Haustürvordach an Porenbeton befestigen

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  1. #1 feivelmaus67, 25. Januar 2013
    feivelmaus67

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    Hallo
    Ich beabsichtige, ein einfaches Haustürvordach aus Acrylglas zu erwerben und über unserer Haustür anzubringen.
    Nun stellt sich mir die Frage, da man unterschiedliche Informationen dazu bekommt, wie man das befestigt.
    Bei WDS braucht man einen Anker, klar.
    Aber wie ist es mit Porenbeton (Baujahr 2001). Kann man da einfach mit normalen Dübeln arbeiten die dabei sind oder muss man da spezielle Bohrer nehmen (die soll es tatsächlich geben, die bohren das Loch innen breiter und später füllt man das wieder auf)?
    Wer hat hier Erfahrungen?
     
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  3. H.PF

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    Guck bei Fischer nach, die haben einen Dübelplan...
     
  4. #3 feivelmaus67, 25. Januar 2013
    feivelmaus67

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    Danke, der Hinweis war gut, denn ich habe einfach mal bei der Anwenderhotline von Fischer angerufen.
    Die meinen, auch wenn das Vordach nur 10 kg wiegt, hat es mit Schneelast locker 100 kg und mehr und da würde normaler Ytong nicht halten. Ich soll schräge reinbohren, damit quasi das Bohrloch innen breiter wird und Kunstharzmörtel injizieren. Danach eine Edelstahlgewindestange rein, wie eben auch bei WDS.
    Ganz schön aufwändig, da überlege ich mir das Ganze lieber nochmal.
     
  5. H.PF

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    Alternativ: Wenn du auf Höhe der Decke bohren kannst kannst du in den Beton der Decke reinbohren. Da bekommst du dann alles fest... Muß halt der Dübel lang genug sein :)
     
  6. #5 feivelmaus67, 25. Januar 2013
    feivelmaus67

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    Ja Moment, habe auch gerade überlegt. Über der Tür ist ja der Sturz und der geht über die ganze Breite, mindestens Wenn ich da reinbohre hätte ich ja auch keine Probleme. Das Dach hat nur 2 seitliche Träger und die Dichtrinne am Mauerwerk ist nicht tragend.
    Die Dübellänge sollte kein Problem sein, der Ytong ist ja nur normal verputzt.
    Wobei aber auf dem Rohbaubild über der Tür zwar ein Querträger ist,aber da steht gro "YTONG" drauf. Dann ist der wohl nicht aus Beton
     
  7. #6 feivelmaus67, 25. Januar 2013
    feivelmaus67

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    Oder ich könnte mal versuchen einen Nagel in den Sturz zu kloppen. Wenn das nicht klappt ist klar, woraus das Material ist.
     
  8. #7 Gast036816, 25. Januar 2013
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    du kannst dir auch einen knopf an die wange nähen und ein klavier dran hängen, dann weisst du wie schwer musik ist.

    lass dir eine kleine berechnung erstellen, aus dem alle kräfte zusammengestellt werden und die ins bauwerk einzuleiten sind. daraus wird dann auch ein vorschlag der konstruktion erarbeitet. wenn das nur ein vordach ist, was an der außenwand hängt, dann werden aus den 100 kg schnee durch den hebelarm ein vielfaches, wind und sog noch dazu, da kann einiges zusammenkommen, was dein mauerwerk zum bröseln bringt.
     
  9. #8 vokono, 25. Januar 2013
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 26. Januar 2013
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    Hallo,wenn es halten soll,ohne aus der Hauswand einen Schweizer-Käse zu machen,kann man von istdochegal verwenden.Wenn die Möglichkeit nicht besteht den zu bekommen,einfach mal in einen gut sortierten Eisenwaren- /Werkzeugladen gehen und nach einer Alternative fragen.Habe sowas aber auch schon im Baumarkt gesehen.Wichtig dabei ,das der Mörtel für PB geeignet ist.
     
  10. #9 vokono, 25. Januar 2013
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 26. Januar 2013
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    Habe ich noch vergessen:wenn man z.B. den istdochegal verwendet braucht man auch eine Kartuschen-Presse ,die für 2-Komp.-Kartuschen geeignet ist.
     
  11. mls

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    das ist massgebend - und nicht irgendeine hipp-hipp-hurra-lösung
    qua verweis auf produkte, im konkreten fall dann doch nicht
    funktionieren - aber genau diesen anschein suggerieren, weil:
    die sind ja "empfohlen" worden ..

    daher ist keinem hersteller (hochwertiger) befestigungselemente
    geholfen, wenn seine produkte empfohlen werden, die befestigung
    aber in die hose geht, weil niemand (auch nicht die telefonhotline)
    die grösse der tatsächlich einwirkenden beanspruchungen kennt.
     
  12. #11 feivelmaus67, 28. Januar 2013
    feivelmaus67

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    Hallo
    so wie ich das sehe, ist das Injektionssytem eines großen Herstellers überhaupt das einzige was es gibt. Wir reden hier von einem Billig 0815 Vordach mit 4 mm Acrylglas und nicht von einem Schwerlastvordach mit einer dicken Glasplatte. D.h. ich habe mir schon das billigste und einfachste ausgesucht (199 EUR mit dem Rabatt auf alles ohne auf NoName Marke mit B...). Bei 100 kg Schneelast pro m², was maximal zulässig ist, weiß ich nicht, ob man da einen Statiker oder Architekten kommen lassen sollte. Wenn das mit dem Injektionsverfahren nicht klappte soll, wie soll man dann erst eine Terrassenüberdachung befestigen etc.?

    Es gibt zu den verschiedenen Systemen ja Tabellen mit Angaben in kN. So weiß man genau, welche Kräfte maximal ausgehalten werden. Ich werde nun mal den Hersteller des Vordachs kontaktieren und befragen, ob er Belastungsangaben pro Befestigungspunkt liefern kann. Damit kann ich mir genau ausrechnen, ob mit 100 kg Schneelast diese Grenze überschritten wird.

    Ein Hausbesitzer ein paar Reihen weiter hat sogar eine Massivkonstruktion mit Dachziegel etc. ohne Stützbalken direkt ans Haus anbringen lassen. Ich schätze mal, dass hier mit Schneelast gut 500 kg zusammen kommen. Er hat aber auch mehr als 4 Befestigungspunkte.
     
  13. Gast036816

    Gast036816 Gast

    dann spar mal weiter am falschen ende!
     
  14. H.PF

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    Der Hersteller hat Statiker, die das dann für dich bemessen. Schreib ihn an, lass dir die Maße schriftlich geben, dann wird alles gut :)

    Damit kannst du dann den Dübelhersteller füttern und die bemessen dir dann die Dübel.

    So wird das gut :)
     
  15. nolu13

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    Man kann ja auch komplett durchbohren und innen Muttern draufschrauben?:smoke
    Spaß beiseite!
    Ein Injektion-Mörtel sollte der richtige Ansatz sein.Wir haben unsere Markise auch in der Art befestigt.Und die hängt nach 10 jahren immer noch an der Wand.
     
  16. feivelmaus67

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    Also, ein guter Bekannter meinte, das wäre alles übertrieben. Er hat schon diverse Sachen an sein Haus aus Porenbeton geschraubt, wie vor vielen Jahren eine sehr komplexe Überdachung mit 20 m². Da hat sich nix gelöst.

    Ich habe das Vordach nun einfach mit den beiliegenden Dübeln befestigt. Es ist ja aus Alu, Edelstahl und Acryl und wiegt kaum was. Sollte es wirklich nicht optimal sein, wird es sicher nicht gleich runter fallen, so dass man dann immer noch korrigieren kann.

    Ich habe mich mit meinen 80 kg an einen der Träger gehängt und es hat sich nichts gelöst. Ich kann mir nicht vorstellen, dass auf der kleinen Fläche von etwas über 1m² im windberuhigten Hof mehr als 160 kg Last einstellen.
     
  17. saarplaner

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    Ich distanziere mich von der eingeblend. Werbung!
    Na dann ist doch alles gut. Wenn das dein guter Bekannter meint.... :mauer

    (hoffentlich haftet er dann auch für seine Meinung...)
     
  18. Gast23627

    Gast23627 Gast

    Ich lach mich kaputt...

    und wünsche Ihnen auch noch "viel Spaß":bounce:

    dem "guten Bekannten" (offensichtlich ein Experter erster Klasse) auch.:winken

    Gruß
     
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  20. Gast036816

    Gast036816 Gast

    vielleicht setzen die beiden sich mal zusammen, kramen die alten mathebücher raus und rechnen anhand der wind- und schneelasten mit dem vordach mal über den hebelarm die tatsächlich wirkende kraft aus. da werden den beiden die augen aufgehen, wieviele einhundertkilo das mehr werden. viel spass den beiden experimentierfreudigen.

    am besten zumachen und in die bastelkiste verschieben.
     
  21. mls

    mls Bauexpertenforum

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    hab ich mir auch grad gedacht - und, dass hier nicht der
    platz ist, seine unbekümmertheit auszuleben.

    auch wenn´s -momentan- noch hält: spätestens im
    versagensfall mit personenschaden hört der spass auf.


    deshalb: zu is ..
     
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