HOLZPELLETHEIZUNG vs. GASBRENNWERTTHERME

Diskutiere HOLZPELLETHEIZUNG vs. GASBRENNWERTTHERME im Sonstiges Forum im Bereich Haustechnik; Holzpelletheizungen kommen ganz groß in Mode...??? Wir planen gerade ein Doppelhaus und sind auch am Überlegen, ob sich die höheren...

  1. mafra03

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    Holzpelletheizungen kommen ganz groß in Mode...???
    Wir planen gerade ein Doppelhaus und sind auch am Überlegen, ob sich die höheren Investitionskosten lohnen. Den KFW60 oder KFW40-Standard erreicht man ja ohne sonstigen Aufwand (z.B. Lüftungsanlage und 3-Scheibenverglasung, oder das eklige WDVS) durch den geringeren Ansatz bei der Primärenergiebilanz. Wie sieht es aber beim Komfort oder der Feinstaubbelastung aus ??? :lock
     
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  3. H.PF

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    Komfort ist so ziemlich der gleiche wie bei einer Ölheizung, man muß halt ab und an nach dem Brennstoff schauen und neuen bestellen. Auch muß man je nach Aschenschoßgröße 5 oder 6 mal im Jahr das Schoß auskippen.
    Vom sonstigen Heizverhalten ist das identisch mit der Öl - oder Gasheizung.
    Nachteil bei den Öfen mit Ansaugung ist, das der Staubsauger halt laut ist. Also eher was mit Schnecke nehmen oder einen vernünftig gekapselten Raum dafür nehmen

    Feinstaub: ich behaupte, das man nichts merkt, riecht nur halt besser draußen, nach frisch verbrannten trockenem Holz

    Gruß Holger
     
  4. Peach

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    Bei Pellets muß die Asche gelehrt werden. Das ist pauschal einmal die Woche.
    Die Feineinstellung und Brennwerttechnik bei Pelletheizung gibts nicht.
    Bei den Pellets muß man mehr auf Qualität (Heizwert) achten. Billigangebote sind oft schlecht.
    Bei Pelletheizung geht ca. 6qm Raum als Lager im Keller verloren.
     
  5. #4 Harald W., 8. März 2006
    Harald W.

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  6. R.B.

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    Hallo,
    mein Standardspruch "Rechnen und vergleichen". Dann kann man entscheiden, welche Lösung zu einem passt und ob man gewillt ist den eventuellen Mehrpreis zu schultern.

    Gas hat den Vorteil, daß die Versorgung und der Betrieb der Heizung für den Endkunden unproblematisch ist. Alle 1-2 Jahre eine Wartung durchführen lassen, dann laufen die bekannten Thermen unproblematisch. Es gibt natürlich immer Ausnahmen, doch die gelten für Öl, Gas,Pellets, WP und was sonst noch so angeboten wird, gleichermaßen.

    Bei Pellets muss, je nach Kessel, einmal pro Woche die Asche beseitigt werden. Die Geräuschentwicklung ist höher, man benötigt Lagerplatz, und man muss sich selbst um die Beschaffung der Pellets kümmern.
    Andererseits sind die Preise für Pellets derzeit noch sehr attraktiv im Vergleich zu Öl oder gar Gas.

    Wenn von KfW40 oder 60 die Rede ist, dann würde ich auch eine WP in meine Rechnung mit einbeziehen. Heizlast ermitteln und eine Anlage komplett rechnen. Dann vergleichen und den Verbrauch auf die nächsten Jahr hochrechnen.

    Evtl. kann man die Anlagen auch mit Solarkollektoren kombinieren, auch das kann sich rechnen.

    Öl kostet momentan für 10kWh gut 60Ct, Gas liegt bei deutlich mehr als 70ct, die Pellets bei ca. 36Ct. Auch das ist ein gewichtiges Argument.

    Wie sich die Preise in Zukunft entwickeln werden, kann niemand sagen. Sicher ist nur, daß die Kosten für Energie permanent steigen. Ich persönlich würde mir die Lösung mit einem Pelletkessel sehr genau anschauen, da ich diese Variante für sehr attraktiv halte. Aber wie gesagt, ohne das Ganze vorher genau durchzurechnen, würde ich keine Entscheidung fällen wollen.

    Gruß
    Ralf
     
  7. bauhexe

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    Das auch ich eher ein Freund der Wärmepumpe bin, hab ich ja schon mehrfach geschrieben. Eine Vergleichsrechnung findest Du auch hier .
    Ansonsten kann man noch feststellen, dass die Gasversorger dazu übergegangen sind in KW abzurechnen, somit wird der Faktor 108% für eine Brennwerttherme ins Spiel gebracht. Wer diese nicht hat, zahlt eben drauf. 1m³ Gas wird nicht mehr mit 10KW verrechnet, sondern mit 10,8KW, weil die eine moderne Brennwerttherme schafft. Also verkauft man auch 10,8 KW je m³, was anders herum gerechnet eine Preiserhöhung ausmacht, die keiner entdeckt, so lange man eine moderne Gasheizung hat :Brille .
    Mit einer WP kannst Du dagegen je nach JAZ aus 1 KW Strom das Vielfache an Wärme erzeugen. Das ist nach meiner Meinung die bessere Alternative. Obs für ein KfW Darlehen reicht muß man rechnen. Oftmals bekommt man viel bessere Anlagendaten (ep-Wert) hin, verwendet man nicht die DIN Werte (ep=0,88) sonden die, die des Anlagenherstellers (z.B. bei einer Wasser/Wasser WP mit guter JAZ von ca. 5 ; ep=0,68). ;)
     
  8. mafra03

    mafra03

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    Die Strom betriebene WP bringt leider keinen so guten Faktor bei der Berechnung der Primärenergie ein (0,6 im Vergleich zu 0,2 bei Pelletheiz.) Und 36,5cm wärmegedämmtes Mauerwerk mit evtl. 3cm Wärmedämmputz halte ich für wirtschaftlich und ökologisch vertretbar...
    Der Nachteil der ansonsten positiven EnEV liegt leider darin, dass sich die Bauherren aus Kostengründen wieder mit den WDVS eindämmen, die sich in 10 Jahren als SONDERMÜLL erweisen. Aber das ist vielleicht ein anderes Thema...
     
  9. R.B.

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    @mafra03
    Von einem Dämmputz halte ich persönlich nicht so viel, man kann garnicht soviel Putz aufbringen daß sich das wirklich rechnet. Aber das ist meine persönliche Meinung, wer weiß, der Verputzer sieht das vielleicht anders.

    Man sollte sich aber schon darüber im Klaren sein, daß ich für KfW40 oder 60 Geld investieren muss. Ein WDVS ist fast schon ein Muss, aber auch das kann man rechnen.

    Gruß
    Ralf
     
  10. bauhexe

    bauhexe

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    nur ein kurzer Link
    besch... wird wohl überall :motz
    ...irgendwo hatte ich auch mal was zu Pellets gefunden, die brachten den versprochenen Brennwert nicht.
    Es gibt eben keine Sicherheit, daher find ich das Vertrauen zum Anlagenbauer sehr wichtig.
     
  11. #10 Harald W., 8. März 2006
    Harald W.

    Harald W.

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    Zu beachten..

    ..bei Pelletheizung:
    Belieferung: maximale Schlauchlänge der Lieferanten liegt so bei 30m, dann ist Schluß. Befüllstutzen und Absaugstutzen an der Aussenwand, geerdet vorsehen.
    Behälter: Es gibt fertige Behälter zu kaufen, muss man im Grundriß prüfen, wie das in die Planung paßt. Ich habe fast kostenneutral Eigenbau geplant.
    Austragschnecke und Staubsauger sind lauter wie die gewöhnliche Therme. Das kann man aber einstellen am Kessel zu welchen Uhrzeiten die Förderung laufen soll. Mir persönlich sind die Lautstärken, die ich tags bei meinen Anlagen gehört habe, aber noch zu laut.
    Förderung: 1.700€ über BAFA. Wichtig ist, das der Antrag dazu vor Baubeginn gestellt wird.
    Hersteller: Die Österreicher sind da stark: Fröling, Hargassner etc.
     
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  13. franz

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    Na is jetzt nimmer so das Problem. Die haben alle mittlerweile längere Schläuche. Bis 50m. Man muss denen nur vorher bescheid geben, damit der Lange/Zusatz-Schlauch (mit)genommen wird. Aber das würd ich mal einfach mit den lokalen Lieferanten abklähren.

    Jep.. aber keinesfalls fest mit der Förderung rechnen. Momentan sind die Töpfe mal wider leer und es wird nix ausbezahlt.
     
  14. #12 Christ 32, 9. März 2006
    Christ 32

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    eventuell wäre noch der bedeutend größere Platzbedarf der Pelletsheizung zur Gas- Therme ein Thema ? :konfusius
     
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