Innenputz, Dämmung, Dampfbremse, Gipskarton,...

Diskutiere Innenputz, Dämmung, Dampfbremse, Gipskarton,... im Dach Forum im Bereich Neubau; Hallo, ich lasse gerade ein Haus bauen und will das Dach selber ausbauen. Dazu habe ich einige Fragen. Zur Zeit wurde noch nicht verputzt...

  1. dzeeden

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    Hallo,

    ich lasse gerade ein Haus bauen und will das Dach selber ausbauen. Dazu habe ich einige Fragen.
    Zur Zeit wurde noch nicht verputzt (Giebelwände und 1m Kniestock). Die Dämmung habe ich zwischen den Sparren angebracht.

    1. Frage: Wird die Dampfbremse auf den Putz oder auf die Mauer (also unter Putz) angebracht?

    Die Dampfbremse wird mit der Lattung auf den Sparren befestigt. Dazwischen kommt dann nochmals Dämmung und darauf den Gipskarton.

    2. Frage: Wie wird der Stoss der Gipsplatte auf die Wand am besten gearbeitet, damit es einen sauberen Übergang gibt und es nicht reisst?
     
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  3. dzeeden

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    Meine eigene Antwort darauf, da ich mittlerweile schlauer geworden bin:

    In folgender reihenfolge werde ich meinen Ausbau durchführen

    - Sparrendämmung (Klemmfilz 180mm 0.35er)
    - Darauf die Dampfbremse befestigen
    Obere Kante fest tackern, unten und an den Rändern auf das Mauerwerk kleben, die einzelnen Bahnen untereinander (z.B. mit Sigral) verkleben, die Durchbrüche wie Fenster, Balken, Schornstein, ... (z.B. mit Rissan) verkleben.
    - Decke mit Dachlatten abhängen (jetzt kann man die Latten noch durchschieben. Könnte vielleicht kleine Nachteile wegen der Schallübertragung zwischen den Räumen (?)
    - Auf den Zwischenwänden die Mauerkrone setzen und alle Wände verputzen lassen
    - Dann die Dachlatten unter die Sparren
    - Zwischendämmung UKF1 25mm 0,35er
    - Gipskarton auf die Sparren
    - Gipskarton unter die Decke
    - Dämmung zwischen die Deckenbalken
    - Dämmfilz (Trittschall) auf die Deckenbalken
    - OSB-Platten auf die Deckenbalken
    - Dachschrägen im Spitzboden wie unten Dämmen (Sparren, Dampfbremse, UKF, Gipskarton)

    Jetzt muss ich mir noch Gedanken machen wie ich einige Zwischengewerke einbringe:

    - Fenster verkleiden und die Dampfbremse richtig einbringen
    - Verkabelung für Lampen in den Decken und einmal auch Seitenwand einbringen
    - Strangentlüftung kommt später noch durch Dämmung und Dampfbremse und muss natürlich gut abgedichtet werden!

    Jemand Kommentare, Verbesserungen, ... dazu. Hab ich was falsch oder schlecht geplant? Bin nur absoluter Anfänger, was sich sicher beim Hausbau noch ändern wird :-)
     
  4. Peeder

    Peeder

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    Im Grunde nicht schlecht,aber ein Flickwerk.

    Damit meine ich die Abklebungen jeder Balken , Dauerhaft Dicht, am Mauerwerk mit geeigneten Kleber ( z.B. Primur , wenn wir schon bei SIGA sind ) mit einer leichten Schlaufe sauber verkleben, die Folie sollte mind. 3-5 cm eingeputzt werden . (Putzträger benutzen )
    Einfacher ist es nach dem Verputzen ( meine bevorzugte Variante )
    Ausserdem ist es besser, beides Getrennt " ein zu tüten " , Schräge-Kehlgebälk, und dann den Spitzboden.
    Sicherer als das Flickwerk an den Balken.
    Die UK , wenn schon in Holz als Doppelrost ausführen,
    1. Installationsebene
    2. Ausgleich

    GK an allen angrenzenden Bauteilen mit Trennband trennen, Kellenschnitte und andere kläglichen Versuche werden meist nix.

    Peeder
     
  5. dzeeden

    dzeeden

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    Danke schonmal, Peeder! Die erste Wand hab ich wie von mir beschrieben schon fertig und das mit dem Flickwerk kann ich nur bestätigen. Ich bin mir sicher, dass es dicht ist, aber ist 'ne wahnsinns Arbeit. Bezahlen könnte das niemand ...

    Bei der nächsten Wand werde ich mich mal an die andere Variante halten (Schräge - Kehlbalen).

    Das mit dem Primur und der Falz war mir bekannt, aber dennoch danke.

    Was ich nicht verstehe, ist das mit dem Kellenschnitt oder dem Trennband.

    Dann ist mir nochwas aufgefallen:
    Die Maurer haben die Mauer nur so hoch gemauert, dass ich die Dachlatten für die Decke drunter durch schieben kann. Muss da noch eine Mauerkrone drauf. Wenn ja, woraus besteht die?
     
  6. #5 Kronzeuge, 30. Mai 2007
    Kronzeuge

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    Gar nicht so einfach, wenn mans doppelt nimmt
    Ich würde die Dachlatten im Deckenbereich nicht durchgehen lassen. Auch nicht die Platten. Unter Umständen arbeitet der Dachstuhl noch ein bischen. Ist die Decke vollflächig angebracht und die Mauern noch an die Decke hochgezogen, so könnten früher oder Später Risse in der Decke entstehen. Setzt sich der Dachstuhl beispielsweise um 3-4 mm so geht der Druck auf die Stelle wo die Mauer an die Decke stösst. Vorallem wenn man denn Spitzboden auch noch mitnutzt.
    (Hatte diese Art von Konstruktion in meiner früheren Wohnung mit genannten Symptomen:D )

    Gruß Markus
     
  7. Peeder

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    schon allein wegen der Schallübertragung.

    Der Kellenschnitt dient zur Trennung unterschiedlicher Materialien wie z.B Putz an Gipskarton. Dabei muss dieser bis auf den Grund gehen, wird aber meistens vergessen.
    Unförmige Risse sind die folge.
    Besser ist eine Trennung mit Trennband.
    Deshalb tendiere ich auch -- erst der Putz, dann GK .
    Trennband an die Wand, GK anstossen lassen, verspachteln, überstehendes Trennband abschneiden, Acrylfuge.

    Peeder
     
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