Haus gefunden - Finanzierung annehmbar?

Diskutiere Haus gefunden - Finanzierung annehmbar? im Baufinanzierung Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo zusammen! Wir haben ENDLICH unser Traumhaus gefunden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 208.000,00 € (incl. Grunderwerb, Notar- und...

  1. TheKing

    TheKing

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    Hallo zusammen!

    Wir haben ENDLICH unser Traumhaus gefunden.
    Die Gesamtkosten belaufen sich auf 208.000,00 € (incl. Grunderwerb, Notar- und Gerichtskosten sowie kleinere Reparaturarbeiten [Makler übernimmt der Verkäufer]).

    Unser Guthaben stellt sich derzeit wie folgt dar:
    Bausparvertrag 1 (Classic F): Bausparsumme 30.000,00 €, Guthaben ~ 14.500,00 € (Bausparvertrag ist reif, hier wird nichts mehr eingezahlt)
    Bausparvertrag 2 (Classic F Maxi): Bausparsumme 50.000,00 €, Guthaben ~ 11.000,00 € (hier werden derzeit monatlich 200,00 € zzgl. 2x VL von 40,00 € eingezahlt)
    Sondersparkonto: ~ 5.000,00 € (hier werden derzeit monatlich 200,00 € eingezahlt)
    Das Gesamtguthaben beläuft sich somit auf ~ 30.000,00 €

    Wenn wir von den Gesamtkosten von 208.000,00 € das Guthaben von 14.500,00 € aus Bausparvertrag 1 und den 5.000 € auf dem Sondersparkonto abziehen bleibt ein Finanzierungsbedarf von 188.000,00 €. Der Bausparvertrag 2 soll mit in die Finanzierung eingebaut werden (siehe unten).

    Wir haben uns bereits mehrere Finanzierungsangebote eingeholt und möchten das Angebot, was uns am meisten zusagt gerne einmal vorstellen.

    1. Darlehen Bausparvertrag: 100.000,00 €
    Die Bausparsumme von derzeit 50.000,00 € wird auf 100.000,00 € angehoben (Gebühr von 500,00 € für Erhöhung fällt an). Der Sparplan sieht vor, dass wir bis Mai 2023 monatlich 200,00 € sowie 1x VL von 40,00 € zzgl. ~ 200,00 € Zinsen einzahlen. Im Mai 2023 beginnt die Bauspardarlehens-Phase und wir würden bis September 2035 monatlich 500,00 € zahlen. Der Sollzins liegt bei 2,70%, die Darlehensgebühr / Agio beträgt 2,00 %, der effektive Jahreszins mit Versicherungsbeiträgen beträgt 3,70%.

    2. Darlehen: 88.000,00 €
    Hier beträgt der Sollzinssatz 2,86%, der effektive Jahreszins 2,90%. Wir würden das Darlehen mit 400,00 € monatlich abtragen, die Tilgung ersparter Zinsen beträgt 2,59%. Die Sollzinsbindung läuft im April 2028 mit einer Restschuld von etwa 45.000,00 € aus; Sondertilgung 10% im Jahr sind möglich, aber nicht gerechnet. Die Gesamtlaufzeit ist bis Mai 2039 angegeben.

    Die zweiten 40,00 € VL würden wir gerne in einen kleinen neuen Bausparvertrag laufen lassen.

    Was meint Ihr? Ist das eine annehmbare Finanzierung? Viele raten uns beispielsweise von dem hohen Bausparvertrag ab. Warum? Ist die hohe Bausparsumme von 100.000,00 € so schlecht? Sollte man wegen der derzeit guten Zinsen die Sollzinsbindung bei dem Darlehen 88.000,00 € länger machen?

    Für Anregungen, Ideen, Kritiken etc. sind wir sehr dankbar…!

    DANKE schon mal für die Antworten.
    TheKing





    vorheriges Thema aus November 2010: Hauskauf - Was ist für uns machbar?

    Hallo zusammen!

    Wir möchten endlich aus der Mietwohnung raus und beabsichtigen ein Einfamilienhaus im Münsterland (NRW) zu kaufen.
    Ein paar Häuser haben wir uns schon angesehen, das richtige war bislang noch nicht dabei.
    Die Frage ist, was wir uns "erlauben" können.

    Hier erstmal ein paar Daten von uns:
    Ehemann:
    Nettoeinkommen, Steuerklasse 1: ~ 1.500,00 € (Stand Oktober 2010, ab 15.11. Steuerklasse IV)
    Bausparvertrag 1 (LBS, Classic F): Bausparsumme 30.000,00 €, Guthaben 14.261,50 € (hier wird ab sofort nichts mehr eingezahlt)
    Bausparvertrag 2 (LBS, Classic F): Bausparsumme 30.000,00 €, bislang noch kein Guthaben, da gerade abgeschlossen, aber ab sofort 200,00 € monatlich + 40,00 € VL
    Ehefrau:
    Nettoeinkommen, Steuerklasse 1: ~ 1.680,00 € (Stand Oktober 2010, incl. Freibetrag von monatlich 301,00 €, ab 15.11. Steuerklasse IV)
    Bausparvertrag (LBS, Classic F Maxi): Bausparsumme 50.000,00 €, Guthaben ~ 4.000,00 €, hier läuft lediglich die VL von 40,00 €
    Meine Frau zahlt derzeit noch unser Auto (welches vorher als Darlehen bei der Bank gelaufen ist) auf unser gemeinschaftliches Konto ab. Wenn Sie damit durch ist, haben wir hier Erspartes in Höhe von 3.000,00 €.
    Derzeit zahlen wir beide monatlich 400,00 € (sprich zusammen 800,00 €) auf unser gemeinschaftliches Konto für die Miete und Nebenkosten. Der restliche Betrag bleibt auf dem Konto als Guthaben stehen.
    Alle anderen Kosten (wie Lebensmittel, Kleidung etc.) zahlen wir nebenher vom normalen Girokonto.
    Schulden wie irgendwelche Darlehen, Ratenzahlungen o.ä. haben wir beide nicht.
    Wir wollen auf Kurz oder Lang gerne Kinder haben. Sodann möchten wir, dass meine Frau zwei Jahre zu Hause bleibt und dann versucht wenigstens halbtags wieder in den alten Job zu kommen.

    Wir stellen uns folgendes Eigenheim vor:
    Grundstück etwa 500 bis 700 m², Wohnfläche ab 120 m², ggf. Keller
    Es muss kein Neubau sein, es kann auch ruhig etwas ältern sein, wenn es dafür gut in Schuss ist was Isolierung etc. angeht.
    Ganz zur Not könnten wir uns sogar vorstellen - wenn das Haus dafür geeignet ist - Mieter mit ins Haus zu nehmen.

    Und nun zu unseren Fragen:
    1. War es sinnvoll für mich den zweiten Bausparvertrag abzuschließen? Uns wurde bei der Bank gesagt, dass dieser, selbst wenn bei einem eventuellen Kauf noch nicht viel einbezahlt wurde, mit in die Finanzierung eingerechnet werden kann. Genauso wurde uns das auch bei dem Bausparvertrag meiner Frau gesagt.
    Mein zweiter Bausparvertrag wurde letzte Woche abgeschlossen, ich könnte diesen somit noch widerrufen, falls er absolut keinen Sinn machen sollte.
    2. Wir haben bislang immer nach Häusern im Wert von bis 200.000,00 € geschaut. Es lag aber auch immer am Alter des Hauses. Wir haben bislang auch immer versucht ein Haus privat zu kaufen und sind privat an die Eigentümer (um den Makler rum) herangetreten.
    Was wäre für unsere Verhältnisse wirklich realistisch?
    Wie könnte ein Finanzplan bei uns aussehen?

    DANKE schonmal für die Antworten.
    TheKing
     
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  3. R.B.

    R.B.

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    BSV 2, Guthaben 11.000,- €, 120 Monatsraten zu je 240,- € ergibt 28.800,- €, somit wären dann etwa 40% angespart. Ob er unter den genannten Bedingungen in 10 Jahren zur Zuteilung kommt, das steht noch in den Sternen. Ich hoffe mal, der freundliche Berater hat hier richtig gerechnet. Auch wenn die Zuteilung nicht garantiert werden kann, sollte zumindest die Größenordnung stimmen, denn ihr zahlt ja jeden Monat die Zinsen für die Zwischenfinanzierung, und wenn die in 10 Jahren nicht abgelöst werden kann, dann könnten die Zinskosten deutlich steigen.

    Das Annuitätendarlehen könnte man vielleicht für knapp über 3% auch auf 20 Jahre festlegen. Manche Banken verabschieden sich aber bereits von 20 jährigen Darlehen, da muss man nachforschen.

    Ob man eine Finanzierung so aufstellt wie von Dir genannt, ist auch Geschmackssache. Bei irgendwas um 15% EK Anteil gibt´s halt nicht die Super-Konditionen, andererseits sind die Zinssätze derzeit auf sehr niedrigem Niveau, so dass man auch bei schlechteren Rahmenbedingungen noch finanzieren kann.

    Gruß
    Ralf
     
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