Hilfe beim Unterbau der Terrasse

Diskutiere Hilfe beim Unterbau der Terrasse im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo Leute, ich habe folgende 2 Probleme. Einerseits senkt sich mein Terrassenbelag und andererseits sackten die äußeren Stufen meiner Treppe...

  1. Mueller18

    Mueller18

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    Hallo Leute,

    ich habe folgende 2 Probleme. Einerseits senkt sich mein Terrassenbelag und andererseits sackten die äußeren Stufen meiner Treppe vor der Terrasse ab.
    Zu den Fakten.
    Vor 5 Jahren wurde meine Hochterrasse errichtet. Diese steht ca. 80 cm über dem Gelände, die Wangen bestehen aus mit Beton und Stahl gefüllten Betonschalungssteinen. Der Aufbau sieht von unten nach oben wie folgt aus: 1. Bodenaushub vom Keller, 2. ca. 40 cm Betonrecycling. Beide Schichten wurden mit einern Straßenbaurüttelplatte ausgiebig und lagenweise verdichtet. Auf dem RC liegen dann ca. 8 cm Pflastersand, der verdichtet und abgezogen wurde. Auf dem Sand wurden Granitplatten, 40x40x3cm, verlegt, wobei jede Platte auf 5 Kalkbatzen (ca. 1cm nach Platteneinschlag hoch) gesetzt wurde. In die Plattenfugen wurden Quarzsand gefegt.
    Die letzten Jahre stand der Belag sehr gut, ab und an musste Quarzsand nachgefegt werden. Der letzte Winter führte jedoch dazu, dass mehrere Platten sich zu Mitte der Plattenquadrate (s. Foto) absenkten und mittlerweile leicht kippeln.

    Ein bekannter Gala-Mann meinte, dass der Pflastersand unter den Platten zu hoch war und mit der Zeit weggespült wurde. Das klingt auch für mich plausibel. Als Lösung schlug er vor, die jeweiligen vier Platten aufzunehmen, den Pflastersand zu entfernen, Brechsand mit Teilen vom Plastersand anzureichen und das ganze mit Zement im Verhältnis 1:5 o.1:6 zu mischen. Dann die Platten direkt auf die Mischung einschlagen und für Jahre Ruhe haben. Kann das so hinkommen oder gibt es andere, bessere - ggf. fachgerechte Lösungen?

    Das Problem Nr. 2 ist der Abgang von der Terrasse über eine 3 m breite Treppe (6 Stufen - s. Bild) aus Blockstufen. Mit der Zeit lief aus den Fugen der Treppe Kies heraus und einzelne Stufen, vorrangig die im Außenbereich sackten nach außen hin weg. Den Gala-Bauer habe ich am Kragen gepackt und sein damaliges Werk gezeigt. Er rückte tatsächlich an und nahm die Stufen auf. Dabei wurde ersichtlich, dass er die untere Stufe auf ein Fundament setzte und die zweite Stufe auf ein Fundament in Höhe der ersten Stufe gesetzt hatte. Die übrigen Stufen waren nur auf Pflastersand verlegt. Diese Stufen hat er nun auch jeweils auf ein Betonfundament in Höhe der vorherigen Stufe gesetzt.

    Zum Ablauf des Regenwasser von der Terrasse im Bereich der Treppe meinte er, dass die Entwässerung über die Stufen erfolgt. Genau an dieser Stelle habe ich aber extreme Bauchschmerzen. Weil die Stufe erinerseits mit einer 45 Grad Fase umlaufend versehen und zwischen der Außenkante der Terrassenplatte und der oberer Blockstufe ein Spalt von ca. einem Zentimeter plus der Fase ist. Das dürfte wohl nur die Frage von Monaten sein, bis die Stufen wieder absacken. Wie sollte die Entwässerung an dieser Stelle aussehen. Gehört dort eine Rinne eingebaut oder gibt es andere praktikable Lösungen?

    Vorab, vielen Dank für eure Antworten[​IMG][​IMG]
     
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  3. Mueller18

    Mueller18

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    Gibt es keinen der Experten der mir helfen kann???
     
  4. H.PF

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  5. #4 wasweissich, 24. August 2011
    wasweissich

    wasweissich Gast

    wirklich verstanden habe ich die problematik nicht so ganz ....

    pflastersand ............... welcher ?? das , was man bei uns als schmiersand bezeichnet und zum schutz in kabelgräben verwendet ? mit einer körnung 0/0,5

    zu der entwässerung über die treppe : sicher ist eine rinne eine elegante lösung , aber nicht unbedingt ein muss .
    wenn die treppe vernünftig aufgebaut ist , ist die entwässerung über die stufen kein riesenproblem .....
     
  6. Mueller18

    Mueller18

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    Seinerzeit wurde Plastersand 0-2mm Körnung eingebracht, der Schmiersand ist hier wohl nicht üblich. Das Problem ist, dass vier Gantisteinplatten ein Quadrat (s. Bild) bilden. Nun senken sich in der Mitte der vier Platten die Kanten nach unten ab, soll heißen es Gefälle zur Quadratmitte hin. Neben dem Absenken fangen die Platten auch keicht an zu wackeln. Da nicht der gesamte Belag der Terrasse aufgenommen werden soll, lediglich die jeweiligen wackelnden/abgesenkten 4 Granitplattenstellt, sich die Frage, ob die Lösung zum Beheben mit Brechsand+Zement+Teile des einliegenden Plastersandes - Gemisch als neuer Unterbau anstatt des Pflastersandes und der Kalkbatzen sinnhaft ist. Ich hoffe, ich konnte mein Problem jetzt klarer beschreiben. Danke schon einmal für euere Antworten.
     
  7. #6 wasweissich, 28. August 2011
    wasweissich

    wasweissich Gast

    kalkbatzen sind blödsinn .

    sicher könntest du den sand punktuell mit etwas zement verfestigen , aber dann wandert das problem halt ein stück weiter ...
     
  8. Mueller18

    Mueller18

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    Ich denke, ich habe mich falsch ausgedrückt. Die Platten liegen jetzt auf Kalkbatzen und die haben sich vermutlich in den Untergrund (Pflastersand) gedrückt oder der Pflastersand wurde weggespült. Nun soll ich Brechsand mit Pflastersand vermengen und dieses Gemisch mit Zement im Verhältnis 6:1 mischen, vollflächig unter die Platten packen und die Platten dann in dieses Gemisch einschlagen ohne Kalkbatzen. Macht das Sinn oder habe ich da bald ein ähnliches Problem?
     
  9. #8 wasweissich, 29. August 2011
    wasweissich

    wasweissich Gast

    lass das mischen sein .
    schmeiss die pflastersandpampe auf die beete , pack 0/5 brechsand oder splitt rein , spar dir den zement .......
     
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  11. Mueller18

    Mueller18

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    Ok, vielen Dank für deine Antworten.
     
  12. Syncronius

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    Hallo,

    Hab mir diesbezüglich schon mehrere Baustellen angeschaut und die Plasterer sagen alle man soll 2/5 er Splitt verwenden
     
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