Heizkurve falsch, Durchfluss falsch, wie beginne ich

Diskutiere Heizkurve falsch, Durchfluss falsch, wie beginne ich im Heizung 2 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, ein verzweifelter Saarländer sucht Hilfe  Wir wohnen in einem 10 Jahre alten Haus mit Ölheizung, einem Körtingbrenner (17-20 kw),...

  1. hansi01

    hansi01

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    Hallo,

    ein verzweifelter Saarländer sucht Hilfe 

    Wir wohnen in einem 10 Jahre alten Haus mit Ölheizung, einem Körtingbrenner (17-20 kw), Außenfühler und 2 Kreise, 1 x FBH und 1 x Radiatoren. Die Heizung wurde vor 10 Jahren von einem Bekannter meiner Eltern gemacht und deshalb gibt es keine Unterlagen . Da nicht immer überall richtige Temperaturen sind, habe ich mich über Heizungen etwa eingelesen.
    Nun zum eigentlichen Problem. Ich habe nun gelesen, das der hydr. Abgleich sehr wichtig ist und so etwas wurde nie gemacht. Im vorigen Jahr wurde im FB-Kreis eine neue Pumpe Alpha2 (25-40, 180) eingebaut. Die Pumpe habe ich nun auf 3 gestellt, sodass sie max. arbeiten muss.
    Als Steilheit habe bei der FBH jetzt 0,7 eingestellt (Werkseinstellung 1,0) und bei den Radiatoren (1,3). Nun habe ich zuerst einmal den elektr. Verteiler der Funkraumthermostate (wurden nachträglich installiert, da nur 1 Raumthermostat für das ganze EG vorhanden war) und alle Kreise an den Durchflussmessern aufgedreht (zwischen zu und ganz auf sind es 3,5 Umdrehungen), damit voller Durchfluss ist, aber es wurde in einigen Räumen nicht richtig warm. An der Heizung habe ich als Raumtemperatur mal 21 Grad eingestellt.
    Da das Bad eher weit weg ist, habe ich heute in den nahen Räumen wie Küche und Flur den Durchfluss um 1-2 Umdrehung zugedreht. Im Bad wird es nun allmählich wärmer.
    Auf der Seite heim24.de steht, das es ein Verhältnis/Tabelle gibt, bei welcher Größe des Heizkreises man wieviel Umdrehungen machen muß
    „Entfernen Sie zunächst die Abdeckkappe des einzustellenden Heizkreises am Vorlaufverteiler. Drehen Sie dann mit einem kleinen Schraubenzieher die innere Schlitzschraube soweit auf (gegen Uhrzeigerrichtung), dass ein Innensechskant (5mm) gerade noch in die große Einstellschraube passt, ohne beim Drehen herauszurutschen. Als nächstes die große Einstellschraube mit dem Innensechskant ganz zudrehen. Nun erfolgt die eigentliche Voreinstellung, indem die große Einstellschraube gemäss der Umdrehungszahl aus der Heizflächentabelle aufgedreht wird.
    Beispiel:
    Kreislänge 75m = 3 Umdrehungen = Einstellschraube 3 Umdrehungen öffnen Zum Schluss die kleine Schlitzschraube in der Mitte ganz eindrehen. Somit bleibt der Voreinstellwert beibehalten, auch wenn später einmal für Wartungsarbeiten der Heizkreis zu und wieder aufgedreht wird. Abdeckkappe wieder aufschrauben, fertig. Die restlichen Heizkreise nicht vergessen.“

    Da es auch keine Pläne über Meterlängen der einzelnen Kreise gab, habe ich dies gestern ausgerechnet. Habe gelesen (heima24.de), das bei einem Verlegeabstand von 10 cm ca. 9m Rohr auf dem Quadratmeter kommen (15 cm ca. 5,8m und bei 20 cm ca. 4,6). So habe ich alle Räume aufgrund von Bildern gemessen und die Zuleitungslängen hinzugerechnet, sodass ich nun die ungefähre Meterlängen habe.

    Über dem Durchflussmesser sitzt ja der Innensechskant, um den Durchfluss zu regeln. In diesem Innensechskant gibt es aber noch eine Schraube, welche ich auch auf- und zudrehen kann. Wenn ich daran drehe, ändert sich der Durchfluss ebenfalls.
    Ich habe nun verschiedene Abhandlungen gelesen, wie man einen Abgleich machen kann, Ventile auf oder Ventile zu usw. Wie kann/muss ich jetzt am besten vorgehen, um diese grundlegende Sache eingestellt zu bekommen?
    Wenn ich die Funkthermostate später nochmals (vielleicht, da dies ja anscheinend irgendwie kontraproduktiv ist) anschließen möchte, muss ja die Grundlage stimmen.

    Gibt es eine Berechnung, bei welcher Länge man wie viel Umdrehungen machen muß. Habe schon gegoogelt, aber nicht richtiges gefunden.
    Wird bei der Längenberechnung der Kreis die Zuleitungslänge dazu addiert oder nur die Raumfläche?
    Mir würde schon reichen, wenn ich folgende Dinge "erklärt" bekäme.
    Kann ich die Schraube im Innensechskant geöffnet lassen oder muß ich darüber den Rückfluss bzw. Durchfluss steuern und nicht über den normalen Innensechskant?
    Momentan drehe ich die Heizkreise über den Innensechskant solange zu, bis in den einzelnen Räumen die Funktthermostate ( arbeiten momentan ja nur als gewöhnliche Thermostate) mir 21 Grad anzeigt. Diesen Wert habe ich auch an der Regelung eingestellt.
    Bin mir aber nicht sicher, ob dies die richtige Vorgehensweise ist.
    Wäre es sinnvoller, die Heizkurve von 0,7 auf 0,5 zu stellen, um damit einen geringeren VL zu erhalten und damit auch eine geringere Temperatur. Falls alles dann absackt, müsste ich ggfls. die kalten Räume wieder etwas höher drehen.
    Oder besser, Hände weg von der Heizkurve.
    Ich weiß, es sind viele Fragen, aber ich habe keinen richtigen Ansprechpartner. 2 HB welche mal hier im Haus waren, wollten uns eher neue Anlagen verkaufen.

    Verzweifelte Grüße aus dem Saarland
     
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  3. R.B.

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    Hallo,

    ein langer Roman, also nicht böse sein, wenn ich einen Teil übersehen habe.

    Hier findest Du vorab die wichtigsten Infos zur Heizkurve und hydr. Abgleich.

    http://www.bosy-online.de/Bauteile_und_Begriffe_in_SHK-Anlagen.htm

    Eine Steilheit von 0,7 erscheint mir für die FBH etwas hoch.

    Eine "Berechnung" bei welcher Kreislänge man welche Anzahl an Umdrehungen machen muss, gibt es an sich nicht. Sinnvollerweise sollten Durchflussmesser eingebaut sein, dann kann man den Durchfluß einstellen und kontrollieren.

    Ansonsten bleibt nur Versuch macht kluch, und die nächsten Monate in den Abgleich investieren. Wurde hier schon oft diskutiert.

    Gruß
    Ralf
     
  4. hansi01

    hansi01

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    Hallo,

    Durchflußmesser sind vorhanden, nur wie viel Durchfluss ist richtig ( 0-4)
    Haben Sie Infos über meine Frage bzgl. dieser Schraube im Innensechskant?
    Kann ich die Einmessung mit den Raumthermostaten so machen?

    Grüße aus dem verschneiten Saarland
     
  5. R.B.

    R.B.

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    Das ergibt sich aus der Berechnung der einzelnen Kreise, also VL Temp., Spreizung, Durchfluss. Liegen die Werte nicht vor, dann kann man schrittweise optimieren.
    Alle Kreise auf, Raumterhmostate auf max., Raumtemp. kontrollieren, Heizkurve anpassen, Räume mit Überschuss eindrosseln.

    Das ist aber, wenn ich mich richtig erinnere, in den o.g. links erklärt.

    Sagt mir im Moment nichts, müsste ich sehen.

    Die Raumthermostate sollten beim Abgleich noch nicht eingreifen.

    Gruß
    Ralf
     
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Heizkurve falsch, Durchfluss falsch, wie beginne ich

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