HILFE Preß-Spanplatten im Kaltdach naß

Diskutiere HILFE Preß-Spanplatten im Kaltdach naß im Dach Forum im Bereich Neubau; Hallo Leute, habe heute Abend festgestellt, dass bei meinem Kaltdach sich Feuchtigkeit unter den Preß-Spahnplatten bildet und das nicht zu...

  1. POLow6N

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    Hallo Leute,

    habe heute Abend festgestellt, dass bei meinem Kaltdach sich Feuchtigkeit unter den Preß-Spahnplatten bildet und das nicht zu knapp.siehe Fotos.

    Desweiteren bildet sich an der Seite wo die Glaswolle bis auf den Ringanker aufliegt an 3 Stellen Kondenzwasser an der Glaswolle und der Unterspannbahn.

    Dabei müsste alles Dicht sein. Unterspannbahn wurde dicht verklebt und die 20cm Glaswolle liegt bündig überall an.

    Kann mir jemand sagen ob das normal ist? Gut kann es ja auf keinen Fall sein wenn sich dort Feuchtigkeit bildet.

    Bitte mal eure fachmännische Meinung was da schief gelaufen sein könnte.

    Ich meine von oben kommt die Kälte und von unten die Wärme. Das wo die 2 aufeinander treffen Feuchtigkeit entsteht ist klar. Aber hätte nicht gedacht, dass bei 20cm Glaswolle der Temp Unterschied noch so groß sein kann.[​IMG][​IMG]
     
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  3. Vossi

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    Das liegt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit an der fehlenden Luftdichtigkeit zwischen beheizten Etagen und Dachboden.

    Ich wette einen Glühwein bei uns auf dem Weihnachtsmarkt... mit Schuss


    Man sieht schon an der USB das Kondensat....
     
  4. POLow6N

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    Die Unterspannbahnen sind aber in dem Bereich noch dicht verklebt mit der Wand.

    Von daher wundert es mich auch, dass dort das Wasser so heraus kommen kann.

    Dachte eher das es daran liegt, dass die Glaswolle nicht ganz aufgelegen hat an der Wand, was ich aber auch nicht feststellen konnte.
     
  5. #4 gunther1948, 14. Dezember 2010
    gunther1948

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    hallo
    was hat den die unterspannbahn mit der ebene kehlbalkenlage zu tun.?
    sowas nennt man dachpamper.
    tritt meistens bei DIY- leuten und bei beratung durch die baumärkte/baustoffhändler in bezug auf dampfsperren, dampfbremsen, winddichtigkeit usw. auf.
    beschreib mal deinen aufbau in der kehlbalkenebene mit angabe der materialien.

    gruss aus de pfalz
     
  6. Rene'

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    Was gunther sagen will:

    Befindet sich raumseitig (der Raum der unter der Dämmung liegt) eine Dampfsperre? Wie ist da der genaue Deckenaufbau?

    Gruß,
    Rene'
     
  7. POLow6N

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    Im kompletten 2. Stock befindet sich eine Dampfbremse.

    Folie vom Fachhändler. Ursa Seco PE Dampfbremsfolie mit Primur Klebstoff an der Wand verklebt. Übergänge und Tackernadeln mit Sicrall Dichtband abgeklebt.

    Dachaufbau ist unten dargestellt.





    [​IMG]
     
  8. POLow6N

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    Überlege aktuell noch die Seiten mit 6cm Styropor abzudichten, damit der Ringanker zu ist und von der Seite auch keine Kalte Luft an die Glaswolle ran kommt.

    Im Bild unten rot dargestellt.

    Wollte aber zuerst abklären ob ich nicht ein größeres Problem habe, bevor ich das noch alles zu mache und dann nicht sehe was dahinter passiert.

    Aber generelle Frage: Es ist also absolut unnormal, dass sich dort Wasser bildet?

    Weil auch wenn die Dampfsperre dicht ist, dann kommt aber doch noch Wärme nach oben die das ganze verursachen kann. Vorallem bei den aktuellen -8°.
     
  9. #8 gunther1948, 14. Dezember 2010
    gunther1948

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    hallo
    bei ursa find ich nur diffusionsoffene bahnen und keine dampfsperren.
    sd-wert 02-0,5 ist nix für eine dampfsperre.

    gruss aus de pfalz
     
  10. Vossi

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    Wenn die Dampfsperre dicht ist kommt es bei sachgemässer Dämmung nicht zu Kondensatausfall. So einfach ist das. Und bei -8° fällt auch auf Deinem Dachboden nicht soviel Umgebungsfeuchte an, die so ein Schadenbild verursachen kann...
     
  11. Vossi

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    Danke Gunter.... Obwohl die Seco Pro 100 dicht sein sollte, wenn es die ist...
     
  12. gunther1948

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    hallo
    du hast ein problem in der ganzen fläche - glaub ich-
    die wärme die da durch geht ist nicht das problem sondern die luftfeuchtigkeit lies mal im forum vielleicht wirds dir dann klar wo der knackpunkt liegt.
    versuchs mal, warme luft kann mehr feuchtigkeit aufnehmen wie kalte luft. bei einem durchgang durch deine bauteile wird die luft immer kälter und am sogenanten taupunkt ist 100% sättigung erreicht. bei weiterer abkühlung bildet sich an kalten bauteilen nun kondensatfeuchte und das sind bei dir die spanplatten die zudem noch einen wasserdampf-diffusionswiderstand haben der möglicherweise höher ist wie bei dem ursa-gedöns.
    mit 6cm styro erreichste garnix den die bauphysik kannste nicht austricksen.

    gruss aus de pfalz
     
  13. gunther1948

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  14. mls

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    vergrössert euch mal das foto :)

    konstr. ist nach oben nicht konsequent wärmegedämmt, nach aussen nicht konsequent luftdicht.
    planer und verarbeiter in den kerker :mega_lol:



    sollen wir noch a bisserl über die folie sinnieren? ;)
     
  15. Vossi

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    Das würde dann ja einen notwendigen Rückbau bedeuten...
     
  16. Skeptiker

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    Nicht Knackpunkt, Taupunkt! :mega_lol:
     
  17. gunther1948

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    @ Skeptiker
    hallo
    sollte nur bedeuten, dass da dieselben konstruktionen schon x-mal gedroschen wurden.
    was soll ich dem vom taupunkt erzählen den hat die spanplatte schon gefunden.

    gruss aus de pfalz
     
  18. Synthie

    Synthie Gast

    Ich vermute eine Undichtheit der Dampfbremse von unten. Ich hatte sowas ähnliches nur in einem wesentlich geringeren Ausmaß. Schuld waren die fehlerhaften Abklebungen von Leitungsdurchführungen durch die Dampfbremse. Die Leckage ist meist in der Nähe der feuchten Stelle, kann sich aber auch entlang der Unterseite der Spanplatte ausbreiten.

    Die Feuchtigkeit kann nur vom warmen Innenraum stammen, da bei -8° die Luft kaum eine Feuchtigkeit tragen kann.

    Synthie
     
  19. Vossi

    Vossi

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    Ist doch längst geklärt das Thema. Die verwendete Folie hat den an sie gestellten Anforderungen nicht genügt....
     
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  21. POLow6N

    POLow6N

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    Sehe gerade, dass mein 2. Bild garnicht geht.

    Unten nochmal die geplante Abdichtung dargestellt.

    Befürchte das es wirklich an der Luftdichtheit liegt.

    Habe heute Abend das komplette Dach rundrum abgesucht.

    Am Aussenrand finde ich das Problem "bisher" nur an 3 Stellen.

    Wobei an der Seite vom Hauptbad, dass allerdings noch nicht geheizt wird, da es noch nicht fertig ist, hat sich unter den Platten sogar schon Schimmel gebildet und auf der Glaswolle befinden sich sogar Pfützen!!!:mauer!
    Dies zieht sich über die ganze Aussenwand vom Bad. Folie ist aber fest mit der Wand verklebt. Es scheint, dass die Luftfeuchtigkeit von viel weiter hinten kommt.
    In der Glaswolle sind kleine Rillen kanns nur beschreiben als kleine Flussläufe in denen das Wasser steht. Diese ziehen sich nach außen in Richtung Kälte. Diese sind auch trotz -5 Grad nicht gefroren. D.h. ja für mich, dass dort immer noch Feucht/Warme Luft irgendwo raus geht!! Muss diesen unbedingt mal folgen bis zum Anfang.

    Muss schauen, dass ich die Tage auf jeden Fall alle Platten noch einmal alle raushebe um zu schauen wie weit das ganze Drama geht.

    War eigentlich super korrekt beim Folie kleben und Abdichten des Daches dachte ich. Bin jetzt echt schockiert, dass das so ausartet.:yikes

    @mls: Wieso habe ich nach oben nicht korrekt abgedämmt nach deiner Auffassung?

    [​IMG]
     
  22. gunther1948

    gunther1948

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    hallo
    da widerspricht sich doch was.
    da hat der mann hier im forum 208 beträge geschrieben und dann sowas und im forum hat der nix über seinen aufbau gelesen??????
    lesen bildet schützt aber so wie´s aussieht nicht vor fehlern.
    wenn du schon abreissen willst dann mach mal eine spanplatte mitten auf der kehlbalkendecke raus. wenn die auch naß ist dann ist dein problem die dampfbremse die du da druntergebastelst hast.

    gruss aus de pfalz
     
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HILFE Preß-Spanplatten im Kaltdach naß

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