Holzterrasse - Was ist die beste Lösung?

Diskutiere Holzterrasse - Was ist die beste Lösung? im Außenanlagen Forum im Bereich Rund um den Garten; Liebe Experten, Ich habe jetzt Tagelang recherchiert, auch hier im Forum die meisten Beiträge zum Thema gelesen - aber leider nirgendwo erfährt...

  1. #1 Swennyflock, 23. März 2014
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    Liebe Experten,

    Ich habe jetzt Tagelang recherchiert, auch hier im Forum die meisten Beiträge zum Thema gelesen - aber leider nirgendwo erfährt man klare Empfehlungen.

    Um was geht es: Holzterrasse - unsichtbare Befestigung

    Ich habe folgende Systeme identifiziert:

    - Plättchen, die unter jedes Belagsbrett geschraubt werden, und dann ineinander greifen
    - Dünne Nut in den Brettern und Abgewinkelte Verbinder
    - Dicke ovale Nut im Brett, in die größere Verbinder gesteckt werden.
    - Wahrscheinlich gibt es auch noch mehr?

    Was empfiehlt der Profi?
    Wenn Ihr als Profi einen Kunden beratet, welche Holzart empfiehlt Ihr? Was würdet Ihr für eure eigene Terrasse nehmen?

    Vielen Dank für eure Antworten
    Swennyflock
     
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  3. #2 Friedl1953, 23. März 2014
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    Also ich würde das System ..... nehmen. Name kommt per PN.
    Ich sehe keine unbedingte Notwendigkeit unsichtbar zu befestigen. Schrauben müssen halt V2A sein. Wichtiger sind Abstands bildende Befestigungssysteme.
    Holz eindeutig und nur, einheimisches Thermoholz. Keine Exoten.
    Überall darauf achten, dass sich keine Wassernester bilden können.
    Ja und Gefälle auch nicht vergessen.
     
  4. #3 Swennyflock, 23. März 2014
    Swennyflock

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    Danke für die Empfehlung. Warum kein Exotenholz? Das wird doch sonst überall wärmstens angeprießen?
     
  5. #4 Friedl1953, 23. März 2014
    Friedl1953

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    Na ganz einfach, weil Raubau an der Natur. Es werden wertvolle Hölzer mit besonderen Eigenschaften für Pille Palle Anwendungen, wie Terassendecks vernichtet. Diese besonderen (mit hoher Rohdichte) Hölzer mit sehr langen Umtriebszeiten wachsen einfach nicht mehr nach. Heißt die Hölzer werden dann hochwertigen Einsatzzwecken (Wasserbau) entzogen. Bestes Beispiel ist das sogenannte "dark red meranti". Hervorragend für den Fensterbau geeignet. Das Holz ist so gut wie nicht mehr zu bekommen. Es gibt nur noch die hellen "meranti" Sorten. Diese haben eine wesentlich geringe Rohdichte und wachsen demgemäß viel schneller.
    Exotenholz nur dann wenn es keine Alternativen für den Einsatzzweck gibt.
     
  6. #5 Swennyflock, 23. März 2014
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    Ok, das ist natürlich ein gewichtiges Argument. Gibt es hinsichtlich Thermoesche gravierende Unterschiede in der Haltbarkeit?
     
  7. #6 wasweissich, 23. März 2014
    wasweissich

    wasweissich Gast

    tja , das weiss keiner .

    langzeiterfahrung geht nur bei sachen die langzeit hinter sich haben und das ist beim thermoholz eben nicht gegeben.

    die ganzen znsichtbaren befestigungen haben (meine erfahrung) einige gravierende nachteile .
     
  8. #7 Swennyflock, 23. März 2014
    Swennyflock

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    Die Optik ist m.E. Besser bei unsichtbarer Befestigung (ist aber Geschmackssache).
    Wo sind denn weitere Nachteile, als die schlechtere Austauschmöglichkeit einzelner Bretter?
     
  9. sarkas

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    Ich denke eine sichtbare Befestigung ist nur dann unschön, wenn die Schraubenlöcher vorher nicht angefast werden.#

    Und wenn die Abstände nicht gleichmäßig oder versetzt sind.
     
  10. Neutal

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    Es gibt doch schon die kombinierten Bohrsenker mit Tiefenstop, wenn man schön gleichmäßig vorbohrt und keine schlenker macht, sieht das für meinen Geschmack sogar besser aus als unsichtbar. Einfach so verschrauben geht gar nicht und wäre auch nicht zulässig.
     
  11. #10 Friedl1953, 23. März 2014
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    @ Flocke so sehe ich das auch. Zu meinem bevorzugten System gehört das Gerät dazu.
     
  12. #11 Friedl1953, 23. März 2014
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    Zum Thema Haltbarkeit, vielleicht hilft das weiter:

    "Besonders interessant ist die hohe Haltbarkeit heimischer Laub-Hölzer, mit Buche wurde erstmalig die Haltbarkeitsklasse 1, wie Teakholz erreicht. Thermoesche und Thermopappel erreicht eine Haltbarkeitsklasse von 1 Minus und die Thermokiefer Klasse 3 Plus. Zusätzlich betont das Thermoholzverfahren die Schönheit des Holzes, äußerst interessant für den Anwendungsbereich Innenböden."
     
  13. #12 wasweissich, 23. März 2014
    wasweissich

    wasweissich Gast

    :shades
     
  14. #13 Swennyflock, 23. März 2014
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    Danke, die Thermobuche scheint eine gute Alternative zu sein.
     
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  16. #14 Friedl1953, 23. März 2014
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    Na klar, Hölzer für den GaLa Bauer ist nur ein und nicht besonders großer Einsatzzweck für Thermoholz. Warum also kein Thermoholz für Innenböden, man bezieht sich ja hier auf die Farbe.
    Meine ehemalige Firma produziert in Skandinavien zum Beispiel in großen Mengen Thermoholz für den Fensterbau. Die Veränderung des Holzes durch Thermobehandlung ruft neue Eigenschaften beim Holz hervor welche für verschiedenste Anwedungen zu nutzen sind.
     
  17. #15 Friedl1953, 23. März 2014
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    Denke ich auch, herzlichen Glückwunsch zur Entscheidung. Gerade Buche braucht mehr Einsatzzwecke. Ist im Überfluss vorhanden. Über 70 % der Buchenholzernte wird verbrannt und dafür ist dieses Holz zu schade.
     
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