Heizkörperdimensionierung

Diskutiere Heizkörperdimensionierung im Heizung 2 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo erstmal und ein frohes neues Jahr. Ich habe dieses Forum schon des Öfteren zum "Schlaumachen" genutzt, was auch funktioniert hat :respekt....

  1. kursowi

    kursowi

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    Hallo erstmal und ein frohes neues Jahr. Ich habe dieses Forum schon des Öfteren zum "Schlaumachen" genutzt, was auch funktioniert hat :respekt.

    Nun zu meiner Frage. Wie groß sollte ein Heizkörper für folgenden Raum ausgelegt werden?

    - Kellerraum rechteckig nicht wärmegedämmt,
    - ca. 11,5 m² groß,
    - Deckenhöhe 2,20 m
    - Wasserdichte Wanne aus Stahlbeton B25, 30 cm dick,
    - Boden mit Estrich und entsprechender Estrichdämmung,
    - ein kleines Wärmeschutzfenster.

    Die Raumtemperatur beträgt unbeheizt bei -10 Grad Außentemperatur ca. 9-10 Grad. Der Raum soll auf eine Grundtemperatur von 16-17 Grad beheizt werden. Recht schnelles aufheizen auf ca. 20 Grad sollte möglich sein.

    Ich selbst bin mir nicht sicher wie groß der Heizkörper nun ausgelegt sein sollte. Die Aussagen von Fachleuten schwanken zwischen von 1.500 Watt - 3.000 Watt :irre.

    Gruß kursowi
     
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  3. R.B.

    R.B.

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    - Heizlast ermitteln
    - Faktor für Wiederaufheizen vorsehen
    - Mit Systemtemperaturen geeigneten Heizkörper aussuchen
    - Rohrdimensionierung anhand der oben gewonnenen Daten.

    Gruß
    Ralf
     
  4. kursowi

    kursowi

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    Danke für die schneller Antwort, ich bin aber leider nicht wirklich schlauer geworden.

    Also das Haus ist Baujahr 1998. Die Heizlast der gedämmten Wohnräume beträgt ca. 100 Watt je m² Wohnfläche, so sind zumindest die Heizkörper ausgelegt.

    Gruß
     
  5. #4 Achim Kaiser, 7. Januar 2011
    Achim Kaiser

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    Dann ist die Auslegung fürs verlängerte Rückrad - so einfach.

    Die durchschnittliche Schuhgöße ist 43 .... nutzt das was wenn ich Größe 46 oder 40 habe ?

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  6. OldBo

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    Ich hasse Werbungen, die ich nicht genehmigt habe
    Wann sind denn endlich diese "ca. 100 Watt je m²" aus den Köpfen aller Beteiligten verschwunden? :mauer

    Naja, da gibt noch andere "Schätzeisen". Aber nur wo DIN EN 12831 wurde hoffentlich richtig gerechnet. :shades

    Gruß

    Bruno Bosy
     
  7. kursowi

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    Guten Morgen,

    die 100 Watt je m² habe ich mir ja nicht ausgedacht. So sind die Heizkörper in meinem Haus vom Architekten ausgelegt worden. Das Haus habe ich gebraucht gekauft. Probleme mit dem Aufheizen der Räume habe ich nicht.

    Aktuell geht es mir nur um den beschriebenen Kellerraum. Mein Heizungsinstallateur meint ein Heizkörper mit 3.000 Watt Leistung sollte eingebaut werden. Dies erscheint mir ein wenig übertrieben. Andererseits muss natürlich berücksichtigt werden, dass der Raum nicht gedämmt ist (zwei Außenwände) und der Beton eine recht hohe Wärmeleitfähigkeit hat.

    Gruß Kursowi
     
  8. #7 Rudolf Rakete, 8. Januar 2011
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    Weia wenn hier immer die Experten auf Ihren Normen rumreiten.

    Mensch es geht hier um einen Kellerraum den er wahrscheinlich als Hobbyraum nutzen möchte....ergo nicht ständig beheizt. Da kann man wohl doch die Schätzformel für ungedämmte Räume nehmen eventuell etwas größer auslegen und gut ist.

    Warum kann diesem Fragesteller dies einfach mal jemand nach Erfahrungswerten einen Tipp geben. In meinem Keller der etwa genau so groß ist habe ich einen Heizkörper mit 3000W. Das reicht locker und hat den Vorteil dass er den Raum in wenigen Minuten in eine Sauna verwandeln kann. Allerdings habe ich eine Vorlauftemperatur von 60°C.
     
  9. ThomasMD

    ThomasMD

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    Hat ja auch niemand behauptet, dass Du das warst.
    Dann war halt der Archi etwas minderbemittelt, wenn er es denn wirklich war. Mir ist noch kein Archi begegnet, der sich in solche Niederungen begeben hätte. Die hundert Watt klingen eher nach einem kampfsportgeschädigten Heizer, der das mal von seiner Oma gehört hat.
    Hier wirst Du niemanden finden, der Dir eine seriöse Aussage trifft und, selbst wenn Du die Mindestangaben nachlieferst, eine kostenlose Planung macht.
     
  10. R.B.

    R.B.

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    Wozu? Wenn man die Heizlast innerhalb weniger Minuten korrekt berechnen kann? Bei einem einzelnen Raum ist das doch gleich erledigt, und man weiß was Sache ist.

    Das Problem ist doch, dass weder Fragesteller noch Architekt einen Plan haben, und der Heizer, der das wissen müsste, anscheinend keine Lust hat zu rechnen.

    Einfach einen dicken Heizkörper einbauen ist oberflächlich betrachtet der Königsweg, aber hast Du schon einmal an den Rest der Anlage (Hydraulik) gedacht?

    Also, hinsetzen, die paar Zahlen in einen Taschenrechner tippen, und schon kann man sich die ganze Schätzerei sparen.

    Gruß
    Ralf
     
  11. #10 Achim Kaiser, 8. Januar 2011
    Achim Kaiser

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    Nööö ....

    Erst mal aus nem unbeheizten Raum mit nicht gedämmten Betonwänden eine *beheizbare* Umgebung schaffen - dass heisst im Jahr 2011 die Mindestanforderungen der EnEV an den Bauteilen erfüllen.

    Vorher schalte zumindest ich noch nicht mal den Taschenrechner ein :).

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  12. R.B.

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    Du arbeitest auch besonders effizient. :D

    Gruß
    Ralf
     
  13. kursowi

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    Was die zu erwartenden Heizkosten betrifft werde ich sicherlich nicht anfangen mit großen Aufwand die zwei Außenwände zu dämmen. Zumal nur einen Innendämmung möglich ist. Da würde ich eher die Dachflächen neue dämmen. Aber sollten die Heizkosten ins unermessliche schießen kann ich es nachträglich noch machen.

    Klar aufgrund der schlechten Dämmung ist natürlich die Heizlast höher als bei gedämmten Wohnräumen. Doch wie ich die Heizlast berechne weiß ich nicht. Raumvolumen = ca. 25 m² und dann?

    Gerade wegen der Hydraulik habe ich die Bedenken einen sehr großen Heizkörper einbauen zu lassen. Die Pumpen müssen ja auch den Durchfluss schaffen. Der neue Heizkörper wäre der vorletzte im System (ein weiterer ist im Kellerflur).

    Gruß Kursowi
     
  14. R.B.

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    Musst Du auch nicht wissen, aber Dein Heizer sollte das kennen und können.
    Vereinfacht gesagt, man nimmt die umhüllenden Flächen, deren U-Werte, Temp.differenz(en), und schon lassen sich die Transmissionsverluste ermitteln.
    Dann noch Lüftungsverluste hinzu, und man erhält ein hinreichend genaues Ergebnis, auch wenn die Berechnung noch nicht exakt nach EN12831 durchgeführt wurde.

    Wie gesagt, das ist in ein paar Minuten erledigt. Mit den 100W/m2 Schätzungen habe ich schon so viele (böse) Überraschungen erlebt, dass ich jedem nur empfehlen kann die paar Minuten zu investieren.

    Gruß
    Ralf
     
  15. OldBo

    OldBo

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    Moin Ralf,

    wir sind wohl immer noch in den Zeiten, wo es mit 100 W/m2 immer schön warm wird. warum soll man dann rechnen? Wenn es nicht hinkommt, dann wird eben eine größere Pumpe eingebaut. Traurig, aber wahr :mauer

    Gruß

    Bruno
     
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  17. alex2008

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    und warum die vermutlich alte Stromfressende Pumpe dann nicht gleich auch noch durch eine passendere ersetzen?
     
  18. #16 C. Schwarze, 9. Januar 2011
    C. Schwarze

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    Weil sich der Austausch, vermutlich erst bei einem Ausfall rentiert.
    Zum einen halten die Pumpen meist eh nur 5-7 Jahre, und vergleicht man
    die selbe Pumpe im Preis bei verschiedenen Anbietern, kann man selbst aufs zeitschalten verzichten, die Preisunterschiede sind schon enorm. Da fällt der Strompreis nicht mehr ins Gewicht.
     
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