Heizung/Dämmung Bj.´58

Diskutiere Heizung/Dämmung Bj.´58 im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Hallo zusammen! Ich hätte da einige Fragen und hoffe das ich hier ein paar Antworten, bzw. Anregungen bekomme. Mein Haus ist von 1958 und die...

  1. #1 DieterMieten, 7. November 2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 8. November 2011
    DieterMieten

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    Hallo zusammen!

    Ich hätte da einige Fragen und hoffe das ich hier ein paar Antworten, bzw. Anregungen bekomme.
    Mein Haus ist von 1958 und die Aussenwände sind laut Plan aus 24cm Hohlblocksteinen. 1994 wurde eine neue Ölheizung installiert.
    Da ich gerne weg von Öl und Gas möchte würde ich gerne eine Wärmepumpe installieren. Im Erdgeschoss befindet sich noch ein Kamin, den ich auch gerne weiterhin benutzen möchte.
    Aufgrund der geringen Vorlauftemperatur würde ich gerne eine Wandheizung installieren (Fußbodenheizung scheidet auf Grund von vorhandenem Holzboden aus). Ich würde gerne eine Lehmputz Wandheizung, oder eine ähnliche Heizung verbauen. Hat jemand generell mit Wandheizungen Erfahrungen? Oder ist eine Deckenheizung eher zu empfehlen?
    Im Zuge der Heizungserneuerung möchte ich auch die Fassade neu dämmen. Auch hier möchte ich gerne etwas ökologisches haben und als "Abschluss" eine Verschalung aus Holz (wahrscheinlich Lärche). Welcher Dämmstoff wäre zu empfehlen...was haltet ihr von Isofloc?
    Ich freue mich auf eure Ratschläge!

    Grüße
    Achim
     
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  3. Julius

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    Es ist also bereits eine Warmwasserumlauf-Zentralheizungsanlage (mit Heizkörpern) vorhanden?
    Und Du willst diese durch eine Wand- und/oder Deckenheizung mit WP ersetzen?
    Ist mit "Kamin" ein Ofen gemeint? Und der soll am besten noch wasserseitig eingebunden werden?

    Hast Du im Lotto gewonnen und weißt nicht mehr, wohin mit dem Geld...??? :yikes

    Mit ner WP kommst Du übrigens nicht weg vom Gas. Zukünftig wird ein Großteil, der deutschen Stromerzeugung aus Erdgas geschehen.
    Der elektrische Umweg würde für Dich aber extrem teuer!

    Die Fassade solle nicht "im Zuge" gemacht werden, sondern vorab.
    Und Maßnahmen dort durften auch wesentlich wirtschaftlicher sein als eine Umstellung des Heizsystems!
     
  4. #3 DieterMieten, 8. November 2011
    DieterMieten

    DieterMieten

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    Ja, es ist bereits eine Zentralheizung mit Heizkörpern vorhanden. Allerdings nur im Erdgeschoss. Im Obergeschoss ist KEINE Heizung (werde ich also sowieso legen müssen). Warmwasser läuft über Durchlauferhitzer. Sorry für die schlechte Ausdrucksweise...ich meine natürlich einen Kaminofen...und den möchte ich nicht mit einbinden.
    Eine Gasheizung müsste ich natürlich auch erstmal kaufen und die hätte dann auch noch laufende Kosten (z.B. Schornsteinfeger). Und den Anschluß ans Gas muß ich ja auch noch mit einrechnen! (bis zur Strasse buddeln, usw.)
    Darum dachte ich das der Umstieg auf eine WP (Luft/Luft) sich evtl. lohnen könnte.
    Natürlich habe ich nicht zuviel Geld, aber ich möchte mein Häuschen (übrigens ziemlich klein...85qm Wohnfläche) nach und nach renovieren/sanieren. Und wenn sich die Wandheizung lohnt dann bau ich sie natürlich ein, auch wenn die Wärmepumpe erst in 2 Jahren zum Einsatz käme. Ansonsten müsste ich die Wände ja zweimal "bearbeiten".
    Ich kann quasi alle Arbeiten selbst, bzw. mit Bekannten erledigen (auch die Fassade...kenne einen guten Zimmermann). Die Fassade würde ich gerne im Frühjahr erneuern. Nur bin ich mir mit der Dämmung im unklaren.

    Grüße
     
  5. R.B.

    R.B.

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    Dann hast Du Dir die Nutzungsbedingungen dieses Forums sicherlich gut durchgelesen, und dabei festgestellt, dass wir hier kein DIY support machen.

    Gruß
    Ralf
     
  6. Reinsch

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    Dämmung als Kerndämmung ?

    Wenn der Zimmermann wirklich gut ist, wird er dich auch gut beraten können.
     
  7. #6 DieterMieten, 8. November 2011
    DieterMieten

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    Sorry, hab sie nur überflogen...werde sie mir gleich mal komplett durchlesen!
    Allerdings wollte ich ja auch keine Anleitung zum "basteln", sondern wissen ob mein Plan ein energetisch sinnvoller ist...

    Grüße
     
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  9. R.B.

    R.B.

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    Alles eine Frage der Planung. Es gibt keine pauschale "gute" oder "schlechte" Lösung, sondern nur die für Deinen Fall passende Lösung.
    Bei einem Gebäude mit sehr geringem Wärmebedarf kann eine LWP sinnvoller sein als eine Sole oder DV.

    Deswegen muss man erst einmal die Hülle planen, dann die Heizlast ermitteln, und danach kann man sich an die Detailplanung der Heizung machen. Das ist alles erst einmal viel Vorarbeit die man leisten muss, und wenn Dir und Deinen Bekannten diese Fachkenntnisse fehlen, dann ist das Risiko, dass so eine Aktion in die Hose geht, nicht zu unterschätzen.

    Warm wird´s immer in der Bude, aber heutzutage stellt man andere Ansprüche an eine Heizung als vor 100 Jahren.

    Gruß
    Ralf
     
  10. #8 DieterMieten, 8. November 2011
    DieterMieten

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    Hallo Ralf,

    danke für die Erklärung der Vorgehensweise. Bin neu auf dem Gebiet und man liest leider immer viele unterschiede Meinungen/Vorgehensweisen.
    Ich habe eben einen Termin mit einem unabhängigen Energieberater gemacht und dann werde ich mal weiterschauen.

    Grüße
    Achim
     
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