Hauswasserwerk und Frostgefahr in Zisterne

Diskutiere Hauswasserwerk und Frostgefahr in Zisterne im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo, ich habe eine Frage: Ich habe einen Sickerschacht, in dem ich das ganze Oberflächenwasser leite (Zisterne?). Dieser Sickerschacht hat...

  1. #1 mcfly26, 23.07.2009
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    Hallo,

    ich habe eine Frage: Ich habe einen Sickerschacht, in dem ich das ganze Oberflächenwasser leite (Zisterne?). Dieser Sickerschacht hat unten einen Boden, der Schacht läuft bis zu einer bestimmten Höhe voll, dann gibt es einen Überlauf in einen zweiten Schacht, der tiefer liegt und das Wasser dann versickert.

    In den ersten Schacht kommt das Wasser über ein Regenrohr in ca. 80cm Tiefe rein. Über dieses Rohr habe ich mir ein Vollholzbrett zugeschnitten und befestigt. Auf diesem Brett steht ein Hauswasserwerk, dass zusätzlich noch (Absturzgefahr) an der Schachtaußenwand befestigt ist. Mit diesem Hauswasserwerk speise ich ein unterirdisch gelegtes Rohr zu meiner Gardena Hauswassersteckdose.

    Das hat den Vorteil, dass ich im Sommer immer genügend Wasser zu Bewässerung meines Gartens habe und ich einfach nur den Schlauch in die Wassersteckdose einstecken muss und das Wasser sofort da ist.

    Wenn es im Herbst dann bald kühler wird, werden im Haus ja auch alle Gartenwasserleitungen entleert, damit keine Leitungen platzen. Das Hauswasserwerk soll zudem auch vor Frost geschützt werden. Im Winter wird das Hauswasserwerk sowieso vom Strom getrennt. Dafür ist ein extra Schalter dafür vorgesehen worden. Sollte ich das Hauswasserwerk zudem aus dem Schacht ausbauen?

    Wie schon gesagt, die Pumpe steht beginnt ca. 40 cm unter Geländeoberfläche, ist ca. 40cm hoch und steht auf dem Brett in ca. 80 cm Tiefe.

    In meinem Gartenhaus, wo die Pumpe evtl. überwintern könnte hat es im Winter ja auch, wenn es so richtig kalt wird, Minusgrade.

    Was meint ihr dazu?
     
  2. bernix

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    ..die Pumpe sollte vollständig leer sein...im Schacht und im Gartenhaus...
    gruss
     
  3. #3 mcfly26, 23.07.2009
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    wenn sie entleert ist, kann ich die auch im schacht stehen lassen?!
     
  4. bernix

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    ..wenn die Pumpe und der Tank (sofern vorhanden) richtig leer sind habe ich da keine Bedenken....
     
  5. #5 Manfred Abt, 23.07.2009
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    Hab ich es richtig verstanden, dass das Hauswasserwerk da mit im Schacht steht? Wenn nicht komplett incl. aller Details in IP 68, hätte ich da elektrisch sehr große Bedenken.
     
  6. #6 mcfly26, 23.07.2009
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    Jep, HWW steht im Schacht. Extra Gehäuse aus Metall um das HWW sorgt gegen Spritzwasser.
     
  7. #7 mcfly26, 23.07.2009
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    Du hast gar nicht viele Details, nur nen Stromanschluss, der richtig verlegt sein muss.
     
  8. #8 Manfred Abt, 23.07.2009
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    ich habs ja schon mal gesagt:
     
  9. #9 mcfly26, 23.07.2009
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    Aus welchem Grund sollte ich das HWW nicht in einen Schacht stellen dürfen. festgemacht mit einer Kette an der Schachtwand sicher stehend in einer Box auf einer mit Vollholzbrettern gemachten "Zwischendecke", aber z,.B direkt neben einen Teich...?

    Wie gesagt die Pumpe steht fest und sicher, ist 3x gesichert und kann weder feucht noch nass werden. Die Zuleitung geschieht ja extra unter der eingezogenen "Zwischendecke".
     
  10. #10 Manfred Abt, 23.07.2009
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    Die Anlage steht in einem wasserführenden Schacht! Frag doch mal einen Elektriker.

    Wer kann denn dauerhaft die ausreichende Leistungsfähigkeit der Vorflut selbst bei Extremregenereignissen sicherstellen, hier ein Sickerschacht, der im Laufe der Zeit kolmatieren wird. Und dessen Funktionssicherheit - falls überhaupt - sowieso nur für ein Regenereignis einer begrenzten Jährlichkeit ausgelegt ist.

    D.h. es wurde bereits bei der Bemessung der Anlage (sofern erfolgt) unter Einhaltung aller Regeln der Technik hingenommen, dass beide Schächte versagen, d.h. bis zur Geländehöhe einstauen.
     
  11. #11 Manfred Abt, 23.07.2009
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    und die Lösung ist ganz einfach: dafür gibts Unterwassermotorpumpen.
     
  12. #12 mcfly26, 23.07.2009
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    Da der Einflaufstutzen der Dachrinne unterhalb der geschaffenen Zwischendecke ist, läuft mir das Wasser wieder die Dachrinne hoch und wird mir das Wasser aus der Dachrinne laufen, dals dass sich der Schacht überfluten lässt.
     
  13. #13 Manfred Abt, 23.07.2009
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    Du redest dich raus bzw. willst nur deinen Bastelweg bestätigt bekommen!

    Frag den Hersteller oder einen Elektriker, ob du diese Pumpe in einem wasserführenden Schacht aufstellen darfst.
     
  14. Julius

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    Ganz klar:

    Nach der Beschreibung ist der Schacht nicht überflutungssicher.
    Daher darf dort kein handelsübliches Hauswasserwerk angebracht werden.
    Punktum!

    Hoffentlich ist wenigstens ein 30mA-FI in der Zuleitung vorhanden!

    Kam erst neulich wieder ein Feuerwehrmann ums Leben wegen derartigen Gebastels von unbelehrbaren besserwisserischen Laien: :bounce:

    http://www.feuerwehr-forum.de/s.php?n=569015
     
  15. mls

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    btw, pumpentechnisch lösbar - tauchdruckpumpe.
    problem ist die elektronik im druckwächter (oder wie das ding heisst)
    das zeug ist ip44 ..
     
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