heizung entlüften, was ist normal?

Diskutiere heizung entlüften, was ist normal? im Heizung 2 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, meine Frage lautet, welcher Wasserverlust ist im Heizkreislauf normal? Ich habe hier eine Heizung mit 21kW für ca. 130m2 Wohnfläche...

  1. MasterQ

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    Hallo,

    meine Frage lautet, welcher Wasserverlust ist im Heizkreislauf normal?

    Ich habe hier eine Heizung mit 21kW für ca. 130m2 Wohnfläche und Wandheizkörper. Am Anfang jeder Heizsaison muss ich im OG die Heizkörper entlüften.

    Was ist denn da als normal anzusehen und ab wann gibt es Hinweise auf Leckage im System? Halber Heizkörper leer heißt ...?

    Ich weiß, dass das nicht leicht zu beantworten ist aber gibt es irgenwelche Richtwerte?

    Ich habe gerade heute entlüftet. Ein Heizkörper (Bad) war gefühlt halb leer. Die anderen (KiZi und SchlaZi) waren voll.

    Gruß

    MQ
     
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  3. R.B.

    R.B.

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    Ich glaube da gibt es keine "Norm". ;)

    Ein gefühlt "halb voller" Heizkörper, da hast Du vielleicht 1-2 Liter nachgefüllt. Bezogen auf die Wassermenge in Deinem Heizkreis ist das nicht viel.

    Gruß
    Ralf
     
  4. MasterQ

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    Gut, das beruhigt und ist mal eine Aussage. 1-2 Liter in einem Jahr scheint also nicht bedenklich.

    Ab wann würde man denn (grob) anfangen Bedenken zu haben, dass alles noch OK ist?

    Es muss ja keine Norm geben aber ein Bauchgefühlt gibt es alle mal.

    MQ
     
  5. R.B.

    R.B.

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    Wenn es irgendwo im Haus feuchte Flecken gibt. :mega_lol:

    Aber im Ernst, das kann man nicht beantworten. Es muss nicht einmal eine undichte Stelle sein aus der Wasser austritt, sondern es kann auch über Automatik-Entlüfter etc. Luft in den Heizkreis eindringen.

    Gruß
    Ralf
     
  6. MasterQ

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    Gibt es ja! :cry

    Aber aus anderem Grund! :Baumurks

    Es ist natürlich schwierig, da konkret was zu sagen.

    Mir kam es nur dieses Jahr erheblich mehr vor als letztes mal. Ob Wasser wo austritt oder nur durch irgendwas die Leitung Luft zieht, kann ich leider nicht erahnen.

    Gruß

    MQ
     
  7. R.B.

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    Beobachte einfach den Druck am Manometer. Sollte der innerhalb kurzer Zeit (Stunden, evtl. Tage) deutlich fallen (0,5bar und mehr), dann hast Du ein Problem.

    Bei solchen Suchen lohnt sich auch immer wieder eine Kontrolle des MAG.

    Gruß
    Ralf
     
  8. OldBo

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    Entschuldige einmal, wie soll man bei diese Angaben eine vernünftig Antwort geben? Das kann wirklich an Luft in der Anlage liegen. Nur hat die das irgendeine Ursache und die sind vielfältig. Welchen Druck hat die Anlage? Welchen Vordruck hat das Ausdehnungsgefäß? Anlagen Höhe? Wann war die letzte Wartung? Was wurde gemacht? usw. ...

    Gruß

    Bruno Bosy
     
  9. MasterQ

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    Welche Angaben man braucht um eine sinnvolle Aussage zu treffen, weiß ich nicht, ich bin Laie. Daher frage ich ja.

    Mir ging es primär nicht um eine Erklärung, wo die Luft herkommt, sondern um ein Kriterium, ob das was ich da beobachte auffällig ist und Handlungsbedarf besteht.


    Gruß

    MQ
     
  10. ThomasMD

    ThomasMD

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    Jeder Druckerlust außerhalb der Inbetriebnahmephase ist bedenklich.

    Entweder ist etwas undicht, es wird Wasser aus der Anlage entnommen, das Ausdehnungsgefäß ist zu klein, mit falschem Vordruck eingestellt oder hat eine defekte Membran.

    Zweiteres kommt im Einfamilienhaus seltener vor (oder hast Du einen experimentierfreudigen Filius?).

    Um das MAG auszuschließen, stelle mal einen Topf oder Eimer unter das Sicherheitsventil. Wenn beim nächsten Druckabfall Wasser im Gefäß ist, hast Du die Ursache schon eingegrenzt.

    Wenn nicht, kommt m.E. nur Ersteres in Frage. Und dann heißt es suchen.
     
  11. ecobauer

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    Wie alt ist denn das Ausdehnungsgefäß/Ausgleichsgefäß an der Heizung.
    Ich hatte hier im Haus den Fall, dass das Wasser sich über das Überdruckventil davon schlich, und zwar in kleinen Mengen, so dass es verdampft war, bevor irgendwo eine feuchte Stelle zu sehen gewesen wäre. Habs erst rausgefunden, als ich mit den Fingern über den Ventilteller gegriffen habe.........
    Vorher war aber sicher gestellt, dass das Ausdehnungsgefäß intakt war - und festzustellen war der Wasserverlust halt über den notorischen Druckabfall.
     
  12. MasterQ

    MasterQ

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    Die ganze Anlage ist etwa 14 Jahre alt.

    Ich habe einige Anhaltspunkte jetzt, wo ich nachkucken kann. Ausgleichsgefäß, auch Schlauch zum Nachfüllen. Ansonsten werde ich es näher beobachten, um besser abschätzen zu können, wie hoch die Wasserverluste sind. Im Moment ist alles noch wage.

    Gruß

    MQ
     
  13. ecobauer

    ecobauer

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    Mal beobachten, ob größere Druckschwankungen auftreten, z.B. ob der Druck bei Nachtabsenkung deutlich unter dem des Tagesbetriebes liegt.
    Wenn das der Fall sein sollte, deutet das wohl auf ein defektes Ausgleichsgefäß hin. Ist die darin befindliche Membran hin, ist das gesamte Gefäß mit Wasser gefüllt. Da wärmer werdendes Wasser sich ausdehnt, steigt dann der Druck im System stärker an, als dies bei einem intakten Ausgleichsgefäß der Fall wäre.
     
  14. R.B.

    R.B.

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    Was heißt das?

    Da der Schlauch nur zum Befüllen angeschlossen wird, und danach die Befüllarmatur wieder abgesperrt wird(und Verschlusskappe drauf), sollte das keine Schwachstelle sein.

    Gruß
    Ralf
     
  15. MasterQ

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    Der Schlauch ist genauso alt wie die Heizung selbst. Er ist permament angestöpselt. Das Einlassventil zur Heizung ist natürlich normalerweise geschlossen, ebenso das Ventil am Anschluss des Schlauches zur Kaltwasserleitung.

    Könnte sein, dass er inzwischen etwas porös ist und mit der Zeit das darin befindliche Wasser den Weg nach außen findet. Oder die Schlauchdichtungen sind nix mehr. Ähnlich wie bei dem Beispiel oben mit dem Ausgleichsgerät kann es langsam gehen, ohne dass Tropfen erkennbar sind. Wenn ich dann nach einem Jahr die Heizung entlüften will, könnte ich somit wieder Luft einschleusen, weil ich beim Befüllen erstmal die Luft aus dem Schlauch in die Heizung drücke.

    Ich möchte nicht sagen, dass das so ist, nur kam mir in den Sinn den Schlauch auch mal näher zu untersuchen. Wenn er nämlich langsam porös wird, dann sollte ich ihn austauschen.

    Gruß

    MQ
     
  16. R.B.

    R.B.

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    Dir ist aber schon klar, dass eine dauerhafte Verbindung von Heizung und TW Installation so nicht erlaubt ist?

    Ob hier eine Ursache für das Problem liegt, kann ich nicht sagen.

    Gruß
    Ralf
     
  17. MasterQ

    MasterQ

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    Nö, war mir nicht bewusst.

    Der Schlauch ist mit zwei Ventilen abgeschlossen. Zur Heizung am Einlassventil und an der Wasserleitung ebenfalls mit einem Abschlussventil. Die beiden sind nur offen, wenn ich nachfülle.

    Wenn das nicht erlaubt ist, dann frage ich mich, wie man jemals eine Heizungsanlage nachträglich auffüllen kann, ohne dass Luft mitkommt.

    Gruß

    MQ
     
  18. R.B.

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    Dann hast DU jetzt wieder was gelernt. ;)

    Ein Ventil ist keine Trennung.

    Schlauch entlüften bevor man ihn anschließt. Es gibt aber auch spezielle Befülleinrichtungen wenn ich mich nicht irre. Müsste jetzt aber die Detals zuerst nachlesen.

    Gruß
    Ralf
     
  19. OldBo

    OldBo

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    Na, dann lese einmal etwas über den Füllanschluss einer Heizungsanlage. Die Zeiten ändern sich und keiner merkt es oder will es wahrhaben :mauer

    Gruß

    Bruno Bosy
     
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  21. #19 Achim Kaiser, 12. Dezember 2010
    Achim Kaiser

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    Wie wäre es denn mit ner kurzen Anlagenbeschreibung ?

    Öl-/Gaskessel, Ausdehnungsgefäß im Gerät oder extern, welche Größe hat das Ding, Druckanzeige während des Betriebs übers Jahr ....

    Zu 90% ist es das Ausdehnungsgefäß wie schon beschrieben.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  22. planfix

    planfix Gast

    yes! und wie groß ist das ausdehnungsgefäß? ...mal von defekten abgesehen ;)
     
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