Hausabwasseranschluss incl. Rückstauklappe

Diskutiere Hausabwasseranschluss incl. Rückstauklappe im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo Leute, ich habe heute vom Neubau die KG-Abwasserrohre rings ums Haus mit einer Kanalkamera durchfahren und mir sind 3 Sachen aufgefallen...

  1. sheid

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    Hallo Leute,

    ich habe heute vom Neubau die KG-Abwasserrohre rings ums Haus mit einer Kanalkamera durchfahren und mir sind 3 Sachen aufgefallen die mich etwas verunsichern!

    1. Vor der Rückstauklappe befindet sich ein nicht sehr gut erkennbares Fremdobjekt. Es sieht aus wie ein Drahtkneull. Wie könnte man sowas entfernen? Besteht die Möglichkeit die Rückstaubklappe im Schacht zu öffnen?

    2. Es gibt Stellen in den KG Rohren rund um Haus ca. 2 - 3 m, wo sich Wasser staut und nicht abfließt. Es sieht für mich so aus als wäre da kein Gefälle vorhanden und danach irgendwann wieder. An einigen von diesen Stellen, vor allem an den Hausabwasseranschlüssen, sammelt sich Festmaterial an den Rändern der Durchflusszone. Könnte sein, dass sich das Gelände gesetzt hat und die KG-Rohre in Mitleidenschaft gezogen? Was kann man dagegen machen oder normal?

    3. Und nun der unschöne Teil. Der Anschluss für das Rinnen-Regenwasser und Mischwasser hängt hinter der Rückstauklappe in Fließrichtung. Für mich heißt das, sollte die Rückstauklappe auslösen, verlagere sich die Rückstauzone der Dachrinne in mein Haus und könnte so fluten? Das muss nach meinem Verständnis dringend behoben werden? :bau_1:

    Anbei ein Bild zum theoretischen Aufbau.

    Im Voraus vielen Dank für eure Antworten

    Stefan
     
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  3. Bautz

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    Richtig erkannt. Diese Ausführung ist mangelhaft und muss behoben werden.

    BTW, liegen wirklich alle Abwasserstellen des Hauses unter der Rückstauebene? Wenn bspw. nur der Keller unter der Rückstauebene liegt, dann dürfen auch nur die Kellerleitungen über die Rückstauklappe laufen. Alles andere wäre ebenfalls mangelhaft.
     
  4. sheid

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    Das zu 3. hab ich mir gedacht. Die Anschlüsse des Kellers sollten eben deswegen durch die Rückstauklappe gesichert werden und der Rest des Hauses ebenfalls. Aber durch die Anschlussvariante des Misch- und Regenwasser bringt das so garnichts.

    Habt ihr zu 1. und 2. auch noch Ideen und Vorschläge?

    Grüße
     
  5. ThomasMD

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    Und genau das ist Unfug. Der "Rest des Hauses" muss und darf nicht mittels Rückstauklappe gesichert werden, da er oberhalb der Rückstauebene liegt und bei Rückstau die eigene Jauche in den Keller fließt.

    Die Einbindung des Regenwasseres ist dann noch der Gipfel der Unüberlegtheit.

    Hat das wirklich eine Fachfirma verlegt?

    Zu 1 : Rückstauklappen lassen sich öffnen.

    Zu 2: Die Wassersäcke würde ich unbedingt jetzt noch beseitigen lassen, oder ein preiswertes Abo beim örtlichen Rohrreiniger abschließen, der dann monatlich vorbeikommt...
     
  6. #5 Manfred Abt, 22. August 2011
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    Liest man nur den Satz dann denkt man: doch alles in Butter, was will er denn.

    Vergrößert man die unleserliche Grafik dann erkennt man dass er was anderes hätte schreiben sollen.

    Die wesentlichen Antworten liegen vor.
     
  7. Julius

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    So gings mir beim Lesen auch.

    Also: Alles neu, macht der September - oder so ähnlich...

    Wie alt ist die Installation?
    Wer hat sie verbrochen? Welches Vertragsverhältnis und mit wem?
    Wie hätte es gemäß Entwäasserungsplan stattdessen sein sollen?
    Warum wurde das nicht schon vorher bemerkt?
    Warum hast Du jetzt kamerabefahren lassen? Schon Probleme? Oder im Rahmen der Abnahme?
     
  8. sheid

    sheid

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    Hallo Leute,

    erst mal besten Dank für die verdeutlichenden Antworten.

    @Julius:
    - 1 Jahr alt
    - Ich muss die Unterlagen nochmals durchschauen, wie wer in welchem Verhältnis stand.
    - Ich hatte Hinweise bei einem starken Regenfall. Ist aber kein Wasser in Keller gelaufen.
    - Ich habe es selbst mit einer Kamera befahren, genau wegen diesen Hinweisen.

    Ich überlege nun gerade wie die richtige Vorgehensweise aussieht für alle Punkte.

    Grüße
    Stefan
     
  9. Julius

    Julius

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    Zuerst Rechtsbeziehungen klären (sieher auch: "Wer baut mit wem?").
    Denn da geht es für Dich (so Du der Eigentümer bist) um sehr viel Geld!
     
  10. moses1980

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    Wenn der Installateur sich an die DIN-Norm (z.B. 1986, Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke) gehalten hat, ist doch alles bestens. :e_smiley_brille02:
     
  11. ThomasMD

    ThomasMD

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    Bei mir verlegen die Installateure keine Kanalrohre im Erdreich.

    Ich verfahre nach dem Motto: Alles was hinterher zu sehen ist, macht der Installateur. Was verbuddelt wird, der Tief- oder Rohbauer.
     
  12. moses1980

    moses1980

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    Ups, sorry.
    Haus = Installateur
    Erdreich = Tief- oder Rohrleitungsbauer
     
  13. Julius

    Julius

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    Was soll diese Plattitüde???
    Daß er (wer auch immer es war) sich eben NICHT daran gehalten hat (und zwar gleich in mehreren gravierenden Punkten), steht doch bereits fest!
     
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  15. moses1980

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    Dass er sich nicht daran gehalten hat, ist mir auch klar.
    Es geht nur darum dass man hier die DIN weiß und nachlesen kann.
     
  16. Julius

    Julius

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    Wenn Du DAS aussagen wolltest, ist es okay.
    Allerdings solltest Du dann DRINGEND an Deiner Formulierungskunst arbeiten!
    "Hat"/"ist" und "hätte"/"wäre" sind zwei Paar ganz verschiedene Stiefel...
     
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Hausabwasseranschluss incl. Rückstauklappe

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