Horizontalsperre - welches Verfahren ist zu empfehlen

Diskutiere Horizontalsperre - welches Verfahren ist zu empfehlen im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Ich habe eine kurze Fragen zu drei Verfahren und möchte gerne Eure Meinungen / Erfahrungen dazu einholen. Wir wollen nun unserer Wohnung im...

  1. Wand78

    Wand78

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    Ich habe eine kurze Fragen zu drei Verfahren und möchte gerne Eure Meinungen / Erfahrungen dazu einholen.

    Wir wollen nun unserer Wohnung im Keller gegen aufsteigende Feuchtigkeit sarnieren lassen, dazu soll es eine Horizontalsperre in den Wänden geben. Gutachter haben schon festgestellt, dass die Feuchtigeit vom Boden her in den Wänden aufsteigt, da dass Haus von 1955 ist und es keine geschlossene Bodenplatte gibt.

    Ich habe nun drei Angebote vorliegen, mit drei verschiedenen Verfahren und wir wissen nun nicht, welche davon die beste ist und vielleicht haben Sie einen Rat.

    1. Angebot: „Organischen Sperre“
    Heißt es wird eine rein organische Abdichtung bestehend aus einem hydrophoben Wirkstoff in die Wände gespritzt und es kann keine Feuchtigkeit mehr aufsteigen – Verfahren Isophobierung. Die Restfeuchtigkeit in den Wänden muss 6 Monate trocken, erst dann können die Wände sarniert werden.

    2. Angebot: „Mikromulsions-Sperre“
    Heißt es wird in die Wände eine Silicon-Mikroemulsion gespritzt, Wasser wird in den Wänden eingeschlossen und kann nicht mehr austreten. Sanierputz wird direkt aufgetragen und die Wohnung kann direkt weiter vermietet werden.

    3. Angebot: „Heißsperre“
    Es werden die Wände erst auf 150 bis 180 Grad erhitzt und dann ein Hydrophobiermittel auf Wachsbasis in die Wände gespritzt.

    Bei Angebot 1 ist der Nachteil das die Wohnung länger nicht bewohnbar ist, aber es natürlich getrocknet. Angebot 2 sagen Fachleute, da das Wasser nur eingeschlossen wird, halten diese Hydrophobiermittel icht so lange. Bei Angebot 3 ist die Gefahr das durch Erhitzen der Wände die Bitumschicht an der Außenwand angegriffen wird.

    Tja was soll man machen ?
     
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  3. Julius

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  4. #3 Ralf Wortmann, 12. August 2015
    Ralf Wortmann

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    Von dem Versuch, eine Horizontalsperre durch Mauerwerksinjektionen hinzubekommen, halte ich persönlich (als technischer Laie) nichts. Das geht offenbar nicht selten schief.

    Ich habe recht viele Rechtsstreite mit dieser Thematik „Mauerwerksinjektionen“ geführt. Natürlich habe ich eine eingeschränkte Sichtweise und sehe nur die Projekte, die nicht zum Erfolg geführt haben, aber zumindest aus dieser Sichtweise heraus erscheinen mir Mauerwerksinjektionen fast eher als eine Art Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Juristen. Mauerwerksinjektionen kämen deshalb an meinen Kellersockel auf keinen Fall ran.

    Das Aufsägen des Sockels und Einschlagen von Edelstahlplatten scheint mir zur nachträglichen Herstellung einer Horizontalsperre zwar teurer, aber wenigstens weniger fehleranfällig zu sein.

    Bin gespannt, wie unsere technischen Experten das sehen. Woraus besteht denn eure Kellerwand?
     
  5. #4 gunther1948, 12. August 2015
    gunther1948

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    hallo
    genau das ist die spannende frage.

    gruss aus de pfalz
     
  6. #5 Alex1980, 10. Mai 2016
    Alex1980

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    Wer ist da genau der Fachmann? Wir haben ähnliche Probleme und ich würde diesen gerne engagieren.
     
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