Hausanbau - Neue Heizung oder die "alte" weiter nutzen

Diskutiere Hausanbau - Neue Heizung oder die "alte" weiter nutzen im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo zusammen, Ich steh aktuell vor einem Thema bei dem ich nicht weiterkomme. An dem bestehenden Haus kommt jetzt endlich der Anbau sammt...

  1. #1 Ritterjamal, 9. November 2012
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    Hallo zusammen,

    Ich steh aktuell vor einem Thema bei dem ich nicht weiterkomme. An dem bestehenden Haus kommt jetzt endlich der Anbau sammt Keller dazu. Im Bestandshaus ist eine Rotex GSU 530 inkl. Solarkollektoren eingebaut. Heizlast Altbau mit Anbau inkl. Keller liegt bei 9,8 KW. Die Rotex ist jetzt genau 4 Jahre alt. Würde es jetzt Sinn machen hier gleich auf eine LWP oder Pelletheizung umzusteigen oder macht es Sinn die Gas Therme weiter zu verwenden?! Da die Heizung vom EG in den Keller kommt sind hier sowieso größere Umbaumaßnahmen notwendig. Beheizt wird alles über eine FBH, inkl Altbau.

    Was das Thema Estrich (FBH) im Anbau angeht bin ich mir auch noch nicht schlüssig, ob ich das ganze jetzt per Trockenestrích oder Nassestrich machen soll. Ein Bekannter von mir meinte, dass es bei einer Gastherme so gut wie keinen Unterschried mache ob ich jetzt die FBH im Trocken oder Nassformat mache. Auch nicht wenn ich mich dazu später mal entscheiden sollte, z.B. eine Pelletheizung zu installieren. Anders würde es hier wieder bei einer LWP ausschauen, da würde der Nassestrich mehr Sinn machen.

    Was meint ihr zu dem ganzen? Wie würdet ihr hier vorgehen?

    Schöne Grüße und ein schönes Wochenende.
    Alex
     
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  3. #2 Ritterjamal, 9. November 2012
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    Was ich noch vergessen habe, es soll auch ein Schwedenofen neu mit dazu kommen. Hier bin ich am überlegen ob ich nich gleich einen Wasserführenden einbauen werde.
     
  4. R.B.

    R.B.

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    Ob Trocken oder Nassestrich, beide funktionieren. Mit Gas oder WP hat das nichts zu tun. Bei Nassestrich kann man die Heizwassertemperatur etwas niedriger wählen weil die Wärmeübertragung vom Rohr besser ist als bei Trockenestrich, selbst wenn dort Wärmeleitbleche verwendet werden. Je nach Ausführung sind die Unterschiede aber nicht so gravierend.

    Ich würde die Gasheizung noch nicht entsorgen. LWP würde ich unter den genannten Bedingungen auch nicht empfehlen, dann schon eher eine Sole-WP.

    Ob man den Ofen als wasserführend einsetzt ist ein ganz anderes Thema. Da stellt sich erst einmal die Frage der Nutzung und wie man an den Brennstoff kommt. Muss das Holz zu normalen Preise zugekauft werden, dann ergibt sich kaum ein Vorteil. In dem Fall den kleinsten Ofen wählen der noch zum Aufstellraum passt.

    Gruß
    Ralf
     
  5. #4 Ritterjamal, 9. November 2012
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    Hallo Ralf,

    danke für die Antwort. Was spricht hier gegend die LWP und was für die Gas Heizung? Auf den Punkt möcht ich mal genauer eingehen, da es mich sehr interessiert warum hier eine LWP nicht zu empfehlen wäre. Eine LWP wäre die einzige die bei uns zu verbauen wäre. Alle anderen Varianten gehen leider nicht.

    Es könnte hier also ohne Probleme die FBH per trockenestrich verbaut werden oder? Im Altbau ist fast überall ein 22,5 cm VA, wenn hier also beim trockenestrich alles auf den 12,5 cm VA ausgelegt wird, dann sollte das doch kaum Unterschiede in der VL machen. Oder ich lass gleich einen Nassestrich reinmachen. Bin da absolut unschlüssig.

    Gruß
    Alex
     
  6. R.B.

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    Bei 10kW brauchst Du schon eine etwas größere LWP. Da diese auch noch ein bischen handlich bleiben soll, wird bei solchen LWP meist ein relativ kleiner Wärmetauscher verbaut. Das zeigt sich gut in den technischen Daten. Der COP ist meist etwas schlechter als bei kleineren Modellen.

    Was aber viel schlimmer ist, schau Dir mal die Strompreisentwicklung an. Spätestens Anfang des kommenden Jahres werden auch die WP-Tarife die 20Ct./kWh knacken (Zählergrundgebühr nicht vergessen). Das bedeutete aber bei einer JAZ um die 3, dass die kWh thermisch fast schon 7Ct. kostet. Man hat dann gegenüber Erdgas im Moment keinen Verbrauchskostenvorteil. Wie sich das zukünftig entwickeln wird, steht auf einem anderen Blatt. Das kann heute noch niemand beurteilen.

    Ich würde LWP nur bei sehr kleinen Objekten einsetzen, oder aber bei sehr großen, vor allen Dingen wenn dann nicht nur geheizt sondern klimatisiert werden soll.

    Bei den aktuellen Preisen wäre eine Pelletheizung eher eine Alternative. Hier kostet die Tonne aktuell ca. 240,- €, die kWh grob 5,5Ct., je nach Effizienz des Wärmeerzeugers.

    Was den Estrich betrifft, ich würde den Nassestrich favorisieren. Das dürfte unter´m Strich auch noch günstiger werden als die Trockenvariante.
     
  7. flo79

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    Kösching ist ja auch nicht die wärmste Gegend falls ich nicht falsch liege. Mir wäre auch die Heizlast für eine LWP zu hoch. Da die Anlage erst 4 Jahre alt ist würde ich wohl auch beim Gas bleiben und versuchen alles andere zu optimieren. hydr. Abgleich usw. Schade nur das wenn die Typbezeichung richtig ist ihr einen 6,5-30 oder so kw Brummer an der Backe habt. Ein kleineres System wäre wohl besser gewesen.
     
  8. floauso

    floauso

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    Ich persönlich würde die Gasheizung behalten. Bis sich da die LWP amortisiert, kann es dauern und die Technik wird auch nicht schlechter werden.

    Was man ggf. überlegen könnte ist, die Gasheizung mit einer LWP zu kombinieren. Sprich, ab einer bestimmten Außentemperatur würde die Gasheizung laufen und bis dahin die LWP. Aber auch dass kann dauern, bis es sich lohnt.

    Bezüglich der Fragestellung ob Nass- oder Trockenestrich würde ich bei einer FBH auf jeden Fall zu Nassestrich tendieren. Die Speichermasse zusammen mit der Wärmeleitfähigkeit ist da schon vorteilhaft. Dazu könntest du auf Naßestrich auch die derzeitig im Trend liegenden großformatigen Fliesen verlegen. Bei Trockenstrich kann es da zu Rissbildungen kommen bzw. die meisten Hersteller geben darauf auch keine Garantie.

    Anhydridestrich als Fliessestrich i.d.R. und je nach Region etwas teurer, hat aber auch div. Vorteile zu Zementestrich (schnellere Trocknung, kaum Schüsselung, weniger Schwundrisse, umschließt die Rohre besser....). Nachteile bspw. in Feuchträumen gibt's aber auch...
     
  9. #8 Ritterjamal, 9. November 2012
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    Wir hatten den vorletzten Winter Temperaturen von bis zu -25 Grad. Normal sind im Winter um die -10 bis - 15 Grad.

    Warum hier so ein Brummer eingebaut worden ist hab ich bis heute noch nicht verstanden. Das hat damals alles mein Schwiegervater gemacht. Als ich bei dem damaligen Heizungsbauer nachgefragt habe, warum hier keine kleine Maschine verbaut worden ist, wurde mir nur mitgeteilt, dass wir mit der kein Problem mit dem Warmwasser mehr haben. Welch qualifizierte Aussage.
     
  10. #9 Ritterjamal, 9. November 2012
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    Nachdem ich gerade mit unserem Heizunsbauer telefoniert habe, werde ich wohl bei der Gasheizung bleiben. Er meinte auch, dass es keinen Sinn macht eine 4 Jahre alte Therme zu entsorgen. Wenn die Heizung mal einen Schaden haben sollte, der sich nicht mehr rentiert zu reparieren, dann kann man hier über das Thema LWP sprechen.

    Was das Thema Trocken Esstrich angeht meinte er auch, wie bereits hier angesprochen, das es bis auf die Fehlende Speichermasse keinen größeren Unterschied geben wird. Die VL müsste eventuell nur minimal angehoben werden, aber er würde aufgrund etweiliger späterer installation einer WP zum Nassestrich tendieren. Sonst ist es kein Problem hier einen tockenestrich samt FBH zu verbauen. Speichermasse wäre durch den Altbau und durch den 500l Puffer in der Therme vorhanden.
    Denke aber dass ich den Nassestrich reinmachen werde.
     
  11. R.B.

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    Bei AT bis -25°C tut sich eine LWP schwer, von Effizienz kann dann keine Rede mehr sein. Der COP liegt unter solchen Bedingungen bei einer 1 vor dem Komma, je nach Maschine und VL Temperatur reden wir dann von 1,5 oder 1,8 oder so in dieser Größenordnung.

    Gruß
    Ralf
     
  12. Ritterjamal

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    Hallo Ralf, ich hatte mich gestern mit jemanden aus dem baugebiet unterhalten. Er hat ein Haus mit 260 qm und eine heizlast von 12,7 kW. Verbaut ist hier eine 14 oder 16 kW LWP genau weis er das jetzt nicht. Er hatte bis jetzt noch keine Probleme mit der LWP. COP liegt dank Solar bei 4,0. ich find das ehrlich gesagt beachtlich. Dann kann es hier mit einer LWP ja gar nicht so schlimm sein. Diese werden hier sogar immer öfters verbaut.
    Werden aber dennoch bei Gas bleiben und evtl später mal über eine pelletsheizung mir Gedanken machen. Die Strompreise für den Heizstrom sind ja mittlerweile auch nicht mehr feierlich.

    Gruß Alex
     
  13. R.B.

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    Die meisten Hausbesitzer wissen nicht was für eine JAZ ihre Anlage produziert, geschweige denn kennen sie den COP. Wenn mir jemand was von COP = 4 wegen solarer Unterstützung erzählt, dann zeigt mir das, dass derjenige keine Ahnung hat. Wenn ich so (falsch) rechne, dann kann ich Dir jeden beliebigen COP auf dem Papier generieren.

    Gruß
    Ralf
     
  14. Ritterjamal

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    jetzt muss ich das Thema Trockenestrich nochmals aufgreifen da es vielleicht nicht doch mehr Sinn macht diesen zu nehmen.
    Der Anbau des Hauses kommt an die Seite wo auch die Haustür ist. Problem bei der ganzen Sache ist jetzt, dass wir hier laufend durch einen Bereich durchmüssten, der zur Haustür geht. hier kann man ja nicht laufend durchlaufen solange der Trocknet (Bei 3 kleineren Kindern). Mir macht auch die ganze Feuchtigkeit auch etwas sorgen. Da das Haus wärend der Anbauphase bewohnt ist, kommt ja noch die ganze Feuchtigkeit in den Altbau rein.

    Wenn ich jetzt doch den Trockenestrich mit FBH nehme, wir läuft das mit dem Heizen ab? Im Altbau ist ja ein Fließestrich drinnen, hier liegendie VL Temperaturen meistens im Winter zwischen 30 und 35 Grad. Aktuell bei den Temperaturen bei 28 - 29 Grad. Würd ich den Anbau dadurch überhaupt warm bekommen? Im Winter denk ich mal wird es weniger ein Problem sein, aber die der Überganszeit macht mir hier da etwas sorgen.

    Vielleicht noch zu info:
    - Beheizte Fläche Altbau ohne Keller: 120 m²
    - Beheizte Fläche Anbau mit Keller 90m²

    Schöne Grüße
    Alex
     
  15. R.B.

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    Auch eine FBH mit Trockenestrich lässt sich berechnen. Alles andere wird ein Ratespiel.

    Kennt man die Daten der vorhandenen FBH, dann kann man versuchen die neue Heizflächen so hinzubiegen, dass sie sich in etwa so verhalten wie die FBH im Bestand. Minimale Unterschiede werden sich in der Praxis nicht bemerkbar machen. Sind die vorhandenen Heizflächen optimiert, vielleicht auch noch mit minimalem VA, dann wird´s schwierig eine Konstruktion mit Trockenestrich zu bauen die vergleichbare Werte erreicht. Wie weit die Werte dann voneinander abweichen, das kann man ohne Daten nur erraten.

    Gruß
    Ralf
     
  16. Ritterjamal

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    Ich denke mal dass es sich hier um eine nicht großartig besondere FBH im Altbau handelt. VA ist in fasst allen Räumen bei 22,5 cm. Ausser Bad und ein Raum. Bad: 7 cm und das andere Zimmer 15 cm VA.

    Welche Daten benötigt man hier um hier mehr sagen zu können?

    Gruß
    Alex
     
  17. R.B.

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    Wärmestromdichte der vorhandenen FBH, ansonsten ermitteln. Dann kann man versuchen die Trockenbau-FBH so auszulegen, dass deren Verhalten ähnlich ist. Den Rest muss man dann über den hA ausgleichen.

    Gruß
    Ralf
     
  18. #17 moderne.heizung, 13. Dezember 2012
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    Hallo,
    also wenn die Größe der Anlage ausreicht, um auch den neuen Energieverbrauch abdecken kann und das sollte deine Rotex ja, dann würde ich aus wirtschaftlicher Sicht keinen großen Sinn sehen nochmal eine größere Investition zu tätigen, außer die Anlage macht Probleme. Aber die Vorbereitungen auf eine andere Heizungsanlage würde ich dann natürlich schon mal vorsehen, sodass dann nur noch die Anlage selbst zu tauschen ist.
    Hinsichtlich der Fussbodenheizung ist es eher die fehlende Wärmespeicherkapazität beim Trockenestrich, die einen Nassestrich hier etwas vorteilhafter macht, aber dennoch kann die FBH auch auf das Trockenestrichsystem ausgelegt werden.
    Zur Auslegung brauchst du den genauen Fußbodenaufbau, den Aufbau der Wände, Decken, Angaben zu den Fenstern und Türen sowie alle diesbezüglichen Flächen. Dann kann die erforderliche Heizlast auf Basis der Wärmeverluste und –einträge auf Basis des Standortklimas berechnen.
    Um die Wärmeabgabe der bestehenden FBH zu bestimmen sind Verlegeabstand und der bestehende Fussbodenaufbau sowie alle vorher beschriebenen Objektdaten erforderlich.
     
  19. #18 Ritterjamal, 22. Januar 2013
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    Guten morgen zusammen,
    ich muss das alte Thema nochmals aufgreifen. Unser Hausbauer hat mir gestern noch eine Trocken FBH angeboten. Die haben ein neues Verfahren wo man nur noch max 35° Grad VL benötigt oben drauf kommt Trockenestrich mit einer stärke von 18mm. Hat sich bis jetzt gut bewährt, laut Aussag vom Bauherrn.
    Preislich wär es kaum unterschied zu der Nass FBH vom Heizungsbauer. Was noch ist, laut Heizungsbauer benötige ich zwei Heizkreise, einen für den Altbau und einen für den Anbau. Egal welche FBH verbaut wird. Wie darf ich mir so etwas vorstellen?
    Gruß
    Alex
     
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    Eine Trockenbau-FBH ist nicht neu, und da braucht man auch kein neues "Verfahren". Die notwendige VL Temperatur ist vom Verlegeabstand abhängig. Zudem sollten Wärmeleitbleche verbaut sein die die Wärme vom Rohr auf die Estrichplatten verteilen.

    Keine Ahnung was Dein Heizungsbauer mit den 2 Heizkreisen meint. Vielleicht meint er damit einen Anschluß am vorhandenen Kreis, aber einen eigenen HKV. Mehrere Heizkreise benötigt man normalerweise für unterschiedliche Heizflächen die unterschiedliche Systemtemperaturen erfordern. Bei großen Anlagen spricht man auch gerne von eigenen Heizkreisen wenn diese über eine eigene Pumpe verfügen, selbst wenn alle Heizkreise auf gleichem Temperaturniveau arbeiten.

    Es kommt also darauf an, wie man die neuen Flächen an die vorhandene Anlage anbinden kann.

    18mm Trockenenstrich erscheint mit etwas knapp. Da würde ich das Thema Lasten genauer unter die Lupe nehmen.

    Gruß
    Ralf
     
  22. #20 Ritterjamal, 22. Januar 2013
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    Sorry Ralf da hab ich mich etwas falsch ausgedrückt. Er meinte dass hier eine zweite Pumpe mit eingebaut wird inkll einem Mischer damit die Temperaturen entrpechend and gepasst werden. Ich frag mich aber ob sowas noch zeitgemäß ist oder nicht. Ich kenn mich diesbezgl leider zu wenig aus. Ich versteh das so, das man die VL Temperatur entsprechend hochfährt dass sie an den neuen Heizkreis passt und gegebenfalls den alten runterfährt. Entsehen dadurch nicht höhere verbrauchskosten oder ist das bei einer Gas Heizung eigentlich egal.

    Der Hausbauer würde mir die Trockenvariante empfehlen und der Heizungsbauer die Nassvariante..... Langsam hab ich echt keinen Plan mehr.

    Gruß
    Alex
     
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