Hauskauf - ist eine neue Wärmepumpe das Richtige?

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  1. wusel90

    wusel90 Gast

    Liebe Forenmitglieder,

    wir haben uns ein Haus zum Kauf angeschaut und wir sind begeistert - tolle Lage, Baujahr 1980, Fenster relativ neu, alles gut gedämmt, nichts feucht und die Böden top.

    Die Bäder wären neu zu fließen und die Küche muss raus aber das ist im Budget drin.

    Das einzige große Manko ist die alte Elektroheizung.
    Der Besitzer nutzte es als Wochenendhaus und ist mittlerweile zu alt um immer rauf zu fahren und die Kinder wollen es nicht.
    Laut ihn liegen die Heizkosten für die Nutzung am Wochenende bei 200 Euro.

    Wir haben ein Angebot für eine Infrarotheizung um 32.000 Euro und für eine Wärmepumpe um 27.000 Euro.

    Hat jemand von euch Erfahrung mit den Heizungen und eventuelle Nachteile die uns überraschen könnten?

    Danke euch schon mal im Voraus!

    Lg
     
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  3. ultra79

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    Was genau hat das Haus denn für eine Heizung? Ein wasserführendes System mit einem Heizstab zur Wassererwärmung? Oder Nachtspeicherheizung?

    Beschreib das mal genauer - dann kann man da vielleicht was dazu sagen...
     
  4. wusel90

    wusel90 Gast

    Nachtspeicherheizung
     
  5. Hfrik

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    Hmm - und wie soll die Wärmepumpenlösung aussehen?
     
  6. Jan81

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    Infrarotheizung für 32teuro finde ich persönlich einwenig viel. Es kann eine Lösung sein, aber für mich persönlich ist es etwas besser als Nachtspeicherheizung. Informiert euch über diese Technik.

    Welche Wärmepumpe .. Luft, Wasser oder Erde. Was ist in diesem "Angebot" alles drin? Ihr brauch auch Fussbodenheizung, neuen Estrich und neue Boden. Da kommt man mit 27teuro nicht weit. Ihr könnt auch überall Heizkörper machen, aber dann ist die Wärmepumpe nicht effizient.
     
  7. reezer

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    1980 und gut gedämmt ist normalerweise ein Widerspruch, oder es ist "sehr relativ gemeint"
    die erste Frage ist doch, wie gut tatsächlich?

    diese Aussage nutzt dir genau Null Komma Null

    na klar: die Stromrechnung

    Wärmebedarf des Gebäudes ausrechnen oder zumindest einigermaßen passend abschätzen (lassen), und aufgrund dieser Zahl die verschiedenen Alternativen mit Investitions- und Betriebskosten gegenüberstellen.
    Alles Andere ist "sich in die Tasche lügen"
     
  8. R.B.

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    Wie soll das Haus später genutzt werden?
    Wie erfolgt die WW Erzeugung?

    Keine Ahnung wo das Haus steht, aber informiere Dich mal über die Strompreise. In Graz könntest Du den Heizstrom für 12,5Ct./kWh im NT und 17,2Ct./kWh im HT bekommen. Selbst mit einer LWP schaffst Du damit Heizkosten von unter 5Ct./kWh thermisch. Neben der WP brauchst Du dann natürlich noch Heizflächen, vorzugsweise eine FBH, hilfsweise ginge auch Wandheizung oder extrem überdimensionierte Heizkörper, wobei ich Heizkörper nur dann verbauen würde wenn es gar keine Alternative gäbe. Man müsste sich dann gut überlegen wie man diese dimensioniert damit die Heizwassertemperatur nicht zu hoch wird, denn das kostet Effizienz bei der WP.

    Das Thema IR würde ich schnell vergessen, zu dem genannten Preis erst Recht.
     
  9. #8 AlexSinger, 16. Juni 2015
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    vielleicht fürs erste ein paar Split-Inverter? Das gibts definitvi für weniger als 32.000€!
     
  10. Jan81

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    klar und was ist mit dem Rest? Nur eine Split Inverter macht eine Haus nicht warm.
     
  11. th_viper

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    Da steht ja "paar" also sind mehrere Innengeräte gemeint. Problem dürfte werden, dass die Kisten nicht lautlos sind.
     
  12. Hfrik

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    @Jan81 dazu müsste man die Heizlast kennen. Der COP sit jedenfalls deutlich über dem der Nachtspeicherheizung, auch bei -15°C. Kann man Heizflächen einbringen (sehr grosse Heizkörper, Gebläsekonvektoren, Wandheizung, Fussbodenheizung etc. ) könnte auch eine Panasonic Aquarea (Geisha u.ä.) gute Ergebnisse bringen. Aber der TE müsste mehr Informationen bringen. Auch eine Solewärmepumpe mit Grabenkollektor kann gehen, wenn das Grundstück entsprechend ist. Viele Fragen, und keine Basis für Antworten.
     
  13. Jan81

    Jan81

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    "Nur eine Split Inverter macht eine Haus nicht warm. "

    Damit meinte ich, dass in Momemt nur Nachtspeicherheizung vorhanden ist. 32teuro kostet zwar keine LWWP, aber man braucht auch eine Heizfläche und diese muss man erst mal schaffen. Auch Heizkörper kosten geld und wollen eingebaut werden.

    Ich denke wusel90 kommt sowieso nicht merh wieder und man hier auch genau so gut schließen.
    Wahrscheinlich kauft er das Haus sowieso nicht.
     
  14. th_viper

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    Mit der Split-Inverter ist eine Luft-Luft-Wärmepumpe gemeint (Klima-Anlage mit Heizfunktion), die braucht keine Heizflächen.
     
  15. R.B.

    R.B.

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    Abgesehen davon, dass sich der TE bereits abgemeldet hat, sollte man bei Empfehlungen einer Split immer auch an die Heizlast denken. Bei einem "Altbau" 1980 mit entsprechend hoher Heizlast lässt sich eine Split zum Heizen nicht sinnvoll betreiben ohne dass Unmengen an Luft bewegt werden müssen. Das produziert nicht nur Lärm in den Räumen sondern auch einen erheblichen Luftzug.
     
  16. Jan81

    Jan81

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    selbstverständlich brauch auch eine Luft-Luft-Wärmepumpe eine Heizfläche. Die Luft muss doch auch irgenwie verteilt werden und dafür benötigt man wieder Rohre und vielleicht abhängende Decke.

    Und Split-Inverter muss nicht gleich Luft-Luft-Wärmepumpe heisen. Split = zwei Geräte und Inverter ist eine Technik die verwendet wird.
     
  17. #16 AlexSinger, 17. Juni 2015
    AlexSinger

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    Ich habe z.b. einen von Mitsubishi und das Ding ist so gut wie lautlos. Man hört es kaum selbst beim geöffnetem Fenster (steht ca. 2m davon). Mittlerweile gibt es noch bessere Modele (19dBm) und in Hocheffizienzausführung. Klar gibt es Lösungen, die besser funktionieren *können* (z.b. Sole-Wärmepumpe) - aber für ein WochenENDhaus 32.000 Teuronen ausgeben? Das hat was.... dann lieber in jeden Raum einen solchen Inverter - kostenpunkt ca 1000€ Pro Gerät.
     
  18. Jan81

    Jan81

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    Ahso es gibt mehrere Geräte? Pro Zimmer eins oder wie soll man das verstehen. Wie eine Dezentrale Lüftung mit Erwärmung?
    Verstehe nicht ganz um welche Geräte ihr da redet.
     
  19. th_viper

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    Dabei wird der Luftdurchsatz deutlich reduziert und es kann weniger Wärme bereitgestellt werden. Bei dem älteren Gebäude würde die nötige Heizlast dann schon sehr häufig nicht mehr bereitgestellt werden.


    EDIT: Der TE wird es vermutlich nicht als Wochenendhaus nutzen.
     
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  21. th_viper

    th_viper

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    Jan, wie schon geschrieben, es geht um Klimaanlagen, mit denen man auch Heizen kann (können wahrscheinlich die meisten Geräte).
    Mehrere Innengeräte für die jeweiligen Räume, ein Außengerät.
     
  22. #20 AlexSinger, 18. Juni 2015
    AlexSinger

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    @thviper: genau. So ein Teil z.b. (Beispielbild):

    [​IMG]

    Wobei ich eher einzelne Kompressoren bevorzugen würde und nicht einen großen mit mehreren Innenteilen - aus Effizienzgründen (außer man lastet die Maschine wirklich aus und nicht immer nur ein Zimmerchen!). Außerdem bei einem Defekt hat man dann immer noch ein warmes Zimmer und es ist nicht alles kalt. Mehrkompressor-Lösung ist etwas teuer.
    Wie gesagt 32.000 Euro für eine Heizung finde ich utopisch! Da kannst Du dir ein paar elektrische Ölspeicheröfen hinstellen (vom Chinesen, 49 Euro das Stück!) und den Rest für den Strom ausgeben. Rechne mal wie lange Du damit hinkommst!
     
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Hauskauf - ist eine neue Wärmepumpe das Richtige?

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