Heizlastberechnung....

Diskutiere Heizlastberechnung.... im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; ....machen lassen oder nicht? Hier wird ja immer unbedingt zu der Heizlastberechnung geraten (oder?), aber gibt es auch Fälle in denen Sie...

  1. Jassy

    Jassy

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    ....machen lassen oder nicht?

    Hier wird ja immer unbedingt zu der Heizlastberechnung geraten (oder?), aber gibt es auch Fälle in denen Sie nicht gemacht wurde und die Heizung funktioniert trotzdem? :e_smiley_brille02:

    Unser Heizungsbauer hat "so viel Erfahrung", der braucht die nicht (Ironie-Modus off).

    Jetzt weiß ich nicht: Soll ich die Berechnung unabhängig machen lassen?

    Die Heizungsanlage die er vorgeschlagen hat ist eine :

    VIESSMANN Paket mit Vitocal 300-G Wärmepumpe (Typ BWC mit 6,2 KW, 300 liter Wärmespeicher Vitocell 100-B)

    Unser Haus (holzständerwerk) hat mindestens KFW 60 Standard (eher besser). Beheizt werden im EG und DG 125 qm Wohnfläche und im Keller auch noch mal ca. 40 qm (Büro, Kellerraum, Bad/ Waschküche).

    Was meint Ihr?

    Danke!
     
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  3. mc3d

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    Hallo Jassy,

    das funktioniert auch ohne, aber (!!!!) dann wird der Heizungsbauer
    im Regelfall die Anlage deutlich überdimensionieren, damit euch nicht kalt wird.

    Das kostet dann MEHR im Verbrauch!

    Also lieber jetzt eine Heizlastberechnung erstellen lassen und darauf basierend
    dann vom Planer die Heizungsanlage ausschreiben lassen.
     
  4. Jassy

    Jassy

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    ...habe hier ein paar ältere Beiträge gelsen und die 6,2 KW scheint schon nicht so sehr groß zu sein..... Gibt es die Dinger überhaupt kleiner....?
     
  5. mc3d

    mc3d

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    Nein, das ist nicht wirklich groß, die Frage ist ja ob das passt oder nicht.
    Ohne Heizlastberechnung kann man das nur vermuten, nicht wissen.
     
  6. R.B.

    R.B.

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    Er zahlt auch nicht Deine Verbrauchskosten.

    Und wie will er die Heizflächen für die einzelnen Räume auslegen? Ach ja, habe ich vergessen, FBH 20cm VA, passt immer. :mauer

    Eine Heizlastermittlung dient nicht nur der Auslegung des Wärmeerzeugers, sondern ist auch die Grundlage für die Berechnung der einzelnen Räume bzw. deren Heizflächen. Gerade bei einer WP sollte diese auf möglichst niedrigem Temperaturniveau laufen. Das funktioniert jedoch nur dann, wenn die Heizlast bekannt ist und die Heizflächen dementsprechend dimensioniert werden.

    Ich frage mich, warum immer so ein Tanz um die Heizlastermittlung gemacht wird. Das ist doch keine Zauberei, und selbst mit einem Taschenrechner in kurzer Zeit erledigt. Wer regelmäßig damit zu tun hat, nutzt sowieso eine passende software.

    1-2h rechnen und man spart sich xx Stunden Nacharbeit weil die Anlage nicht so läuft wie´s die "Erfahrung" vorhergesagt hat. Das müsste doch auch im Interesse des Heizers sein.

    Google mal nach Wärmebedarfservice. Auf Wunsch dimensionieren die auch gleich noch die FBH.

    Gruß
    Ralf
     
  7. alex2008

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    und der gleiche Hersteller hat übrigens auch eine modullierend Luft-WP im Program
     
  8. archi3

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    Zuschuss BAFA

    Wenn dann noch der Zuschuss der BAFA (10 EUR/m2, Anforderungen beachten, z.B. Neubau/Altbau!) für die WP beantragt werden soll, muss ein hydraulischer Abgleich stattfinden (nicht nur dann...) und die JAZ angegeben werden... das macht er "nach dem Urin"... und bestätigt das der BAFA gegenüber auch so...?
    Und wenn die BAFA kontrolliert und es nicht passt, zahlst Du den Zuschuss zurück?

    Tipp: JAZ beim Neubau >4,7, dann gibt es noch die Innovationsförderung (5 EUR/m2, Anforderungen beachten!) und die Förderung für effiziente Heiz.pumpe (200 EUR, Anforderungen beachten!)

    Nie ohne...:mauer
     
  9. Jassy

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    Die Viesmann Vitocal 300 G welche zum Einsatz kommen soll hat ja den JAZ Nachweis (-Gerät oder wie auch immer) für die Förderung gleich mit eingebaut. Reicht das nicht?

    @Alex2008: Was ist denn eine modullierend Luft-WP, bzw. brauchen wir die?
     
  10. R.B.

    R.B.

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    Da hast Du wohl was falsch verstanden. :D

    Oder meinst Du einen Wärmemengenzähler?

    Die JAZ ist Wärmemenge geteilt durch el. Leistungsaufnahme über einen Zeitraum von einem Jahr. Die kann man im Vorfeld mit Annahmen berechnen, aber letztendlich bringen erst die Zähler Gewissheit.

    Der Alex meint eine leistungsgeregelte LWP. Hintergrund, Dein Haus benötigt nur selten die max. Heizleistung. Die meiste Zeit des jahres genügt ein Teil davon. Durch die Leistungsregelung läuft die LWP oft im Teilleistungsbereich und somit mit einer bessere Leistungszahl. Unter´m Strich ergibt sich dadurch eine effizientere Betriebsweise und höhere JAZ.

    Gruß
    Ralf
     
  11. Jassy

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    Dann ist die Vitocal 300 G ja aber doch richtig (gut) , oder?

    Ist das modulierend:

    Wärmepumpe mit hohen Jahresarbeitszahlen

    Das neue RCD-System (Refrigerant cycle diagnostic System) sorgt in Verbindung mit dem elektronischen Expansionsventil für hohe Jahresarbeitszahlen durch ständige Überwachung und optimiertes Regelverhalten und somit für geringere Verbrauchskosten. Mit dem neuen Compliant Scroll-Verdichter werden Vorlauftemperaturen bis 60 °C erreicht, das sichert hohen Warmwasserkomfort.


    Wärmemengenzähler/Energiebilanzierung zum Erhalt von Fördermitteln bereits integriert
     
  12. R.B.

    R.B.

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    Nein. Die ist nicht leistungsgeregelt, aber deswegen noch lange nicht schlecht. :biggthumpup:

    Gruß
    Ralf
     
  13. Jassy

    Jassy

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    welche denn? Finde die nicht. ....
     
  14. OliS

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  15. archi3

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    EnEV-Nachweis?

    Woher weisst Du das?
    Hast Du einen EnEV-Nachweis? Stimmt das Verhältnis Gefach/Ständerwerk?

    Das gibt es oftmals böse Überraschungen....

    Vitocal 300-G (Sole) haben wir letztes Jahr 2 Stück einbauen lassen, die haben den WMZ auf der Platine, zählt getrennt WW und Heizung (fordert die BAFA seit 2009).
     
  16. #15 R.B., 12. Februar 2009
    Zuletzt bearbeitet: 12. Februar 2009
    R.B.

    R.B.

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    Wo steht das?

    Ich kenne nur, daß Heizung UND WW erfasst werden müssen, während die Berechnung nach VDI ja nur den Heizungsanteil berücksichtigt (zumindest in den alten Version vor Sept. 2008).

    Von der Notwendigkeit einer getrennten Erfassung habe ich nichts gefunden.

    d.h. ein WMZ am Ausgang der WP sollte immer noch ausreichend sein.

    Gruß
    Ralf
     
  17. archi3

    archi3

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    @R.B.: ich korrigiere mich!

    ... muss mich korrigieren: die BAFA fordert das nicht (habe eben nochmals nachgelesen), sondern die Vitocal 300-G kann das angeblich lt. Aussendienst des Vitocal-Herstellers.

    Richtig ist, dass vor Antragseingang 01.01.2009 nach VDI nur der Heizungsanteil massgeblich war!

    Wer lesen kann, ist im Vorteil - Dank an R.B.!:winken
     
  18. R.B.

    R.B.

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    Wobei man jetzt spekulieren könnte, was als nächstes in die Förderrichtlinien aufgenommen wird....wenn schon ein großer Hersteller so etwas implementiert hat. ;)

    Gruß
    Ralf
     
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  20. Jassy

    Jassy

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    Also liegen wir gut wenn wir den Heizungstyp nehmen ... rein für die Förderung-

    LautEnev Nachweis ist KFW 60 ausgerechnet, allerdings haben wir nun bessere Fenster die so nicht in der Berechnung mit drin sind, also daher "etwas besser".
     
  21. alex2008

    alex2008

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    die 300-A ist die derzeit modernste WP von V. bzw. deren schweizer Tochter.
    Preislich noch nicht einmal so abgehoben.

    Da würde ich mir mal verschiedene Angebote machen lassen.
    mal mit Sole
    mal mit der LWP

    dann könnt ihr auch vernünftige Vergleichsrechnungen anstellen. Bei den Verbrauchskosten dürfte es bei einem gut gedämmten Haus keine weltbewegenden Unterschiede geben.

    Bei der Förderung gibts halt für die LWP weniger Geld. Den rechnerischen Nachweis packte die 300A bisher lässig.

    Andere Baustelle ist dann KfW60. Da machen sich in der Berechnung Sole-WP eben besser als Luft-WP
     
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