Haustürlaibung - WDVS

Diskutiere Haustürlaibung - WDVS im Fenster/Türen Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, unser Hauseingang springt 1m zurück und da ich gerade eine Haustür anfragen wollte (mit dem GÜ ist nur ein Kostensatz...

  1. SirSydom

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    Hallo zusammen,

    unser Hauseingang springt 1m zurück und da ich gerade eine Haustür anfragen wollte (mit dem GÜ ist nur ein Kostensatz vereinbart, und wir schauen uns gerade um) frage ich mich nun wie breit diese eigentlich werden muss.

    So sieht die Realität aus:
    IMG_2484.jpg

    So die Planung:
    Haustür.jpg

    Das 24er Mauerwerk wird noch mit 16er WDVS gedämmt. In der Haustürlaibung ist schon ein Glattstrich angebracht.

    Jetzt bräuchte ich ja eine Haustür die 2,33 breit ist, aber mit mind. einem ca. 16cm WDVS +2cm Blendrahmen ausgestattet ist..
    Ist das so richtig? Gibt es solche Haustüren "standardmäßig" oder ist das eine Sonderanfertigung?

    Oder wäre eine Ausführung wie hier (alte Planung, anderer GÜ)
    Haustür2.JPG sinnvoller?
     
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  3. MarvMD92

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    Wir hatten ende letzten Jahres noch genau die gleiche Situation.
    Bei der geplanten Ausführung müsste man links und rechts des Haustürelementes Verbreiterungen anbringen, welche man von außen nicht sehen würde, welche aber von innen den Rahmen sehr klobig wirken lassen würde, da du davon ausgehen musst, dass du ca. 20cm Kunststoff, bzw. Aluminium von innen siehst.

    Wir haben es gemacht wie bei deiner alten Planung.
    Der Bauherr hat einen Anschlag mauern lassen, sodass wir die Türe dazwischen gesetzt haben und auf den das WDVS von außen anstößt.

    Optisch ist das von innen gesehen in meinen Augen die beste Lösung.
     
  4. Baufuchs

    Baufuchs Gast

    Gibt aber eine erstklassige Wärmebrücke......
     
  5. MarvMD92

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    Weil ?
     
  6. MarvMD92

    MarvMD92

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    Habe mir gerade mal das Detailbild angeschaut.
    Ich gehe natürlich davon aus, dass man die Leibung nicht wie dort zu sehen ungedämmt lässt.
     
  7. uban

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    Ich halte das für verschenkten Raum und ungünstig zum dämmen.
    Warum die Haustür nicht bündig mit der Ausswand setzen, den Rahmen mit 3-5cm überdämmen und mittels Vordach (oder ähnlichem, z.b. einfach gläsernen Vorbau für den Witterungsschutz sorgen?

    Ist absolut funktionell (kompakte Aussenhülle) aber wohl zu langweilig?
     
  8. #7 Ralf Dühlmeyer, 4. Januar 2016
    Ralf Dühlmeyer

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    Leibung mauern ist doch um die Ecke, was soll der Schmonz? Eine 17,5er oder 24er Scheibe da lose hinstellen, dann fällt jeder Gast und jeder Einbrecher wortwörtlich mit der Tür ins Haus.
    Das hätte im Verband gemauert werden müssen!!! (Durchbinder)

    Was ist denn mit der vermutlich rückspringenden Decke und deren Dämmung???
    Wie sieht das geplante Fußpunktdetail aus? (Das was :yikes - :D)
     
  9. SirSydom

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    Glasvorbau, wie hässlich ist denn bitte das? Und dazu ständig dreckig - nein Danke.
    Meiner Empfindung nach ist so ein Rücksprung wesentlich weniger Chichis als so ein Glasdach..
    Und der Witterungsschutz ist nicht vergleichbar, da müsste man noch Seitenwände hinzufügen.
    Zudem brauchts den Platz im Flur nicht, der ist groß genug.

    Das das nachträglich nicht so einfach geht, war mir schon klar.. Das fällt einfach um. Gäbe aber doch bestimmt Lösungen, falls man es dennoch machen wollte. Maueranschlussschiene oder sowas, ne?
    Die Decke wird natürlich gedämmt - wie die Fassade auch.

    Fußpunktdetail - keinen Ahnung.
     
  10. #9 Ralf Dühlmeyer, 4. Januar 2016
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    Klar kann man da jetzt ne Halfenschiene andübeln und dann entsprechende Anker einlegen.
    Und was sollen dann diese beiden Knubbel kosten???
    Ankerschiene liefern, andübeln, in die Steine einschlitzen, Vorlage mauern usw und davon haste oben und unten immer noch ein Problem.

    Ich würde eine dreiseitige Konstruktion aus Bohlen 4/20 - 5/25 planen lassen, unten eine vernünftige Abmauerung (auch planen lassen), gedämmt, mit OSB und innen GK beplankt, aussen nur OSB, so dass noch ein kleiner Anschlag der Tür hinter der Dämmung verbleibt!

    Dann gibts keine Wärmebrücken, die Tür kann sauber befestigt werden und auch umlaufend sauber angeschlossen werden!!!

    Sowas kommt von sowas - keine Detailplanung, sondern stumpf drauflos bauen.
     
  11. uban

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    Form folgt der Funktion,

    Falls möglich, verzichte auf die Seitenteile, zuminest auf ein Seitenteil (meist unverhältnissmässig teuer), und : wähle eine möglichst breite/hohe Tür denn das kommt wesentlich repräsentativer rüber als die sonst eingesetzen 08/15 Haustüren.
     
  12. SirSydom

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    Die Bohlenkonstruktion - wäre das generell deine bevorzugte Lösung oder nur für den "Sanierungsfall" ?

    Vormauerung am Boden? Warum? Hier soll wenn ich mich nicht irre ein Bodeneinstandsprofil verwendet werden, wie auch bei den bodentiefen Fenster/Terassentüren.

    Der Anschluss an der Decke - wenn ich das richtig verstanden habe - soll folgendermaßen ausgeführt werden:
    IMAG0898.jpg
    So macht man das doch bei Fensterlaibungen auch - gibts da ein Problem?



    Mag sein, dass es eine Detailplanung gibt und alles in Butter ist. Das Büro des Gü ist erst wieder ab 11.1 besetzt - dann werde ich klären wie es geplant war. Meine Frage bezieht sich ja auch darauf, wie man es "am besten" löst.
     
  13. tillfisc

    tillfisc

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    Diese Detailanschlüsse müssen vom GÜ geplant werden.
    Sonst gibt's nachher einen bunten Strauß an Nachträgen.

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  15. #13 rolf a i b, 4. Januar 2016
    rolf a i b

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    am besten mit einer detailplanung. bei der lage der haustür im bauwerk geht das nicht ohne ausgereifte detailplanung, damit es am ende auch noch eine ansprechende optik ergibt.
     
  16. SirSydom

    SirSydom

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    Ein Fensterbauer, bei dem wir uns eine Haustür angesehen haben, hat das Mauern einer Laibung aus Porenbeton oder Liapor empfohlen.
    Sofern ordentlich befestigt mit Schiene sollte das doch ne gute Lösung ohne Wärmebrücke sein, oder?
     
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