Hausneubau - Elektro, was ist wichtig?

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  1. bauer1

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    Wir lassen vom Bauträger ein Reihenhaus für uns bauen. Diese Woche ist Treffen mit der Elektroinstallationsfirma.

    Von Elektrogeschichten hab ich auch keinerlei Ahnung. Viel mehr als die Anzahl der Brennstellen und Steckdosen gibt die Baubeschreibung nicht her.

    Habt Ihr ein paar Stichworte, was wichtig ist und was nicht? Was man nicht auslassen sollte, und was man getrost weglassen kann? Oder konkret: Was vermisst ihr bei Eurer Elektrik? Was würdet Ihr anders machen?

    Danke vorab!
     
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  3. R.B.

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    Vertrag schon unterschrieben?
    Haus schon im Bau?

    Die E-Installation ist so individuell wie die Menschen die später in den Häusern wohnen. Es gibt natürlich 08/15, und manche Menschen können sich auch damit arrangieren, doch wenn die Möglichkeit besteht, dann sollte man die E-Installation auf seine eigenen Bedürfnisse anpassen.

    Da gibt es ein paar grundlegende Dinge, wie konventionelle Installation oder Bussystem, aber auch Netzwerkverkabelung, SAT/TV, Telefon, Leitungen zu Türsprechstation(en) gehören dazu.

    Dann die immer wieder spannende Frage, "wieviele Steckdosen dürfen es sein?" Welches Licht soll von wo geschaltet werden, was ist mit el. Rolladenantrieben usw.

    Versuche die Räume gedanklich zu möblieren, schaue nach was Du wo aufstellen möchtest (TV etc.), und denke vor allen Dingen in der Küche daran, dass man sehr viele Elektrogeräte hat.

    Die Erfahrung zeigt, dass man mit pauschalen Ansätzen ("in jede Ecke mal eine Steckdose") immer falsch liegt. ;)

    Gruß
    Ralf
     
  4. bauer1

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    Ja, Rohbau ist fertig. Steckdosen werd ich auch etliche legen lassen. Ein paar zusätzliche Brennstellen auch. Ich habe noch nicht so recht nen Plan, wie die Innenausstattung aussehen soll, da wird es schwierig, dann auch noch eine passende Steckdoenausstattung zu finden.
    Fürs Netzwerk werd ich mir dann mal die Preise sagen lassen.

    Mir ging es insbesondere um Sachen wie Blitzschutz oder sonstiges, von dem ich noch nicht einmal etwas gehört habe...
     
  5. R.B.

    R.B.

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    hmmm....wenn es sich um einen BT handelt, dann würde ich mir sehr gut überlegen, was nun nachträglich noch hinzu kommt, denn das könnte teuer werden. So etwas plant man bevor der Vertrag unterschrieben wird.

    Also nicht wundern, wenn die "Sonderwünsche" zu einer heftigen Rechnung führen.

    Blitzschutz ist in einem EFH nicht zwingend erforderlich. Hier sollte zuvor ein Konzept erstellt werden, denn ein paar Fangstangen auf dem Dach machen noch kein Blitzschutzkonzept. Entweder Blitzschutz, dann richtig, oder gar nicht.

    Gruß
    Ralf
     
  6. Julius

    Julius

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    In Berlin halte ich Blitzschutz bei EFH für überflüssig. Und nachdem der Rohbau schon steht, wär der eh nur noch mit größerem Aufwand nachrüstbar.

    Viel wichtiger sind die Kommunikationsleitungen (Netzwerk, SAT/BK, Telefon, Sprechanlage). In Sternstruktur und normgerecht (also durchgehenmd verrohrt)!

    Und daß ALLE Stromkreise über (mehrere) 30mA-FI laufen.
    Daß genügend Kreise für Großverbraucher (auch Mikrowelle oder Wasserkocher sind solche!) vorhanden sind. Abschaltbare Außensteckdosen, Außenbeleuchtung (evtl. mit Innen-Panikschalter).
     
  7. bauer1

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    Mit Blitzschutz meinte ich eigentlich eine interne Absicherung der elektrischen Geräte.

    Hab mir schon etliche Preise in den Vertrag schreiben lassen (Außensteckdosen, Schalter- und Steckdosenpreise, Mindestanzahl der Stromkreise (12) etc.).

    Danke, Julius, das sind schon mal ein paar Punkte, mit denen ich den elektriker belästigen kann.

    Weitere Hinweise sind gerne gesehen.
     
  8. R.B.

    R.B.

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    Also ein Überspannungsschutz. Das ist was Anderes als ein Blitzschutz.

    Das ist zwar gut, aber sehr wahrscheinlich nicht ausreichend. Mal abwarten was Dich später Deine "Wunschliste" kosten soll. ;)

    Gruß
    Ralf
     
  9. #8 Baldbauherr, 17. Oktober 2011
    Baldbauherr

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    Ich habe mir damals von hier eine Broschüre schicken lassen.
    War interessant und aufschlussreich. Hoffe es ist keine Werbung

    Direktlink zur aktuellen Broschüre als PDF, wobei meine damals eher für Endverbraucher und ausführlicher war.

    Eventuell ist ja was dabei für Dich.

    Gruß
    B.
     
  10. Witzbold

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    der es ganz ernst meint
    So falsch finde ich es aber nicht. Ich habe natürlich den Raum im Kopf möbiliert und dann die Steckdosen verteilt. Aber zusätzlich habe ich in fast jeder Ecke auch eine Steckdose gemacht.
    Ne Steckdose die nicht benutzt wird, ist nicht so schlimm, wie das Verlängerungskabel was nachher da liegt, weil sie nicht gemacht wurde.
    Außerdem habe ich im Wozi zwischen den Bodentiefen Fenstern jeweils eine setzen lassen.
    Es gibt sogar Mencshen die in den Fensteröffnungen Steckdosen haben (für Weihnachtsbeleuchtung)
     
  11. R.B.

    R.B.

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    Wenn nur in den paar Ecken ein paar Steckdosen sind, dann schon.

    Gruß
    Ralf
     
  12. Witzbold

    Witzbold

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    der es ganz ernst meint
    Deswegen habe ich ja auch geschrieben, das ich meine Einrichtung im Kopf geplant habe. Dafür habe ich die Dosen verteilt. In jeder Ecke wo dann nix war, habe ich noch eine zusätzlich gemacht.
    Also ist im Endeffekt in jeder Ecke eine Dose und wo mehr gebraucht wird dann 2 oder mehr.
     
  13. JaquesTati

    JaquesTati

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    Krabbelnde Kleinkinder und Steckdosen….

    Falls entsprechend junger Nachwuchs vorhanden, geplant oder zumindest nicht ausgeschlossen werden kann, sollte man sich auch einmal mit dem Thema Kinder-Steckdosensicherung beschäftigen.

    Wir haben damals auch in jeder Ecke 2*2 Steckdosen und zusätzlich noch auf den laufenden Wänden spätestens alle 2 Meter eine 2er Steckdosen setzen lassen. Da kam schon einiges zusammen :-( . Und drei Jahre später durfte man dann noch alles kindersicher nachrüsten :-(( (teurer, fummeliger und nicht ganz optimaler Schutz).

    Daher sollte man sich vorab einmal informieren, was hoch der Mehrpreis für „kindersichere Steckdosen“ ist (halt die Dinger, die beispielsweise auch in Kindergärten verbaut werden und nicht identisch mit den einzuklemmenden, einzuklebenden, einzuschraubenden Einsätzen sind). Gemäß Aussage eines örtlichen Architekten hält dich der Mehrpreis in Grenzen.

    Ach ja, Stichwort Haustür, die Sprechanlage wurde ja schon erwähnt aber es kann nicht schaden zumindest ein Installationsrohr zur Zarge/Haustürschloß zu führen, um diese eventuell bei Bedarf ferngesteuert Öffnen oder Verriegeln zu können.

    mfG

    Jaquestati
     
  14. sobdog

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    kindersichere Steckdosen kosten nur ein paar ct. mehr als eine normale Steckdose (also unter 1€ je Steckdose). Sollte man meiner Meinung also überall machen!!

    Leider sind die aber etwas leichter auszutricksen als die Nachrüstdinger.. man muss nur in beide Löcher auf einmal rein drücken. Das heißt für ein Kind mit 2 Stricknadeln in den Händen nicht unbedingt unmöglich!
     
  15. Piet

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    Einige zusätzliche individuellen Erfahrungen eines Laien: Viel Geld für Netzwerk investiert (jedes Zimmer sternförmig), dann überflüssig weil w-lan. Steckdosen kann man fast nie zuviel haben. Auch bedenken, dass man sich vielleicht später für einen anderen Platz für den Fernseher entscheidet. Außenlicht, auch im Garten, sollte möglichst von innen schaltbar sein. Möglichst mehrere FI-Schalter, aber nicht unbedingt für jede Sicherung einen (es kann ganz sinnvoll sein, z.B. die Gefriertruhe mit einer anderen Sicherung zu koppeln, damit auch auffällt, wenn sie ausfällt).
     
  16. bauer1

    bauer1

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    Danke soweit. W-Lan will ich nicht. Daher 4 Netzwerkanschlüsse.

    Kindersicherung wollte ich ansprechen, habe dann gesehen, dass 20 Nachrüstteile nicht mal 5 Euro kosten.

    Lohnt es sich dann noch, kindersichere Steckdosen gleich zu beauftragen?

    FI-Schalter soll es wohl 3 geben.
     
  17. sobdog

    sobdog

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    Alsoo... hab gerade nochmal geguckt. Kosten ca. 1 EUR je Steckdose mehr. Ich mag diese Nachrüstteile nicht gerne, weil das immer nervt die Stecker so zu drehen.. alles Geschmacksache..
     
  18. fuchsi

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    Ich habe irgendwo mal gelesen, dass diese Nachrüstteile gar nicht so optimal sind.

    Durch Ihre Dicke sollen sie angeblich verhindern, dass gerade Eurostecker nicht mehr die optimale Kontaktfläche haben.

    Ob das so stimmt, kann ich nicht beurteilen.

    Ich perönslich mag das rumgefummel nicht, um da einen Stecker reinzubekommen.
     
  19. JaquesTati

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    Also wir durften/mussten entsprechend kindersicher nachrüsten und haben im Laufe der Zeit dank der Vielzahl von Steckdosen diverse Einsätze von unterschiedlichen namhaften Herstellern ausprobiert – persönliches Fazit: mal mehr, mal weniger Murks und eine Benutzungsgeißel für den Alltag. Also ich persönlich würde direkt die kindersicheren Einsätze verbauen! Die Mehrkosten sind doch lächerlich gering und überhaupt nicht erwähnenswert (falls die 1,- EUR pro Stück stimmig sind).

    mfG

    Jaquestati
     
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  21. Julius

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    Ja, lohnt sich!
    Und der Aufpreis kommt hin.
    Also nicht der Rede wert.

    Die Nachrüstteile, welche zum Stecken NICHT wieder (mittels Schlüssel) entnommen werden müssen (und nach Gebrauch natürlich wieder eingesetzt), also die zum Einkleben etc., sind im übrigen unzulässig, da brandgefährlich. Trotzdem werden sie weiter verkauft...
     
  22. JaquesTati

    JaquesTati

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    Schade,

    der Hinweis auf die Unzulässigkeit von den Klebedingern kommt für uns jetzt zu spät (die haben wir auch unter anderem im Einsatz), eine Frage aus Neugierde am Rande, worin besteht das „Brandgefährliche“?

    mfG

    jaquestati
     
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Hausneubau - Elektro, was ist wichtig?

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