Haus Bj62 Socke/Fundament abdichten

Diskutiere Haus Bj62 Socke/Fundament abdichten im "Bautenschutz" Forum im Bereich Altbau; Hallo! Ich bin neu hier, ich heiße Matthias und komme aus dem Sauerland/NRW. Wir bewohnen ein Einfamilienhaus in Hanglage. Das Kellergeschoss ist...

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  1. #1 Mdm1fox, 05.10.2022
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    Hallo!
    Ich bin neu hier, ich heiße Matthias und komme aus dem Sauerland/NRW. Wir bewohnen ein Einfamilienhaus in Hanglage. Das Kellergeschoss ist somit auf der Hang-Seite frei. Im Kellergeschoss haben wir eine Einliegerwohnung die ich renovieren möchte. Dabei ist aufgefallen das die Wände im Bodenbereich feucht sind und der Putz sich löst. An der Außenwand ist der Putz auch kaputt. Bevor ich mich an die Innenwände mache, möchte ich zuerst die Außenwände in Stand setzen. Der Putz muss erneuert werden, dazu würde ich gerne aber auch den Sockelbereich abdichten. Ich habe bereits etwas gegraben. Aktuell sind es etwa 1,5m tiefe und ein Ende des Fundaments ist nicht in Sicht. Wie sollte ich hier am besten vorgehen? Mein Plan war eigentlich, bis Fundamentende freilegen, Mineralisch verputzen und mit Dichtschlämme versiegeln.
    Vielen Dank schon mal für eure Tipps und liebe Grüße aus dem Sauerland.

    Matthias
     

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  2. #2 thomenec, 05.10.2022
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    Hallo,
    zu den korrekten Maßnahmen zur Abdichtung kann ich leider nichts beitragen, möchte aber anmerken dass Dein Vorhaben nach Stand der Dinge und Deinem Foto gefährlich erscheint.

    Du bist schon bei 1.5 m Tiefe in einem wie es scheint recht locker gelagerten Boden. Tiefer als 1.25 m darfst Du ohne Verbau generell nicht ausheben und auch das kann bei sehr losem Boden schon zuviel sein. Der gelagerte Aushub muss zudem min. 80 cm Abstand zur Grabenkante haben, u.U. auch mehr. Du läufst sonst Gefahr bei Abbruch der Kante verschüttet zu werden. Dein Arbeitsraum erscheint mir desweiteren zu schmal um darin sinnvoll Arbeiten ausführen zu können.

    Richte Dich auf einen breiteren Aushub mit Abtreppungen zur Grabenkante ein, damit Dir nichts einstürzt. Ein Verbau wäre aufwändig und Dir zudem bei den Arbeiten wieder im Weg. Wenn das Deine Kraft und Willen übersteigt, hol Dir Hilfe bei einem Unternehmen was das täglich macht und Erfahrung und Maschinen dafür hat. Sich von Hand kaputt zu schaufeln ist wahrlich kein Vergnügen.

    Viele Grüße
     
  3. #3 VollNormal, 05.10.2022
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    Ergänzend noch eine weitere Warnung: ohne Standsicherheitsnachweis für genau diesen Lastfall solltest du es tunlichst unterlassen, die gesamte Wand in einem Zug freizulegen. Der Boden neben dem Fundament braucht in der Regel die Auflast der darüber liegenden Erdmassen. Nimmst du die auf ganzer Länge weg, fehlt quasi der Gegendruck zu den Bauwerkslasten. Setzungsschäden bis hin zum kompletten Einsturz können die Folge sein. Deshalb dürfen solche Ausschachtungen nur abschnittweise vorgenommen werden.
     
  4. #4 Mdm1fox, 05.10.2022
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    Hallo,

    Danke für die Warnung und Tipps. Die komplette Wandlänge wollte ich nicht auf einmal wegnehmen. Hab mir schon gedacht dass das das nicht so gut ist. Zum Graben habe ich einen Bagger zur Verfügung. Ich bin mir nur nicht sicher ob es bautechnisch so sinnvoll ist, so tief zu graben. Die Oberkante des Erdreich ist im Grunde auch die Höhe des Kellerbodens.
    Gruß

    Matthias
     
  5. ynnus

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    Zusätzlich zum verputzen und einer Dichtschlämme am besten mit einer Bitumendickbeschichtung abdichten und wenn es schon mal offen ist und im Keller auch Wohnraum ist gleich noch (z.b mit xps) dämmen.
     
  6. Alex88

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    das ist ein gefährliches Unterfangen, wie in #2+3 geschrieben wurde, bevor hier noch lebensgefährliche Tipps gegeben werden, machen wir mal zu
     
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