Hilfe! Ist in meiner Wohnung Wärmedämmung vorhanden?

Diskutiere Hilfe! Ist in meiner Wohnung Wärmedämmung vorhanden? im Außenwände / Fassaden Forum im Bereich Neubau; Hallo... Ich bin vor kurzem in eine EG-Wohnung in einem Ferienhaus eingezogen. Jetzt habe ich die Befürchtung, dass eigentlich das ganze Haus...

  1. Froop

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    Hallo... Ich bin vor kurzem in eine EG-Wohnung in einem Ferienhaus eingezogen. Jetzt habe ich die Befürchtung, dass eigentlich das ganze Haus nicht richtig gedämmt ist. Das Haus ist verklinkert, allerdings noch nicht verfugt. Es sind einige Lüftungsschlitze? vorhanden. Wenn ich in diesen vereinzelten offenen Schlitzen "reinstocher", merke ich keine Dämmung, ich stoße auf "Stein". Mein Vermieter hat mir vor dem Einzug noch versichert, dass alles wärmegedämmt ist. Ich habe überhaupt keine Ahnung von solchen Sachen, aber es kommt mir halt komisch vor. Normalerweise kommen doch Dämmmatten oder ähnlich in den Zwischenraum oder!? Mir kommt es so vor, dass wirklich nur der Klinker, Luft, Mauersteine und Putz vorhanden sind... Hoffe mir kann hier jemand helfen...
     
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  3. Julius

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    Das kann durchaus richtig sein.
    Dämmung muß nicht unbedingt in Form von Dämmstoffmatten vorhanden sein. Es kann stattdessen z.B. auch die Innenmauer aus hochdämmenden Steinen bestehen.
    Laß Dir einfach den "Energieausweis" des Gebäudes vorlegen (als Mieter hast Du einen Anspruch darauf)!
     
  4. Froop

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    Wollte erstmal selbst der Sache auf den Grund gehen und nicht gleich alle Pferde verrückt machen... Kann man das nicht selbst irgendwie rausbekommen? Jetzt im Sommer ist es jedenfalls angenehm kühl in der Wohnung. Hat das vielleicht schon irgendwas zu sagen? Kann man nicht irgendwelche Messungen anstellen oder muss ich wirklich auf den Winter warten? Hochdämmende Steine kann ich mir nicht wirklich vorstellen, da es ja "nur" ein Ferienhaus ist. Die sind bestimmt wesentlich teurer...
     
  5. #4 Herr Nilsson, 23. Juli 2010
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    Mach ne Kernbohrung und miss den Lambda-Wert des MW. Wenn Du die Bohrung selbst machst kostet es etwa 400-600 Euro netto. Ansonsten bis zum Winter warten, dannkann mit einer Thermographie der U-Wert der Wand näherungsweise bestimmt werden. Ohne verrückte Pferde und Arbeit/Geld also kaum zu bewerkstelligen.
     
  6. K Heuer

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    ich glaube kaum, dass man als Mieter das Gebäude beschädigen darf
     
  7. R.B.

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    Sehe ich auch so. Ich würde einem Mieter etwas pfeifen wenn er einfach so anrückt und eine Kernbohrung macht.

    Alles andere siehe Julius.

    Gruß
    Ralf
     
  8. Julius

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    Richtig.
    Und der Aufwand steht ja wohl (selbst wenn man ne Erlaubnis des Eigentümers bekäme) in keinem sinnvollen Verhältnis zum Nährwert des Ergebnisses!

    Was man hingegen tun kann (allerdings erst im Winter, wenn es ausreichend kalt ist):
    Die Außentemperatur, die Raumtemperatur sowie die innere und die äußere Oberflächentemperatur der Wand messen. Daraus den ungefähren U-Wert errechnen.
     
  9. #8 tooonebee, 23. Juli 2010
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    Hast du es schriftlich von deinem Vermieter, dass die Wohnung gedämmt ist? :deal
     
  10. #9 Ralf Dühlmeyer, 23. Juli 2010
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    Dieser Satz sagt doch eigentlich alles - oder.
    Ein Ferienhaus ist qua Definition nicht zum dauerhaften Wohnen vorgesehen!

    Wie kann man so etwas mieten und sich hinterher Gedanken über mögliche Dämmungen machen?
    Mir fehlt jedes Verständniss für derartiges Handeln. Wenn die Bude schlecht gedämmt ist, hätte frau das vorher in Erfahrung bringen und schlicht auf den Mietvertrag verzichten können.

    Jetzt heisst innerhalb der regulären Frist kündigen und umziehen oder wohnen und Heizung bezahlen (für mich jedenfalls)
     
  11. Froop

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    Ich habe es natürlich nicht schriftlich, dass die Wohnung gedämmt ist. Eigentlich geht man doch davon aus und kann sich auf das Wort des Vermieters verlassen; wie gesagt eigentlich! Ich bin auch nur durch Zufall darauf gestoßen (siehe oben) und das hat mich eben stutzig gemacht. Hätte gedacht, man bekommt es einfacher raus ohne irgendwelche Kernbohrungen, die ich selbstverständlich nicht durchführen werde. Dämmstoffmatten sind jedenfalls nicht vorhanden, was die Steine betrifft habe ich keine Ahnung... Sollte dieses Haus wirklich nicht gedämmt sein, gäbe es überhaupt eine Möglichkeit dieses noch nachträglich zu tun?
     
  12. Julius

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    Schon der Begriff "gedämmt" oder "nicht gedämmt" ist falsch.
    Jedes Gebäude besitzt einen bestimmten "Dämmwert" (Wärmedurchgangswiderstand der Außenwände etc.), nur kann der ganz unterschiedlich hoch sein.

    Diese Frage konnte der Vermieter also (da nichtssagend) leicht und ehrlich bejahen!


    Ist das denn ein aktueller Neubau oder wurde nur nachträglich verklinkert?

    Darf man dort überhaupt dauerhaft wohnen?
     
  13. Froop

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    Soweit ich weiß wurde wurde das Haus ca. 2005 im Rohbau (aus welchen Gründen auch immer) abgekauft, ohne Fenster, Türen und Klinker. Dann entschloss sich der Käufer daraus 4 Fewo zu machen und zu vermieten. Eine Wohnung habe ich jetzt fest gemietet, da ich auch die Feriengäste betreue.
     
  14. #13 Stromfresser, 24. Juli 2010
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    Also 2005 dürfte auch schon eine einigermaßen aktuelle Wärmeschutzverordnung gegolten haben. Und ich glaub kaum, dass die zwischen Ferienhaus und Wohnhaus unterscheidet, oder?
     
  15. R.B.

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    Jepp. EnEV 2004 dürfte da schon gültig gewesen sein.

    Gruß
    Ralf
     
  16. Julius

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    Wobei das Bestehen einer Forderung ja noch nicht bedeutet, daß sie auch korrekt umgesetzt wurde...
     
  17. #16 Herr Nilsson, 24. Juli 2010
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    Die Ironie dahinter hat keiner erkannt???????
     
  18. #17 hamunaptra, 28. Juli 2010
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    Jeder Jeck ist anders......
    Oh, hab ich da was verpasst ???:wow Wie macht man das denn ?????
    Außentemperatur / Raumtemperatur / innere und äußere Oberflächentemperatur......und daraus den U-Wert berechnen ?????:yikes

    .........ansonsten kann ich mich nur Ralf anschließen !
     
  19. R.B.

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    anscheinend JA.

    Über die Temperaturdifferenz auf den beiden Bauteileseiten kann ich den Wärmedurchgang messen. Dann die gegebene (gemessene) Differenz AT zu RT ansetzen und auf 1K normieren.

    Es gibt auch fertige Messgeräte für diesen Zweck.

    Gruß
    Ralf
     
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  21. #19 Herr Nilsson, 28. Juli 2010
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    Bei angenommenen KONSTANTEN Werten lassen sich NÄHERUNGSWEISE Rückschlüsse ziehen. Eine stationäre Lambda-Wert Bestimmung ist das natürlich nicht, und einen exakten U-Wert wird man so nicht bekommen.

    Ach so, und ne Kernbohrung würde auch nicht wirklich reichen. Für die exakte Bestimmung eines Lambda-Wertes im Labor bräuchte man eine Probe von 50 x 50 cm.
     
  22. ThomasMD

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    Bei abgeschalteter Nachtabsenkung und relativ konstanten tiefen Aussentemperauren ist diese Methode allemal genauer als jede Bauteilschichtberechnung, die nur von theoretischen Werten bei optimaler Verarbeitung ausgeht.
     
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