Heizkörper an Wohnungsinnenwand?

Diskutiere Heizkörper an Wohnungsinnenwand? im Heizung 2 Forum im Bereich Haustechnik; Einen wunderschönen Dienstag allerseits, In meiner Wohnung soll ein Fenster nach unten verlängert werden (das Ergebnis könnte man auch als...

  1. yosmc

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    Einen wunderschönen Dienstag allerseits,

    In meiner Wohnung soll ein Fenster nach unten verlängert werden (das Ergebnis könnte man auch als Terrassentür bezeichnen) weshalb der darunter liegende Heizkörper weichen muss. Nun bin ich auf der Suche nach einem neuen Aufstellungsort.

    Auf der einen Seite des Fensters befindet sich eine dicke, tragende Wand - auch wenn es sich streng genommen um eine "Innenwand" zur benachbarten Küche handelt, wäre das heizungstechnisch vermutlich der ideale Aufstellungsort.

    Lieber wäre es mir allerdings, den Heizkörper an die angrenzende Zimmerwand rechts vom Fenster zu verfrachten - die Wand dort ist nämlich ohnehin quasi "tot", mit der aufschwingenden Terrassentür dürfte ein Möbelstück dort maximal 25cm Tiefe haben - für einen Heizkörper also eigentlich ideal.

    Das Problem, das ich sehe, ist dass diese Zimmerwand nur wenige Zentimeter dick ist, und sich dahinter das Schlafzimmer befindet. Ich befürchte jetzt, dass ich mit dem neuen Heizkörper das Schlafzimmer mitheizen würde. Damit hätte ich dann gleich zwei unerwünschte Effekte: Im Wohnzimmer wäre es nicht mehr warm genug, da der Heizkörper ja so berechnet ist, dass er die >20m2 Wohnzimmer heizt, aber nicht noch >15m2 Schlafzimmer dazu. Im Schlafzimmer wäre es dagegen wohl zu heiß, da zu den beiden etatmäßigen Heizkörpern noch ein dritter dazukäme (entweder das, oder die beiden anderen Heizkörper würden quasi überflüssig).

    Die Rede ist hier übrigens von einer Heizung von rund 3000 Watt, das ist schon nicht so wenig.

    Frage: Sind meine Befürchtungen berechtigt, oder zerbreche ich mir hier unnötig den Kopf? Natürlich kann ich mir zwischen Heizung und Wand auch noch die übliche Reflektionsfolie kleben, aber einen so großen Unterschied wird das wohl nicht machen.

    Danke!
     
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  3. R.B.

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    3.000W für ein Wohnzimmer mit 20m2? Hat das Wohnzimmer auch Fenster?

    Der heizkörper wird einen Großteil seiner Leistung inForm von Konvektion abgeben, der Anteil der nach hinten an die Zwischenwand geht ist deutlich geringer. Der Wärmedurchgang in das Schlafzimmer ist somit überschaubar und dürfte zu der dortigen Heizleistung kaum etwas beitragen. Die Fläche des Heizkörpers ist im Vergleich zur Wandfläche ja auch überschaubar.
    Ansonsten hinter dem Heizkörper eine Wärmedämmung vorsehen, damit lässt sich der Wärmedurchgang weiter reduzieren. Es würde mich wundern wenn hier mehr als 100W in das Schlafzimmer gelangen, für genauere Zahlen müsste man aber erst einmal rechnen.
     
  4. yosmc

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    Hm, das ist ein guter Punkt mit der Fläche - irgendwie dachte ich, dass ein "dichter" kompakter Heizkörper an der Wand mehr Wärme nach hinten abgibt als ein großflächiger, aber das ist irgendwie auch nicht sehr logisch. ;)

    Die Bauart des Heizkörpers hab ich auch unterschlagen, aber du hast es dir offenbar schon mehr oder weniger zusammengereimt: Röhrenheizkörper, B/H/T 120/60/21.

    (Die Wattzahl sollte schon passen - ist ein Altbau mit 3,30 Raumhöhe, Zahlen sind grob gerundet, etc.)
     
  5. R.B.

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    Wenn ein Heizkörper mit 120/60/21 satte 3kW liefern soll dann muss der glühen. Keine Ahnung mit welcher Heizwassertemperatur Deine Anlage fährt, ich tippe mal in Richtung 70°C VL, denn mit 55/45/21 wird das wohl nicht funktionieren.
     
  6. yosmc

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    Die Werte sind:

    75/65/20 (EN442) - 3159 Watt
    70/55/20 - 2560 Watt

    B/H/T 124/60/21 ;)
     
  7. R.B.

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    Und Deine Anlage fährt tatsächlich mit 75/65? Das macht man doch schon seit Ewigkeiten nicht mehr. Ich müsste jetzt mal nachschauen, aber da könnten sogar Oberflächentemperaturen auftreten die gar nicht mehr zulässig sind (Verbrennungsgefahr). Da könnte auch mein Vorschlag mit der Dämmung in die Hose gehen, man müsste Dämmmaterial einsetzen das bei diesen Temperaturen nicht gleich die Grätsche macht.

    Irgendwie ist es da mit Planung nicht weit her.
     
  8. yosmc

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    Du gibst dir zu viel Mühe mit mir. Das ist extrem nett, wird dir aber keine Freude machen. Die Zahlen sind semi-fiktiv, wenn ich gewusst hätte dass die jemand auch gleich nochmal hilfreich unter die Lupe nimmt, hätte ich mir damit mehr Mühe gegeben. Ich wollte eigentlich nur eine zweite Meinung, ob ich die Idee mit der Heizung an der Zimmertrennwand weiter verfolgen soll - die genaue Berechnung macht dann der Installateur. ;)
     
  9. R.B.

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    Also Zimmertrennwand sollte kein Problem sein. Falls Du die Wärmeübetragung auf die Wand reduzieren möchtest, dann lass den HK weiter vor die Wand setzen, so dass dahinter noch ein bisschen Dämmung Platz hat. 20-30mm Dämmung dürfte einen U-Wert zwischen 0,9 und 1,3W/m2K haben, damit solltest Du den Wärmedurchgang durch die Wand auf das gleiche Niveau bringen können wie für den Rest der Wand, trotz höherer Umgebungstemperatur um den Heizkörper herum.

    Zuerst aber Heizlast des Raumes ermitteln, dann schauen mit welcher Heizwassertmperatur gerechnet werden kann, und dann geht es erst zur Auswahl des Heizkörpers. Ob der von Dir genannte Heizkörper passt, das steht noch in den Sternen. Wenn man´s ganz genau machen möchte, müsste man auch einen Blick auf die Zuleitung werfen. Wenn wirklich 3kW notwendig wären, dann muss die dafür notwendige Energie ja auch transportiert werden.
     
  10. yosmc

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    Supernett - das hilft mir definitiv weiter.

    (Der Grund für die seltsame Halb-Planung ist übrigens, dass derzeit im Rahmen einer Renovierung die Elektrik neu gemacht wird und die Terrassentür *vielleicht* später kommt. Also versuche ich zu eruieren, welche Wand in diesem Fall für den neuen Heizkörper in Frage kommt, damit dann nicht wieder die halbe Elektroinstallation neu verlegt werden muss. Wollte halt bei der anfänglichen Schilderung die Geschichte einfach halten - naja.)
     
  11. #10 Alfons Fischer, 7. Oktober 2015
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    idealerweise sollte die Heizfläche nach meinem Verständnis dort angeordnet werden, wo die Energie auch verloren wird. Also an der Außenwand und am Fenster.

    Ich habe tatsächlich schon (Schimmel-) Schäden und Behaglichkeitseinbußen erlebt, wenn die Heizflächen nicht an der Außenwand, sondern seitlich oder an Innenwänden montiert oder (vor allem in größeren Räumen oder in Räumen mit ungünstiger Geometrie) ungleichmäßig verteilt waren.
     
  12. R.B.

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    Der HK kommt ja mehr in die Ecke wenn ich das richtig verstanden habe, zudem ist die Raumgröße überschaubar.
    Über Behaglichkeitskriterien würde ich bei 75°C VL Temperatur nicht mehr nachdenken. Eine hohe Temperaturwelligkeit lässt sich in solchen Fällen sowieso nicht vermeiden.
     
  13. yosmc

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    Ich lass mir ja gern helfen. :)

    Hier eine Skizze der Einbausituation (Achtung - ist nicht maßstabgetreu - hoffe aber dass alles Wesentliche sinnvoll dargestellt ist).

    Heizungen.jpg

    Im Prinzip kann ich mir eine der drei Heizungspositionen aussuchen. Die hier im Thread diskutierte Heizungsposition ist die oberste. Die mittlere Position hat den großen Nachteil, dass die Wand recht schmal ist (ist tatsächlich noch ein bisschen schmäler als auf der Skizze) - ich müsste also schon einen Vertikalheizkörper nehmen, was aber in einer Altbauwohnung meiner Meinung nach einfach nicht gut aussieht. Mit der planunteren Position verliere ich ein Stück Wand, das ich wohl lieber anders genutzt hätte.
     
  14. R.B.

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    Wie breit ist dieses Stück "Wand"? Es wäre natürlich aufgrund seiner zentralen Position eine gute Stelle für einen Heizkörper, um den Raum einigermaßen gleichmäßig zu beheizen.

    Man könnte ja über einen 3 lagigen Heizkörper nachdenken. Bei der hohen Heizwassertemperatur, und den hohen Räumen, wird die Luft am Heizkörper rasant nach oben steigen, je weiter man davon entfernt ist, um so höher wird die Temperaturdifferenz der Raumtemperatur.
     
  15. #14 Alfons Fischer, 7. Oktober 2015
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    und wenn man einfach zwei kleinere Heizkörper montiert, und zwar an der obersten Position und wahlweise eine der beiden unteren? Das wäre dann eine noch gleichmäßigere Verteilung ;)
    (zwei Heizkörper wären mein Favorit)
     
  16. R.B.

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    Machbar ist fast alles, wenn´s der Geldbeutel her gibt. ;)
     
  17. yosmc

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    Hm, das ist natürlich peinlich, wenn man die eigenen Platzverhältnisse nicht im Kopf hat. ;) Tatsächlich ist die Lage so und nicht wie oben dargestellt:

    Heizungen2.jpg

    Wenn die Renovierung fertig ist, wird die Wand für den mittleren Heizkörper nur 65cm breit sein, und ich denke nicht dass ich mit einem Solo-Heizkörper nur auf dieser Wand auskommen werde. Denn die Lichtverhältnisse in dem Raum sind ohnehin nicht so prickelnd, da kann ich nicht noch einen Teil der Sonne, die sich manchmal in den hinteren Raum verirrt, mit einem dicken Heizkörper abfangen. Der Heizkörper müsste also richtig schmal sein aber relativ hoch, womit er dann trotzdem prominent sichtbar wäre. Nachdem ich dann immer noch einen zweiten Heizkörper bräuchte, hätte ich diese Position also erst mal ausgeschieden - wobei ich aber womöglich das Heizklima nicht ausreichend berücksichtige.

    Die schräge Wand für die planunterste Variante hat ca. 125cm Länge. Die Länge kann man aber wohl auch nicht voll ausnützen, da die Ecke des Heizkörpers am unteren Ende sonst zu weit in den Raum stehen würde.

    Weshalb ich mich gegen zwei Heizkörper sträube:
    - Ästhetische Fragen... ich befürchte, dass es schon sehr angestückelt aussieht, wenn rechts und links von der Terrassentür je ein Heizkörper stehen
    - Praktische Fragen... ich befürchte, dass die Bewohnbarkeit des Raumes leidet, wenn man auf der einen Seite fast keine benutzbaren Wandflächen mehr hat.
    - Kosten... Naja, spielt schon eine Rolle, aber wenn das das einzige Problem wäre, wäre es vermutlich auch nicht so entscheidend..
     
  18. yosmc

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    Also es kristallisiert sich Folgendes heraus:

    - Vertikalen Heizkörper hab ich mir jetzt nochmal im 3D-Programm angeschaut und kommt für mich nicht in Frage.
    - Die schmale Wand ("mittlere" Heizkörperposition) scheidet meiner Meinung nach aus - zu viele Nachteile, und einfach zu schmal, um das mit echten Vorteilen aufzuwiegen.

    Der obere Heizkörper kommt auf alle Fälle. Was bleibt, ist die Frage, ob ich den vielleicht kleiner dimensioniere und dafür planunten einen zweiten Heizkörper hinbaue - entweder so wie eingezeichnet, oder vielleicht auch an der Wand gleich nach der offenen Tür (sofern der Installateur das erlaubt) - da ist ja auch noch etwa ein Meter Platz.

    Nachteile sind natürlich die höheren Kosten und die größere verbaute Wandfläche - aber damit muss ich mich im Endeffekt selber auseinander setzen.

    Wofür ich nochmal echt dankbar wäre, wären fach- und sachdienliche Hinweise, was die beiden Varianten für das Raumklima bedeuten. Wenn ich mit nur einem Heizkörper eine gewaltige Windwalze heraufbeschwöre und das Wohnzimmer dadurch quasi unbewohnbar wird, während bei zwei Heizkörpern angenehme Behaglichkeit entsteht, ist die Entscheidung natürlich leicht (aber so einfach wird es wohl nicht sein). Außerdem stellt sich mir die Frage, wie die Heizkörper zueinander dimensioniert sein müssten, um den bestmöglichen Effekt zu erzielen - d.h. beide gleich, oder kann bzw. muss ich einen der beiden stärker dimensionieren?
     
  19. R.B.

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    Je gleichmäßiger die Heizflächen im Raum verteilt sind, um so angenehmer, das ist ja ein Vorteil von FBH. Die Temperaturwelligkeit innerhalb eines Raumes ist gering, das empfinden wir als komfortabel, denn unser Körper reagiert weniger auf absolute Temperaturen als vielmehr auf Temperaturunterschiede. Wenn Du nach draußen gehst und sollst die Lufttemperatur abschätzen, dann wird Dir das nur schwer gelingen, die Trefferquote ist gering. Deine Schätzung kann problemlos um 5K und mehr daneben liegen.
    Kannst Du 2 Dinge mit unterschiedlichen Temperaturen anfassen, dann kannst Du sehr einfach entscheiden, welches Teil kälter und welches wärmer ist, selbst wenn der Temperaturunterschied nur gering ist.

    Wenn Du das Wohnzimmer, dessen Abmessungen wir immer noch nicht kennen (nur die angabe > 20m2), mit einem einzigen Heizkörper beheizen möchtest, dann wird sich im Raum eine Temperaturdifferenz einstellen. Gleichzeitig wird durch die hohe Oberflächentemperatur des HK Konvektion in Gang gesetzt, die dieser Temperaturdifferenz (in Grenzen) entgegenwirkt.
    Es ist NICHT so, dass das Wohnzimmer dadurch unbewohnbar würde, so eine Behauptung wäre Unsinn. Es gibt sogar Leute die setzen sich vor einen Kaminofen und finden es cool.

    Über 2 Heizkörper und deren Dimensionierung zu philosophieren bringt im Moment nicht viel, denn wir wissen nicht viel über den Raum, auf jeden Fall zu wenig um wichtige Dinge wie die Heizlast abschätzen zu können. Ich würde (gefühlt) dem mittleren HK etwas mehr Leistung geben, da dieser einen größeren Bereich abdecken soll. Andererseits bin ich mir ziemlich sicher, dass sich kleinere Leistungsdifferenzen in der Praxis nicht bemerkbar machen werden.
     
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    Mir war nicht bewusst, dass bezüglich der Raumgröße noch so viel Unklarheiten bestehen - ich werde das am Nachmittag einfach nochmal genau ausmessen und dann an gleicher Stelle berichten.

    Gestern fiel mir noch auf, dass die Situation in der Wohnung, in der ich momentan lebe, gar nicht so unähnlich ist: Von der Grundfläche ist der Raum mindestens so groß, und die Heizkörper (ein großer unter dem Fenster und ein "Hilfsheizkörper" unmittelbar daneben) sind auch alle auf einem Fleck. Mag sein dass es auf der gegenüberliegenden Seite eine Spur kühler ist, unangenehme Zugerscheinungen oder dergleichen hab ich allerdings noch nie wahrgenommen. Die Raumhöhe ist allerdings auch nur 2,80 und nicht 3,30.
     
  22. #20 Alfons Fischer, 8. Oktober 2015
    Alfons Fischer

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    geometrisch vielleicht. Aber hier sollen 3 kW Heizlast vorhanden sein, was mich folgern lässt, dass der Wärmeschutz des hier diskutierten Gebäudes/Raums relativ schlecht (oder zumindest alles andere als gut) ist...
    Möglicherweise ist es in der derzeitigen Wohnung nicht so (wissen wir nicht), weshalb ich einen Unterschied zur derzeitigen Wohnung nicht ausschließen würde...
     
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