendrik42

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    Nee, die mit Bohrung hört man höchstens im Haus und noch dann, wenn die Schallentkopplung verpfuscht wurde.
     
  8. Lukas

    Lukas

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    ...beim Bohren.

    :winken
     
  9. voggel

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    Pfälzer ist das höchste was ein Mensch werden kann

    Servus , auch 1 Meter macht nix , wen nder NAchbar das mit den Behörden abgestimmt hat .

    Laut ist nur das Bohren , da kommt wieder Erde drauf ( Leitungen liegen auf ca 1,50 m ) und Ruhe ist , du siehst und hörst nie wieder was davon ...


    Wenn die Bohrungen richtig verdichtet ausgepumpt werden mit Füllmaterial , wirst du nie wieder was sehen von der Bohrung ...

    GRuss Voggel ( der auch Erdwärme gebort bekommen hat )
     
  10. planfix

    planfix Gast

    nachbarschaftsschützend gibt es wahrscheinlich nix, wozu auch. wirft keinen schatten, nimmt nicht die sonne, mach keinen lärm usw. . außerdem müssen solche bohrungen genehmigt werden. dazu muß ein geologisches gutachten erstellt werden. du kannst davon ausgehen, dass das so dann schon in ordnung ist. für den fall dass da das erdreich vereist, müsste da jemand gepennt haben. deshalb wird ja ein geol. gutachten gefordert. eine großräumig vereiste erdsonde generiert sich nicht mehr ausreichend und bringt dann ja keine leistung mehr. also nicht verrückt machen lassen. 4 mal 80m sind sehr viel, damit kann man schon einige qm heizen bei durchschnittlichen bodenverhältnissen. in meiner region werden für ein efh meist 2x90m gebohrt. die entzugsleistung ist abhängig vom wärmebedarf der hauses, also größe und dämmung. geräusche hörst du später nicht. die WP wird wohl im keller deines nachbar stehen und auch der kann ruhig schlafen.
     
  11. #10 Ingo Nielson, 15. Januar 2007
    Ingo Nielson

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    der boden wird kälter - das würde mir als nachbar schon reichen.
    geht man davon aus, das bohrungen schon 5-6 meter auseinander liegen müssen, damit das system funktioniert, müsste man schon die 3 meter abstand einhalten. ansonsten nimmt man dem nachbarn die möglichkeit, sein grundstück zum zwecke der nutzung erneuerbarer energien bestmöglich zu nutzen. die bauordnungen hinken hier etwas hinterher, ich denke mal, bei den nächsten novellierungen werden mindestens 3m kommen.
    da der boden des nachbarn nachweislich verändert wird, würde ich mit der abstandsproblematik sehr vorsichtig umgehen.
     
  12. Rene'

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    Hallo!

    Mit hat das Bohrunternehmen das bei uns gebohrt hat denn Sinn der Grenzabstände anders erklärt:

    Eine Sondenbohrung kann nie genau 90 Grad zur Oberfläche eingebracht werden, ausserdem verläuft der Bohrer je nach Bodenbeschaffenheit so um die 1-2%.

    D.h. also eine 80 Meter tiefe Bohrung kann an der Spitze bis zu 1.6 Meter neben der oberen Bohröffnung liegen und läge bei nur einem Meter Grenzabstand somit auf dem Nachbargrundstück. Das könnte theoretisch Probleme geben.

    Aus diesem Grund halten Bohrunternehmen in der Regel 3 Meter Grenzabstand ein.
    Ausserdem stelle man sich den Fall vor der andere Nachbar bohrt auch nur einem Meter von der Grundstücksgrenze entfernt?! Dann hätte man einen Sondenabstand von nur 2 Metern.

    Hat man mir so erklärt.

    Gruß Rene'
     
  13. planfix

    planfix Gast

    also kommt die sonde in 50m tiefe der grenze ziemlich nah.
    das ist doch typisch deutscher unfug!
    da unten gibs auch keine regenwürmer mehr;)
     
  14. Quelle

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    wie war das noch? einem gehört das grundstück nur bis zu einer gewissen tiefe? hmm.
     
  15. #14 Ingo Nielson, 15. Januar 2007
    Ingo Nielson

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    ...und wenn die zwei bohrungen 2m nebeneinander liegen, bleibt auch die heizung kalt... :---)

    mannomann, es ist doch völlig logisch, dass man 3m abstand einhält, da sich bei sondenabständen >5m die entzugsleistung nicht mehr ausreicht.
     
  16. planfix

    planfix Gast

    weißt du ingo, ich hab hier 2 geolg. gutachten liegen. die das da haben völlig richtig drinne stehen, müssen wir jetzt darüber diskutieren was die gutachter für richtig befunden haben. die werden ihren job schon beherrschen. und solange es keine vorschrift zum grenzabstand gibt, ist es wohl auch nicht falsch.
     
  17. #16 Ingo Nielson, 15. Januar 2007
    Ingo Nielson

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    zum nachdenken

    weißt du isa, manchmal braucht man kein gutachten, sondern einfach nur den gesunden menschenverstand. sorry, aber ich verstehe deine denkweise nicht. es ist doch völlig logisch, dass du den nachbarn beeinträchtigst, wenn du die sonde 1m von seiner grenze niederbringst. ob es dafür eine abstandsflächenregelung gibt ist doch dabei völlig nebensächlich, letztlich -wenn dann auch nichts im nachbarrecht verankert sein sollte - zählt für mich auch noch die "GEGENSEITIGE RÜCKSICHTNAHME"!!! :think
    bei meinem aktuellen projekt haben wir auf der seite, auf der die sohleleitung ins haus geführt wird auch nur 3m zur grenze. ich habe dem bauherren vorgeschlagen, die leitung ums haus zu führen, so dass wir die sonden (abstand 6m) im garten installieren konnten (grenzabstand 5m). für meinen bauherren war es selbstverständlich, es so zu machen. und was kosten denn 40m PE-Rohr? nix.
    lies dir deinen letzten post bitte noch einmal durch und denke besonders über den letzten satz noch einmal nach. ja, mag sein, dass einige gutachter ebenso denken, aber wird dadurch die grundhaltung, die dahintersteckt, besser?
    schöne grüße
     
  18. Rene'

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    Wie gesagt war das die Aussage des Bohrunternehmers. Ob die rechlich verbindlich ist kann ich nicht sagen.

    Hörte sich aber recht plausibel an. Wenn man jetzt noch annimmt das die Bohrung nicht genau 90 Grad gebohrt wird ergibt sich pro Grad abweichung einen Versatz von 18 cm / 10 Meter Bohrtiefe. Die ganzen Faktoren zusammen können schon mal schnell einen Meter aus machen.

    Aus dem Grund hält der Bohrunternehmer mit dem ich zu tu'n hatte grundsätzlich die 3 Meter Grenzabstand ein.

    Gruß Rene'
     
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  20. Hendrik42

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    Ab 100m brauchste eine Bergbaugenehmigung, aber das Grundstück gehört Dir noch.

    Wie weit man nach "oben" Rechte hat, weiss ich aber gerade nicht. Darf ich Flugzeuge, die über mein Grundstück fliegen, mit ner Kartoffelkanone abschiessen?

    Gruß, Hendrik
     
  21. Quelle

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    bis 10 ist es wohl net malanzeigepflichtig. das scheint aber länderabhängig zu sein.
     
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