Innendämmung

Diskutiere Innendämmung im Energiesparen, Energieausweis Forum im Bereich Altbau; Guten Tag zusammen. Wir sanieren zZt ein Bauernhaus, mit dem geschätzten Baujahr vor 1900. Da eine Außendämmung aus verschiedenen Gründen nicht...

  1. Julius85

    Julius85

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    Guten Tag zusammen.

    Wir sanieren zZt ein Bauernhaus, mit dem geschätzten Baujahr vor 1900. Da eine Außendämmung aus verschiedenen Gründen nicht möglich ist, möchten wir eine Innendämmung einbringen.
    Der bisherige Wandaufbau besteht von außen nach innen aus zwei Schichten:
    1. Klinkerwand (massiv) ca. 400mm
    2. Putz ("Sandputz") ca. 20mm

    Diese Wand soll jetzt mit einer Gk Wand (Ständerprofile) verkleidet werden, in welche eine Isolierung Mineralwolle eingefügt werden soll.
    Ich bin mir jetzt etwas unsicher ob ich (mit euren Ratschlägen) den Aufbau planen kann, oder einen Berater ins Haus hole. Damit hätte ich kein Problem, nur unnötigen Aufwand möchte ich auch nicht betreiben.
    Um meine Probleme besser erläutern zu können habe ich zwei Bilder der aktuellen(ersten zu bearbeitenden) Wand angefügt.
    Der von mir vorgesehene Aufbau, nachdem ich einige U-Wert rechner gequält habe sieht wie folgt aus:
    -GK Platte 12,5mm
    -Dampfbremse
    -Ständerwerk mit Trennwandplatte (Mineralwolle 40mm)
    -Luftschicht ca. 30-50mm (ist nötig um die schiefe Wand auszugleichen)
    -Alter Putz ca. 20mm
    -Massivziegelwand ca. 400mm

    Eingelesen habe ich mich natürlich - dabei ergaben sich folgende konkrete Fragen.
    1. Ist dieser Aufbau prinzipiell richtig?
    2. Wie genau berechne ich die Dampfbremse?
    3. Wie erfolgt der Wandanschluss der Dampfbremse an den Wänden seitlich der Fensterwand?
    4. Im Deckenbereich befindet sich ein Balken welcher den darüber liegenden Boden trägt. Dieser ist zum Teil hinterlüftet(Bild 2). Wie verfahre ich an diesem mit der Dampfbremse. Ich kann damit nicht vollständig hinter dem Balken herum.
    5. Haltet ihr diese Innendämmung prinzipiell für richtig, oder gibt es bessere, evtl auch einfacherer Systeme?

    Ich danke im vorraus für die Hilfe.

    Julius

    Wand1.jpg Wand2.jpg
     
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  3. Julius

    Julius

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    Julius
    (der echte)

    P.S.
    Wohin sind die Fehlbodenfüllungen verschwunden???
     
  4. Julius

    Julius

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  5. Julius85

    Julius85

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    Plagiator...*schleimmodusAN*man versucht eben immer das Beste zu kopieren*schleimmodusAUS*

    Aber im Ernst - den Fehlboden habe ich in diesem recht kleinen Raum entfernt da ich mir die Balken und die Unterseite der Bodenbretter darüber genau ansehen wollte. Die Asche ist jetzt in einem Bigpack. Wie ich die Deckenfüllung neu aufbaue wird später entschieden. Dafür muss ich mich aber erst noch schlau machen. Glücklicherweise stehen wir nicht im geringsten unter Zeitdruck.

    Zurück zum Thema. Warum wird es in die Hose gehen. Was ist die Alternative?
     
  6. H.PF

    H.PF

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    Wenn du das so machst wirst du dein Haus ruinieren... Such dir einen FÄHIGEN Planer!
     
  7. H.PF

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    Wieso das in die Hose gehen wird? Du wirst die Balkenköpfe nicht trocken behalten sondern da wird sich Feuchtigkeit niederschlagen und Pilzbefall hervorrufen. Das ist einer der Punkte wo es in die Hose gehen wird..
     
  8. Gast036816

    Gast036816 Gast

    ... wenn die balkenköpfe nicht schon halber weggegammelt sind.
     
  9. Julius85

    Julius85

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    Zunächst danke ich für die Antworten.

    Alles klar dann werde ich mir einen Planer ins Haus holen und die Selbstbaulösung begraben. Ich wollte mit diesem Thema nur abklopfen ob ein Selbstbau (sinnvoll) möglich ist.

    Dann noch eine letzte Frage (ich komme ja aus dem Elektrogewerk) welcher Planer, bzw welches Gewerk ist dafür der richtige Ansprechpartner?
     
  10. Julius85

    Julius85

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    Und doch NOCH eine Frage. Die Konstruktion so wie sie bis jetzt war scheint ja in Ordnung gewesen zu sein. Ist es ein gangbarer Weg den alten Putz abzumeißeln (er sitzt relativ lose) und einen Neuen aufzubringen?
     
  11. #10 Rudolf Rakete, 23. Dezember 2013
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    Vor allem die Frage wie erkennt man einen kompetenten Planer, wenn ich sehe was diese Fachplaner (Energieberater) (von denen hier immer die Rede ist) bei meinen Nachbarn angestellt haben, muss man da sehr aufpassen.

    Ich würde erst mal ausrechnen welche Heizkostenersparnis die Innendämmung bringt und das der Investition und Risiken entgegenstellen.
     
  12. Julius85

    Julius85

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    Ja darüber wie ich Qualität bei der Beratung erkenne habe ich mir auch Gedanken gemacht. Es ist eben kompliziert Kompetenz zu erkennen, wenn man diese in einem Bereich nicht selbst hat. Aber dafür gibt es ja u.A. Foren.

    Ich betrachte auch nicht nur die Kosten der Dämmung sondern auch das Risiko. Das Haus hat ein sehr angenehmes Wohnklima, im Sommer wie im Winter. Außerdem habe ich die Heizkosten (Heizölverbrauch) mal überschlagen und komme auch so auf einen Durchschnittswert. Mit einer Dämmung kann man sich eben auch sehr leicht (und da scheint es ja viele Stolpersteine zu geben) eine ganze Menge Ärger antun. Die Innendämmung war auch nur ein Gedankengang da die Wohnung gerade Kernsaniert wird. Dann werde ich mich bei den Energiesparmaßnahmen erst mal auf das Dach, die Heizung und die Fenster sowie die Elektrik konzentrieren. Dazu werde ich bestimmt auch noch einige Fragen haben.

    Ich währe noch dankbar wenn mir jemand etwas dazu sagen könnte ob es Probleme geben könnte wenn ich die Wände einfach neu verputze und nicht Dämme.
     
  13. uban

    uban

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    was für eine heizung hast du?
    schon mal dran gedacht, da eh saniert wird, eine flächenheizung, z.B. wandheizung/-temperierung zu machen?
     
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  15. Neutal

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    VON EVENTUELL EINGEBLENDETER WERBUNG IN DIESEM POS
    Wandheizung wurde bei einem Projekt in einer Hamburger Kirche verbaut. Ich bin von diesem System komplett begeistert. Stellen die nicht verputzt werden durften, wurden mit Konvektoren im Fußboden vor den Wänden ausgestattet.
    Sind sie sicher das im Mauerwerk keine Luftschicht vorhanden ist? Wenn ja, dann kommt eine nachträgliche Kerndämmung in Frage.
    Zum Thema Planer: Am besten einen Architekten mit Schwerpunkt Altbau, die Energiebreater sind oftmals leider sehr Fachfremd und warten mit schlimmen Lösungen auf Ihre Opfer. Energieberater taugen oftmals nur für erfoderliche Unterschriften. Leider.
     
  16. Julius85

    Julius85

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    Noch stehen in den Räumen normale Heizungen in Nieschen unter den Fenstern. Es wird allerdings eine Fußbodenheizung eingebaut. Die Nieschen werde ich verschließen, dafür habe ich vor die gleichen Ziegel zu verwenden aus denen auch das Mauerwerk besteht. Ob das Mauerwerk eine Luftschicht hat weiß ich noch nicht sicher, mir wurde vom Vorbesitzer allerdings gesagt dass dem nicht so sei. In den kommenden Tagen wollte ich dafür eine Testbohrung an zwei Stellen machen.
    Dann werde ich mal nach einem Architekten ausschau halten. Den Energieberater werde ich trotzdem auch einladen. Eben für die Unterschriften auf den Förderanträgen. Und den ein oder anderen Hinweis wird er ja auch geben können. Da ich selbst lange Zeit Kalkulationen für Großprojekte angefertigt habe bin ich mir über den Wert einer guten Planung bewusst. Und auch über ihren Preis.

    Ich danke für alle hilfreichen Hinweise.
     
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