Haus breiter oder länger?

Diskutiere Haus breiter oder länger? im Architektur Allgemein Forum im Bereich Architektur; Hallo, ich habe gerade das Gefühl mich wohl etwas zu sehr darauf versteift zuhaben den Wohn-Essbreich nebeneinander zu gestalten. Mit knapp...

  1. Micki77

    Micki77

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    Hallo,

    ich habe gerade das Gefühl mich wohl etwas zu sehr darauf versteift zuhaben den Wohn-Essbreich nebeneinander zu gestalten. Mit knapp 10,5m Grundstücksbreite und einer "ausreichend" großen Garage (~3m) werden 7,5m ( und 11m Länge) mit 36,5cm Mauerwerk ziemlich knapp.
    Vom Baufenster haben wir noch genügend Platz das Haus länger zu machen. Dafür müsste das Haus aber auch schmäler werden um im Budget zu bleiben. Das bedeutet Wohnbereich und Essbereich getrennt. Ungefähr so:

    Grundriss WZ und EZ getrennt

    Ich habe Schwierigkeiten mir das vorzustellen. Wirkt das Wohnzimmer dann nicht etwas "gedrungen"? Das Problem ist auch unsere Eckcouch 280x200 so zum TV zu platzieren, daß man ungefähr 3m Abstand hat und die Sonne nicht dauernd auf den TV oder einem ins Gesicht scheint. Vermutlich müsste man die Couch dann um 180° drehen. Neee,oder?! Der Essbereich ist aber wesentlich entspannter. Mir gefällt der Grundriss eigentlich :)

    Ich habe bei einem gemeinsamen Wohn-Essbereich ähnlich wie hier:

    Grundriss WZ+EZ

    bedenken, daß die Beweglichkeit um den Esstisch (100x180 mit 5 Stühlen) sehr stark eingeschränkt ist. Der Planer empfiehlt einen Erker, dann wird die Garage aber kleiner als 3m. Also, sind 6,70m lichte Breite (x4,17m = 28qm) für ein WohnEsszimmer mit einer 280x200cm Couch und einem 100x180cm Esstisch+5 Stühle ausreichend? (Der HAR würde zur Speisekammer werden)

    Was würdet ihr empfehlen? Welche Nachteile und Vorteile haben die Grundrisse für sich?
     
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  3. Micki77

    Micki77

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    Hab mal an einen Grundriss erstellt, der mir aber noch nicht 100% gefällt. Genauer gesagt der Eingangsbereich mit Flur, Garderobe und WC. Kann man da eurer Meinung noch optimieren ohne den ganzen Grundriss über den Haufen zu werfen?
    EG_mit_Keller.jpg
     
  4. nolu13

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    Du möchtest so nicht wohnen,oder?
    Auch in "Rot" und Umland wird es Mietobjekte geben,die besser bewohnbar sind .
     
  5. Gast036816

    Gast036816 Gast

    mach auf der variante wz + ez getrennt weiter, die ist gefälliger und ausbaufähig. den rest schmeiß weg.
     
  6. Micki77

    Micki77

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    Wieso nicht?
     
  7. Micki77

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    Das überlasse ich dann dem Architekten. Wie man ein ähnliches Wohngefühl hinbekommen soll bei einer DHH,die auf der offenen Seite im Abstand von 3,5m eine Nachbar Garage hat,die das ganze Licht für den Essbereich wegnimmt, ist mir ein Rätsel. Die Aussicht aus dem seitl. Fenster wäre auch nicht besonders schön.
    Nachteilig wäre auch den Carport zwischen der D H H und der Garage so weit nach hinten setzen zu müssen. Da hat man einen relativ weigen Weg vom Eingang zum Auto.
     
  8. Anda2012

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    Ich plädiere auch für erstere Variante. Das schaut schon mal richtig gut aus!
    Ich würde wirklich in Richtung länger-schmaler tendieren, eindeutig! Den Bereich Essen/Wohnen kann man ja auch offener mit Durchblicken z.B. gestalten. So scheint das Teil nämlich auf den ersten Blick für mich gut zu funzen. Mir gefällt dieser Grundriss recht gut!
    Zeig doch mal das OG dazu bitte. Und Du hast bestimmt noch nen Lageplan.
     
  9. Micki77

    Micki77

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    Hier sind alle Details zu dem Haus

    http://www.2010.bda-preis-bayern.de/img/061.pdf

    Was ich allerdings unpraktisch finde ist der weite Weg in die Küche und das offene Treppenhaus ins OG.
    Im OG nimmt der Allraum zuviel Platz weg. Lieber einen kleinen Flur und größerer Zimmer.
    Die Grundfläche von 7x13m ist auch zu groß. Da komme ich mit unserem Budget nicht hin.

    Lageplan habe ich noch keinen.
     
  10. Muppet

    Muppet

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    Also Variante 1 ist nur ein Grundriss den du irgendwo gefunden hast, du baust aber kein EFH sondern eine DHH? Wohnen, Essen und Küche in einem ist aktuell zwar modern, aber ich finde das nicht so wahnsinnig alltagstauglich und würde auch keine Verreknungen machen, um das auf Teufel komm raus in einen Grundriss zu quetschen. Küche und Essen zusammen finde ich sinnvoll, Wohnzimmer kann aber gerne getrennt sein.

    Den von dir eingestellten Grundriss finde ich Murks, du hast einen Bergwerksstollen als Flur, der dann in einer dunklen Höhle von Wohnzimmer endet. Der eingestellt Grundriss der DHH ist allerdings auch nicht besser. In der Küche wird Platz verschwendet, dafür ist dann der Esstisch im Wohnzimmer kaum nutzbar (bzw. muss man die Couch verrücken, wenn man anständig Platz haben will).
     
  11. Anda2012

    Anda2012

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    Von der Bauleitung zum Formularausfüllen
    Achso! Jetzt wird ein Stiefel draus, Du hast den Grundriss nur gefunden. *kopfanWandknall*

    Gehe zurück auf Los:
    Als erstes Planer finden: Dort fängt man nicht mit irgendeinem Grundriss an, sondern erst mal mit der Lage.
    Den Rest mag ich grad nicht schreiben, ich glaub, ich speichere das mal irgendwo ab, damit ich s bei Bedarf rauskramen kann.

    Nur soviel: Mit schmal kann man tolle Sachen und diese auch günstig machen wg. der Spannrichtung der Decken. Daher auch in diese Richtung trauen.

    Und bitte nicht mehr selbst pinseln. Immerhin gut, dass es teils mal was architektonisches war, was Du angeschaut hast und nicht nur Haus Erika 175
     
  12. Micki77

    Micki77

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    Das sehe ich auch so. Daher kann Wohnzimmer und Esszimmer ruhig getrennt sein. Da aber unser Lebensmittelpunkt der Esstisch ist möchte ich diesen von der Küche räumlich getrennt aber in Sichtweite haben.
    Eigentlich hätten wir auch gerne die Garderobe "geschlossen". Das ist bei Variante 1 auch nicht der Fall. Und ich hätte gerne so einen weiten Weg in die Küche vermieden. Daher die Tür in die Speisekammer.
     
  13. Gast036816

    Gast036816 Gast

    man kopiert einen preisgekrönten entwurf, stupfelt ein bisschen daran rum. da es ein wenig zu groß ist, hofft man mit internethilfe, dann den idealen grundriss zu finden???

    hoffentlich liest der preisgekrönte entwerfer hier nicht mit und schlägt dann wegen urheberschutzrechten um sich. die darstellung der variante 1 passt so gar nicht zum malstil der weiteren kritzelversuche.

    ich bin raus hier, solch eine vorgehensweise gehört zumindest boykottiert.
     
  14. Micki77

    Micki77

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    Du hast echt eine rege Fantasie! Wo ist denn hier was kopiert?
    Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun? Meine Kritzelversuche haben doch überhaupt nichts mit der 1. Variante gemeinsam.
    Meine Frage war erstmal ob man mit einem schmalen Haus besser fährt als mit einem Breiten.

    Du wirst es kaum glauben aber ich bin bereits mit dem Urheber des preisgekrönten Entwurfs in Verhandlungen.

    Man kanns auch übertreiben. :mauer
     
  15. kappradl

    kappradl Gast

    Ein schmales Haus ist auch breit.
    Je nach dem auf welche Seite man guckt. :D
     
  16. eltorito

    eltorito

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    Mist, wollte ich auch grad schreiben :)
     
  17. Gast036816

    Gast036816 Gast

    dann bist du doch gut aufgehoben!
     
  18. Micki77

    Micki77

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    Ja, nur leider sitzt der Architekt 5 Autostunden entfernt. Er hat vorgeschlagen, daß ein Architekt vor Ort die Bauleitung übernimmt.
    Momentan überlege ich noch, wer die Werksplanung machen sollte. Tendiere eher zu dem ausführenden Architekt.
    Wir haben auch schon darüber gesprochen, ob ich die Entwürfe von ihm kaufe und dann die Ausführung vom GU machen lasse.
    Er ist anscheinend für alles offen.

    Leider ist die Kostenschätzung mit knapp 250.000 Bausumme + Honorar + Nebenkosten bei knapp unter 300.000 EUR.
    Das ist über unserem Budget.
     
  19. Micki77

    Micki77

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    Wie würdest du denn das finden wenn ein Bauherr mit dem preisgekrönten Plan zu dir kommt und sagt "Bauen Sie mir bitte mein Haus genau so"?
    Gibt es sowas wie ein Ehrenkodex unter Architekten so etwas nicht zu machen? Würdest du den Bauherren zum Originalverfasser schicken um die Pläne zu kaufen?

    Es würde ja noch die Möglichkeit geben mit diesem Entwurf zum Architekten vor Ort zu gehen.
     
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  21. R.B.

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    Der dann unter Umständen ein urheberrechtliches Problem hätte. Bei vielen Grundrissen kann man sagen "08/15", da greift das Urheberrecht nicht. Bei einem "preisgekrönten Entwurf" könnte das anders aussehen. Ein Minenfeld, und Dank vieler Anwälte die nichts anderes machen als abzumahnen, kann man schnell auf so eine Mine treten.
     
  22. Skeptiker

    Skeptiker

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    Wenn Du mich für die weitere Bearbeitung regulär bezahlst spricht erstmal abstrakt nichts dagegen. Ich würde mich evtl. beim Kollegen erkundigen, ob ihr im Streit auseinander gegangen seid und wenn ja weshalb. An sich ist ein Wechsel des Bearbeiters nach der LP 4 oder LP 5 nichts ungewöhnliches. In größeren Büros gibt's oft Mitarbeiter mit Tätigkeitsschwerpunkt in LP 2-4 / 5 / 6-7 / 8 - 9 und da wird dann meist (im Hintergrund) gewechselt, ohne das der Bauherr unbedingt etwas davon mitbekommen muss. In meinem aktuell umfangreichsten Projekt mache ich nur die LP 6 - 9 - im besten Einvernehmen mit der den Kolleginnen der früheren LP.

    Nein, es gibt nun bei manchen Kammern, z.B. der in Berlin, einen Passus in der Berufsordnung, sich nicht aktiv um Projekte zu bewerben, zu denen ein ungekündigter Architektenvertrag besteht o.ä..

    Grundsätzlich gehören dem Bauherrn die Pläne, die muss er nicht kaufen. Nur die Weitergabe der dazugehörigen CAD-Dateien ist regelmäßig ein klärungsbedürftiger, aber lösbarer Punkt.
     
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