Hausverkleinerung, Kosten sparen?

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  1. Stefan2014

    Stefan2014

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    Hallo,

    mal wieder ein ungewöhnliche Frage von mir.

    Uns wird ein Resthof/Altbau aus den 50ern angeboten. Das Haus hat 240 m² und eine Kernsanierung würde anstehen, da es weder gedämmt ist und auch ansonsten stark renovierungsbedürftig ist.

    Unter anderem würden wir das Dach komplett erneuern und auch die Außenfassade dämmen und einen neuen Klinker davorsetzen.
    Die Raumaufteilung innen ist zudem auch unglücklich.

    Jetzt mal eine Frage so in den Raum geworfen:
    - Wenn im Rahmen der Kernsanierung auch das Haus verkleinert, also an einer Seite die Außenfassade samt Fundament (hoffentlich komplettes Fundament vorhanden) um 2-3 Meter versetzt, kann man dadurch Kosten sparen?

    Mein Gedanke ist hier, dass:
    - Bei einer Kernsanierung eh fast nix stehenbleibt.
    - Es muss eine Außenmauer neu hochgebaut werden, evtl. mit Fundament.
    - Gespart wird aber durch weniger Baukosten der fehlenden 2 - 3 Meter (Dach, Außenwände, Fenster, Böden, usw.)


    Natürlich würden wir im Ernstfall einen Architekten/Ingenieur hinzuziehen.
    Aber mich interessiert eine Meinung, ob so ein Konzept überhaupt aufgehen könnte.



    Gruß
    Stefan
     
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  3. R.B.

    R.B.

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    Ich glaube nicht an eine Kostenersparnis, denn der Umbau (Verkleinerung) verursacht nicht unerhebliche Kosten. Das fängt schon damit an, dass man das Haus nicht einfach verkleinern kann, weil dies einen massiven Eingriff in die Statik darstellt. d.h. Man muss die Statik noch einmal komplett erstellen lassen. Unter Umständen werden Maßnahmen erorderlich, die weit über die "Verkleinerung" hinausgehen, weil auch noch andere Bauteile betroffen sind.

    Dann wird ja nicht nur entfernt, sondern es wird auch wieder aufgebaut. Dabei bedeutet "Aufbau" nicht, dass man einfach eine Wand hinstellt, sondern das beginnt schon beim Fundament, das vermutlich aufwendig geändert werden muss. Sonst fällt die neue Wand einfach um.

    Mein Bauchgefühl sagt, bei 2-3m spart man da gar nichts, ganz im Gegenteil, es wird sogar noch teurer. Würde das Anwesen aus mehreren Gebäuden bestehen, und man könnte ein Gebäude davon entfernen bzw. ersetzen, dann könnte die Rechnung aufgehen.

    Wenn das Haus wirklich so stark renovierungsbedürftig ist, dann dürfte ein Abriss und Neubau vielleicht noch günstiger kommen als eine Verkleinerung und komplette Modernisierung der restlichen Substanz.

    Möchtest Du das genauer wissen, dann müsste man eine Planung beginnen und alles durchkalkulieren. Das gibt es aber sicherlich nicht gratis, denn der Aufwand ist erheblich. Das kann man nicht in 2 oder 3 Stunden erledigen.
     
  4. #3 Ralf Dühlmeyer, 10. September 2014
    Ralf Dühlmeyer

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    Resthof = Aussenbereich??? Wenn ja - darf er saniert und als reines Wohnhaus genutzt werden?

    Zum Einsparpotential: Ich sehe da eher ein negatives Potential!
     
  5. #4 Unregistrierter, 12. September 2014
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    abgesehen davon das es hier recht selten ist, dass die fachleute OHNE JEDE DETAILINFORAMTION schon pauschal abraten und sagen "eher teurer, als billiger". (damit ist im grunde eigentlich alles gesagt)

    mal rein logisch als laie: was willste denn sparen?
    machste das haus nen meter kürzer, brauchste nicht weniger sanierung an der fassade.
    die paar euro die du dann innen sparen würdest, zahlste durch den zusatzaufwand zigmal oben drauf.
    statik, genehmigung, anpassungen an die gegebenheiten (bodenplatte, keller?, usw)

    zum thema beheizen: auch das ist, sofern man das haus auf den aktuellen stand bringt, eher zu vernachlässigen. 20qm mehr oder weniger machen da nicht viel aus.

    fernab vom geld würde ich mal blind behaupten das du dir mit so ner nummer mehr probleme schaffst, als dir lieb sind.
    spätestens wenn irgendwas bei der verkleinerung nicht direkt ersichtlich war...wird es unter umständen richtig bitter.

    meine meinung: entweder so wie es ist kaufen und sanieren (dann aber VORHER mit zugekauftem sachverstand im detail kalkulieren) oder eben, wenn dir das ne nummer zu groß oder zu teuer erscheint, was anderes suchen.
     
  6. Gast34097

    Gast34097 Gast

    Wenn das Grundstück groß genug ist und falls erlaubt, lieber daneben einen Neubau hochziehen. Ich erlebe es gerade im Verwandtenkreis, wie so eine Sanierung ohne irgendwelchen Luxus beim doppelten Preis endet, als wenn man einfach daneben neu gebaut hätte. Und in diesem Fall war es ein riesiges Grundstück und man hätte problemlos in zweiter Reihe einen Neubau dahinterbauen können.
     
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