Heizen und Kühlen im Nebengebäude

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  1. Samson

    Samson

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    Ich setze meinen Beitrag jetzt mal unter Sonstiges, weil das Problem einfach mehrere Unterforen tangiert.
    Wir sind gerade dabei, ein altes Häuschen (BJ 1930) zu erwerben. Auf dem Grundstück befindet sich auch ein Nebengebäude, welches im Obergeschoss momentan (ungenehmigt) als Wohnraum ausgebaut ist (Untergeschoss wird als Lagerräume benutzt).
    Naja, ausgebaut ist etwas übertrieben, eine Art Dämmung wurde zwischen den Dachsparren (die aber im Raum sichtbar sind) angebracht. Ein kleines Duschbad/WC und eine kleine Küche sind auch vorhanden.
    Beheizt wurde bisher mit einem Elektroradiator.
    Das Gebäude ist nicht gedämmt, es gibt keinen Kamin.

    Wir würden dieses Gebäude gern als Büro nutzen, allerdings müsste dann (neben der wohl anstehenden ordentlichen Dachdämmung) irgend eine halbwegs bezahlbare Heizmöglichkeit geschaffen werden. Ausserdem auch eine Kühlmöglichkeit für den Sommer.

    Eine Versorgung vom Haupthaus aus ist nicht möglich.

    Jeder "Berater", den wir bisher gesprochen hatten, wollte uns zu Solartechik bringen. Nach gründlichem Studium des Forums bin ich da aber nicht mehr so ganz von überzeugt.
    Gibt es eine Möglichkeit, das Gebäude ohne Einbau eines Kamins zu beheizen?
    Oder ist das gar nicht so kompliziert, wie es uns beschrieben wurde, und wir könnten problemlos eine kleine Ölheizung einbauen?
    Kann man Heiz-und Kühlsystem wirtschaftlich miteinander kombinieren?

    Bin für jede Anregung offen und dankbar
    Christiane
     
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  3. R.B.

    R.B.

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    Wie groß ist die zu beheizende Fläche?
    Sollen die Räume ganzjährig genutzt werden?
    Reden wir also von 2 Räumen + Dusche?

    Eine Möglichkeit wäre eine Split-Klima die über ein bzw. mehrere Innenteile die Räume mit Warmluft versorgt. Je nach Ausführung funktioniert so eine Klimaanlage auch noch bei Außentemperaturen unter 0°C.
    Im Sommer kann sie die Räume auch kühlen.
    Außenteil an die Wand schrauben, Innenteile in den Räumen montieren, KM Leitungen zu den Innenteilen verlegen, Stromanschluß, das war´s.

    Ansprechpartner wären Kälte-/Klimafachbetriebe.

    Denkbar wäre auch ein Pelletofen (oder mehrere?). Dafür braucht´s dann einen Schornstein, Schornsteinfeger, und jemanden der dafür sorgt, daß der Vorratsbehälter immer gefüllt ist. Zudem muss der Ofen regelmäßig gereinigt werden.
    Ist nicht ganz so komfortabel wie die Split-Klima, dafür heizt das Teil auch bei tiefsten Außentemperaturen die Räume auf Saunatemperatur wenn´s sein muss.
    Was die Verbrauchskosten betrifft, so müsste man zuerst einmal den Taschenrechner bemühen und abschätzen wie hoch der Wärmebedarf ist.

    Gruß
    Ralf
     
  4. crax

    crax

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    Hallo Christiane,

    ob man in der heutigen Zeit noch über Öl als Energiequelle der Heizungsanlage nachdenken sollte, sehe ich eher problematisch.

    Ich weiß zwar nicht in welcher Region das Haus wohnt, aber im Sommer mit hohem Energieaufwand technisch zu kühlen, halte ich für wenig sinnvoll.
    Leider wird dem ausreichenden, sommerlichen Wärmeschutz nur ungenügend Bedeutung geschenkt. Die hierfür gegenwärtig geltenden Regeln sind mehr als unzureichend. Folge: überhitzte Gebäude.
    Hinreichende Planung und man kann auf technische Kälte verzichten.

    mfg crax
     
  5. Samson

    Samson

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    Sorry, war ein paar Tage auf Dienstreise und konnte nicht antworten.
    Also, es geht hier um ca. 40 m² Grundfläche, ausgebildet als Spitzdach. Die Fläche für die Dusche und die Küchenecke (jeweils etwa 8 m²) bereits inclusive. Ich bin jetzt tatsächlich am überlegen, ob ich nur ordentlich in die Dämmung investiere und das bissl übrigen Raum mit Strom heize/kühle.
    Das passiert ja zeitweise eh (die Computer im Büro schmeissen ja selbst jede Menge Wärme), und die Raumtemperatur braucht nicht über 20 Grad liegen. Muss ich eher bei der Kühlung mehr investieren.
    Crax, bei einem Neubau kann man sicher planungsmässig gut eingreifen, aber bei der Altbausanierung? Wenn ich das Teil komplett umbauen könnte, würde ich bereits damit beginnen, Dusche und Küche in die andere Ecke zu setzen und an die bisherige Stelle ein Fenster einzubauen. Ist aber jetzt zu spät, ich muss mich mit den Gegebenheiten arrangieren.

    Christiane
     
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