Hilfe Kellersohlenfugen feucht?!?!

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  1. dajomile

    dajomile

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    Hallo zusammen,
    heute bin ich durch Zufall bei Recherchen im Internet auf diese Seite gestoßen und hoffe, dass mir hier jemand mit gutem Rat zur Seite stehen kann.
    Ich habe im letzten Sommer gemeinsam mit meinem Mann ein Haus (Neubau, Reihenhaus) gekauft. Nachdem das Übergabeprotokoll angefertigt wurde aber noch vor unserem Einzug gab es hier sehr heftige Regenfälle. Wir sind am Tag der Regenfälle direkt zu unserem noch nicht bezogenen Haus gefahren um nachzusehen, ob alles in Ordnung ist, doch dem war leider nicht so.
    Im Keller waren an den Kelleraußenwänden (im Keller an der Wand zur Gartenseite und im Keller an der Wand zur Vorderseite hin, Mittelkeller komplett trocken) die Wandsohlenfugen komplett und „Wandfugen“ in einer Höhe bis ca. 10 cm über dem Kellerboden feucht und Wasser trat tröpfchenweise ein. Die Wände selbst und die restlichen Fugen an den Kellerwänden, an die die Wände der Nachbarhäuser grenzen, waren trocken.
    Wir haben dies dem Bauträger direkt telefonisch mitgeteilt, woraufhin dieser den Chef der Baufirma persönlich bei uns vorbei schickte. Dieser stand dann bei uns im Keller, betrachtete das Ganze und sagte uns lediglich, dass er das noch nicht gesehen hätte und es sich auch nicht erklären könne. Von außen könne gar kein Wasser eintreten, da es sich um eine weiße Wanne handelt, er hätte sozusagen daneben gestanden, als der Beton „in einem Stück“ gegossen wurde. Dann vermutete er noch nebenbei, dass das Wasser vielleicht über den Lichtschacht eingetreten sei, was in unseren Augen aber auszuschließen ist, da die Wände komplett trocken und lediglich die Fugen in den Außenbereichen feucht waren. Eine zweite Vermutung war dann, dass wir im Keller mit Wasser gespritzt hätten, was wir dann aber sehr zielgenau hätten tun müssen, da wie gesagt nur die Fugen an den Außenwänden feucht waren, Böden und Wände hingegen trocken. Zur Mängelbeseitigung schickte man uns lediglich einen Maler vorbei, der die Farbe an den Fugen, die durch den Wassereintritt verlaufen war, noch einmal nachgestrichen hat. Woran es jetzt schlussendlich gelegen haben könnte, sagte man uns nicht und wir haben bis heute auch nichts mehr gehört.
    Nun mache ich mir ein wenig Sorgen, da jetzt bald die Schlusszahlung erfolgen soll und ich nicht so genau weiß, was ich machen soll und sowieso hab ich als Laie so gar keine Ahnung wie ich mich in nächster Zeit verhalten muss, um auf der sicheren Seite zu sein. Sollte ich einen Gutachter beauftragen? Wenn ja, gibt es da einen Spezialisten auf dem Gebiet oder kann ich irgendeinen nehmen? Brauche ich irgendwelche schriftliche Stellungnahmen seitens des Bauträgers, der Baufirma o.ä.? Wie ist es mit der Gewährleistung, falls in 10 Jahren noch einmal und vielleicht sogar mehr Wasser eintritt?
    Ich mache mir nämlich ernsthafte Sorgen, dass hier ein Baumangel vorliegt.
    Vielleicht ist es noch wichtig zu sagen, dass seit dem Vorfall im letzten Jahr der Keller trocken geblieben ist, es aber hier bei uns auch nicht mehr zu so starken Regenfällen kam (im letzten Jahr stand nach den Regenfällen eine Unterführung bei uns in der Nähe komplett unter Wasser).

    Das gleiche Problem hat unser Nachbar zur Linken übrigens auch, unser Nachbar zur Rechten (Endhaus) hat dieses Problem Gott sei Dank nicht.

    Hier noch kurz ein Auszug aus der Baubeschreibung, weiß nicht ob das zur Beantwortung meiner Fragen wichtig ist:
    Baukonstruktion: Außenwände: Kelleraußenwände: Außenseitig wärmegedämmt aus Beton gemäß Tragwerksplanung unter Berücksichtigung der Baugrundverhältnisse. Im Bereich des Lichtschachtes sichtbare Wärmedämmung (extrudiertes Polystyrol oder gleichwertig). Hinweis: Eine Ausführung in Beton verhindert insbesondere kapillar eindringendes Wasser. Bauphysikalisch durch Außenbauteile dringende Feuchtigkeit und materialbedingte Restfeuchte aus den Baumaterialien sind durch regelmäßig kontrolliertes Lüften abzuführen.

    Vielen Dank fürs Lesen! Vielleicht hatte hier ja jemand mal ein ähnliches Problem oder irgendwer hat einen Tipp, was jetzt auf jeden Fall bedacht werden muss.
     
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