Innendämmung im Altbau

Diskutiere Innendämmung im Altbau im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Hallo, liebe Experten, weil uns eine kostenintensive Außendämmung abschreckt, stellt sich die Frage, ob wir die Ostwand unseres WZ (ca. 5x2,7)...

  1. CZoeller

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    Hallo, liebe Experten,
    weil uns eine kostenintensive Außendämmung abschreckt, stellt sich die Frage, ob wir die Ostwand unseres WZ (ca. 5x2,7) von innen dämmen können - bspw. mit alukaschierten Rigipsplatten auf den Putz der Wand. Mauerwerk ist ca. 50 cm dick, wahrscheinlich mit Ziegelhülle, innen Bruchsteine. Der Temperaturunterschied zur Innenwand (DHH v. 1934)ist ganz erheblich.
    Ich danke Allen, CZoeller
     
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  3. #2 VolkerKugel (†), 5. August 2007
    VolkerKugel (†)

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    Innenwanddämmung ...

    ... ist möglich, aber etwas "haarig".

    Es gibt z.B. Dämmplatten aus 20mm PU-Schaum mit WLG 025, die schon was bringen.
    Ob die aber so ohne weiteres an Deiner Wand angebracht werden können, müsste ein Fachmann vor Ort prüfen :konfusius .
     
  4. #3 Bugs-Bunny, 10. August 2007
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    Haarig ist gut...

    aber vielleicht etwas untertrieben. Innendämmungen sind allgemein sehr,...sehr kritisch und nur in Räumen mit geringer und "schneller" Nutzung zu empfehlen. Z.b. ein Partyraum, dieser ist meist ungenutzt, in der sehr kurzen Nutzungszeit kann dieser schnell "angeheizt" werden.
    Ansonsten lass die Hände weg von einer Innendämmung, sie schafft mehr Probleme als Sie gut macht. Sie ist sozusagen "Haarig".

    mfg
     
  5. #4 Bromm Edmund, 11. August 2007
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 11. August 2007
    Bromm Edmund

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    Innendämmung im Altbau - ja was ist denn da schwierig?

    Entscheidend ist doch nur, läuft Wasser in den Keller oder nicht.
    D.h. - sind "nur" die Wände feucht.
    . Keller besser nutzen!
    Abdichtungsarbeiten im Keller
    Wenn Keller feucht sind ist es mit dem angenehmen und gesunden Wohnklima vorbei.
    Der Modergeruch verbreitet sich im Haus, die Wände und der Boden fangen an zu schimmeln, das Werkzeug und andere Materialien aus Eisen fangen an zu rosten.
    Die Wärmedämmung nimmt mit zunehmender Feuchte sehr schnell ab.
    Weil nun dies alles dazu beiträgt, dass die Schimmelpilze vermehrt wachsen, wird sicherlich auch noch falsch gelüftet, d.h. in der Regel zu lange. Dies deswegen, weil eben dieser Modergeruch aus dem Keller entfernt werden soll. Auch das hat jedoch verhängnisvolle Folgen.
    Die Nutzung ist somit sehr stark eingeschränkt.
    An den Wänden zeigen sich Feuchteschäden und Ausblühungen. Es kommt zu Farbabplatzungen an den Oberflächen und zum Teil werden auch die Putze geschädigt. Das Wasser läuft die Wände entlang, der Belag auf dem Boden fängt an zu faulen.
    Dies bedeutet jedoch auch gleichzeitig eine Verschlechterung der Wärmedämmung. Häufig wirken beim Auftreten solcher Feuchtigkeitsschäden auch verschiedene Ursachen zusammen.
    Wie vermeidet man solche Schäden und Durchfeuchtungen?
    Es müsse einige Punkte beachtet werden. Die Außenwände müssen beim Neubau gegen das Eindringen von Feuchtigkeit von außen her geschützt sein, in der Regel geschieht dies durch Abdichtungen die in der Norm 18195 und 18336 erwähnt werden. Darüber hinaus gibt es eine Reihe Merkblätter und Regelwerke von Firmen die spezielle Produkte und Lösungen dafür anbieten.
    Beim Altbau ist jedoch auch aus Kostengründen eine Abdichtung von innen möglich und in der Regel einer Außenabdichtung aus Kostengründen vorzuziehen. Überwiegend ist es sowieso nur Kondenswasser, das die Oberflächen schädigt.
    Die Kellerwände kühlen bei Feuchteschäden stärker aus, außerdem ist darauf zu achten, dass an der Außenseite eine Wärmedämmung in ausreichender Form notwendig ist. Bei Hanglagen ist das Wasser durch Drainagen abzuführen. Auch hierfür gibt es für den Neubau Normen z.B. DIN 4108 u. 4095 sowie 18308.
    Im Altbaukeller ist auch die Überlegung wichtig, dass nichts zu faulen anfängt.
    Wenn ein Holzboden vorhanden ist oder Holz bzw. Kartons gelagert sind (Regale etc.) kommt es sehr oft durch diese hohe Feuchte zu Fäulnisschäden und auch zur Bildung von Hausschwamm. An den Oberflächen der Wände lagern sich z. B. bauschädliche Salze an und nehmen ebenfalls vermehrt Wasser auf.
    Fast jeder kennt die Effekte von Schwitzwasser.
    Im Sommer beschlagen bei Gewitter oder sehr starken Regenfällen die Autoscheiben, beim Betreten eines Lokales beschlägt die Brille, oder eine Flasche beschlägt, wenn Sie aus dem Kühlschrank genommen wird. Alles Erscheinungen, die jeder kennt.
    Dem Entstehen von Tauwasser und Schimmelpilzen auf der inneren Oberfläche von Außenwänden liegt ein einfacher physikalischer Vorgang zu Grunde. Warme Raumluft kühlt an kälteren Wandoberflächen soweit ab, dass der in der Raumluft enthaltene Wasserdampf auf der Wand zu Wasser kondensiert. Dieses jedoch saugt die Oberfläche der Wand sofort auf und dadurch lässt man sich täuschen, man sieht nichts. Deswegen sollten insbesondere im Frühling und Sommer die Kellerfenster möglichst geschlossen bleiben.
    Die Mauern bekommen eine "gute" Wärmeleitfähigkeit.
    Dies kann jedoch durch eine innenliegende Abdichtung und eine innenliegende Wärmedämmung behoben werden. Dadurch wird auch das teure Aufgraben von außen nicht mehr notwendig.
    Die inneren Wandoberflächen dürfen nicht soweit abkühlen, dass es bei normaler relativer Luftfeuchtigkeit von ca. 60 - 70 % zu Schwitzwasserbildung kommt.
    Wenn die Wandoberflächen und der Boden den Anforderungen an die Wärmedämmung entsprechen, verändert sich dies jedoch sehr oft im Bereich der Kellerdecken die schlecht gedämmt sind. Es kommt im Bereich des Deckenauflagers von neuem zu Kondenswasserschäden.
    Innenliegende „falsche“ Wärmedämmungen
    Eine nicht unerhebliche Fehlerquelle ist es wenn Möbel, Schränke, Regale an der Außenwand stehen und somit eine Erwärmung der Wandoberflächen verhindern. Es wirkt genauso wie eine innenliegende Dämmung.
    Heizen und Lüften
    Des weiteren ist darauf zu achten, dass bei Kellerräumen die höherwertig genutzt werden die dementsprechende Beheizung und Lüftungsmöglichkeit geschaffen werden muss. Ein Heizkörper im Keller ist meistens nicht ausreichend, erst recht nicht, wenn Möbel die Außenwände verstellen!
    Messen der Feuchtigkeit
    Woher weiß man nun, welche Feuchtebelastungen in den Räumen sind. Die einfachste Art ist die Messung mit einem Hygrometer. Hier sollte nicht gespart werden, sondern durchaus Geräte verwendet werden, die justiert werden können. Diese Geräte sind im Handel schon ab ca. 30€ zu erhalten. In Verbindung mit einem guten Thermometer können wir nun ein behagliches und gut funktionsfähiges Raumklima durch Lüften bzw. Heizen herstellen.
    Die Ursache muss gefunden und beseitigt werden
    Feuchte und nasse Baustoffe haben wie vor schon erwähnt eine wesentlich schlechtere Wärmedämmung als trockene, deswegen ist vorab genau zu ermitteln, woher die Feuchte kommt. Wie vor beschrieben kann es sich um Kondenswasser, oder um Wasser von außen handeln. Am Schadensbild ist das jedoch nicht so leicht zu erkennen!
    Nur wenn es sich um eine undichte Fuge handelt wird das Wasser irgendwann eindringen und als Wasserlacke am Boden sichtbar sein. Diese Undichtigkeiten kann man mit sehr dünnflüssigen Kunststoffen auf Epoxyd oder Polyurethanharzbasis auch von innen abdichten oder verpressen. Dies ist ein spezielles Verfahren was von Fachfirmen durchgeführt werden kann.
    Eine Innenabdichtung
    mit dem xxxxxxxxxx©, d.h. Aufbringen einer dichten Noppenbahn an der Innenseite und dem anschließenden Verputzen mit Sanierputz bringt eine wesentliche Reduzierung der Feuchtebelastung im Keller. Ein Großteil der Feuchteabgabe erfolgt durch die Außenwand sowie die angrenzenden Zwischenwände.
    xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx.
    In vielen Fällen, insbesondere bei Gebäuden aus Beton, ist somit ein Luftentfeuchter eine sinnvolle und ausreichende Maßnahme um die Luftfeuchte zu reduzieren. Diese Geräte (kosten je nach Leistung zwischen 300 bis 800 €) sind in der Lage und „ziehen“ aus einem normalen Keller, eines Ein- oder Zweifamilienhauses am Tag ohne weiteres 10 bis30 Liter Wasser. Wie sollen dann wenige Tropfen eventuell eindringendes Wasser noch ein Problem darstellen?
    xxxxxxxxxxxxxxx
     
  6. #5 VolkerKugel (†), 11. August 2007
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    Lieber Edmund ...

    ... kein Mensch redet hier vom Keller - bitte erst mal richtig lesen :konfusius .
     
  7. #6 Bromm Edmund, 11. August 2007
    Bromm Edmund

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    Richtig, habe ich übersehen.

    Ansonsten, geht dieses System auch über OKG und auch in Innenräumen.
     
  8. #7 VolkerKugel (†), 11. August 2007
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    Und nochmal, lieber Edmund ...

    ... es ist in diesem Forum nicht üblich, in Beiträgen auf eigene Bauleistungen hinzuweisen.

    Deine Homepage ist in Deinem Öffentlichen Profil verlinkt - das reicht doch wohl :konfusius .
     
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  10. #8 Bromm Edmund, 11. August 2007
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 11. August 2007
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    Sie sind hier wohl der Aufpasser oder sehe ich dies falsch?

    Könnten Sie mir dies nicht auch persönlich mitteilen?
    .
    Und im übrigen, meine Bauleistungen sind alle im Münchner Raum.
    Weiter versuche ich meine Denke auch anderen zukommen zu lassen.
    Herr Kugel wo ist das Problem?
    Dürfen Sie mir auch persönlich schreiben.

    xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

    Dies ist auch bewusste Werbung.
     
  11. ISYBAU

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    Ich empfinde dieses bisher "werbefreie" Forum als sehr angenehm. Wer Bedarf an Weiterbildung hat, wird sich doch sicher selbst darum kümmern können bzw. danach FRAGEN.

    Die Frage sollte aber stets vor der Antwort stehen und nicht umgekehrt.


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Innendämmung im Altbau

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