Heizöllagerung im Winter

Diskutiere Heizöllagerung im Winter im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo miteinander, ich habe mal folgende Frage: Mein Heizöllagerraum befindet sich nicht im Keller, sondern ist im Hang (Berg) hineingebaut....

  1. Bernd007

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    Hallo miteinander, ich habe mal folgende Frage:

    Mein Heizöllagerraum befindet sich nicht im Keller, sondern ist im Hang (Berg) hineingebaut. Die Frontseite ist zur Straße frei, wo sich auch die Zugangstür befindet. Die Restlichen Seiten befinden sich mindesten 1.5 - 2 Meter unter der Erde. Ich habe jetzt mal eine Termometer in diesen Raum gestellt. Die Innenraumtemperatur beträgt zur Zeit 3-4 Grad (+), ich habe das normale Heizöl EL getankt.
    Ich habe im Internet gelesen, das ab ca. 3 Grad Paraffin ausgeschieden wird und zu Störungen (Verstopfungen) führen kann. Ich habe zwar in der Vergangenheit noch keine Störungen gehabt, will aber auf Seicherer Seite sein.
    Ich habe in WIKIPEDIA gelesen, das dass Heizöl ab -15 Grad Probleme macht, stimmt das???. Ich habe bis jetzt nur im Internet geleen, das es ab einer Temperatur von unter 3 Grad plus Probleme bekomt.

    Wer hat erfahrungen ab wieviel minus Grad das Heizöl anfängt Paraffin auszuscheiben.
    DAnk für euere Antworten
     
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  3. OldBo

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    Ich hasse Werbungen, die ich nicht genehmigt habe
    Das kann man so nicht sagen. Welche Zusätze sind im Öl, wie alt ist die Anlage, wie und wo sind die Leitungen verlegt? Hier ein paar Informationen zur Öllagerung. Da müsste etwas zu finden sein :shades

    Gruß

    Bruno Bosy
     
  4. R.B.

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    Das dürfte wohl der Knackpunkt sein.
    In den Tanks selbst treten weniger Probleme auf, weil allein schon aufgrund der Masse des Heizöls (vorausgesetzt die Tanks sind nicht fast leer) die Temperatur nur langsam fällt.

    Bei mir war der kritische Punkt die Ölleitung die vom Vorbesitzer über eine Länge von 2-3m an der Hauswand entlang geführt wurde, und die erst dann im Keller verschwand.
    Auf dieser Strecke (bei uns Wetterseite) gab es Ärger. Also habe ich den Rohren eine wetterfeste Wärmedämmung verpasst, und schon war das Problem gelöst. Zuerst hatte ich noch überlegt eine Begleitheizung zu installieren, aber seitdem funktioniert(e) die Ölversorgung problemlos, selbst im tiefsten Winter und bei eisigem Wind.

    Im Ölfilter haben ich einen Standard Filtereinsatz (75µ o. 50µ) und als Düse ist eine 0,3er im Einsatz. Etwa alle 2 Jahre werden Düse und Filter ersetzt. Sie haben dann grob 5.000-6.000 Liter durchgesetzt.

    Gruß
    Ralf
     
  5. Bernd007

    Bernd007

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    Die aktuelle Aussentemperatur ist bei mir -9 Grad. Im Raum wo der kellergeschweißte Öltank steht sind z.Zt. 4 Grad plus, der Raum ist nicht gedämmt und unbeheizt.
    Der Knackpunkt wo ich bestimmt mal Problem bekommen könnte sind die Ölleitungen. Die gehen bei mir durch eine Scheune (Längenleitung ca. 10m) da habe ich ein Holztor dran. in der Scheune habe ich eine Temperatur von genau 0 Grad. Die ZU-und Rücklaufölleitung habe ich vor zwei Wochen (auf die schnelle isoliert, d.h. Glaswolle herumgewickelt, ca. 2cm).

    Mein Öltank ist voll (7200Liter) meine Heizung ist BJ 2001.

    Ich will nächstes Jahr die Leitung isolieren, welche Isolierung und Stärke ist da die beste?
    Ist es Sinnvoll, das ich eine Begleitheizung mit um die Rohre mit anbringe????
    Den Raum wo der Öltank drinsteht will ich auch von aussen isolieren, bringst das was. Soll ich Innen und aussen eine Daämung anbringen???
     
  6. R.B.

    R.B.

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    Dämmung kann das Einfrieren nicht völlig verhindern, aber deutlich verzögern.
    Ob eine Begleitheizung sinnvoll oder gar notwendig ist, ist schwer zu beantworten. Bei mir hat es sich als unnötig erwiesen.

    Du hast 2 Leitungen? Dann wird sowieso "warmes" Öl wieder zurückgepumpt. Eine Umstellung auf ein Einstrangsystem wäre jedoch sinnvoll.

    Ich habe bei mir ca. 40mm Dämmung aufgebracht. Wichtig war in meinem Fall, dass die Konstruktion wetterfest wird.

    Gruß
    Ralf
     
  7. OldBo

    OldBo

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    Ich hasse Werbungen, die ich nicht genehmigt habe
    Richtig, in solchen Fällen wird hier bei uns auf dem Lande eine Rohrbegleitheizung mit ordentlicher Dämmung angebracht. Danach gibt es nur noch Probleme bei Stromausfall. Früher sind hier schon einige Ställe abgefackelt, weil die Bauern ihre E-Schweißgeräte als Auftaugerät missbraucht haben :mauer

    Gruß

    Bruno Bosy
     
  8. Bernd007

    Bernd007

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    Hallo RB

    Mein Heizungsfachmann hat mir gesagt, dass eine 2 Fache Leitung besser ist als eine , weil bei der 2fachen das Öl schneller durch die Leitung fließt und bei einer das Öl langsamer und damit die Gefahr besteht das sie Pafine bilden.
    Er hat mir noch einen Tip gegeben, das ich beim nächste ölauftanken einen Art Zusatz mit in dem Tank schütten soll, das es nicht so leicht "einfriert".

    Wer hat erfahrungen mit dem zusatz. ich habe im internet schon einige Beiträge gelesen, das es schlecht für den Brenner sein soll??? Ich weiß auch nicht :-((
     
  9. R.B.

    R.B.

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    Am besten den Heizölieferanten fragen. Wenn im Winter Öl angeliefert wird, sind meist schon Zusätze drin. Bisher gab´s bei mir noch keine Probleme damit.

    Das Thema Ein- oder Zweistrang ist wieder eine andere Sache. Zweistrang hat nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile, insbesondere dann, wenn mal ein Fehler auftreten sollte.
    Deswegen ist bei uns bei Verwendung von Erdtanks eine Umrüstung auf Einstrang Pflicht.

    Gruß
    Ralf
     
  10. Bernd007

    Bernd007

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    Erdtank????

    da gib es ein Missverständnis. Ich habe keinen Erdtank sondern einen Kellergeschweissten.
    Er steht bei mir zwar nicht immer Keller sonden in einen Anbau der neben mein Haus ist.

    Ich hatte im März 2009 die letzte Heizöllieferung, ob da noch was drin ist??
     
  11. Schmitt

    Schmitt

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    mfG. Schmitt
    Bist Du Dir da sicher?

    Wenn ja, wo steht das geschrieben?

    mfG. Schmitt
     
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  13. OldBo

    OldBo

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    Ich hasse Werbungen, die ich nicht genehmigt habe
    Bei meinem Erdtank habe ich mich geweigert, auf Einstrang umzustellen. Zumal dann auch noch der Saugleitungsdurchmesser geändert werden müsste. Bisher hatte ich in den letzten 30 Jahren keine Probleme, weil immer schön viel Schnee (wenn vorhanden) auf dem Domschachtdeckel liegt.

    Gruß

    Bruno
     
  14. R.B.

    R.B.

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    Müsste ich den netten Herrn vom TÜV fragen, ich habe mich nicht weiter darum gekümmert weil die Anlage bereits umgestellt war als ich das Gebäude übernommen habe. Das hängt evtl. damit zusammen, dass wir hier Wasserschutzgebiet sind. Ob´s in BaWü hier mal wieder etwas "Besonderes gibt"? Keine Ahnung.

    Wenn ich mich richtig erinnere, dann musste auch meine Schwiegermutter vor ein paar Jahren die Anlage umrüsten lassen. Auch auf Drängen des TÜV.

    Gruß
    Ralf
     
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