Heizen im Winter

Diskutiere Heizen im Winter im Sonstiges Forum im Bereich Haustechnik; Hi! Haben vor dem Winter den geplanten VWS von 20 cm nicht mehr geschafft. Da aber bereits der Innenputz sowie der Estrich und die...

  1. #1 totto99, 27.11.2005
    totto99

    totto99 Gast

    Hi! Haben vor dem Winter den geplanten VWS von 20 cm nicht mehr geschafft. Da aber bereits der Innenputz sowie der Estrich und die Hausinstallationen fertig sind, muß das Haus im Winter (einige +grade) beheizt werden. Könnte es da zu Problemen kommen? (Schimmel, Frost) Haben 25er Ziegel, Fußboden - Wandheizung und KWL. mfg
     
  2. #2 Hendrik42, 27.11.2005
    Hendrik42

    Hendrik42 Gast

    was denn für Ziegel genau?
     
  3. #3 totto99, 27.11.2005
    totto99

    totto99 Gast

    Wienerberger Porotherm

    Wienerberger Porotherm
     
  4. #4 Hendrik42, 27.11.2005
    Hendrik42

    Hendrik42 Gast

    ich habe da echt nicht viel Ahnung, aber Schimmelprobleme gibt das eher nicht, die Wand ist ja nur von Außen kalt.

    Dafür würde ich mir die Frage stellen, was passiert, wenn die Porotherm Ziegel naß werden und es dann friert -> ob dann da nix abplatzt?
     
  5. #5 susannede, 27.11.2005
    susannede

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    Sehe ich auch so, was soll da groß passieren?
    Wenn man heizt (ich nehme an, ihr seid noch nicht eingezogen), muß man auch ab und an mal Lüften, wo soll die denn sonst die warm-feuchte Luft hin?
    Wenn ihr nicht heizt, wäre das eher problematisch...je nachdem, wie kalt es draussen halt wird (Leitungen frieren ein/platzen).
    Koscht halt eben nur Geld...Heizen ist teuer....
     
  6. #6 MichaelG, 28.11.2005
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    Wenn die Deckenstirnseiten ungedämmt sind?, was ich mir aus Kostengründen bei einer Planung von 20cm Dämmschichtdicke beim WDVS vorstellen kann, könnten hier innen eben doch Feuchte- und damit Schimmel-Probleme auftreten.

    Sockelleisten / obere Raumecken
     
  7. #7 HorstSeporowsky, 22.01.2006
    HorstSeporowsky

    HorstSeporowsky Gast

    Bauing.

    1. Es muß in jedem Fall so viel (rund um die Uhr, besonders nachts bei tiefen Temparaturen) geheizt werden, daß die Heizungs- und KW-Anlage nicht einfrieren kann.
    2. Bei ausreichender Heizung dürfte es nicht zu Frostproblemen kommen. Der Wärmebedarf ohne VWS ist dadurch natürlich entsprechend größer. Bei welchen Temperaturgefälle Tauwasser auftreten könnte, müßte rechnerisch eingegrenzt werden (Taupunkttemperatur der Innenflächen).
    3. Bezüglich Schimmelbildung (innen) sind die klimatischen Bedingungen innen maßgebend sowie evtl. vorhandene Wärmebrücken, also dort, wo 25 cm Ziegelmauerwerk nicht vorhanden ist. Ist der Anteil der Größe der Wärme-brücken erheblich (z, B. über 20 % der Außenflächen), dann ist auf Grund der höheren Luftfeuchte ein Bewohnen nicht zu empfehlen, da sicherlich schon etwa 20% Fensterflächen vorhanden sein dürften. Regelmäßiges Lüften in Abhängigkeit zu messender relativen Luftfeuchte innen ist notwendig bzw. in Abhängigkeit evtl. weiter laufender Ausbauarbeiten sowie Kontrolle der Außenwände nach evtl. Schwitzwasser; dann entsprechend individuell/punktuell zusätzlich örtlich heizen. Malerarbeiten und Tapezieren würde ich unter den Bedingungen nicht ausführen bzw. nicht alle wasserintensiven Arbeiten.
    4. Ansonsten innen vorzügliche Eignung als "Winterbauarbeit". Geschlossene Außenhülle hatte ich unter 1.-3- immer vorausgesetzt.
    H. Seporowsky
     
  8. #8 VolkerKugel (†), 22.01.2006
    VolkerKugel (†)

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    @totto99

    Wenn die KWL (Kontrollierte Wohnraumlüftung?) bereits in Betrieb ist/wäre, und 4. von H. Seporowsky zutrifft, habt/hättet Ihr überhaupt keine Probleme außer höheren Heizkosten.
     
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