Heizung im Neubau ... Was tun?

Diskutiere Heizung im Neubau ... Was tun? im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, jetzt habe ich mir viele Beiträge hier durchgelesen und bin immer noch nicht schlauer. Und, ich war bei einigen Beratern - das hat noch...

  1. #1 Shadowblues, 15.06.2013
    Shadowblues

    Shadowblues Gast

    Hallo,

    jetzt habe ich mir viele Beiträge hier durchgelesen und bin immer noch nicht schlauer. Und, ich war bei einigen Beratern - das hat noch mehr verwirrt.

    Was möchte ich? Also generell hätte ich gerne einen Kamin im Wohnzimmer - muss aber nicht gross gemauert sein, eher so ein kleiner, schneller Brenner :-)

    Gegen einen Holzofen im Keller hätte ich auch nichts. Holz würde ich gerne selber machen - also so ein Waldstück (Los) ersteigern wo man sich dann Holz holen kann. Ich sehe das aus der sportlichen Betätigung heraus.
    Rest dann halt zukaufen ...

    Aber jeden Tag im Wohnzimmer ein Feuer machen? Ich weiss nicht. Vor allem nicht im Sommer. Im Keller - ok, kann ich mir vorstellen. Aber zudem bräuchte ich noch etwas um dann warm zu machen, wenn ich keine Lust habe, auf Dienstreise bin, krank bin oder mal alt bin.

    Zu einer LWWP habe ich ein bissl ein gespanntes Verhaeltniss nachdem ich grade ein Haus geerbt habe in welchem die LWWP? LLWP? eines namhaften Herstellers nach 10 Jahren jetzt so langsam austauschreif ist. Hey, 10-15.000 Euro in 10 Jahren wegwerfen - die Abschreibung finde ich heftig. Die Anlage kann maximal 3 Mal repariert werden und wurde auch schon 1-2 Mal repariert in den letzten Jahren ... ich finde das "grausig"

    Aber andererseits - vielleicht taugt die Technik wirklich langsam was?

    Solar? Bringt zumindest mit einer LWWP nicht viel, da beide Systeme im Sommer den höchsten Leistungsgrad haben und beide im Winter massiv absacken ..

    Ansonsten - Gas? Alt, sicher, bewehrt - aber ökologisch? Aber da würde ja dann wieder solar dazu passen, oder?

    Von Erdkollektoren wird hier abgeraten weil der Grund sehr felsig sein soll.

    Was könnt ihr mir unter den Bedingungen raten?

    Bringt es etwas so einen Kamin mit Wassertasche auszustatten um den Wasserspeicher einmal am Tag hochzuheizen?

    Ach so - das Haus. Das wird so 240qm Wohnfläche haben auf 3 Etagen. Möglichst gut gedämmt - aber da muss ich erstmal schauen was wir angeboten bekommen.
    KfW 70 würde ich gerne beantragen und bauen, evtl. KfW 55 wenns bezahlbar ist.

    Gruß
    Roger
     
  2. #2 MoRüBe, 16.06.2013
    MoRüBe

    MoRüBe Gast

    Du zäumst das Pferd von hinten auf.

    Dämm was geht, den letzten Rest über die Technik, dann kann Technik einfach und kostengünstig sein (nicht diese Mondpreise :D ).

    Und nicht, wieviel teure komplizierte Technik muß ich mir einbauen, damit ich möglichst wenig Energie verbrauche...
     
  3. #3 ultra79, 16.06.2013
    ultra79

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    Kannst ja BioGas einkaufen ;-)


    Mhh - meinst du jetzt Tiefenbohrung oder Flächenkollektor?

    Wir haben unsere Bohrung in massivem Sandstein - es war gesagt das die Entzugsleistung da eigentlich ganz gut ist... bohren ist halt ein wenig teurer dann.


    Erst das Haus planen. Wenn du sehr gut dämmst könnte eine LuftWP vielleicht sinnvoll sein, weil deine Heizlast sehr klein ist.
     
  4. #4 moderne.heizung, 24.06.2013
    moderne.heizung

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    Hallo Roger,

    MoRüBe hat schon etwas recht, wenn er meint, dass du dich jetzt eher mal ums Haus kümmern solltest, aber ich bin auch der Meinung, dass zu oft der Haustechnik zu wenig Aufmerksamkeit gegeben wird.
    Daher würde ich dir Empfehlen, dass du dir einen Entwurf deines Gebäudes mit Raumaufteilung und Mindestgrößen der Raume, Fensteranordnung und Ausrichtung am Grundstück machen lässt, aber die Aufbauten noch nicht festlegst und dann mit einem solchen Entwurf zu einem Architekt oder Energieberater oder Installateur mit Energieberaterausbildung gehst und mit Ihm darüber redest, welche thermische Qualität du erreichen willst und welche Kosten (einmalige und lfd. bei den unterschiedlichen Systemen herauskommen).Denn die Kosten sind leider bei den meisten dann doch der entscheidende Faktor.

    Hinsichtlich deiner Überlegungen: grundsätzlich stimmen deine Überlegungen, aber es gibt dann eben immer den Berühmten Einzelfall, also jedes Haus wird anders genutzt, wird anders gebaut, steht ein wenig anders und daher kann man zwar mal allgemeine Überlegungen in seine Überführen, aber dann solltest du, auch wenn du von den Beratern verwirrt wurdest dochnochmal auf Ihren Rat zurück greifen, aber erst ,wenn du selbst schon ein grundsätzliches Bild von deinem Haus auf Papier hast, vorher ist es wohl noch zu früh.

    Viele Grüße

    Erik von der IEU
     
  5. flo79

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    ultra. Naja so ganz klein wird die Heizlast auch nicht werden. 240qm in der Nähe von Stuttgart (Ziel kfw 70 bis 55) Also wird irgendwas um die 6-7 kw rauskommen mit Warmwasser. Kommt auch drauf an Lüftungsanlage ja oder nein.

    Aber das gehört erstmal gerechnet und dann kann man weiter schaun. Wegen Erdwärme würde ich nochmal genauer nachfragen. Alternative wäre noch Pellets (gibt auch Stückholz/Pellet-Kombikessel) oder Gas.

    Ofen im Wohnzimmer würde ich nicht wasserführend machen. Ist persönlich nicht nach meinem Geschmack.

    Gruß Flo
     
  6. #6 ultra79, 24.06.2013
    ultra79

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    @flo: ja - auf null bekommt man die Heizlast vermutlich nicht - aber evtl. will er ja in Richtung Passivhaus denken ;-)

    Ich bin generell kein Freund der Luftpumpen - aber das ist eine Bauchsache - würde wenn WP dann Erdwärme nehmen (bzw. hab das selber auch so getan) - alternativ Gas. Pellets kam aus Wartungsgründen für mich nicht in Frage - ist halt einfach ein wenig mehr Aufwand.
     
  7. flo79

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    Er schreibt aber er will kfw 70 bauen in Richtung 55 wenn bezahlbar. Also gehe ich von der Heizlast 6-7 kw aus. (wenn Lüftungsanlage verbaut wird) Wir ham auch Erdwärme und wäre meine erste Wahl. Deswegen schrieb ich ja man müßte das genaur anschaun mit dem Grundstück und dem steinigen Boden. Übers Netz ist sowas schwer zu klären. Pellets bzw. einen Pellet-Holz-Kombikessel hab ich eher ins Spiel gebracht weil er was mit Holz heizen und falls er mal keine Zeit hat genannt hat. Gas wäre vom Invest und Platzbedarf aber die günstigere Lösung.
     
  8. #8 Shadowblues, 01.07.2013
    Shadowblues

    Shadowblues Gast

    Hallo,

    also danke erstmal für Eure Antworten.

    Gut, der ganze Hausbau ist n anderes Probelm - ich bin noch planlos mit wem ich bauen will / kann. Habe jetzt Angebote zweier Holzbauhersteller, ich hoffe aber noch dass der Architekt n bissl was bringt den ich beauftragt habe.

    Wenn ich bei den Fertighausbauern haengen bleibe, dann wollen die mir nur "ihre" Heizung verbauen. Und die bieten mir nunmal alle vorrangig LWWP an.

    Heute war ich bei einem Ofenbauer auf der Messe. Also generell so einen Ofen im Wohnzimmer mit Wassertasche kann ich mir schon vorstellen. Gut, er ruft natürlich auch 15.000 dafür auf und so n kleiner wie anfangs beschrieben wirds wohl nicht ...

    Also zusammenfassend: Ich weiss immer noch nicht was ich bauen soll ...

    Und entscheiden muesste ich mich bei Vertragsabschluss ... :-(

    Kann man mit einer Gas / Holz Kombi KfW 70 erreichen?

    Gruß
    Roger
     
  9. #9 Kriminelle, 01.07.2013
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    Davon bist Du aber jetzt soweit von entfernt...
     
  10. #10 Gast56083, 01.07.2013
    Gast56083

    Gast56083 Gast

    warum wohl? weils das beste für DICH ist oder weils das beste für sie ist?

    auch der will natürlich was verkaufen. Rechne (oder besser lass rechnen), wieviel Dir die Wassertasche bringt. Da Du Holz nicht umsonst bekommst sondern zukaufen musst (auch die Waldstücke kosten inzw. richtig Geld und vor allem Arbeit), geht die Rechnung nie auf. Selbst bei ofenfertig und kostenlos, amortisiert sich diese Massnahme bei normaler Nutzung erst nach Jahrzehnten

    MoRüBe hats schon gesagt. Du gehst das von der falschen Seite an. Ein auch mMn guter Ansatz ist: dämme bis zu einer wirtschaftlich noch sinnvollen Grenze die Hauptverlustteile (Wand, Dach, Fenster) weitesgehend. Den daraus entstehenden Heizwärmebedarf deckst Du mit einfacher und günstiger Technik. Komfortthemen wie Kamin davon losgelöst betrachten und passend zur Raumgröße wählen.

    Wenn man rein und ganz hart wirtschaftlich denkt und die Energiepreissteigerungen/a mit 3-5% ansetzt, kann man mMn auch die Mindestschiene fahren, sprich ganz hart und so günstig wie möglich an der ENEV bauen, die auch so bereits rel gute Dämmwerte vorgibt.
    Die wenigsten über die ENEV hinausgehenden Massnahmen amortisieren sich in der Lebenszeit des Bauteils, vor allem wenn man die Kapitalkosten dazunimmt (Zinsen für Kredit). Das ist aber eine Wette auf die Zukunft bzw. auf die Preissteigerungen.
     
  11. #11 Shadowblues, 01.07.2013
    Shadowblues

    Shadowblues Gast

    Hmmm ...

    vielleicht verstehe ich ja jetzt was falsch. Das Haus wird sowieso zu einem vertretbaren Rahmen gedämmt. Wenn ich den Fertigbauer nehme, dann so wie seine Wand vorgibt, wenn ich mit nem Architekten baue, dann entsprechend was vertretbar ist.

    Wir gehen also mal von nem gedämmten Haus aus. Wir gehen ferner von Photovoltaik aus - also Stromeigennutzung möglich.

    Jetzt wurde mir gesagt, dass Gas nicht geht weil man regenerative Energien nutzen muss zu einem bestimmten Prozentsatz. Stimmt das so? Und wenn ja - genuegt ein Kamin mit Wassertasche um KfW 70 zu sein? Leistung hat so ein Kamin genug. Und nochmal: Der Kamin muss sich nicht rechnen - das buche ich unter Hobby. Der Kamin ist zu 95% gesetzt. Dir Frage ist nur, heize ich dazu mit Gas oder LWWP für die Tage in welchen ich keine Lust habe Feuer zu machen? Also so gut den ganzen Sommer durch .. da brennt Feuer nur im Grill :-) Und ja, in 30 Jahren habe ich evtl. keinen Bock mehr Feuer zu machen oder Holz zu holen - darüber mache ich mir dann Gedanken.

    Gruß
    Roger
     
  12. R.B.

    R.B.

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    Da genügt doch ein Blick in die Förderbedingungen, Technischen Merkblätter, notfalls in die FAQ zu dem entsprechenden KfW Programm:

    d.h. Ein Kaminofen alleine reicht wohl nicht aus um ein Haus von EnEV auf KfW70 zu bringen. ;)

    Gruß
    Ralf
     
  13. #13 Gast56083, 01.07.2013
    Gast56083

    Gast56083 Gast

    natürlich wird heute jeder Neubau "gedämmt", die Frage ist nur wie gut. KfW70 sagt erst mal nix über den Grad der Dämmung aus, wenns Dir darum geht.
    Kamin gesetzt ist ja auch recht und schön, die Frage ist, ob es der mit Wassertasche sein muss. Ebenso PV: Warum PV wenn man den Strom zu großen Teilen nicht selber nutzen kann?
    Für mich ist das alles sehr wirr; ich hab das Gefühl, Du bist zu nah dran, dass Du die eigentlichen Punkte gar nicht siehst. Schritt zurück und wieder ein Blick aufs Ganze wäre sinnvoll.
     
  14. #14 Shadowblues, 01.07.2013
    Shadowblues

    Shadowblues Gast

    Hmmm ..

    sorry, ich verstehe es nicht. Wieso Schritt zurück?

    Also gut, mit Kamin und Gas alleine geht also KfW 70 nicht mit den Hausbauern mit denen ich bis jetzt rede. Schade, aber ok. Habe heute ja auch nochmal 3 Termine ausgemacht ... aber so n bissl haben sich alle danach angehört: Ein Massivbau ist sicher teuerer als ein Fertighaus .. aber mal schauen.

    Ich glaube schon, dass sich in der Richtung nicht alles rentiert was ich reinbaue. Aber das hat n bissl was mit dem Drang nach einer gewissen Unabhängigkeit - und die erreiche ich mit PV + Kamin inkl. Wassertasche. Da moegen evtl. 10000 drin versenkt sein, die nicht unbedingt sein muessten .. aber das ist was fuers Bauchgefühl ... lassen wir es dabei.

    Die bloeden LWWP sind nicht für mein Bauchgefühl - siehe Erfahrungen die ich obern beschrieben habe.

    Aber je nach Hausbauer hat man nunmal nur ganz dedizierte Stellschrauben zum drehen.

    Gruß
    Roger
     
  15. #15 Kriminelle, 01.07.2013
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    Sorry, aber DU bist Kunde, und DU bestimmst, ob Du mit Gas glücklich werden möchtest. Dann halt mit ein bissel Solar, damit die EneV2009 eingehalten wird.
    Dein Budget ist für Anderes zu knapp!

    Ich kann nichts zu der Wassertasche mit dem Kamin sagen (kenne ich nicht), aber ich kann Dir sagen, dass Du mit einem "Wohlfühl"kamin mit weniger Technik schon um die 10000 versenkst (inkl. Schornstein und Einbau)
    PV-Preise kenne ich auch nicht.

    Nein, massiv ist nicht teurer als Fertighaus!

    Erst kommt das Haus, dann die Technik, die zum Haus und Dir (und Deinem Budget) passt!

    Ich kann mir gut vorstellen, dass die Verkäufer nach etwas Zeit einfach die Geduld mit Dir und Deinen Wünschen verlieren. :wow
     
  16. #16 MoRüBe, 01.07.2013
    MoRüBe

    MoRüBe Gast

    Roger, ich hab mir mal Deine letzten favorisierten Grundrisse angesehen. Ich bin der Meinung, daß Du von irgendeinem Effizienzhaus-Standard da meilenweit weg bist. Und damit sind wir doch beim Thema: greifen wir da die LuftPumpe mal raus: die macht nur in einem richtig gedämmten Haus Sinn, und nicht in einem 30cm wasweissich-Bunker, vergess es einfach.

    Wer Dir erst mal über die Bauweise klar, die Du wählen willst, dann kannste über Technik nachdenken. Denn 30 cm Steinzeit ist was anderes als 30 cm HRB. So und dann noch den Keller, bei 24 cm siehste da aber sowas von alt aus..

    Du hast eigentlich zwei Probleme: a) Du weisst nicht was Du willst, und bist auf eine liebenswürdige Art beratungsresistent (sonst hätten hier viele schon dicht gemacht) und b) schwer entscheidungsfreudig. ;)
     
  17. R.B.

    R.B.

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    Eben. Da werden immer mal irgendwo irgendwelche Dinge aufgeschnappt, ohne die Hintergründe zu verstehen, und dann soll das natürlich irgendwie umgesetzt werden. Vielleicht findet sich sogar irgendwann jemand der zu allem Ja und Amen sagt, Hauptsache die Kohle wandert auf sein Konto.

    Wie wär´s wenn erst einmal ein Grundgerüst, ein Konzept erstellt wird? Du möchtest ein Haus, soweit habe ich das schon verstanden, aber das war´s dann schon. Alles weitere steht anscheinend in den Sternen.

    Ehrliche Antwort? Ich glaube Du kannst noch ein Dutzend Termine vereinbaren, am besten mit irgendwelchen Verkäufern. Die Ergebnisse kann ich Dir jetzt schon vorhersagen. Bis auf eine gratis Tasse Kaffee wird dabei nichts rumkommen.

    Gruß
    Ralf
     
  18. #18 Shadowblues, 01.07.2013
    Shadowblues

    Shadowblues Gast

    Hallo MorüBe,

    klar bin ich beratungsresistent wenn ich was nicht verstehe :-)

    Was stimmt an den Wänden nicht? Oder anders gefragt: Wieso ist das Haus von einem Effizienzhaus weit entfernt?

    Die Wände ab OK Keller haben scheinbar einen U-Wert von 0.11, die Fenster sind dreifachverglast, U-Wert hab ich nicht parat.
    Der Keller ist Beton, stimmt. Aber was ich vergessen hatte zu erwähnen: Da sollen 12 oder 14 cm Styropor drauf. Its nur im Plan nicht gedruckt. Laut Aussage Bauträger reicht die Dämmung locker für Effizienzhaus 70, aber nur durch den Keller, sonst wäre es Effizienzhaus 55. Mit dieser Aussage muss ich mich doch erstmal zufriedengeben, oder? Diese Eigenschaft sichert er ja schriftlich zu.

    Und selbst wenn ich Ytong wählen sollte, dann wurde mir auch hier selbiges zugesichert - zumindets von dem mit dem ich bis jetzt geredet hatte. Effizienzhaus 55 oben und der Keller ziehts auf 70 runter.

    @R.B.

    Langsam werde ich grantig. Von was für einem Grundgerüst und welchem Konzept redest Du und wer kann mir das erstellen wenn nicht mein Architekt oder der Architekt vom GÜ? Meine Anforderungen sind klar dargelegt bei diesen Leuten. Was konkret soll ich machen - das wäre schön zu wissen - statt mir immer um die Ohren zu hauen was ich alles scheinbar falsch mache.

    Aber Grundrissdiskussionen bitte beim Grundriss führen und nicht hier ..

    @All:

    Und mir ist immer noch nicht klar wieso ein als Effizienzhaus 70 oder 55 ausgeschriebenes HRB Haus so massiv anders zu beheizen ist wie ein Effizienzhaus 70 oder 55 aus Ytong oder Kalksandstein? Zumindest nicht solange die Dämmwerte der Wände ähnlich sein. Und da muss ich mich auf die Angaben der verehrten Herren verlassen die mir das Angebot erstellen.

    Auch ist mir nicht klar in wiefern das für eine Heizung eine massive Rolle spielt? Fest steht Fussbodenheizung in fast allen Räumen, fest steht Holz im Kamin. Jetzt muss da noch eine primäre Heizquelle dazu. Unter der Vorraussetzung der gleichen Wanddämmung - wird das Haus auch ungefähr den gleichen Heizleistungswert haben. Und ist es denn wirklich so unterschiedlich in der Technik ob ich jetzt 7kW, 9kW oder 11kW Heizleistung aufbringen muss?

    Roger
     
  19. benben

    benben

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    AW: Heizung im Neubau ... Was tun?

    Hallo,

    Das stimmt nicht! Das hatten mir auch alle gesagt. Statt zwanzig Prozent erneuerbare Energie einzusetzen kannst Du natürlich gleich weitere zwanzig Prozent einsparen. Bei unserem Haus mit Holzständerbauweise (U-Wert Wand 0,14) und Dreifachverglasung, aber ohne Keller, wird KfW 70 locker ohne erneuerbare Energie eingehalten, mit Gas und kontrollierter Wohnraumlüftung.

    Wir haben zwar noch Warmwasser (ohne Heizung) mit Solar, aber das wird in der Berechnung gar nicht berücksichtigt, weil die Dachneigung etwas geringer ist, als für den Kollektor zugelassen.

    Der Kollektor ist was fürs Gewissen, es rechnet sich finanziell aber nicht, wie so vieles. Ob es sich für die Umwelt rechnet, ist auch nicht klar, Umweltbilanz über den gesamten Produktlebenszyklus rechnet ja keiner.

    Ernst
     
  20. benben

    benben

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    AW: Heizung im Neubau ... Was tun?

    Nachtrag:

    PS. Ich würde Gas nehmen, wenn die Gasleitung nah am Haus vorbeigeht und die Anschlusskosten entsprechend gering sind. Auf eine Luftwärmepumpe, Gas-Wärmepumpe oder Kraft-Wärmekopplung kannst Du in zwanzig Jahren immer noch umsteigen, wenn die Heizanlage erneuert werden muss, wenn Du die Heizschlangen jetzt entsprechend enger verlegen lässt (einige hundert EUR Aufpreis bei mir).

    Bei einer Zusatzheizung mit Holz hätte sich bei uns nicht mal der Kamin gerechnet, da dieser alleine bereits zweitausend gekostet hätte, Kosten für Ofen und Brennholz noch gar nicht gerechnet.
    Ein Bekannter von uns hat so einen Zusatzofen. Wenn er zwei bis drei Stück Holz rein gibt, muss er die Fenster öffnen, weil sein Haus so gut isoliert ist und der Ofen so schlecht die Wärme speichert.

    Ernst
     
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