Holzfaser-Dämmstoff

Diskutiere Holzfaser-Dämmstoff im Energiesparen, Energieausweis Forum im Bereich Altbau; Hallo Community, wir möchten mit Holzfaser-Dämmstoff ein Flachdach dämmen und haben bis zu 30 cm Platz dafür. Jetzt ist die Frage, weil das...

  1. #1 Torsten 101, 22. April 2014
    Torsten 101

    Torsten 101 Gast

    Hallo Community,

    wir möchten mit Holzfaser-Dämmstoff ein Flachdach dämmen und haben bis zu 30 cm Platz dafür.
    Jetzt ist die Frage, weil das Zeug nicht billig ist und einige qm benötigt werden, wie viel Aufbaustärke
    reicht um kostengünstig und das dafür effektivste rauszuholen bzw. reicht für die EnEV.

    Wärmeleitfähigkeit: 0,039

    Wärmedurchlasswiderstand: 0,50(20) / 0,75(30) / 1,05(40) / 1,30(50) / 1,55(60) / 2,10(80) / 2,60(100) /

    3,15(120) / 3,65(140) / 4,20(160) / 4,70(180) / 5,25(200) / 5,75(220) / 6,30(240) - In den Klammern ist die Plattendicke in mm.

    Danke für eine Hilfreiche Antwort
     
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  3. Bauking

    Bauking

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    Du willst kurzfristig ein paar Euro an der Dämmstärke sparen und langfristig zahlen?
    Der U-Wert Rechner hilft dir weiter. ;)
     
  4. #3 Alfons Fischer, 23. April 2014
    Alfons Fischer

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    wenn ich "Flachdach" höre, stellt sich mir zu allererst immer die Frage nach dem Gefälle...

    zu Ihrer Frage: Addieren Sie einfach zum Wärmedurchlasswiderstand der Dämmschicht den Wärmedurchlasswiderstand der übrigen Schichten, ggf. unter Berücksichtigung des Balken-/Feldanteils, dazu die Wärmeübergangswiderstände innen und außen. Und davon bilden Sie den Kehrwert.
    Das Ergebnis ist der U-Wert, den Sie mit den Anforderungen von §9 EnEV in Verbindung mit Anlage 3 EnEV vergleichen können.

    Nicht verstanden? Dann fragen Sie einen Energieberater. ;)
     
  5. R.B.

    R.B.

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    Ja was jetzt, eine effiziente Dämmung oder einfach nur die EnEV erfüllen? Geht es nur um die EnEV, dann landest Du vermutlich bei 180mm oder 200mm, je nachdem wie der Rest der Decke aufgebaut ist vielleicht auch etwas weniger. Bei 200mm erreicht bereits die Dämmung den geforderten U-Wert (0,2W/m2K wenn ich mich richtig erinnere). Der Rest des Dachaufbaus ist somit aus Sicht der Wärmedämmung belanglos (er kann den U-Wert nur noch verbessern).
    Geht es darum eine wirtschaftliche Lösung zu finden, dann müsste man das komplette Gebäude betrachten und den Anteil den das Dach ausmacht. Dann könnte man zu der Erkenntnis gelangen, dass es vielleicht von Vorteil ist, wenn man die Dämmstärke über die Anforderungen der EnEV hinaus wählt.

    Ach ja, und immer daran denken, der U-Wert ist nur eine Seite der Medaille. Zu einem funktionierenden Dachaufbau gehört noch mehr. Das wird gerne mal unterschätzt.
     
  6. #5 Torsten 101, 23. April 2014
    Torsten 101

    Torsten 101 Gast

    Ja danke das bestärkt mich in meiner Ansicht, meine Frau meint nämlich das wäre ganz schön teuer
    wir hätten ja schliesslich noch Styropor oben drauf ( von 2 cm auf 10 cm ) und man könnte es auch übertreiben.
    Nun ja außer das Gewicht von 12 kg / qm bei 240er Stärke ( Rohdichte 50 kg/cbm findet sich nichts gegenteiliges
    und die Anschaffungskosten natürlich ;-)
     
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