Infrarotheizung ja oder nein?

Diskutiere Infrarotheizung ja oder nein? im Elektro 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo Zusammen, was haltet Ihr von einer Infrarotheizung? Derzeit beheizen wir unser ca. 100qm großes EFH mit Gas. Da es nicht wirklich gedämmt...

  1. #1 paula1234de, 15. Juli 2010
    paula1234de

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    Hallo Zusammen,
    was haltet Ihr von einer Infrarotheizung?
    Derzeit beheizen wir unser ca. 100qm großes EFH mit Gas.
    Da es nicht wirklich gedämmt ist, haben wir einen ca. Einergieverbrauch von
    32.000KWh im Jahr (+-).
    Diese IRFalchHeizungsanbieter-web-seiten erklären mir, dass ich mit einer solchen IRFlachHeizung nur einen Bedarf von ca. 6,9KWh haben soll!

    Kann mir einer erklären wie das gehen soll?

    gruß
    paula
     
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    Ja.......das geht gar nicht.

    Dein Gebäude hat eine Heizlast x die abhängig ist von der Außentemperatur, den gewünschten Raumtemperaturen, und natürlich von den verwendeten Materialien. Das ist simple Physik, und daran wird sich auch nichts ändern.

    Die Hersteller von IR-Heizungen argumentieren nun mit Voodoo, und wenn man genauer nachschaut, auch mit niedrigeren Raumtemperaturen.

    Vermutlich meinst Du kW und nicht kWh, das ist ein kleiner Unterschied. Die Einheit kW (Leistung) steht für die o.g. Heizlast, also die Leistung die aufzuwenden ist, damit die gewünschte Raumtemperatur erreicht wird. Diese ist aber durch die Physik bestimmt und hat mit dem Wärmeerzeuger an sich nicht viel zu tun. Ermittelt wird die Heizlast nach EN12831.

    Aus dem von Dir genannten Gasverbrauch, könnte man eine Heizlast (benötigte Leistung) von etwa 10-11kW abschätzen. Das ist mal eine erste Hausnummer, wobei die Heizlastermittlung nach EN12831 den genauen Wert liefern wird.

    Infrarot erzeugt eine "innere Wärme", d.h. so lange ich mich im Strahlungsfeld der IR-Quelle befinde, habe ich das Gefühl von Wärme. Bis sich die sonstigen Teile in einem Raum, inkl. Wände, Böden etc. aufwärmen, kann es dauern, da diese die IR-Wellen nur zum Teil absorbieren.

    IR-Strahler haben den Vorteil, dass sie einfach zu montieren sind. Die el. Energie wird zum Teil in IR umgewandelt, der Rest in Wärme (hohe Oberflächentemperaturen). Das macht sie für den temporären Einsatz interessant. Als Dauerheizung sind sie eher ungeeignet, denn im Vergleich zu Gas oder Öl, ist die kWh Strom doch ziemlich teuer.

    Ich verwende verschiedene IR-Strahler wenn ich während der Übergangszeit an den Wochenenden schnell mal im Büro arbeiten möchte. Das funktioniert, auch wenn das Wärmegefühl etwas eigenartig ist. Man sitzt an einem Schreibtisch der eiskalt ist, während man selbst vom IR-Strahler auf Temperatur gebracht wird. Sobald ich mich vom Schreibtisch weg bewege (aus dem Strahlungsfeld des IR-Strahlers), fühlt man sofort die Kälte.
    Es ist aber unter´m Strich günstiger für mich, da die große Gebäudeheizung aus bleibt. Diese verbrennt alleine schon 4-5 Liter Heizöl bis sie sich selbst mal auf Temperatur gebracht hat.

    Fazit: Ein IR-Strahler hat sicherlich sinnvolle Anwendungsbereiche, aber nicht als Alleinheizung in einem EFH.

    Gruß
    Ralf
     
  4. #3 paula1234de, 15. Juli 2010
    paula1234de

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    ja danke für Antwort. damit kann ich was anfangen. dann werde ich mir das mal anschauen und den genauen KW-Wert für unsere Haus ausrechnen.

    Vielleicht probieren wir mal einen Raum mit einer IRH zu wärmen.
    dann können wir entscheiden, ob die Wärem i.O ist oder nicht. Und vor allen
    was den Verbrauch angeht. Wenn das nicht optimal ist, wird eben wieder mit Gas geheitzt.
     
  5. R.B.

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    Wie gesagt, der Verbrauch wird durch den Raum und die Temperaturen bestimmt. Ein IR-Heizer könnte nur sparen wenn die Raumtemperatur abgesenkt wird, aber die paar gesparten kWh werden durch den höheren Energiepreis für Strom wieder mehr als nur kompensiert.

    Abgesehen davon sind die IR-Paneele alles andere als günstig.

    Ich würde zuerst mal schauen was man wo und wie optimieren kann, bevor ich an einen Austausch des Wärmeerzeugers denke.

    Gruß
    Ralf
     
  6. Julius

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    Kurz gesagt:
    Die Dinger sind (als Vollheizung angewandt) in fast allen Fällen teurer im Betrieb als jede andere Möglichkeit, z.B. eine Gasheizung.

    Überlege doch einmal:
    Selbst wenn man ein Drittel oder gar die Hälfte an Energie damit würde sparen könnte (was nicht erreichbar sein dürfte), wären die Heizkosten gleich oder höher, weil eine kWh Strom gut das Doppelte einer kWh Gas kostet!

    Und die (nicht unerheblichen) Investitionskosten kämen noch hinzu.
    Außerdem ist der Einsatz schon von der Leistungsfähigkeit der Stromversorgung her nicht überall möglich.
    Die Zustimmung des Stromnetzbetreibers bräuchte man auch noch (gibts nicht immer).

    Also: Finger weg!
     
  7. Jakari

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    kann man doch schnell mal überschlagen....
    6,9 kw x einen angenommenen Strompreis von 0,20€ gleich 1.38 die std.
    Nehmen wir 12 Heizstunden am Tag gleich 16.56 pro Tag
    Heizung an 200 tagen im Jahr gleich 3312€
    vermutlich brauchst Du nicht immer die volle Power an 12 Stunden pro Tag aber ich denke
    2000€ wären durchaus möglich im Jahr.
    Vielleicht mache ich als Laie aber auch einen Denkfehler
     
  8. Jakari

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    Ich würde mal schauen wie sich die Rechnung aussieht wenn Du Splitt Klima nimmst
    und nur an den ganz kalten Tagen Deine Infrarotheizung zuschaltest
    bei einem Cop von nur 2,5 bis 3 bist Du in der Übergangszeit auch 2,5-3 mal billiger als mit Infrarot
    Noch besser wäre natürlich ne Wärmepumpe
     
  9. Julius

    Julius

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    Zu allererst mal die jetzigen Heizkosten (mit der vorhandenen Gasanlage) betrachten!

    Dann bedenken, wie lange allein die Amortisation der Investitionskosten für ne neue Anlage dauern würde, die - angenommene - 50% der Energie sparen würde - bei Ansatz des höheren Preises für Strom.

    Bis dahin spart man gar nichts, sondern man zahlt stattdessen drauf!!!

    Wenn Ihr z.B. jährlich 500€ Energiekosten sparen würdet (was - wie gesagt - ja gar nicht feststeht), dann wäre eine Anlage für 15.000 € erst in ca. 40 Jahren amortisiert (unter Berücksichtigung eines Kapitaldienstes). Bis dahin ist sie aber entweder kaputt oder der Benutzer gestorben...

    Fazit:
    Alles Krämpfe!
    Man kann in Summe durch ne neue Heizung in den seltensten Fällen effektiv (also von den Gesamtkosten her - und nur die interessieren einen selbstnutzenden Eigentümer) sparen. Schon gar nicht mit Stromdirektheizung statt Gas...
     
  10. R.B.

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    Also gut, dann lesen wir noch ein wenig in der Glaskugel, und was die zu den zu erwartenden Kosten sagt.

    Ich unterstelle mal, dass in den 32.000kWh auch die WW Erzeugung enthalten ist, d.h. etwa 6.000kWh gehen allein für die WW-Erzeugung drauf.
    Jetzt unterstellen wir noch einen Wirkungsgrad von vielleicht 80% über das Jahr betrachtet, d.h. von den 32.000kWh-6.000kWh = 26.000kWh werden etwa 21.000kWh (gerundet) für das Heizen der Räume benötigt.

    Die IR-Strahler setzten die el. Energie nahezu verlustfrei in Wärme um, d.h. man kann von einem Stromverbrauch von 21.000kWh ausgehen wenn man gleiche Bedingungen (Raumtemp) wie oben voraussetzt.
    Diese 21.000kWh kosten bei 21Ct./kWh schlappe 4.410,- € im Jahr. Dazu kommt dann noch der Aufwand für die WW-Erzeugung.

    Bei Einsatz eines Wärmetarifs des Versorgers, kann man mit ca. 15Ct./kWh rechnen, das wären dann 3.150,- € im Jahr.

    Ab jetzt wird´s Voodoo. Unterstellen wir zusätzlich, dass wir die Raumtemp. um durchschnittlich 2K absenken könnten, also beispielsweise von 21°C auf 19°C (was Einigen schon unangenehm sein dürfte), dann ergibt sich daraus eine Einsparung von grob 10-12%.

    Damit kriegen wir die Heizkosten auf etwa 2.800,- € im Jahr.

    Hinzu kommt dann noch die WW-Erzeugung. In den o.g. 6.000kWh steckt ein Wirkungsgrad von xx%. Gerade bei der WW-Erzeugung im Sommer ist dieser Wirkungsgrad bei Gas/Öl unter aller Kanone. In manchen Fällen werden gerade mal 30% erreicht.
    Rechnen wir mal mit ca. 50m3 WW und einer Zieltemp. von etwa 40°C, dann ergibt das grob 2.000kWh und WW-Kosten von dann noch 300,- € für die el. WW Erzeugung, denn warmes Wasser kann man immer gebrauchen. ;)

    Macht also zusammen 3.100,- € im Jahr unter optimistischen Bedingungen!

    Realistisch betrachtet reden wir wohl eher von > 3.500,- € jährlich.

    Für die oben von mir geschätzten 10-11kW Heizlast, respektive 10-11kW benötigte Heizleistung, dürften Investitionskosten von etwa 10T€ anfallen. Dabei habe ich unterstellt, dass die E-Installation die benötigte Leistung liefern kann, und dass keine größeren Umbauarbeiten notwendig werden.

    Zum Vergleich, die eingangs genannten 32.000kWh Gas kann man aktuell problemlos für etwa 2.000,- € einkaufen.

    Die IR-Variante sorgt somit selbst unter optimistischen Bedingungen für Mehrkosten im Bereich > 1.000,- € jährlich !

    Aber reden wir mal über Alternativen.

    Wenn ich lese 100m2 großes Haus und 32.000kWh Energieverbrauch jährlich, und unterstelle, dass ihr nicht mit Absicht verschwenderisch mit der Energie umgeht, dann steckt darin viel Optimierungspotenzial.
    Ich würde daher zuerst an diesem Punkt ansetzen. Da lässt sich wohl schon mit geringem Kapitaleinsatz eine deutliche Einsparung erzielen.

    Gruß
    Ralf
     
  11. CorinnaS

    CorinnaS Gast

    Interessante Diskussion, wir spiel(t)en auch mit dem Gedanken, unser Endreihenhaus mit Infrarotheizung auszustatten. Aber wenn ich jetzt hier die Rechenbeispiele lese, ist es doch eher abschreckend..
     
  12. Julius

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    Ja, das ist mit äußerster Vorsicht zu genießen.
    In dem Bereich wird werblich sehr viel unseriöses Schindluder getrieben, selbst von vereinzelten Fachbetrieben der Elektro-Innung!

    Gehts bei Euch um nen Neubau oder ein Bestandgebäude?

    Wenn Bestand:
    Womit heizt Ihr denn jetzt?
    Verbrauch?
    Dämmstandard des Gebäudes?
    Grund für neues Heizsystem?
     
  13. #12 hobbyhausbauer, 30. November 2011
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    Hallo Ralf,

    dass IR nix ist für die Beheizung des gesamten Hauses ist glaube ich sofort.

    Aber was ist mit "Nischen":

    1) Ich plane einen "Raum" im DG der zum EG offenen Galerie. Vermutlich zieht da Warmluft von unten hin, aber wahrscheinlich reicht das nicht aus um einigermassen behaglich am Schreibtisch zu sitzen.
    Also brauche ich da vermutlich eine (Zu-)Heizung.
    Könnte das ein IR-Panel erledigen oder kann ich das auch vergessen?
    Statt dessen dann ein NT-HK oder gar FBH wie im EG - samt Estrich (den ich einsparen wollte) und separaten Rohrleitungen?

    2) Im DG der Garage plane ich eine Werkstatt, die sollte nicht wohnzimmerwarm sein, aber frieren will ich auch nicht.
    Also komme ich da um eine Heizung nicht rum.
    Könnte das ein IR-Panel erledigen oder kann ich das auch vergessen (weil ich zwar gewärmt werde, aber an Maschinen arbeiten muss, die nur 0°C haben?)?
    Statt dessen dann ein NT-HK (FBH schliesse ich in diesem Fall aus) - samt separaten Rohrleitungen?

    Hans
     
  14. #13 Nutzer des BEFs, 30. November 2011
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    Wenn du die Heizung nur gelegentlich nutzt, sind fast immer die Investitionskosten entscheidend.

    Wenn dort Strom liegt und du billig 1kW Strom in Wärme umsetzen kannst, dann tue es. IR macht lokal Sinn, bei mir z.B. über der Wickelkommode. Wenn der Kleine badet, wird der IR-Strahler angemacht und es ist warm, wenn er aus der Wanne kommt.
     
  15. roro

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    Wieder in der Physik nicht aufgepasst.
    Da ist sicher von 6,9 kW Leistung die Rede, das ergibt dann bei einer Heizdauer von 1500-2000h pro Jahr einen Verbrauch von 10000-14000 kWh Strom.

    Infrarotheizungen haben einen Sinn, wenn man schnell einen selten benutzten Raum warm (gefühlt) bekommen möchte. Als Grundheizung für ein Haus ist es an sich nicht sinnvoll.
     
  16. R.B.

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    Das ist schwer abzuschätzen. ICH würde dort eine "richtige" Beheizung vorsehen die ständig in Betrieb ist. Falls keine FBH gewünscht, dann einen großen FBH, evtl. mit Lüfter unterstützt (Gebläsekonvektor).

    Hier dürfte die Anbindung eines "normalen" Heizkörpers eher schwierig sein. In diesem Fall würde ich auf eine el. Heizung setzen. Ein IR-Paneel wäre eine Möglichkeit.

    In solchen Räumen benötigt man normalerweise auch keine 21°C oder 24°C, und so lange man in Bewegung ist friert man auch nicht so schnell. Ein IR-Strahler an den Arbeitsplätzen könnte funktionieren. Ich würde aber trotzdem noch einen el. Gebläsekonvektor aufstellen, denn dann hat man schnell warme Luft im Raum und das ist unter´m Strich einfach angenehmer.
    Den Thermostat des Gebläsekonvektors so einstellen, dass er nur mal die Raumluft erwärmt, den Rest kann das IR-Paneel erledigen.

    Das kommt aber auch auf die Raumgröße/Heizlast an.

    Ich fahre aktuell wieder ein paar Tests.....und heute morgen saß ich 1h mit der Jacke am Schreibtisch, und dabei war es draußen noch relativ warm. :fleen

    Heizlast bei Auslegung -14°C liegt bei 3,9kW. Momentan also eher unter 2kW. Während der 12h die ich üblicherweise im Büro bin gehen 20-25kWh über den Zähler.

    Gruß
    Ralf
     
  17. #16 hobbyhausbauer, 1. Dezember 2011
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    Hallo Ralf,

    1) gewünscht wär eine FBH schon, aber ich denke, dass deren Baukosten höher liegen als bei einem Heizkörper (mit dem "großen FBH" meinst Du vermutlich einen Heizkörper, der mit FBH-VL betrieben werden kann).

    2) Ich hatte vergessen zu erwähnen, dass die Werkstatt im DG der Garage nur durch eine Wand getrennt ist von dem in 1) erwähnten Raum. Wenn ich also dort eine Leitung hinlege kann ich sie auch ín den Nachbarraum verlängern.

    Also insgesamt doch lieber eine konventionelle Heizkörperlösung.

    Und vorsichtshalber die Spiegel im Bad als IR-Panel ("Zusatzheizung").

    Hans
     
  18. R.B.

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    Da würde ich mal mit spitzer Feder rechnen. Eine FBH muss nicht teurer sein, aber das kann man erst beurteilen wenn alle Rahmendaten bekannt sind.
    Große Heizkörper und deren Anbindung gibt´s ja auch nicht gratis. ;)

    Wenn´s so einfach ist, dann wäre das zu überlegen. Ein paar Meter Rohr kosten nicht die Welt. Aber wie gesagt, die Nutzung ist hier ein wichtiger Faktor, denn mit einer FBH oder Gebläsekonvektor mit FBH Temperaturen, da ist die Heizleistung eher gering. Solche Lösungen sind zum schnellen Aufheizen weniger geeignet.

    Aber nicht beim Preis erschrecken. ;)

    Gruß
    Ralf
     
  19. #18 audipower19, 21. Januar 2015
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    mal ne kleine Frage zu qualitativ (Materialquali/Verbrauchseffektivität) ordentlichen Herstellern von IR-Heizungen, mit denen ihr vielleicht schon zu tun hattet.
    Habe von einigen Hersteller gelesen. Welche kann man empfehlen?

    1.) Redw...
    2.) Mau.
    3.) Row.
    4.) Fen..
    5.) Elbo-T....
    6.) AEG

    Danke
     
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  21. ThomasMD

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    Alle und Keinen.


    Bitte



    Du kannst mit dem gleichen Ergebnis auch eine Rolle Maschendraht zum Dunkelglühen bringen.
    Macht für die Energieumwandlung keinen Unterschied.
     
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    Bitte keine Produkt-/Herstellerbesprechungen. Da wird so ein thread ganz schnell geschlossen.

    Was die "Verbrauchseffektivität" betrifft, so gibt es keinen Unterschied, denn die können ALLE nur el. Strom 1:1 in Wärme umwandeln. Über "Materialqualität" kann man nur philosophieren, das bringt nichts. Die Lebensdauer ist nahezu unbegrenzt, denn es gibt so gut wie keine Verschleißteile. Die verbaute Elektronik zu bewerten ist unmöglich, denn die Lebensdauer von Bauteilen kann immer mal wieder für Überraschungen sorgen.
     
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Infrarotheizung ja oder nein?

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