HILFE DRINGEND: Heizkreisverteiler FBH - Klopfgeräusche - Gewährleistungsfall

Diskutiere HILFE DRINGEND: Heizkreisverteiler FBH - Klopfgeräusche - Gewährleistungsfall im Heizung 2 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, ich brauche dringend eure Hilfe, da ich Morgen eine Entscheidung gegenüber dem Heizungsbauzer in einem Gewährleidtungsfall treffen muss....

  1. stonev

    stonev

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    Hallo,

    ich brauche dringend eure Hilfe, da ich Morgen eine Entscheidung gegenüber dem Heizungsbauzer in einem Gewährleidtungsfall treffen muss.

    Folgender Sachverhalt:
    Ich habe überall FBH im Haus und im im EG wie im OG je einen Heizkreisverteiler (HKV). Bei beiden zeigt sich folgendes Problem:

    Sind alle Ventile zu und öffnet / schließt sich nur eines, dann kommen von diesem Ventil Klopfgeräusche. Es ist egal welches Ventil gerade öffnet, es müssen nur alle anderen zu sein.

    Die HKV sind von EMPUR. Fa. EMPUR erklärt, das Problem sei ein schlechter hydraulischer Abgleich. Meine HKV sind von 2003 und da befinden sich die Ventile noch im Vorlauf. Zwischenzeitlich wurden das System der HKV geändert und die Ventile liegen nun im Rücklauf. Diese Maßnahme soll genau mein Problem lösen.

    Heizungsbauer wegen Gewährleistung angesprochen, was er auch einsieht. Nachdem er sich die Sache angesehen hat, schildert er aus seiner Sicht folgende Problemstellungen:

    1. Lösung: Austausch beider HKV gegen die neue Version

    2. Lösung: Alle Rohre spülen und eine Pumpoe niedrigerer Leistung verbauen.

    Mein Favorit war immer Lösung 1, da es mir am Nachhaltigsten erscheint. Heizungsbauer meint aber, auch hier müsse er beim Austausch alle Leitungen spülen und sein größtes Problem ist der neuerliche hydraulische Abgleich und die Einstellung der neuen HKV.
    Hintergrund: Die Heizung wurde im Auftrag des Heizungsbauers von Buderus berechnet. Alle Teile wurden fertig eingestellt geliefert und verbaut ohne neuerlichen hydraulichen Abgleich. Mein Heizungsbauer hat keine Revisionsunterlagen bzgl. Rohrlängen etc.
    Ich habe ihn nun gebeten nochmal bei Buderus nach zu fragen, da die ja bestimmt die Berechnung noch haben und genau so wie damals darauf bezogen die eingestellten HKV liefern könnte. Das wird auch machen.

    Um eben genau das Problem der Hydraulik zu umgehen, hat der Heizungsbauer dann Lösung 2 vorgeschlagen. Ich könnte mir vorstellen, dass das Spülen der Leitungen 1 oder 2 Jahre bewirkt, dass die leistungsschwächere Pumpe ihren Dienst tut, was aber wenn dann zwangsläufig die Rohre erneut verschlammen (nennt man das so?)? Dann steh ich doch in 2 Jahren wieder vorm selben Problem und die Gewährleistung ist futsch.

    Wie seht Ihr das hier? Ich brauche dringen ein paar Meinungen von Leuten mit Ahnung. Morgen werde ich wieder mit ihm telfonieren und die weiteren Maßnahmen besprechen.

    Er hatte weder mit dem Material noch mit der Arbeit ein wirkliches Problem, ausschließlich der hydraulische Abgleich macht ihm zu schaffen.

    Die wichtigste Frage zuletzt:
    Ist es den wirklich so ein großes Problem, die neuen HKV hydraulich abzugleichen, ohne die Rohrlängen zu kennen?

    Welche Möglichkeiten gibt es den Abgleich zumachen, ohne die Rohrlängen zukennen???? (ich weiß, Sufu hilft bestimmt, hab aber ausnahmsweise keine Zeit mehr..)

    Gruß Michael
    ... und Dank an alle die bis hierher lesen und auch noch Ideen haben :)

    Daten der Heizung:
    Heizung ist eine Gasheizung von Buderus, Logamax plus GB122 mit 19KW.

    Darin ist eine Pumpe von Wilo integriert (WILO RS 15/5-3 P), die in 3 Leistungsstufen eingestellt werden kann. Gewählt ist die Stufe 1 mit 1600 U/min (A=0,18 ; W=40)

    Beheizt wird eine Wohnfläche von insgesamt 175 qm.
     
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  3. R.B.

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    Was mir dazu einfällt:

    Warum spülen?
    Vermutet er noch Luft im System?
    Keine automatischen Entlüfter verbaut?
    Wie wär´s mit einer geregelten Pumpe?
    Sind in der Anlage Durchflußmengenanzeiger verbaut?


    Will er damit sagen, daß auch die Ventile am Verteiler "voreingestellt" waren? Und die Rohre schon auf Länge abgeschnitten geliefert wurden? Das glaube ich nicht. Irgendwo muß es ein paar Berechnungsunterlagen geben. Dann hätte man zumindest schon einmal den Grobagleich. Fine-Tuning muß sowieso auf der Baustelle im Praxisbetrieb gemacht werden.

    Ohne Durchflußmengenmesser ist das aber eine haarige Angelegenheit.

    Leider tägliche Praxis. Hätte der Junge in der Schule aufgepaßt, dann wüßte er was zu tun ist.

    Hier haben wir das Thema schon einmal diskutiert. Dort finden sich auch links zu einigen Interessanten Seiten mit Infos. Leider viel Stoff zum Lesen, aber es lohnt sich.

    http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?t=23920

    Der Heizer sollte das aber im Schlaf können.

    Den HK-Verteiler zu tauschen kann nicht schaden, dürfte aber nicht so einfach sein, vor allen Dingen wenn die Rohrlängen (Anschlußlängen) nicht mehr passen. Vielleicht bevorzugt Dein Heizer deswegen Variante 2.

    Gruß
    Ralf
     
  4. stonev

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    Spülen:
    Er sagte er habe mit Buderus gesprochen und die meinten, vor Einbau neuer HKV solle unbedingt gespült werden. Er begründete dies mit Schlamm in den Leitungen.

    Meine Vermutung: Er will spülen, damit die Druckverluste in den Heizkreisen nicht mehr so groß sind und eine schwächere Pumpe (zunächst) keine Probleme macht.


    Automatische Entlüfter ist einer in Gasbrennwerttherme verbaut, die gleichzeitig auch den höchsten Punkt markiert.


    Durchflußmengenanzeiger sind für jeden Heizkreis verbaut und in den HKV intergriert. Allerdings klemmen die regelmäßig, da sie sich dfestgesetzt haben. Auch ist das Wasser darin nicht klar, sondern rot braun verfärbt.


    Die Rohere wurden von der Rolle geliefert. Er sagte auch, dass in Praxis statt der berechneten 100m auch schon mal 110 verlegt werden, weils gerade so auskommt. Aber ein "Feintuning" wurde offensichtlich nicht mehr gemacht.


    Wegen der Anschlusslängen:
    Da bei den neuen HKV Vor und Rücklauf umgekehrt wären und Vor- und Rücklauf jeweils auch unterschiedliche Rohrlängen haben, hatte er schon die Idee, die neuen HKV wie die alten einzubauen. Also den neuen Vorlauf in den alten Rücklauf. Die Rohrlängen würden dann passen und er würde dann Vor- Rücklauf am Kessel vertauschen, damit es wieder passt.


    Welche der vorgeschlagenen Lösungen macht nun mehr Sinn? Ich habe keine Lust, dass HZB es schön einfach hat und ich in zwei Jahren dafür wieder vorm selben Problem stehe.
     
  5. R.B.

    R.B.

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    Also,
    SPÜLEN gehört zur Inbetriebnahme, wurde also damals (vermutlich) schon gemacht, und wird meiner Meinung nach das Problem im Nachhinein nicht lösen. Schaden kann es nicht wenn dadurch restliche Luft oder sonstige Rückstände ausgespült werden.

    Schlamm in den Leitungen? Die Dinger sollten doch sauerstoffdicht sein, da dürfte sich an sich kein Schlamm bilden.

    Ein Entlüfter gehört nicht nur an den höchsten Punkt der Anlage, sondern auch an solche Punkte an denen sich Luft sammeln kann. (Bsp.: HK-Verteiler, je nachdem wie diese montiert sind). Wenn schon keine automatischen Entlüfter verbaut sind, so haben die meisten Verteiler eine manuelle Entlüftungsmöglichkeit.

    Nach meiner Meinung hat Luft oder Rückstände nichts mit dem klopfenden Ventil zu tun. Das ist eine Sache der Hydraulik und evtl. falsch eingebauten Ventilen.

    Sitzen auf den Ventilen Stellmotoren? Wenn ja, welche? Da gab es auch einmal ein paar die ziemliche Geräusche verursachten.

    Wegen der Rohrlängen, könnte man einmal schauen, ob auf den Rohrstücken die zum Verteiler gehen noch Längenangaben sichtbar sind. Mit etwas Glück kann man dann die verbaute Rohrlänge ablesen, vorausgesetzt die Kreise wurden auch am Stück verlegt.

    Ansonsten könnte man versuchen aus der Raumgröße und dem Verlegeabstand zu schätzen. Fine-Tuning dann mit den Durchflußmessern.

    Weitere Infos zum hydraulischen Abgleich finden sich in den von mir bereits genannten links. Das alles hier noch einmal zu beschreiben würde den thread sprengen.

    Gruß
    Ralf
     
  6. stonev

    stonev

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    Die Stellmotoren sind ebenfalls von Empur.

    Bei Bosy habe ich eine Strategie gefunden, wonach man es über Temperaturvergleich machen kann.

    Die weitere Möglichkeit ist ja über die Durchfussmengenmesser. Nehme an, dass jeder Durchflussmengenmesser den gleichen Wert anzeigen muss. Woher weiß ich denn, wie hoch dieser Wert sein muss? Habe dazu in den Links nicht direkt etwas gefunden.

    Die entscheidende Frage ist jedoch:
    - ist dies eine geeignete Methode auch wenn die HKV noch nicht grob vorjustiert sind?
    - Wie lange benötigt eine Fachfirma für einen derartigen Abgleich?
    - Besteht die Möglichkeit, die derzeitigen Einstellungen grob von den alten HKV zu übernehmen?

    Also ich will es nicht selber machen, brauche aber Argumente ggü. der Firma. Die behauptet der Zeitansatz wäre immens und das Ergebnis unsicher.


    Noch eine ganz andere Frage:
    Wenn die Leitungen gespült und frisches Wasser einfüllt wird, dann wird ja vermutlich Leitungswasser genommen. Dies ist bei uns etwas Kalkhaltig. Ich habe bei Bosy von Zusätzen gelesen, welche das Heizungswasser deutlich verbessern und chem. Vorgange verhindern sollen. Sollte ich sowas auf eigene Kosten unbedingt veranlassen? Was kostet sowas?
     
  7. stonev

    stonev

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    Hab noch ein wenig weitergelesen bzgl. der Pumpen:
    Das Problem an den Ventilen tritt ja nur dann auf, wenn alle anderen Heizkreise zu sind und nur eines geöffnet ist. Das heißt doch, dass ein einziges Ventil den gesamten Druck abbekommt der für 9 Kreise (EG) ausgelegt ist.
    Meine Pumpe ist dreistufig, eingestellt auf Stufe 1 mit 1600 U/min. D.h. sie pumpt immer mit dem gleichen Druck. Oder wird sie noch zusätzlich vom Kessel gesteuert, in welchem sie integriert ist?

    Wenn Sie immer mit dem gleichen Druck arbeitet, könnte dann nicht der Einbau einer gleichstarken, aber geregelten (Differenzdruck) Pumpe tatsächlich Abhilfe schaffen? Wenn dann nur ein Heizkreis öffnet, würde das Ventil doch mit viel weniger Druck angesteuert. Gleichzeitig stünde unter Volllast genug Power zur Verfügung.

    Welche Pumpe empfiehlt sich? Z.B. Grundfos Alpha 2 ???

    Wäre die Lösung mit dieser Pumpe ein adäquater Lösungsansatz, wenn ich beim Heizungsbauer zusätzlich ein Finetuning bzgl. des hyraulichen Abgleichs einfordere?
     
  8. R.B.

    R.B.

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    Eine regelbare Pumpe ist immer von Vorteil. Manche Regelungen erlauben zwar eine Art Pulspaketsteuerung der Heizkreispumpe, aber eine Differenzdruck geregelte Pumpe ist von Vorteil.

    Die Alpha wäre auch mein Favorit.

    Zum Abgleich.

    Die Kreise werden natürlich NICHT auf gleichen Durchfluß eingestellt. Normalerweise berechnet man den notwendigen Durchfluß, stellt diesen ein, und beobachtet. Dann noch ein wenig fine-tuning und die Sache ist erledigt.

    Für einen Monteur ist das keine einfache Aufgabe, da er ja nicht die nächsten Wochen bei Euch seine Zelte aufschlagen kann, nur um die Heizung zu beobachten und ab und zu an den Ventilen zu drehen. Zudem ist momenten ein denkbar schlechtes Klima um eine Heizungsanlage abzugleichen. Es ist schlichtweg zu warm.

    Gruß
    Ralf
     
  9. stonev

    stonev

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    Habe gerade mit Buderus gesprochen:
    Da die Pumpe im Logamax plus GB 22 integriert ist, würde der Austausch der Pumpe zum Verlust der bauartbedingten Zulassung führen :(

    Selber haben die Zubehör keinerlei modulieren Pumpen für dieses Gerät, welche zugelassen wären.

    2. Möglichkeit:
    Überstromventil einbauen. Würde aber den Rücklauf aufheizen und die Effizienz der Brennwerttechnik reduzieren.

    3. Möglichket:
    2. externe Pumpe mit Mischer, aber teuer und mehr Stromkosten für zweite Pumpe.

    Da bin ich jetzt wohl wieder bei den HKV angekommen ...


    Besteht denn eine Möglichkeit, von den alten HKV die Einstellungen auf die neuen zu übernehmen und so die erste Grobeinstellung vorzunehmen?

    Z.B. in dem man alle Heizkreise öffnet und schlicht die Werte der Durchflussmengenmesser abschreibt, oder irgendwie die Umdrehungen der Ventileinstellung zählt, bis diese zu sind?
     
  10. OldBo

    OldBo

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    Moin stonev,

    ich weiß zwar nicht, was Du bei mir gelesen hast, aber wenn Du z.B. diese Seite meinst, dann reichen hier nicht nur die Zusätze, sondern derartige Anlagen müssen gespült - gereinigt - aufbereitet und nachgesorgt werden. Erst dann wird ein Schuh daraus.

    Auf der Seite kann man auch die Ablagerungen sehen, die sich in Ventilen und Durchflussmessern ablagern und zu entsprechenden Störungen führen.

    Gruß

    Bruno
     
  11. stonev

    stonev

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    @Oldbo
    Ja, auf der Seite habe ich mich umgesehen.

    Meine Topmeter sehen im Röhrchen genauso rot aus und klemmen (Betriebsdauer 5 Jahre). Ausgebaut habe ich sie natürlich noch nicht gesehen.

    Mein HZB will jetzt alle Leitungen spülen. Ich nehme an, er wird das mit Leitungswasser machen und anschließend wieder normales Leitungswasser einfüllen. (Ist dies Standart?)

    Nun denk ich angesichts dieser Bilder, dass meine Anlage dann recht bald wieder so aussehen wird.
    Was kann ich dagegen tun?

    Kann ich dem HZB sagen er soll mit bestimmten Produkten spülen und bestimmte Produkte einfüllen, die für ihn keinen Arbeitmehraufwand bedeuten? Dann könnte ich das Material übernehmen, denn der Rest ist ja Gewährleistung.
    Die Fa. CETEaqua ist von mir 450 Km entfernt. Die Anfahrtskosten mag ich nicht zahlen müssen.
    Welche Möglichkeiten habe ich und an wen kann ich mich wenden?

    Rein Interessehalber: Was würde so eine systemische Behandlung denn kosten?
     
  12. stonev

    stonev

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    Zurück zu meinem alten Problem mit den HKV / Pumpe etc....

    Laut Buderus ist der Einbau einer anderen Pumpe im Logamax plus GB22 (Wandgasbrennwert) unzulässig.
    Einzige Möglichkeit: Systemische Trennung mit zweiter modulierender Pumpe.

    Da gäbe es 2 Möglichkeiten soweit ich bisher gelesen habe:
    1. Hydraulische Weiche
    2. Plattenwärmetauscher

    Meine Anlage sieht ab Brenner derzeit wie folgt aus: Pumpe intern im Brenner Stufe 1, Kupferrohre zum HKV OG (4 Kreise angeschl.) und zum HKV EG (9 Kreise) und von dort aus werden die dann die Kreise der FBH bedient. Die HKV sind aus Messing (augenscheinlich). Ein MAG oder oder sonstige Druckregulierenden Komponenten sind nicht verbaut (außer das, was im Brenner integriert ist).

    Würde eine eine Trennung zwischen Kessel und Heizkreisen Sinn machen?
    Würde diese Maßnahme auch Korrosion / Verschlammung Heizkreisseitig verhindern?
     
  13. #12 Achim Kaiser, 8. Mai 2008
    Achim Kaiser

    Achim Kaiser

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    So ganz verstehe ich das Gedöns dass hier vollführt wird nicht.

    Wo liegt das Problem ?

    Die Verteiler waren Krampf und machen Geräusche wenn alle Abgänge geschlossen sind - der Betriebszustand sollte sowieso nicht auftreten.

    Jetzige Betriebsdaten notieren, neue Verteilerbalken mit neuen Ventilen an die Anlage auf die Werte einstellen und gut ists.

    Was soll das Geeier um den hydraulischen Ableich ... die Werte sind doch da - abzulesen an den Verteilern.

    Was soll der Humbug mit hydraulischer Weiche/Plattenwärmetauscher und Anlage umbauen dass einem schlecht wird ... gibts dafür nen vernünftigen Grund ?

    Was soll der Humbug mit der Spülerei ... gibts dafür nen Grund in Form von Funktionsstörungen ?`

    Man kann sich auch ein Problem machen wo es gar keins gibt.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  14. stonev

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    Na ja, ist ja nicht auf meinem Mist gewachsen ! Alles die Ideen eines sogenannten "Fachbetriebes".

    Das Problem habe ich beschrieben, das Ventil klopft unter Teillast. Meine Idee war von Anfang an die HKV zu tauschen, bin aber Laie. Und wenn dann der Meisterbetrieb kommt, dann muss ich mir schon ein paar Argumente zulegen, die auch eine gewisse Basis haben, weil ich aufgrund meiner nicht vorhandenen Qualifikation unterlegen bin.

    Der "Fachbetrieb" hat sehr viel Mist erzählt und teils erheblich gelogen. Das die Aktion "schwächere Pumpe" einbauen für die Tonne war, hat er nun immerhin eingesehen. Dies konnte ich aber in erster Linie nur durch Unterstützung hier im Forum erzielen - Dank an dieser Stelle :28:

    Der "Fachbetrieb" ist derzeit noch immer der Ansicht, die Geräusche nur allein durch Spülen in den Griff zu bekommen. Er hofft dadurch den Druck auf das Ventil verringern zu können. Nachdem was bisher gelesen habe ist das Pfusch. Selbst wenns funktionieren sollte, hätte ich in 2 Jahren vermutlich wieder das gleiche Problem. Darauf meinte er nur, dass das Spülen ohnehin alle 2 Jahre im Rahmen der Wartung zu erledigen sei. :boxing

    @Achim Kaiser:
    Siehst du, nicht jeder Betrieb ist so fachlich qualifiziert wie Ihr es hier seit. Ich als Laie muss aber Entscheidungen treffen über Sinn oder Unsinn. Das was ich vom "Fachbetrieb" erwarten würde, muss ich hier leider selbst erledigen - glaube, ich wünschte es wäre anders !

    ...und genau das ist der Sinn diese Thread - ohne wär ich hilflos :(

    P.S.: Der "Fachbetrieb" fragt sich immer noch, wie er die hydraulischen Einstellungen des alten HKV auf die neuen übernehmen kann. Zu alledem hat er auch die Berechnungsunterlagen meiner Heizung verschlampt, die ich gerade versuche aus dem Archiv der Fa. EMPUR wieder hervorholen zu lassen (Lob an dieser Stelle an diese Firma).

    Danke dieses Forums weiß ich nun wie das mit der Hydraulik funktioniert und werde es dem "Fachbetrieb" gleich erklären müssen.

    Ist das nicht traurig !?
     
  15. R.B.

    R.B.

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    Schreibe bitte nicht von einem Fachbetrieb. Auch wenn das Wort in Anführungszeichen erscheint kriege ich beim Lesen dieser Beiträge immer einen dicken Hals. Das ist weder ein Fachbetrieb noch ein Fachmann der da an Deiner Heizung rumwerkelt. Entweder er hat keine Lust oder keine Ahnung. In beiden Fällen dürfte man ihn nicht auf die Menschheit loslassen.

    Der kann spülen bis er schwarz wird, das Problem wird er dadurch nicht lösen.

    Die Werte an den Durchflußmessern übernehmen wäre zwar ein Weg, aber im Gegensatz zu Achim befürchte ich, daß die Dinger niemals abgeglichen waren, schon gar nicht "ab Werk". Du könntest also genau so gut Hausnummern würfeln und die einstellen.

    Der Junge soll seinen Titel an der Garderobe abgeben und sein Lehrgeld zurückzahlen.

    Was, wo, wie wurde jetzt schon mehrfach geschrieben. Vielleicht sollten wir auch noch ein Bildchen malen damit Dein "Fachmann" den Durchblick kriegt.

    Gruß
    Ralf
     
  16. OldBo

    OldBo

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    Moin stonev,

    Zitat:
    Welche Möglichkeiten habe ich und an wen kann ich mich wenden?

    Tja, das ist ja das Problem. wenn ein kompetenter Fachmann, wie es Achim Kaiser unbestritten ist, keinen Handlungsbedarf sieht, dann wird es schon schwierig, jemanden zu finden, der sich mit diesem Thema auseinandersetzt.

    Die neue geplante VDI 2035-2, die im Gründruck rausgekommen ist, kann man getrost in die Tonne treten, da sie sich mit dem Thema nicht richtig auseinandersetzt. Da funktioniert die Lobbyarbeit der Hersteller wunderbar.

    In der Schweiz müssen demnächst alle Anlagen aufbereitet werden, inclusive Wasseranalyse, und die HB müssen 5 Jahre dafür Gewährleistung geben. Auch die Österreicher sind hier schon ein gutes Stück weiter.

    Bei uns gilt immer noch, was es nicht geben darf, das gibt es eben auch nicht. Und viele glauben immer noch, dass das Heizungswasser totes Wasser ist. Vielleicht glauben die auch noch an den Weihnachtsmann :shades

    Gruß

    Bruno
     
  17. #16 Achim Kaiser, 8. Mai 2008
    Achim Kaiser

    Achim Kaiser

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    @Bruno
    Ich hab kein Problem mit der Wasseraufbereitung.

    Wenn ein mechanisches Problem vorliegt (Verteiler sind Krampf) oder ein/mehrere Installationsfehler vorhanden ist/sind dann ist muss erst mal die Anlage gerichtet werden, dass die Grundfunktion gegeben ist.

    Wenn eine Anlage aus 2003 schon so verschlammt ist, dass Funktionsstörungen auftreten, dann klemmts garantiert nicht nur an der Wasseraufbereitung ...

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  18. haitabu

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    Hi,

    ich weiss nicht, ob man hier auf andere Foren verweisen darf:

    http://www.haustechnikdialog.de/ ........:eek:

    Die konnten mir damals guten Input geben, bei ähnlichem Problem.

    Ich weiss nicht mehr, was es war (glaube Luft im System), ist schon zu lange her, aber es war nichts Schlimmes.
     
  19. OldBo

    OldBo

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    Moin Achim,

    Zitat:
    Wenn eine Anlage aus 2003 schon so verschlammt ist, dass Funktionsstörungen auftreten, dann klemmts garantiert nicht nur an der Wasseraufbereitung ...

    Eben, wenn diese Anlage 2003 richtig aufbereitet worden wäre (und dabei geht es nicht nur um die Waseraufbereitung), dann wäre es nicht zu den beschriebenen Problemen gekommen.


    Gruß

    Bruno
     
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  21. #19 Achim Kaiser, 9. Mai 2008
    Achim Kaiser

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    Nö Bruno ...

    der klopfender Verteiler bleibt ein klopfender Verteiler (Fehlkonstruktion) ob mit oder ohne aufbereitetem Wasser.

    Ich halte die Nummer mit der Spülerei für ne Luftnummer ... das nur nebenbei.
    Da wurde wohl mal wieder ne Anlage aus der Hosentasche anstelle *mit Plan* gebaut.

    Was da vergeigt wurde rettet auch kein aufbereitetes Wasser.

    Gruß
    Achim
     
  22. OldBo

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    Okay Achim, mit dem Verteiler hast Du ja Recht, aber die Verschlammung hätte es nicht gegeben. Aber so hat jeder seine Meinung und das ist auch gut so.

    ein frohes Pfingstfest wünsche ich Dir

    Bruno
     
Thema: HILFE DRINGEND: Heizkreisverteiler FBH - Klopfgeräusche - Gewährleistungsfall
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