Holz-Ständer-Wand mit außenleigender Dämmung

Diskutiere Holz-Ständer-Wand mit außenleigender Dämmung im Holzrahmenbau / Holztafelbau Forum im Bereich Neubau; Hallo Bauexperten, zu meinem Problem habe ich leider nichts passenes gefunden, deshalb wende ich mich an Sie. Geplant ist eine Aufstockung...

  1. Bautom

    Bautom

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    Hallo Bauexperten,

    zu meinem Problem habe ich leider nichts passenes gefunden, deshalb wende ich mich an Sie.

    Geplant ist eine Aufstockung und ein Anbau an ein bestehendes Einfamilienhaus.
    - Das bestehene Gebäude erhält eine Hinterlüftete Putzfassade mit 180mm Glaswolle Dämmung
    - Die Aufstockung mit Holzständer Wänden soll nun auch außen gedämmt werden (hier
    allerdings 250mm, da der Aufbau zurückspringt und somit "mehr" Dämmung hinter der
    Putzfassade platz hat.
    - Der Aufbau der Holzwand soll wie folgt aussehen (von innen nach außen):

    1.) zwei Lagen GKP
    2.) ungedämmter Holzständer nach Statik (ca. 160mm)
    3.) OSB Platte zur Aussteifung und als Dampfbremse (überklebte Fugen)
    4.) außenleigende Mineralwolldämmung ca. 250mm
    5.) hinerlüftungssplat 30mm
    6.) Sto Ventec Platte verputzt

    Mein Problem ist nun der "leere" Holzständer. Kann hier von innen eindringeden Feuchtigkeit auch wieder nach innen austrocknen?
    Ist der Hohlraum von ca. 160mm (nur Installation verbaut) Schalltechnisch ein Problem?
    Bringenb die GKP für den Sommerlichen Wäremschutz noch etwas wenn sie vor dem Hohlraum montiert sind?

    Bedanke mich schon mal im voraus!

    Tom
     
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  3. Julius

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    Eher Bau-Herr, als Bau-Mensch, oder?
    Unter "Bau-Mensch" subsumiere ich Leute vom Fach.

    Was hat man sich unter einer hinterlüfteten Putzfassade mit Dämmung vorzustellen (so vom genauen Aufbau her)?
     
  4. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    wer kommt denn...

    .. auf sonen Unfug? Holzständer nicht gedämmt? :mauer
     
  5. mls

    mls Bauexpertenforum

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    das kann prinzipiell so funktionieren. wir haben das für ein objekt mit dünneren stielen
    und dickerer dämmung statisch und bauphysikalisch beleuchtet und du wirst deinen twp/bauph.
    auch "drüberlassen", gell?

    wo jetzt deine beschriebene geometrie herkommt, wirst du schon wissen - weil ich´s nicht
    kenne, kommt´s mir halt a wengerl komisch vor, evtl. ist
    die schnittstelle trag.wand ./. UK noch optimierungsfähig, weil (25+3) UK .. des is a wort! :)
     
  6. Bautom

    Bautom

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    @ Julius

    Die Dämmung wird außen auf die Wand mittels Dämmstoffhaltern aufgebracht. Nach ca. 3cm Hinterlüftungsspalt wird eine Putzträgerplatte verbaut und Verputzt. Die Vorteile sind die selben wie bei jeder hinterlüfteten Fassade.
    Einen Systemschnitt kann man z.B. hier sehen:

    http://www.sto.de/evo/web/sto/38259_DE?BereichsID=13&BereichsName=StoVentec%20mit%20Holz-Unterkonstruktion[/URL]

    @MoRüBe

    Ich hab mir diese möglichkeit ausgedacht, da das Haus unten mit 180mm gedämmt wird. Der neue Aufbau springt um 12cm zurück. Somit habe ich von Vorderkante Holzständerwand bis zur Vorderkante Dämmung (im Altbau) 30cm Luft. Dieser Raum kann gedämmt werden. Damit bleiben die Ständer leer und ich kann meine Instalation darin unterbringen. Oder ich Dämme die Ständer auch noch aus und habe dann ca. 45 - 50 cm Dämmung in der Außenwand. Das erschein mir dann doch ein bisschen zu viel des guten.
    Gibt es irgendwelche Gründe die dagegen sprechen? Oder warum Unfug?
     
  7. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    Weils Platzverschwendung ist...

    ... u.a. Aber Dein Hauptproblem wird die Befestigung der UK werden...:cool:
     
  8. Julius

    Julius

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    Wie werden denn die Dachlasten ins EG eingeleitet, wenn das OG derart zurückspringt?
     
  9. mls

    mls Bauexpertenforum

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    ich korrigiere: optimierungsbedürftig.
     
  10. Bautom

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    Ableitung der Lasten

    Der Aufbau beginnt ab OK Betodecke. Diese ist linienförmig auf einer 30 er Ziegel Wand gelagert. Allerdings nicht auf ganzer Breite. Außen ist ein 12cm Stein vorgemauert. Aus diesem Grund sitzt die Holzständerwand 12 cm weiter innen. + die 18cm Dämmung (evtl auch mehr) ergeben sich ca. 30cm bis zur neuen Fassade.
    Die Wand steht also immer noch voll auf Beton und darunterliegender Außenwand. Statisch sollte das kein Problem sein.

    Es wurde auch überlegt, die Wand auf den vorgemauerten Stein aufzusetzten, aber da traut sich keiner so recht hin, da nicht genau bekannt ist was damals (vor 35 Jahren) verbaut wurde.
     
  11. Bautom

    Bautom

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  12. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    Nu ma ernsthaft...

    ... wer hat sich das ausgedacht?...
     
  13. Bautom

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    @ MoRüBe

    Da du schleimerei haßt und geren Tacheles redest....

    kommen von Dir auch nützliche hinweise? oder immer nur kurze unbedeutende Fragen?

    Diese Konstruktion ist doch an sich nicht verkehrt. Bauphysikalisch sollten bei einer Dampfdichten Ebene (OSB Platte mit verklebeten Stößen) vor der Wärmedämmung nichts passieren. Und die Form ergibt sich halt aus der Vorhanden Bauwerksgeometrie. Eine möglichkeit ist natürlich komplett um das Haus den Vorgemauerten Stein zu entfernen und die "Lücke" auszubentonieren. Dann kann man die Holzständerwand bündig zur bestehenden Außenwand stellen und die Dämmung in einem Durchlaufen lassen.

    Solltes du mit "... wer hat sich das ausgedacht?..." allerdings gemient haben wer sich so eine geniale Lösung ausgedacht hat, dann werde ich Dein Lob gerne weiterleiten!! :bounce:
     
  14. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    Du hast die Fragen nicht...

    ... beantwortet;)

    Aber ich wiederhol sie nochmal gerne:

    wie möchtest Du die UK für Deine ventec festbekommen???

    2*25 mm GK: hirnrissig, oder gibts da besondere Brandschutzvorschriften?

    das gleiche gilt für die 25er OSB:mauer

    Lass mich raten: Theoretiker, Du fannst das einfach gut?:cool:
     
  15. Bautom

    Bautom

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    UK Befestigung

    @ MoRüBe

    Wo dur Recht hast haste Recht. 25mm sind blöd. Eigentlich sollten es in beiden Fällen jeweils 15mm sein. Also 15mm OSB für die Aussteifung und Dampfdichtheit (25 gibts glaub ich gar nicht oder des sind dann 22mm) und natürlich nur 2x15mm Gips (Schallschutz)

    Zur Befefestigung der UK. Die Außenwand ist ca. 1,20m hoch (Kniestock). Die UK möchte ich merhlagig ausführen. 1. Lage senkrecht direkt auf die Ständer der Wand schrauben (sollte das nicht funktionieren von der Pfette zum Schwellenholz spannen. 2. Lage Horizontal.
    Zum Abschluss 3cm starke senkrechte Latten als Hinterlüftung.

    Wo sieht du die Probleme bei der Befestigung der UK? Randabstände der Verbindungsmittel im Ständer?
     
  16. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    Mein letzter nützlicher Hinweis...

    ... geh zu einem Fachmann, laß Dir ein Konzept erstellen, der das Ganze mal von vorne bis hinten durch- und vor allem zu Ende durchrechnet. dann das, was du da vorhast, funktioniert nicht.

    Und den Schnitt darf man sich auch nicht mehr angucken.
     
  17. joerg109

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    ...ich diskutiere mit meinem Planer in einem sehr ähnlichen Projekt auch gerade über den Wandaufbau.
    Bei uns sieht es so aus, dass der statische Teil mit 12x6cm KVH und OSB-Platten "erledigt" wird. Außen vor kommt 30cm TJI als "Dämmstoffhalter", entweder mit Zellulose aufgefüllt, oder mit Holzfaserdämmplatten gedämmt, davor dann Holzfassade. Das KVH dämmen wir mit Holzfaserplatten. Da wir in den PH-Standard sanieren, ist diese Dämmstärke für uns ok.
    Nun der Diskussionspunkt: Rein rechnerisch könnten wir die Dichtigkeitsebene außen am KVH ansetzen, d.h. die 12cm Gefachdämmung lägen innen. Dadurch könnten wir diese Ebene auch als Installationsebene verwenden, d.h. Gipskarton direkt auf die innen am Gefach liegende OSB-Platte aufklammern. Hätte den Vorteil, dass die Dichtigkeitsebene weit genug weg vom Einflußbereich der Installateure liegt und natürlich gewinnen wir Innenraum und sparen. Ist mein Planer da zu Recht skeptisch ;) ?
     
  18. #17 Ralf Dühlmeyer, 8. April 2009
    Ralf Dühlmeyer

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    Guter Mann, der Planer :konfusius
     
  19. joerg109

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    Danke. Ja, er hat´s nicht leicht mit mir.
     
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  21. mls

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    skepsis ist nie verkehrt, aber a bissl denken und rechnen schadet auch ned ;)

    evtl. pferdefuss der konstruktion: an die luftdichte abklebung kommt
    man relativ schnell nicht mehr ran.
     
  22. joerg109

    joerg109

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    Danke, ein gewichtiges Argument.
    Wenn denn "konventionell", also mit Installationsebene und 2x Gipskarton:
    - Installationsebene auch noch dämmen (zu viel des Guten gibts beim Dämmen ja eigentlich nicht...)?
    - oder, wenn nicht: ist der Luftraum zwischen den Sparren der Installationsebene in der U-Wert-Betrachtung mit Lambda= 0,222 als ruhende Luftschicht zu betrachten oder bleibt er unberücksichtigt?
     
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