Holzvergaser vs. wasserführender Kaminofen

Diskutiere Holzvergaser vs. wasserführender Kaminofen im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo Gemeine der Experten! Wir hatten überlegt einen wasserführenden Kaminofen zur Heizungsunterstützung zu nehmen. Wir haben ein Haus, BJ...

  1. #1 Bauenaberwie, 13. Oktober 2011
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    Hallo Gemeine der Experten!

    Wir hatten überlegt einen wasserführenden Kaminofen zur Heizungsunterstützung zu nehmen.

    Wir haben ein Haus, BJ 80 ungedämmt. Geplant ist, alte Ölheizung raus, neues Gasbrennwertgerät rein, ergänzt mit Solarthermie (ja ich weiß bringt wenig, aber gibt dieses Jahr noch super Förderung und die Sonne scheint umsonst).

    Dann wollten wir, um zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, einen wasserführenden Kaminofen einbauen. Einerseits behagliche Wärme und andererseits Heizungsunterstützung.

    Leider können wir dieses Teil laut Schornsteinfeger nun nicht an der gewünschten und optimalsten Stelle aufstellen, Rohr würde zu lang.

    Also wird es keiner mit 20kw, davon 14 wasserseitig und 6 Luft.
    Sondern wenn dann 10kw, 7 wasserseitig und 3 Luft. Da Raum kleiner.

    Mit dem neuen Standort des Ofens bin ich nicht wirklich zufrieden. Stünde im Esszimmer und Wohnzimmer bliebe wohl größtenteils kalt. Da Esszimmer viel kleiner und Durchgang zum Wohnzimmer zu klein (Öffnung etwa 2x2m).

    Wäre vielleicht wäre um Zuzuheizen ein Holzvergaser (dachte an 14kw) der mit der Gastherme kombiniert wird sinnvoller?

    Was ist effektiver zur Heizungsunterstützung? Holzvergaser oder wasserführender Kaminofen?

    Holz wäre vorhanden. Muss halt gemacht werden.

    Vielen Dank für Euren kompetenten Rat!
     
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  3. #2 Bauenaberwie, 13. Oktober 2011
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    Upps :o

    Meinte natürlich GEMEINDE der Experten!
     
  4. #3 Bauenaberwie, 14. Oktober 2011
    Bauenaberwie

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    So hab jetzt mal rumgesucht im www.

    Holzvergaser hat einen Wirkungsgrad von bis zu 93%

    normaler Schwedenofen 70-75%

    wasserführender Ofen 80%


    Kostenpunkt Holzvergaser und wf Ofen in etwa gleich.

    normaler Schwedenofen (bereits vorhanden) mit Außenkamin etwa 1200Euro.

    Weiß noch nicht für was wir uns entscheiden.
     
  5. Bautz

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    Du schreibst weiter unten von Effektivität. Am meisten bekommst Du für Deine investierten Euros, wenn Du ein ungedämmtes Haus dämmst. Der "Return on Investment" ist deutlich höher als bei einer neuen Heizung. Nur mal so nebenbei...;)

    Effektivität und Effizienz sind nicht alles. Die Geräte müssen auch zum Nutzerprofil passen.

    1) Holzvergaser: 1x/Tag anfeuern reicht, in der Übergangszeit noch seltener
    2) Kaminofen: ständiges Nachlegen erforderlich, Wärmebevorratung schwieriger

    Die Nr. 2) fällt also aus, wenn nicht ständig oder überwiegend jemand zu Hause ist und nachlegen kann. Es sei denn natürlich, man möchte nur Spaßfeuerchen. Das geht dann aber auch preiswerter.
     
  6. #5 Bauenaberwie, 15. Oktober 2011
    Bauenaberwie

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    Danke Bauz für die Antwort.

    Dämmen ist aber so ne Sache, ist ein Haus aus Bimsbetonhohlblock.

    Bims soll man meines Wissens nicht "zu pflastern", wg. Diffusion und so.

    Oder seh ich das falsch?


    Es ist entschieden, wir machen einen normalen Schwedenofen ins Wohnzimmer.
    Das befriedigt die Sehnsucht nach knisternder Behaglichkeit und heizt in realistischem Umfang zu.

    Es wird nicht ganztägig jemand zuhause, da ist das wohl das sinnvollste.
     
  7. R.B.

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    Das siehst Du falsch. Mit einer Dämmung wird nichts zugepflastert.

    Wenn´s nur um das gelegentliche Feucherchen geht, dann einen Kaminofen ohne Schnickschnack. Wirkungsgrad ist bescheiden, im Praxisbetrieb (im Vergleich zum gemessenen Normbetrieb) noch bescheidener, aber das spielt bei gelegentlicher Nutzung keine Geige.

    Immer an die Heizlast denken, denn ist so ein Ofen mal geschürt, dann kann man ihn nicht einfach abstellen. Die Raumtemperatur wird dann über offene Fenster "geregelt".

    Gruß
    Ralf
     
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  9. knopy

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    Hallo Bauenaberwie,

    wir haben im Heizraum einen 15 kw Holzvergaser und im Wohnzimmer einen 12 kw gesetzten Ofen mit ordentlich Schamott.
    Der im WZ ist um die Gemütlichkeit zu erhöhen und die Überganszeit zu überbrücken mit dem HV machen wir Wärme im großen Masstab Winterbetrieb usw. Ich möchte meine beiden Öfen nicht missen. Der im WZ hat nur den Nachteil das er Schmutz macht wenn man Holz nachlegt usw. man benötigt immer eine Handfeger und Schippe. Beachte bitte das ein Ofen mit Wassertasche immer Strom benötigt damit er betrieben werden kann. Bei Stromausfall sind beide öfen nicht zu betreiben.
     
  10. wwwahnsinn

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    Haus-, und Wohnungseigentümer, Bauträger
    Dem kann ich mich nur anschliessen !!

    Wie schon von knopy gesagt:

    ein wasserführender Holzofen - egal welcher Bauart - heizt nur wenn Strom "da ist"; ist also nix für Notzeiten, als BackUp oder so, denn die Umwälzpumpen benötigen eben Strom. Zur Not auch den aus einem kleinen Stromerzeuger.
    Ein Gemütlichkeitsofen kann also auch ne Notsituation über heizen, zwar nicht gleich das ganze Haus, aber .... (weisst selber am besten)
     
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