Holzweichfaserplatten

Diskutiere Holzweichfaserplatten im Dach Forum im Bereich Neubau; Hallo Forum, ich hätt eine Frage zu Holzweichfaserplatten . Bei dem beabsichtigten Hausbau ist ein Satteldach mit Zwerchgiebel vorgesehen....

  1. kana20

    kana20

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    Hallo Forum,

    ich hätt eine Frage zu Holzweichfaserplatten .
    Bei dem beabsichtigten Hausbau ist ein Satteldach mit Zwerchgiebel vorgesehen. Dachneigung 40 Grad.
    Vorgesehener Dachaufbau:

    Ziegel
    Lattung
    Konterlattung
    Holzweichfaserplatte (Pavatex, Gutex oder ähnliches
    Zwischensparrendämmung (Isover, Rockwoll 035)
    Dampfbremse

    Unser Architekt rät uns nun von der Holzweichfaserplatte mit der Begründung ab, diese hätte noch eine Restfeuchte von etwa 18 %. Hinzu käme die vom Bau abgegebene Baufeuchte, die zum Teil von den Platten aufgenommen wird, so dass es zu Problemen kommen könnte, z. B. Schimmelbildung.
    Ist diese Aussage richtig? Welche Alternativen gibt es?

    Kana20
     
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  3. #2 Jürgen Jung, 21. Februar 2007
    Jürgen Jung

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    woher

    stammt diese Information?

    Gruß aus Hannover
     
  4. kana20

    kana20

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    Hallo,

    ich kann nur wieder geben, was mir gesagt wurde. Auch für mich ist das nicht nachvollziehbar, weshalb ich ja diese Ausage ins Forum eingestellt habe.
    Herzlichen Dank auch für weitere Antworten.

    Kana20
     
  5. jetter

    jetter

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    von Kana20
    Das hört sich fast so an, wie bei Jemandem der von der Folienindustrie gesponsert wird.
    Holzfaserplatten mit 18% Materialfeuchte haben dann aber mindestens schon 4 Tage satt im Wasserbad gelegen - wenn's reicht. :D

    Holzweichfaser sind trocken (8 - 10 %), wenn sie normal gelagert auf die Baustelle zur Verarbeitung kommen, in der Nutzphase wasserdicht und müssen für eine funktionsfähige Unterdeckung nur im Bereich mit geraden Kanten, also da wo der Zimmermann/ Dachdecker mit Säge oder Bohrer eingegriffen hat, abgeklebt werden. Üblicherweise kommt hier Butylkautschuk band zum Einsatz.
    [Ironie on]
    Um das heraus zu finden muss ich weder Architektur noch Bauingenieurwesen studiert haben, ich darf mich lediglich nicht von kernigen Marketingaussagen und rethorisch gewieften AD'lern blenden lassen und den Verstand ausschalten. Solche Leute glauben auch an intelligente Baustoffe.
    [Ironie off]
     
  6. bauworsch

    bauworsch Gast

    Ich bin nun sicherlich nicht von irgend jemanden gesponsort, sooo abwegig ist unter gewissen Umständen und Randbedingungen die Aussage mit der Feuchteaufnahme nicht. Weiß ich aus leidvoller Eigenerfahrung. Da sollte man schon aufpassen.

    Jetter sagt es richtig!! Holzweichfaser sind trocken (8 - 10 %), wenn sie normal gelagert auf die Baustelle zur Verarbeitung kommen, darauf hat der Hersteller leider keinen Einfluss. Und der Weg der Platten ist manchmal lang.

    Und weiter : ...in der Nutzphase wasserdicht... Es werden von den Herstellern Freibewitterungszeiten angegeben, die sich in der Praxis anders erwiesen haben...

    Um über alle Zweifel erhaben zu sein empfehle ich, besorg Dir ein Holzfeuchtemessgerät, wenn die Platten angeliefert werden. Kostet an Miete ganz wenige Euros und Du hast ein gutes Gefühl.
     
  7. jetter

    jetter

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    bewusst provokant gesprochen. :D

    Bis so eine Platte 18% hat, bedarf es aber schon grundlegender Fehler im Transport und Lagerung.
    Feuchtemessgerät ist gute Hilfe(wenn man mit umgehen kann).

    wasserdicht und Freibewitterung sind zwei paar Schuhe ...
    Die Äußerung war mehr eine Anspielung auf die Vorteile von Folien, nur die haben ja auch begrenzte Freibewitterungszeiträume ... :think

    Ich habe (leider oder Gott sei Dank!) aus der Praxis noch nicht erlebt, dass die Platte den Freibewitterungszeitraum nicht übersteht. Dabei kann das Material nichts für Verarbeitungsfehler wie fehlende Abklebungen bei geraden Stößen, Nutprofil zum First ... eben genauso wie Folien oder sonstige Bekleidungen.

    aber wie gesagt:
    Feuchtemessgerät ist gute Hilfe(wenn man damit umgehen kann)
     
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  9. MaMa

    MaMa

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    Mit Acryl und Schaum kann man ganze Häuser baun.
    kann ich zustimmen.

    Die mir bekannten einfachen Messgeräte bedienen sich der elektr. Widerstandsmessung. Die wiederum benötigt eine bestimmbare Rohdichte der Messsubstanz. Die meisten Geräte sind auf einen Wert geeicht und lassen sich auf versch. Holzarten, respektive Rohdichten umstellen, respektive umrechnen. Mit welchem Eichwert sich der gemessene Wertes des Gerätes bei Holzweichfaserplatten vergleichen lässt muß somit erstmal heraus bekommen werden.
    Oder liege ich da so falsch?
    Grüße
    MaMa
     
  10. jetter

    jetter

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    @MaMA

    du liegst keineswegs falsch!
    Mit Vergleichsmessungen kann man auf entsprechende Anhaltswerte bekommen. In wieweit die belastbar sind ...
     
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