Haus selbst planen

Diskutiere Haus selbst planen im Architektur Allgemein Forum im Bereich Architektur; Hallo Bauexperten, ich bin neu hier und naiv und frage deshalb vorbehaltslos: könnte ich den Bau eines eigenen Hauses komplett selbst in die...

  1. #1 Mischiman, 9. August 2010
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    Hallo Bauexperten,

    ich bin neu hier und naiv und frage deshalb vorbehaltslos: könnte ich den Bau eines eigenen Hauses komplett selbst in die Hand nehmen?

    Könnte ich a) selbst planen, b) die Statik selbst rechnen, c) die Enev rechnen d) die Angebote einholen, e) die Beauftragung machen und f) die Bauleitung machen usw. halt alles komplett!

    Bitte versteht mich bitte nicht falsch: ich glaube nicht, dass ich zu alle dem in der Lage bin. Schlieslich muss man sich mit jedem dieser Fachgebiete jahrelang beschäftigen, bevor man auf seinem Gebiet ein Experte ist.

    Ich will gern ein Haus bauen und habe ehrlich gesagt wenig bis keine Ahnung davon, wie das geht. Und da ich als Otto-Normalo nur Geld für einen Versuch pro Leben habe, würde ich gerne wissen, worauf es ankommt.

    Falls dies das falsche Forum für so eine Frage sein sollte, schreibt es mir bitte, dann bin ich auch wieder wech.

    Viele Grüße

    Mischiman
     
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  3. #2 Mischiman, 9. August 2010
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    Achso, sorry dass ich nochwas schreibe: ich will gerne mit Poroton einschalig bauen, es soll ein Passivhaus werden, ich will Photovoltaik auf nem Pultdach, ich finde massive Decken wie die von Ytong ganz toll und ich hätte gerne nen kleinen Garten mit Terasse und Jacuzzi Whirlpool.

    Garage, Zisterne, Teich und beheizter Keller sollen auch dabei sein.

    Wie geht man für sowas am Besten vor?

    Hilft es, wenn ich Projektleiter von Beruf bin?

    Mischiman
     
  4. Jessi75

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    Anscheinend nicht, denn wie es aussieht hast du keine Ahnung sonst würdest du wissen was zu tun ist und nicht fragen! Ist nicht böse gemeint aber überlass das den Leuten, die dafür studiert haben und wissen was sie tun (die meisten zumindest).
     
  5. #4 Jürgen Jung, 9. August 2010
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    Und da ich als Otto-Normalo nur Geld für einen Versuch pro Leben habe

    diesen Satz finde ich sehr erfrischend, mir würde 1 Versuch vom Ersterem reichen, wenn ich einen 2.Versuch vom Zweiten hätte :konfusius

    Aber zur Sache: machen kannst Du das sicherlich mit der notwendigen Erfahrung (wo willst Du die hernehmen?), aber zugelassene Ingenieure oder Architekten müssen Dir deine selbst erstellten Unterlagen haftbar unterschreiben, und da wirst Du sicherlich nicht einmal bei "my-hammer" jemanden finden, also verabschiede Dich mal von den Gedanken

    Ich überlege auch gerade, ob Deine Fragen nicht ein "Troll-Post" sind, aber ich glaube ja an das Gute im Menschen :e_smiley_brille02:
     
  6. #5 Mischiman, 9. August 2010
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    Ja und nein.

    Vom Hausbauen habe ich keine Ahnung - ich dachte, dass wäre klar, sorry.

    Von Projektmanagement habe ich sicher Ahnung. Projektmanagement ist aber erstmal ja nur eine Methodik - Fachwissen ist da sicher von Vorteil, der "Plan" muss aber gut sein.

    Um auf meine Eingangsfrage zurück zu kommen: muss ich es denn den Leuten überlassen die dafür studiert haben? Deine Empfehlung ist ja erstmal auch nicht begründet.

    Mischiman
     
  7. #6 Mischiman, 9. August 2010
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    Ich meine es sicherlich Ernst und will nicht rumtrollen.

    Bis vor kurzen war Bauen kein Thema für uns. Nun überlegen wir, ob wir den Schritt wagen wollen und wenn ja, wie?

    Der Hinweis von Dir ist schonmal sehr klar und verbindlich.

    Für was gilt das alles genau? Statik kann ich mir sehr gut vorstellen, dass das notwendig ist, aber der Rest?

    Vielen Dank für die schnellen Antworten!
    Mischiman
     
  8. #7 Mischiman, 9. August 2010
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    Achso nochwas: ich habe keine praktische Erfahrung in den Gewerken, lediglich das Kleben der Planziegel würde ich mir zutrauen, dass scheidet aber aus zeitlichen Gründen aus.

    Ich will halt möglichst genau wissen, was ich brauche und was nicht, um möglichst viel Klarheit zu schaffen, bevor das Bauvorhaben eigentlich losgeht.

    Holzweg?

    Mischiman
     
  9. bernix

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    ...nicht böse sein Jessi, wenn ich dir jetzt mal etwas näher treten muss:
    Ein Projektleiter hat nicht die Aufgabe alles zu wissen...
    Gute Projektleiter wissen was sie wissen, was ihre Leute wissen und haben die Kontrolle über ihr Projekt.
    So gesehen ist Mischiman vielleicht ein sehr guter PL,denn er fragt..
    Und wenn er die richtigen Antworten kriegt wird er keine weiteren Überlegungen anstellen, Teilbereiche zu übernehmen.

    Ich fang mal an:
    Du kannst natürlich dein Haus planen, du kannst dich in die LBO einarbeiten, in die Enev und die Statik kannst du auch rechnen (Wird mW nicht überall gebraucht)
    Aber zur Einreichung brauchst du jemanden der vorlageberechtigt ist...
    -
    Oder anderer Ansatz: Wenn du beim eigentlichen Hausbau vieles selbst machen willst ....hast du alle Hände voll zu tun:biggthumpup:
     
  10. Bautz

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    @ Mischiman

    Es gibt genügend Leute, die fallen selbst mit eingekauftem Expertenwissen beim Hausbau derbe auf die Schnauze. Was glaubst Du, wo Du ohne dieses Wissen landest?

    Von den formalen Voraussetzungen (vgl. bernix) ganz zu schweigen.
    => Schnappsidee! :bierchen:
     
  11. lulu66

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    Hallo Projektleiter,

    a) selbst planen: Klar, zumindest den groben Kram. Ob das dann wirklich nutzbar ist oder ein Architekt das zum Eingabeplan macht bzw. deinen Eingabeplan unterschreibt, sei mal dahingestellt.

    b) die Statik selbst rechnen: Nein, es sei denn, du hast die Ausbildung dazu

    c) die Enev rechnen: Wenn du das Programm dafür kaufst und jemanden für die Unterschrift hast

    d) die Angebote einholen: Dazu musst du erstmal ausschreiben. Kannst du das? Ich denke nicht, denn du betonst das ja. Damit kannst du auch mögliche Angebote nicht beurteilen

    e) die Beauftragung machen: DAS kannst du, Beauftragen kannst du jeden für alles

    f) die Bauleitung machen: NEIN.

    Wenn du das Projekt "Hausbau" leiten willst, musst du schon verstehen, wie die Zusammenhänge und Abhängigkeiten sind, vor allem bräuchtest du dann "Projektmitarbeiter", die dir rundum wohlgesonnen sind und mit dir gemeinsam das Projekt stemmen wollen.
    Sind sie aber nicht in allzu vielen Fällen.

    Insofern fällst du auch als Projektleiter bzw. Bauleiter direkt aus.

    Sorry, aber das solltest du dir ganz schnell abschminken, sonst fliegst du kollossal auf die Schnauze, es sei denn, es geht um eine 08/15 Gartenhütte, die im bereits genehmigten Bauantrag enthalten ist.

    @bernix: Das ist richtig, dass ein Projektleiter nicht alles wissen muss. Es reicht aber auch nicht, nichts zu wissen. Und nur Project-Dateien nachzuziehen, wenn ein Gewerk im Verzug ist oder eine Bestellung nicht rechtzeitig geliefert wird, das ist keine Projektleitung.
     
  12. Lukas

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    Wenn Du ein guter Projektleiter bist, dann weißt Du genau, wie sinnvoll das Deligieren von Aufgaben ist und wie es in die Hose geht, wenn man sich bei Fähigkeiten und Möglichkeiten verschätzt.
    Konzentrier Dich auf das, was Du kannst und ne vernünftige Planung (also nur das, was Du möchtest - keine Bauplanung) und dann noch auf ne stabile Finanzierung. Damit haste genug zu tun.

    Gruß Lukas
     
  13. R.B.

    R.B.

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    Da befindet Du Dich in guter Gesellschaft, denn 99,999% der Bauherren geht es ähnlich. Wichtig ist, dass Du Deine Stärken und Schwächen selbst (er)kennst. Es gibt ja nicht umsonst Fachleute die ihren Job viele Jahre lernen mussten und täglich auf den Baustellen arbeiten.

    Man kann sich sicherlich einige Fähigkeiten aneignen, aber lohnt sich das für 1 Haus das man in seinem Leben baut? Sicherlich nicht. Abgesehen davon gehen die ersten Versuche meist in die Hose und dann hat man eine selbstgebastelte Ruine auf seinem Grundstück stehen.

    Was auch immer wieder falsch eingeschätzt wird, das Einsparpotenzial durch "planerische Eigenleistung". Kein Planer der noch bei Verstand ist, wird ungeprüft irgendwelche Planungen oder Berechnungen übernehmen, und für das Ergebnis den Kopf hinhalten. Dafür ist das Risiko viel zu groß.

    Gruß
    Ralf
     
  14. #13 Der Bauberater, 10. August 2010
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    In einigen Bundesländern darf Jeder die Statik rechnen und einreichen :p
    Nur gips dann eine Prüfstatik und dann hat man/frau nix gewonnen, denn man muss die Statik selbst erstellen (kostet Zeit) und dann noch den Prüfing bezahlen.
    Also kann man die eigene Zeitund die Prüfgebühr sparen, wenn man gleich zum qualifizierten Statikus geht, der nicht geprüft werden muss.
     
  15. upD8R

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    Oder man wohnt in Brandenburg und zahlt gleich beides: Statiker und Prüfstatiker.
     
  16. Jessi75

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    Bin dir doch nicht böse ;). Ich denke aber, wenn ein Projektleiter von seinem Projekt gar keine Ahnung hat, kann er es auch nicht gut leiten. Wie willst du etwas kontrollieren wo du gar nicht weist, ob das so richtig ist oder wie es besser sein könnte? Ich meine, anscheinend soll ja da auch kein anderer mit Sachverstand mitwirken. Ich denke nicht, dass das ein noch so guter Projektleiter kann. Was natürlich nicht heißt, dass er ein schlechter Projektleiter ist! Nur meiner Meinung nach für dieses sehr komplexe Projekt halt nicht geeignet. Wenn ich als Projektleiter nicht weiß, wie und wo ich beginnen soll... Naja, außerdem ist man dann auch ziemlich "ausgeliefert" da man nicht nachvollziehen kann ob das auch stimmt was da erzählt wird.
     
  17. Schwarz

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    lieber mischimann,

    die wesentlichen dinge wurden ja genannt, aber ich will deine einzelpunkte auch noch mal aufgreifen und kommentieren

    a) selbst planen
    kämpf dich bitte hier durchs forum und sieh dir die diskussionen zu grundrissen / entwürfen an. bei "selbermachern" wird dir sicher etwas auffallen. die wesentlichen probleme wiederholen sich nämlich.
    du darfst dir was zurechtschmieren, aber du darfst es nicht als entwurfsverfasser unterschreiben und aufs amt bringen. das regeln die jeweiligen bauordnungen, die setzen studium architektur/bauingenieurwesen oder einen meisterbrief/technikerabschluss (bauberufe) voraus

    b) die Statik selbst rechnen
    jeder (hier wird in der regel die "putzfrau" als beispiel genannt) darf selber aufstellen. es gibt literatur dafür (ganz viele fachbücher, fachbücher für dummies und din-normen mit begleitenden vorschriften), sicher kannst du auch irgendwo software auftreiben.
    dies führt allerdings die folgenden probleme mit sich:
    - prüfpflicht (die fertige statik kommt zu einem prüfstatiker); das kostet geld. auch werden die später noch überwachungstätigkeiten ausführen müssen, gegen honorar. wird rechnrisch eine nullnummer bei mangelnder wirtschaftlichkeit.
    - wirtschaftlichkeit (ich kenne selbsterstellte berechnungen von bauherren, die alle weit weg von wirtschaftlichen bemessungen waren; ein guter statiker kann ab der dachkonstruktion bis runter zu den gründungen sein auskömmliches! honorar locker rausholen und übertreffen.)
    - eine sachgerechte weiße wanne wirst du weder gut planen können, ebensoweinig wie wirtschaftliche und gute gründungen anhand eines bodengutachtens (ja, das wird hier für zwingend erforderlich gehalten). bewehrungspläne und sonstige konstruktions- und ausführungszeichnungen dürfen ebenfalls ein ding der unmöglichkeit sein.

    c) die Enev rechnen
    (siehe punkt b) )

    d) die Angebote einholen
    siehe forum-beiträge über SUCHFUNKTION; gutes stichwort dürfte "äpfel und birnen" sein
    prinzipiell ja, wenn des dich nicht interessiert später noch geld drauzulegen. es gab vom seitenbetreiber immer eine tolle geschichte dazu.

    http://www.baumurks.de/planung-angebotsaufforderung.htm

    e) die Beauftragung machen
    siehe punkt d)


    f) die Bauleitung machen
    gegenüber der bauaufsicht sind entsprechend versicherte bauleiter mit einer mindestqualifikation zu benennen. die sind zunächst mal für den öffentlich-rechtlichen teil zuständig. die koordination wirst du wieder selber machen können. vielleicht nicht gut (auch projektleiter können so was nicht immer, glaubs mir) aber irgendwie schon. mängel bei den einzelnen gewerken werden dir sicher nicht auffallen. von der verantwortung für die sicherheit mal ganz abgesehen. das braucht und vor allem erfahrung.

    generell: wenn du bereit bist auf ganz viel freizeit zu verzichten (ich kenne so etwas aus dem bekannten- und freundeskreis, wo sich viele stark überschätzt haben) kannst du viel selber machen; auch dürfen deine qualitätsansprüche nicht besonders hoch sein. weniger schlaf, kein urlaub, verletzungen, stress, vielleicht noch kleine kinder zu hause? wenn du bisher höchstens mal tapeziert hast oder eine neue wohnung gestrichen hast, würde ich bei ganz vielen dingen die finger davon lassen. die resultate (optisch und qualitativ) beim selbermacher sprechen manchmal für sich.

    ansonsten:

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  18. lulu66

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    Nur der Vollständigkeit halber: Das war mir klar, nur dachte ich, dass man kaum ohne fundierte Ausbildung in der Lage ist, das zu tun.
     
  19. #18 Thomas Traut, 10. August 2010
    Thomas Traut

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    Es gibt da einen alten Spruch:

    Das 1. Haus baut ein Architekt für seinen Feind, das 2. für seinen Freund und das 3. für sich.

    Wenn ich jetzt mal davon ausgehe, dass ein Architekt ein bisschen Wissen angesammelt hat, um bis 1. zu kommen...
     
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  21. Mischiman

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    Vielen Dank für die sehr ausführlichen Erläuterungen. Die baumurks-Seite kenne ich und ich finde sie sehr "erhellend". :28: Ich will ganz sicher nichts überstürzen und auch ganz sicher keine Statik selbst rechnen nur zum Selbstzweck - wenn dies nicht geht oder ein Nullsummenspiel ist (ich meine ausdrücklich nicht nur das Monetäre), dann macht das doch auch keinen Sinn.

    Schon gar nicht will ich meine ganze Freiheit dafür opfern - ich will aber halt die Ruder soweit es geht selbst in die Hand nehmen. Ich empfinde meine derzeitige Unwissenheit als nicht komfortabel genug, um den Schritt zu wagen - daher kommt die plakative Überschrift "Haus selbst planen".

    @Jessi: Du schreibst
    . Sorry, wenn ich mich da nicht klar genug ausgedrückt habe.

    Ich will soweit es geht und soweit ich das glaube selbst planen und wenn möglich und sinnvoll auch selbst Hand anlegen (wobei wie bereits geschrieben, im Moment ist da wenig vorstellbar).

    Natürlich muss ich mir Fachexperten zu Hilfe holen wo erforderlich, doch wo wirklich erforderlich klärt sich ja erst noch langsam in meinem Kopf (und hier in diesem Thread! :28:)

    Viele Grüße

    Mischiman
     
  22. Baumal

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    ich hatte während des studiums mal ein paar semester tragwerksplanung.
    ich käme trotzdem nie auf die idee die statik eines einfamilienhäuschen
    rechnen zu wollen....
     
Thema:

Haus selbst planen

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