Innenputzarbeiten T9 und Poroton-Innenwände

Diskutiere Innenputzarbeiten T9 und Poroton-Innenwände im Außenwände / Fassaden Forum im Bereich Neubau; Hallo allerseits, unser Haus (T9) wird in Kürze verputzt. Da ich bisher lediglich Informationen zum Aussenputz erfahren habe, folgende...

  1. #1 Obi1, 1. März 2007
    Zuletzt bearbeitet: 1. März 2007
    Obi1

    Obi1

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    Hallo allerseits,

    unser Haus (T9) wird in Kürze verputzt.

    Da ich bisher lediglich Informationen zum Aussenputz erfahren habe, folgende Fragen zu den Innenputzarbeiten:

    1. Ist es bautechnisch korrekt, dass unser Putzer alle Porotonmauerwerkflächen innen (also T9 und "normaler" Poroton) mit einer "Grundierung/Aufbrennsperre vollflächig vorstreicht"? Als Innenputz hat er einen Gipshaftputz vorgesehen.
    Dem Forum habe ich aber entnommen (Josef), dass beim T9 ein Kalk-Gips-Putz bzw. in Feuchträumen ein Kalk-Zement-Putz zu verwenden ist.

    2. Muss ich hierüber mit dem Putzer bzgl. der Putzwahl nochmal reden?

    3. Ist die Aufbrennsperre beim Gipsputz erforderlich? Oder versaue ich mir damit die positiven Eigenschaften des T9?

    4. Bei alternativer Verwendung von Kalk-Gips bzw. Kalk-Zement-Putz: Ist da ebenfalls eine Aufbrennsperre auf dem Poroton erforderlich oder erübrigt sich dann diese?

    5. Welcher Putz ist dann auf den Betondecken zu verwenden? Muss hier einheitlich derselbe Putz an Wänden und Decke verwendet werden?

    6. Welcher Putz ist im Keller (Aussenwände/Decke Beton, Innenwände Bims) zu verwenden?

    Viele Fragen, aber ich hoffe, von Euch ein paar Tips zu bekommen. Vielen Dank schonmal hierfür.

    Danke und viele Grüße
    Obi
     
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  3. Josef

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    "hmmm"

    .
    das iss wie Gisogrund bevor man Fliesen verlegt ... wenn er Sie beim Preis
    für die Ausbrennsperre ned abzockt sollten Sie samt seiner Manschaft zum
    Essen einladen ... sprich scheint ein guter Putzer sein (!) ... es geht dabei
    darum daß die Haftung zu Untergrund verbessert wird und der Putz
    gleichmäßig anzieht was einer gleichmäßigen Oberfläche zugute kommt =
    Ihr Vorteil (!)
    .
     
  4. Obi1

    Obi1

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    ...

    ... 1,- € netto/m2 ... und was ist zum Gipsputz zu sagen? Oder ist das dasselbe wie Kalk-Gips-Putz?

    Der Voranstrich wirkt sich auch nicht negativ auf die Eigenschaften des T9 aus?
     
  5. MichaelG

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    Ist es da nicht schon n bischen spät für?

    zu1: "Aufbrennsperre, Grundiermittel" oder wie immer genannt.

    Der genannte Wandbildner ist per Definition ein stark saugender Putzgrund...

    ---> besondere Maßnahme (z.B. "Aufbrennsperre") erforderlich (eigentlich...)

    zu 2:

    Der Putzer hat den Putz ausgewählt? Aha. Gipshaftputz??? Wirklich?...

    Ich habe dem Forum nicht entnommen, dass beim T9 ein Kalk-Gips-Putz bzw. in Feuchträumen ein Kalk-Zement-Putz zu verwenden ist.

    Wer bezahlt schafft an, d.h,. wer mehr bezahlt bekommt eine aufwendigere Ausführung mit "teureren" Materialien.

    zu 3: siehe zu 1: - es gibt auch weniger Dispersions- oder sonstiges künstliche Zeugs enthaltende Grundierungen. Kann mir aber nicht vorstellen, dass die offensichtlich schon aufgebrachte irgendwas "verschlechtert".

    zu 4: bei Gips-Kalk oder Kalk-Gipsputz würde ich ungern nur bei 2lagiger Arbeitsweise auf die Grundierung verzichten wollen müssen sollen. Bei KZM-Putz und 2lagiger Ausführung isse eigentlich verzichtbar.

    zu 5: würde ich Gipsputz nehmen. Weniger gerne Gips-Kalk oder Kalkgipsputz. Und dann muss da zumindest eine organische Putzhaftbrücke drauf. Mindestens...!

    zu 6: Keller = untergeordnete Räume? Wände mit Kalk-Zement-Leichtputz einlagig abgefilzt. Wen das "styropor" stört, kann auch "Perlitehaltige" Leichtputze nehmen. Decke? Beton? Untergeordneter Raum? Könnte man "kostengünstig" mit einem filzbaren "Armierungsmörtel" von einem WDVS ausführen...


    Alles aus der Ferne und unbesehen...


    MfG Michael
     
  6. Obi1

    Obi1

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  7. Josef

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    "hmmm"

    ich hab vorhin "nur" die Geschichte mit der Aufbrennsperre gelesen ...
    und ich möchte die bei den saugenden Steinen in der letzten Zeit
    nicht missen ... die macht Sinn und hat "keine" negative
    Eigenschaften auf´s Mauerwerk (!)
    .
    Gipshaftputz ... glaub ich nicht wird sicher Kalkgipsputz gemeint
    sein ... und der geht in Ordnung (!)
    .
    in den Bädern würd ich "nie" einen Kalk-Gipsputz verwenden (!)
    vor 20 Jahren war das kurzzeitig mal Mode bei uns die Bäder
    mit dem selben Material zu verputzen ... die Abdichtung warn
    seinerzeit noch nicht soweit bzw. wurden vernachlässigt ...
    die Folge runtergefallene bzw. lockere Fliesen ... damals ging
    bei uns ein Ruck durch´s Land und der Kalk-Zementputz
    wurde zur Pflicht in Feuchträumen erklärt (auch mit zutun der
    Putzindustrie) ... der Ruck hält seitdem bei uns an ... egal
    was die Putzindustrie bzw. anerkannten Abdichtungsregeln
    heute von sich geben der Kalk-Zementputz bleibt bei uns erhalten ...
    seinerzeit lies man bei den Schäden die Ausführenden mit ihren
    Problemen bzw. Gewährleistungsansprüchen allein ... warum sollt man
    dann der Putzindustrie ein 2tes. Mal vertraun ???
    .
     
  8. Obi1

    Obi1

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    ...

    ... vielen Dank für die schnellen Antworten! Das hilft mir auf jeden Fall weiter!

    Schönen Abend noch
    Obi
     
  9. Obi1

    Obi1

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    ...

    ... er hat tatsächlich einfachen Gipshaftputz vorgesehen!

    Sollte ich hiervon Abstand nehmen und auf jeden Fall im EG + DG (Poroton) auf Kalk-Gips- bzw. Kalk-Zement-Putz gehen? Welchen Nachteil hat der Gipsputz konkret?

    Im Keller (reiner Nutz- und Hobbykeller, keine Wöhnräume) ist der Gipshaftputz ok, oder? Aussenwände sind in Beton, Innenwände in Bims.

    Gruß
    Obi
     
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  11. Schwabe

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    Wenn Sie gipsputz auf frisch hergestellte Betondecken aufbringen wollen, empfehle ich dringend eine haftbrücke, z. B. trio-haft von der Fa. Schwenk, damit der Gipsputz, auch nach Monaten, nicht eventuell abfällt.
     
  12. Robby

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    von glatten nicht saugenden Untergründen! auch vorbehandeln wenn die Betondecke NICHT frisch ist!
     
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