Heizlast berechnen bevor der "Energieberater" es tut

Diskutiere Heizlast berechnen bevor der "Energieberater" es tut im Regenerative Energien Forum im Bereich Haustechnik; Moin, ich bin voll bei der Planung und kann mich nicht so recht für eine Heizungsart entscheiden. Wie berechne ich am einfachsten die Heizlast?...

  1. bogi32b

    bogi32b

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    Moin,

    ich bin voll bei der Planung und kann mich nicht so recht für eine Heizungsart entscheiden. Wie berechne ich am einfachsten die Heizlast?
    Folgendes habe ich bereits:
    Geometrie
    Bruttovolumen (V) [m²] 898,1
    Nettovolumen (V) [m²] 682,6
    Fläche (AN) [m²] 287,4
    A/Ve-Verhältnis [1/m] 0,60
    Thermische Hüllfläche [m²] 543,3
    spez. Transmissionswärmeverlust [W/m²K] 0,23
    spez. Heizwärmebedarf [kWh/m²a] 35,5

    Die Flächen aller Wände und Fenster sowie deren U-Werte sind auch bekannt.
    Was ich suche ist eine Excel Tabelle oder eine Software wo ich das alles eingeben kann und ein wenig damit rumprobieren kann wo noch 1-2 cm Mehr was bringt und wo es nichts mehr bringt. Auch wäre es schon toll aus den vorhandenen Werten die Heizlast zu ermitteln um was in der Hand zu haben für die Auslegung der Heizung. Es kommen in Frage:
    Gas-Brennwert (geht wohl nur mit Solar?)
    Luft-Wasser WP
    Sole-Wasser WP (Grabenkollektor)
    Auf Solar würde ich gerne verzichten.
    KWL ist aus gesundheitlichen Gründen ein muss.

    Also, wo sind die Heizlastrechner im WEB ;)
     
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  3. planfix

    planfix Gast

    die nennen sich haustechnikplaner und verdienen ihre brötchen damit ;) ;) ;)
     
  4. Julius

    Julius

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  5. wall

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  6. planfix

    planfix Gast

    ich glaube ihr habt ein verständnisproblem.
    heizlast = dimensionierung der heizungsanlage und hat mal gar nix mit dem energiebedarf der EnEV zu tun
    das steht im forum nun gefühlte 2789 mal!
     
  7. R.B.

    R.B.

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    Jetzt 2790 Mal :mega_lol:

    Ich habe mir dafür schon ein Makro auf F9 gelegt. Dann muss ich nicht so viel tippen. ;)

    Nur wo EN12831 draufsteht ist auch EN12831 drin. Software gibt es dafür auch, Google hilft. Kostet halt je nach Hersteller ein paar Euronen.

    Empfehlenswert wäre auch die Norm an sich. Kostet um die 135,- €, Beiblatt 1 dazu liegt in der gleichen Größenordnung.

    Aber die beste software hilft nichts wenn man nicht weiß, was man wo und wie eingeben muss. Es genügt halt nicht wenn man ein paar U-Werte und Flächen hat, und diese in eine Tabelle reinschreibt. Deswegen zuerst mal die Normen studieren.

    Gruß
    Ralf
     
  8. bogi32b

    bogi32b

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    So, bei letzteren habe ich alle Flächen, Fenster mit den u-werten eingegeben und bekomme
    Max. Heizleistung: 4.45 kW (Innen: 21°C, außen: -12°C, Wärmegewinne nicht berücksichtigt)
    Heizwärmebedarf: 3513 kWh/a (entspricht 348.5 Liter Heizöl EL, Heizperiode: 24.10. - 2.4.)
    Kann man leider nicht speichern :(

    <3lichen Dank an wall, an die anderen verkneife ich mir ein Kommentar.
     
  9. R.B.

    R.B.

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    Und was sagt Dir das?

    Wobei ich das Ergebnis anzweifle. So eine überschlägige Schätzung nimmt man wenn man grob wissen möchte in welcher Kategorie der Wärmeerzeuger spielt, habe ich hier im Forum schon mehrfach vorgerechnet, aber später steht zu viel Geld auf dem Spiel als dass man sich hier Rechenfehler erlauben könnte.

    Gruß
    Ralf
     
  10. bogi32b

    bogi32b

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    In dem Wert sind Lüftungsverluste drin (KWL, max. 90%) aber kein Warmwasser, dass muss ich noch dazu rechnen.
    Ein Arbeitskollege hat vor 2 jahren bereits mit dem gleichen Wandaufbau, der gleichen Dämmung unter der Sohle und der gleichen Dämmung im Dach gebaut, gleicher U-wert der Fenster. Haus minimal kleiner, Dach flacher (weniger Spitzboden), dafür deutlich grössere Fenster im Keller (Wohnkeller) und lag bei 4,25 kW. Ich bin am überlegen wo ich noch optimieren kann. Er hat eine LWZ 303 LW WP und seine elektrische Zuheizung springt schon mal an wenn es deutlich unter 0 grad geht. Er hat letztes Jahr 611 EUR Strom bezahlt, ohne WP Tarif. Da will ich auch gerne hin kommen, 50 EUR/Monat Heizkosten hört sich noch vertretbar an.
     
  11. R.B.

    R.B.

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    Dann hätte er vielleicht eine 403 nehmen sollen. Aber auch dieses Thema hatten wir hier schon mehrfach.

    Bei der Heizungsdimensionierung gibt es viele Punkte zu berücksichtigen. Die Heizlast bzw. deren Verteilung auf die einzelnen Räume, WW-Erzeugung, Lüftung usw. usw. Das schafft man nicht in ein paar Stündchen, geschweige denn in Minuten.

    Gruß
    Ralf
     
  12. gonso

    gonso

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    Gas ist auch ohne Solar (Erneuerbare Energieen) zulässig wenn gut Gedämmt (Primärenergie und Transmissionswärmeverlust gut ist - ich glaub §7 EnEV)

    Enfach mal nach "Gas ohne Solar" suchen.
     
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  14. bogi32b

    bogi32b

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    Das ist mir bewusst. Aber man muss 15% durch Dämmung einsparen um auf die gleiche KfW Stufe zu kommen, zwischen KfW 40 und 55 liegen 2500 EUR Förderung, zwischen 55 und 70 auch wieder. Das kann schon reichen das eine Solarunterstützng sich lohnt.
     
  15. Franz1968

    Franz1968

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    Gibt so kostenlose Heizlastschieber von Honeyw...
     
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