Immobilienverkauf

Diskutiere Immobilienverkauf im Baufinanzierung Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo, meine Frage gehört eigentlich nicht ganz hierher, aber da sicher der eine oder andere von Euch auch einen Teil seiner Finanzierung aus...

  1. Christina3

    Christina3

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    Hallo,

    meine Frage gehört eigentlich nicht ganz hierher, aber da sicher der eine oder andere von Euch auch einen Teil seiner Finanzierung aus dem Verkauf einer Bestandsimmobilie bestreitet oder bestritten hat, hoffe ich auf die eine oder andere Meinung/Erfahrung.

    Also folgender Sachverhalt:
    Wir sind dabei, unser EFH zu verkaufen und hatten natürlich schon den einen oder anderen Interessenten. Nun haben wir einen potenziellen Erwerber aus unserer Region, mit dem wir eigentlich gar nicht gerechnet hatten, weil die Familie bei der Erstbesichtigung einen sehr reservierten, fast desinteressierten Eindruck machte. Nun ja, heute Nachmittag fand auf deren Wunsch ein weiterer Termin statt. Sie möchten kaufen. Zunächst kam der Wunsch nach einem Vorvertrag. Dies lehnten wir ab, da wir im Fall des Falles direkt einen notariellen Kaufvertrag schließen möchten. Der Interessent lenkte dann auch schnell ein und erklärte sich einverstanden. Auch bei den Kaufpreisverhandlungen war erstaunlich große Kompromissbereitschaft. Und jetzt das eigentlich seltsame:

    Der Interessent möchte den Kaufpreis unbedingt in folgenden Zahlungsmodalitäten zahlen:
    10% bei Vertragsschluss, 2 weitere Raten á 30% und die restlichen 30% zum Zeitpunkt der Übergabe im Sommer.

    Wir könnten uns prinzipiell mit diesen Zahlungsmodalitäten einverstanden erklären, die für uns ja nicht nachteilig ist, fragen uns allerdings dabei, weshalb ein potenzieller Erwerber so viel Wert darauf legen könnte, bereits vor Übergabe den Großteil des Kaufpreises zu zahlen. Auf unsere Nachfrage wurde dies damit begründet, dass die Immobilie aus suzessive frei werdendem Eigenkapital finanziert werden soll und man sich nicht die Arbeit einer zwischenzeitlichen Geldanlage machen wolle.

    Was haltet Ihr davon? Wir haben bei der Sache irgendwie ein komisches Gefühl, denn es hat doch niemand Geld (sprich Anlagezinsen) zu verschenken. Andererseits wie eine klassische Rip-Deal-Nummer ist es bisher auch nicht gelaufen. Die Leute wohnen hier in der Gegend und haben eine kleine Firma. Trotzdem ist das alles irgendwie sehr seltsam, denn auch beim zweiten Gespräch kamen keinerlei weitere Fragen nach Details zur Immobilie und es fand auch keine zweite Besichtigung statt. Wir hatten zwar vorab sehr ausführliche Infos im Exposé, aber gar keine weiteren Fragen finde ich schon sehr ungewöhnlich. Das Gespräch kreiste immer wieder um die o.g. Teilzahlungsmodalitäten.

    Ich würde mich sehr freuen, zu hören, was Euer "Bauchgefühl" sagt. Meines sagt momentan, dass da irgendwas nicht stimmt. Oder bin ich zu misstrauisch?

    Vielen Dank und herzliche Grüße

    Christina
     
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  3. kalauer71

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    Klingt schon komisch. Hast Du das Thema mal direkt angesprochen? Vollständige Bezahlung gegen Übergabe des Hauses wäre ja für den Käufer eher vorteilhaft. Warum sollte der Nein dazu sagen, oder hast Du in der Hoffnung selbst einen Vorteil aus dem Deal zu ziehen nichts gesagt?
    Ich bin kein Jurist, aber kann man ggf. aus einer Teilzahlung bereits Rechte ableiten die dem Käufer irgendwas bringen?
    Welchen Grund sollte ich sonst haben das Geld nicht einfach auf einem Tagesgeldkonto zwischenzuparken?
    Ohne dem Käufer etwas unterstellen zu wollen, kann es da evtl. Nutzen aus dem Umfeld "Geldwäsche" geben?
    Mir kommt das schon auch komisch vor, aber vielleicht gibt es ja Profis, die erklären können welchen Nutzen der Käufer aus so einer Konstruktion ziehen könnte.
    Und das mit der "Arbeit einer zwischenzeitlichen Geldanlage" ist IMHO bei den Summen, bei denen es bei einem Hauskauf geht ein Witz. Für die Rendite würde ich gerne mal kurz bei der Bank vorbeigehen und fragen wo ich ein paar 100.000 zwischenparken kann.
     
  4. #3 DerSuchende, 1. Dezember 2008
    DerSuchende

    DerSuchende

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    Ich würde meinen guten Steuerberater nach Änderungen, in/ab 2009, befragen?

    MfG
    PS: Meine Kalkulation würde ich auch nicht offen legen.
     
  5. #4 Alfred Witzgall, 1. Dezember 2008
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    Alfred Witzgall

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    Was ist nun wichtiger ?

    Das eigene Interesse am Verkauf des Hauses incl. sicherer Abwicklung durch einen Notar etc., oder die Spekulation warum, wieso und weshalb in Richtung Käuferseite.
    Wichtig! Sichere Abwicklung im eigenen Interesse.
    Niemand zwingt zum Verkauf.
     
  6. Shai Hulud

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    Hallo Christina,

    Ihr habt einen zahlungskräftigen Kaufinteressenten gefunden, der euch von der Last des Hausverkaufes befreien wird. Wenn das Gefühl der Erleichterung bei euch überwiegt, würde ich verkaufen. Anwaltliche Beratung wegen Kaufvertrag oder Zahlungsbedingungen sowie notarielle Beurkundung sind ja selbstverständlich.

    Wenn es euch bedrückt, daß Ihr hier mit Geld aus zweifelhafter Quelle bezahlt werdet und euer geliebtes Haus in falsche Hände gerät, dann würde ich nicht verkaufen.

    Über das Forum kann man nur Information austauschen, Gefühle sind schwer zu vermitteln. Die Entscheidung liegt bei euch, hört auf Euren Bauch.
     
  7. kalauer71

    kalauer71

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    Was ich auf jeden Fall auch noch im Auge behalten würde: Was passiert, wenn zwar die erste und die zweite Rate pünktlich kommen, aber dann nichts mehr -> kommt ihr dann ohne weiteres aus dem Vertragsverhältnis wieder raus? Wer hat dann den Schaden: Ihr oder der Käufer? (So was solltet ihr vorher klären.)

    Ihr habt auf jeden Fall den Schaden, dass ihr wieder nach einem Käufer suchen müsstet und evtl. in der Zwischenzeit mögliche Interessenten verpasst habt. Außerdem wird euer Haus in den einschlägigen Immobilienkreisen dann irgendwann ein "Dauerbrenner" nach dem Motto: die versuchen jetzt schon über ein Jahr die Hütte zu verkaufen - da ist was faul / da ist noch Luft zu verhandeln des Preises.
     
  8. Rene'

    Rene'

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    Hallo!

    Also ich würde auf jeden Fall vertraglich vereinbaren das der Eigentümerwechsel im Grundbuch erst durchgeführt wird wenn 100% des Kaufpreises gezahlt sind.
    Ausserdem würde ich mich bei den Teilzahlungen nicht auf Bargeld einlassen! Das Geld sollte dann bitteschön zu vertraglich fest vereinbarten Terminen auf's Konto überwiesen werden.

    Wenn das alles notariell wasserdicht vereinbart wird. Wieso nicht?!


    Gruß,
    Rene'
     
  9. R.B.

    R.B.

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    Das ist eine Frage der Vertragsgestaltung, und dafür ist der Notar zuständig, oder man holt sich einen RA mit in´s Boot.

    Die eingehenden Zahlungen werden geparkt bis der volle Kaufpreis gezahlt ist, sonst könnte eine Rückabwicklung schwierig werden. Aber wie gesagt, ein Anruf beim Notar genügt und man hat Klarheit.

    Gruß
    Ralf
     
  10. Christina3

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    Vielen Dank für Eure Antworten. Den Notar haben wir bereits kontaktiert. Bin mal gespannt, was der sagt. Ich werde hier auf jeden Fall berichten, wie es ausgegangen ist.

    Viele Grüße
    Christina
     
  11. drulli

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    Ich denke, man sollte sich bei einem Hausverkauf nicht mehr zu viele Gedanken über dessen weiteres Schicksal machen. Es sollte den Verkäufer nicht mehr interessieren, was der Käufer mit dem Haus anstellt. Dafür geht es um zu viel Geld... Diese Sentimentalität muss man sich leisten können.
     
  12. Rinke

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    Hmm... ich habe da einen Verdacht.

    Mir ist etwas ähnliches passiert mit Deutschrussen beim Verkauf meines Kleingartens:

    Sie wollten unbedingt in bar zahlen, Überweisung haben sie abgelehnt. Ähnliche Erfahrungen hat ein mir bekannter Architekt gemacht, bei der Gründung einer GmbH.

    Die Gründe?

    Ich weiß nicht. Aber, es könnte sein, daß die Käufer ihr Geld in Sicherheit bringen wollen, aus was für Gründen auch immer. Vielleicht sind Gläubiger hinter ihnen her, ich weiß nicht.

    Wenn also anfallende Geldbeträge in einem privaten Kaufvertrag, der offiziell nicht bekannt ist... einfach verschwunden sind, beziehungsweise als Anzahlung für eine Immobilie geleistet wurden, dann hat der Gläubiger, oder die Mafia keine Chance.

    Es ist ja nun offensichtlich so: Sie wollen ihr Geld loswerden, anstatt es auf eine Bank zu bringen. Eigentlich, dem ersten Eindruck nach, wirtschaftlich unsinnig.

    Vielleicht stecken da einfach schlechte Erfahrungen mit Banken, Gläubigern, der deutschen Justiz dahinter, die ihnen mehrfach schon quer gekommen sind?

    Mein Tip: Ich würde mich drauf einlassen. Was riskierst du? Du kriegst Geld. Wenn es im schlimmsten Fall bis zum Notartermin scheitert, mußt du es halt zurückzahlen.

    *************************************

    "Machet, Atze!" Sagte der Trainer, als der Spieler ihn fragte, ob er sich besser jetzt eine gelbe Karte einfängt, als später.:biggthumpup:


    *******************************************

    P.S.: Fällt mir gerade ein. Vielleicht sind die Käufer Geschäftsführer einer GmbH, der es nicht zu gut geht. Also schnell Geld aus der GmbH gezogen, anderweitig (inoffiziell) investiert und dann laß die GmbH krachen.
     
  13. Rene'

    Rene'

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    Hallo!

    Wir ich oben schon geschrieben habe würde ich mich trotzdem nicht auf Bargeld einlassen. Aus folgenden Gründen:

    - es ist bei der Summe an Bargeld kurzfristig kaum möglich zu prüfen ob sich Falschgeld darin befindet

    - hat glaube ich niemand Lust x0.000€ Bargeld zu Hause liegen zu haben und am nächsten Tag damit zur Bank spazieren zu fahren

    - ist sicherlich nicht auszuschliessen das bei der Einzahlung einer so hohen Summe Bargeld ein übereifriger Bankengestellter die Finanzbehörden informiert und man in den Verdacht der Geldwäsche gerät

    - handelt es sich in meinen Augen höchstwarscheinlidh um Schwarzgeld (wenn vom Käufer auf Barzahlung bestanden wird)


    Gruß,
    Rene'
     
  14. kalauer71

    kalauer71

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    ich denke dazu müsst der nicht mal übereifrig sein.

    Im Vergleich zum Thema Geldwäsche wäre das mit Schwarzgeld noch der harmlosere Fall.
     
  15. THEO

    THEO

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    Irgendwie kann ich der Sache nicht mehr folgen.
    So habe ich z.B. an keiner Stelle gelesen, dass unbedingt Bargeld fließen soll. Im EP steht lediglich:

    Interessant wäre natürlich auch zu wissen, wann der "Notartermin" ist, bei dem der Kaufvertrag unterschrieben wird, zu welchem Zeitpunkt die Eintragung im Grundbuch erfolgt, wann die "Schlüsselübergabe" ist und in welchem zeitlichen Verhältnis zu diesen genannten Punkten die Zahlungen erfolgen sollen.

    Weiterhin: Erfolgen die Zahlungen direkt an den Verkäufer, oder auf ein Notaranderkonto?
     
  16. Rene'

    Rene'

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    Christina hatte gefragt ob noch jemand einen Tipp hat woran sie bei dem Geschäft eventuell denken sollt.

    - ich hab daraufhin angemerkt das sie besser kein Bargeld annehmen soll.

    - rinke hat dann von seinem Fall berichtet in dem er (anscheinend) Bargeld angenommen hat und alles glatt lief

    - daraufhin habe ich ausführlicher auf das Problem "Bargeld" bei so einer Summe hingewiesen

    Christina hatte, wie Du richtig bemerkt hast, nie von Bargeld gesprochen. Wir aber...;)

    Gruß,
    Rene'
     
  17. shneapfla

    shneapfla

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    Wieso sollte man sowas machen?
    Ich habe schon mal ein hochwertiges Auto (50k€) an einen Polen verkauft - der hat die Summe direkt bei der Bank eingezahlt (auf mein Konto) und somit waren beide Fliegen mit einer Klappe geschlagen
    woher das Geld ist, würde mich eher nicht interessieren - der Käufer wird seine Gründe haben und solange ich da keine Probleme kriege...
     
  18. Calender

    Calender

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    Geldwäsche

    Wir haben kürzlich uns EFH verkauft. Zum Termin X wurde der gesamte Kaufpreis vom Käufer auf das Konto überwiesen und als dies geschen war, erfolgte die Mitteilung an den Notar welcher die Auflassung im Grundbuch vermerkte, dh das Haus wurde auf den neuen Eigentümer eingetragen.
    Da wir noch 2 Monate lang im Haus wohnten, bezahlten wir eine vorher vereinbarte Miete an den Käufer. Dies war alles im Kaufvertrag notariell geregelt.
    Dies müsste doch für deine Interessenten auch passen.

    Zum Thema Geldwäsche:
    Falls der Verkäufer bedenken hat, dass das Geld aus "dunklen Quellen" (Straftat etc.) stammen könnte, kann er sich sehr wohl der Geldwäsche strafbar machen. Hierzu genügt bereits "Wer leichtfertig nicht erkennt..." (näh. siehe § 261 StGB)
     
  19. #18 Achim Kaiser, 8. Dezember 2008
    Achim Kaiser

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    Die Personalien des Einzahlenden werden eh ab 10 oder 20 kTeuros festgehalten durch Kopie des Personalausweises.

    Mir ist das regelmäßig ziemlich Schnuppe :).

    Allerdings lässt sich mit Barem oftmals ein wesentlich besseres Geschäft machen als mit nem Scheck, denn nur *Bares ist Wahres*.

    Allerdings kanns schon mal sein, dass anschliesend einer ne Kontrollmitteilung schreibt - das soll auch schon vorgekommen sein.

    Übrigens ... ich wasche mein Geld nie, ich kriegs schon sauber von der Bank :shades
    und wems nicht sauber genug ist, der darfs gerne einmal durch die Waschmaschine schicken aber nur wenn ers anschliesend auch wieder sauber bügelt.

    Wenn ihr also sonst keine Sorgen habt ..... dann unkt ruhig weiter in die Richtung.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
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  21. Calender

    Calender

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    @ Achim Kaiser:
    Man merkt, dass du keine Ahnung hast, was Geldwäsche ist.
    Angenommen, der Käufer hat das Geld aus einer Straftat erlangt (Verbrechen, Betrug, Untreue, etc) und bezahlt dir damit das Haus und du weißt hierüber Bescheid, oder hättest dies zumindest vermuten können, machst du dich der Geldwäsche strafbar.
    Ich glaub zwar nicht, dass dies hier vorliegt, aber dazu nur eine dumme (oder überhebliche ?) Antwort zu geben, halte ich für entbehrlich.
    Es sind überigens 15.000 €, ab wann eine Meldung erfolgt

    (§ 2 GwG: .... haben Verpflichtete nach § 2 Abs. 1 Nr. 12 bei der Annahme von Bargeld im Wert von 15 000 Euro oder mehr die Sorgfaltspflichten nach Absatz 1 zu erfüllen.)
    Das Thema gehört aber eigentlich passender in ein anderes Forum.
     
  22. #20 Achim Kaiser, 8. Dezember 2008
    Achim Kaiser

    Achim Kaiser

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    Na klar doch, dann sucht er sich dämlichster Weise ein Geschäft aus bei dem an jedem Eck/Vorgang Ross und Reiter genannt wird .... Kontrollmitteilungen ganz sicher gerschrieben und überprüft werden und Personalien aufgenommen/festgestellt werden.

    Tschuldigung aber lachen darf ich schon oder ?

    Wenn ich Geld zu waschen hätte ( wohl gemerkt - Konjunktiv !! ) würde ich vieles machen, aber ganz sicher keine Grundstücks- oder Immobiliengeschäfte *in bar*.

    Da kannste noch so mit den Paragraphen winken .... :shades

    Ich finds allerdings schon erstaunlich wie die Vermutungen ins Kraut schiessen.

    Ich kann an der im Eingangspostig dargestellten Zahlungsvariante überhaupt nichts unehrenhaftens oder gar ungesetzliches feststellen !

    Der Käufer bietet an 10 % *sofort* zu leisten, 2 Raten a 30% zum Datum XX und eine Schlusszahlung bei Übergabe zum Datum YYYY.

    Was ist daran ungesetzlich, komisch oder gar ehrenrührig ?

    Ich hab viel eher den Eindruck der Käufer hat seine Tassen komplett im Schrank und weiss sehr genau was er tut und wann er welchen Geldbetrag zur Verfügung hat.
    Das er seine Spar- oder Anlagestrategie nicht im Gemeindemitteilungsblatt veröffentlicht könnte auch seine Gründe haben.

    Wenn er nen Betrieb sein eigen nennt, dann weiss er auch dass er sich bei der nächsten Betriebsprüfung drauf einstellen kann, dass er gefragt wird woher er die Kohle für diese Geschäft genommen hat ..... und das dann MINDESTENS 3x nachgerechnet wird ob das sein kann ....

    Wäre ich an der Stelle des Verkäufers, dann würde ich *ganz schnell* das Geschäft machen, denn angesichts der aktuellen Konjunkturaussichten stehen die Kaufinteressenten überall Schlange ....

    Gruß
    Achim Kaiser
     
Thema:

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