Innenwanddämmung + Einblasdämmung anstatt WDVS von aussen

Diskutiere Innenwanddämmung + Einblasdämmung anstatt WDVS von aussen im Außenwände / Fassaden Forum im Bereich Neubau; Wie schon in einemanderen Thread geschrieben, steht die Dämmung des Hauses an. Eckdaten: baujahr 1922 / 2 schaliges ungedämmtes Mauerwerk mit ca....

  1. #1 audidrive, 6. Januar 2015
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    Wie schon in einemanderen Thread geschrieben, steht die Dämmung des Hauses an.
    Eckdaten: baujahr 1922 / 2 schaliges ungedämmtes Mauerwerk mit ca. 6-7 cm Luftschicht zwischen den Mauern.
    Kunststofffenster sind Baujahr 2011 / doppeltverglast / U-Wert 1,1.

    Nachdem ich erfahren habe, dass bei der o.g. Bauweise WDVS von aussen alleine nichts bringt - sondern, dass auch die Zwischenwand gedämmt werden muss - habe ich folgende Frage: Ist die Innenwanddämmung plus Einblasdämmung zwischen den Mauerschichten auch eine sinnvolle Alternative ?
    Hintergrund ist, dass aufgrund der Zusatzarbeiten am Dach - rausziehen weil zur Zeit kein Dachüberstand da ist - Bauform und Mauervorsprünge relativ viele Arbeiten das WDVS von aussen kostenmässig in die Höhe schiessen lassen werden .
    Die Frage ob das sinnvoll ist ist eher so gemeint ob sich dadurch generell irgendwo wieder Wärme-/Kältebrücken oder sonstige physikalische No Go´s bilden. Bei Pfusch ist das klar, dass es irgendwo Murks gibt. Aber bei ordnungsgemässer Anbringung...wäre das eine Alternative ?
    Mir geht´s nicht um das billigste Dämmen was geht, ich möchte nur aber auch nicht Geld versenken, für etwas dass sich nie amortisieren wird.
     
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  3. bernix

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    Ob eine Einblasdämmung und eine Innendämmung kostengünstig zu erstellen sind wage ich mal zu bezweifeln.

    Wenn die Räume gross genug sind kann man aber mal über eine reine Innendämmung ggf incl Wandheizung nachdenken (lassen). Wir haben so etwas bei einem Altbau realisiert bzw sind noch dabei und auch wenn noch nicht alle Wandflächen in Betrieb sind und die Vorlauftemparatur daher z Zt noch etwa bei 35° liegt kann ich jetzt schon sagen: Das wird richtig gut.
     
  4. Kalle88

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    Ich höre den Tod auf Raten trapsen...
     
  5. bernix

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    Ohne jeglich Details zu kennen so einen Kommentar abzugeben ist "mutig".

    Selbst unser hist. Rathaus (Sandsteinbau von um 1900) bekommt eine Innendämmung....
     
  6. Kalle88

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    Was soll daran mutig sein? Ich brauch keine Details um die zur Fragegestellte Aufgabe bewerten zu können. Was soll man da auch an Details brauchen? Es handelt sich um eine Klinkerfassade - schaue mal auf den Wohnort, wenn da kein Klinker wo dann?. Die Luftschicht dahinter hat ihren Sinn. Schau dir das Baujahr an, wie mag es da um die Schlagregendichtheit bestellt sein? Die eh nicht gegeben ist, da Mauerfugen... Glaubst du ernsthaft das hier VA-Anker den Giebel halten? Wat passiert wohl, wenn die feuchte Belastung im nicht mehr Hohlraum steigt? Korrission ist die Mögliche Folge und wenn es keine Anker mehr gibt, wer hält den Giebel? Auf den zusätzlich ja Druck wirkt, weg vom Innenmauerwerk...
     
  7. #6 audidrive, 7. Januar 2015
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    @Kalle... würdest Du dann neben der Innenwanddämmung auch die Zwischenwanddämmung nicht empfehlen ?
    Wie gesagt, die Fassade hat von aussen Mauervorsprünge etc. pp. die nach Aussage der bisher angefragten Betriebe egalisiert werden müssten.
    Da das Dämmen ja auch noch wirtschaftlich bleiben soll, kam dann meine "Idee" mit der Innen- und Zwischenwanddämmung.
    Mal andersrum gefragt....wie würdest Du so eine Fassade versuchen zu dämmen oder würdest Du ganz davon Abstand nehmen ?
     

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  8. bernix

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    ...wenn du meinen Beitrag richtig gelesen/verstanden hättest...

    Eine Innen+ Zwischendämmung hatte ich (schon) aus Kostengründen in Frage gestellt.
    Dass du (2.) nicht mein BV mit deinem Kommetar meintest kann man nur ahnen....

    Mein Kommentar war deutlich: Über eine Innendämmung kann man mal nachdenken (lassen). Vor Ort, unter Berücksichtung aller Details!
     
  9. Neutal

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    Wenn die Hohlschicht und der Wandaufbau vorher untersucht und gerechnet wird steht einer Hohlschichtdämmung nichts im Wege. Es gibt nur wenige Wandaufbauten die als KO Kriterium gelten. Ich dämme schon seit über 10 Jahren Hohlschichten im Mauerwerk und verarbeite seit über 20 Jahren Einblasdämmung allgemein. Bis heute OHNE Bauschaden. Ich habe zwar schon einige Objekte abgelehnt, aber der Großteil ist machbar. Bei Altbauten geht es inerster Linie um eine Verbesserung des Ist Zustandes bei gleichzitigem Erhalt der Optik. Hohlraumdämmung und Innendämmung sind zwar im Gesamtpaket nicht die günstigste Lösung, aber es läßt sich eine spürbare Verbesserung des Raumklimas bei erheblicher Energieeinsparung erreichen. Eine Hohlschichtdämmung amortisiert sich bereits nach max 5 Jahren( In der Regel schon nach 2 Jahren, ja nach Luftschicht) bei überschaubarem Finanz und Zeitaufwand. Die Innendämmung, so überhaupt noch erforderlich, bringt noch eine zusätzliche Energieersparnis, muß aber ebenfalls gerechnet und geplant werden.
    Ein vor Ort Termin ist unerlässlich
     
  10. Kalle88

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    Du hast mich falsch verstanden. Es ist nicht falsches daran, die Hohlschicht und Innendämmung zu realisieren. Bei Aussagen wie:

    WDVS bringt nichts weil dahinter eine Luftschicht ist - frage ich mich ob überhaupt eine Bestandsaufnahme auf dieser Aussage ruht.

    Oder ob es einfach so gesagt wurde, andernfalls hätte man dich auch nicht mit weitere Möglichkeiten allein gelassen. Daher meine Aussage ich höre den Tod trapsen. Weil bei Innendämmung + Kerdämmung nicht nur hohle Phrasen trumpf sind sonder Objektivität. Wie es Flocke hier z. B. geschrieben hat. Ich war gestern an einem Bau aus den 60igern, dort wurde Dach und Hohlschicht beflockt, nun gabs vergangene Woche hier oben viel Regen und Wind. Resultat war, dass der Giebel so nass ist das am Traufmauerwerk schon 2 Meter die Feuchtigkeit rumgezogen ist. Vermutlich, weil hier falsche Stoffe eingeblasen wurden. Der Giebel weißt schon jetzt erhebliche Frostschäden auf. Ob der Eigentümer hier richtig aufgeklärt wurde? Ich mag es bezweifeln!

    Wie ich es machen würde? Ich würde es aus wirtschaftlicher Sicht sehen wollen - der Faktor entscheidet über machbar. Deswegen würden mich eher harte Fakten interessieren. Wann ist die Maßnahme bezahlt, wann spare ich und vorallem wie viel? Wenn die Heizung ineffektiv arbeitet was dann? Hast ein tollen U-Wert deiner Fassade aber die Einsparung kann nicht voll eingefahren werden, weil ältere Komponenten dir die Wirtschaftlichkeit versauen.

    Blinder Aktionismus ist nie gut...
     
  11. bernix

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    Weiter oben klang das noch so...zur Erinnerung: Identisches Bauvorhaben!





    ..das nennt man bei uns "zurückrudern"....Allerdings hier mit einer Schlagzahl dass das Boot schon über dem Wasser schwebt.....
    :respekt
     
  12. Neutal

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    Wenn Dach und Hohschicht beflockt wurden, bleibt natürlich die Materialwahl nicht uninteressant. So lange die Vorarbeiten fachgerecht ausgeführt werden gibt es keine Feuchteprobleme. Jeder vernünftige Fachbetrieb weiß worauf er zu achten hat. Es gibt natürlich noch die Schnäpchenjäger die dubiose Firmen aus dem Internet dank guten Konditionen mit dem Auftrag betrauen.
    Was wurde also in die Hohlschicht eingebracht?
    Sorry, aber über Aussagen die Wärmedämmung derart kritisieren reagiere ich derzeit etwas allergisch, weil viele Reporter mit viel ungesunden Halbwissen bis gar kein Wissen Berichte schreiben und Verbraucher zusehends verunsichern
     
  13. audidrive

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    danke erstmal für die Antworten. Die Angebote zweier Betriebe erwarte ich in den nächsten Tagen. Die betreffen die Geschossdecke und die Zwischenwanddämmung.
    Verwendet werden soll als Abgrenzung zum Nachbarhaus eine Schicht Steinwolle ( im Mauerwerk ist die Hohlschicht durchgehend und nicht pro Hauseinheit abgetrennt ) und dann mit Zellulose bzw. Styroporkugeln ( den genauen Namen hab ich nicht mehr parat, der wird im Angebot stehen ). Die Wirrtschaftlichkeitsberechnung sehe ich natürlich auch, aber wenn dann sowas wie in Deinem Beispiel passiert ( @Kalle), dass bei extremen Regen, quasi alles das absäuft oder sich vollsaugt, dann muss da wohl auch eine andere Sache der Maßnahme nicht ganz hingehauen haben. Auf billig will ich es nicht machen (lassen), aber eben auch nicht um jeden Preis eine Dämmung aufbringen, nur um dann hinterher festzustellen...die amortisiert sich in 30 Jahren....... Mein Vater hatte seinerzeit einfach Rigipsplatten an die Aussenwände des oberen Geschosses ( also nicht den Dachboden ) geballert und gut. Das hat -zig Jahre gehalten bis es dann doch zu Schimmelbildung kam. Wir haben die Dinger dann runtergenommen und es gab minimal Schimmel dahinter. Mit heutigen Materialien und Techniken sollte das aber entfallen. Wenn noch jemand was gegen das alleinige Dämmen von innen anzumerken hat...gerne. Bin dankbar für jede Info. Ansonsten danke ich Euch für die Tipps und Hinweise, die mir hoffentlich bei den Handwerkern / Angeboten und Entscheidungen treffen. Was es dann geworden ist und auf welcher Basis das entscheiden wurde....werde ich dann posten wenn wir damit durch sind.
     
  14. Neutal

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    Genau hier geht es wieder los. Zellulose hat bei Außenmauerwerk gar nichts verloren. Wer so etwas anbietet dem gehört das Gewerbe entzogen, das ist nich nur gegen alle Zulassungen sondern führt dann tatsächlich zu Bauschäden. Eien Sanierung ist fast nicht mehr möglich, da Zellulose, wenn einmal Feucht geworden, sic ähnlich wie Pappmaschee verfestigt und nicht mehr abgesaugt werden kann. Langsam kriege ich Puls hier.
     
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  16. Kalle88

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    Wo hast du eine Kritisierung gelesen Flocke? Zu deiner Frage:

    Ich war nicht wegen der Fassade da, wenn ich aber davon ausgehe, dass, was im Dach ist auch in der Hohlschicht ist, dann ist es Zellulose und dürfte damit relativ ungeeignet sein oder nicht?

    @ Bernix: Ich mag mich in dem Punkt geirrt haben, dass es sich um einen Klinkerbau handelt. Ich mag vorschnell gewesen sein, in dem ich dem Fassadentyp (Klinkerfassade) einen schlechten Schlagregenschutz attestiert habe. Das bei unsachgemäßer Verarbeitung/ Bewertung der Fakten der Schaden vorprogrammiert ist (Kern +! Innendämmung) bleibt weiterhin kein "Hirngespinst". Wirkt das Thema/ Problem so, als wäre der TS hinreichend beraten worden? Oder war es am Ende vielleicht doch nur ein Angebotsgespräch mit ziemlich einseitiger Interessenlage?
     
  17. bernix

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    Bei beiden Punkten bin ich absolut bei dir!

    Ansonst gabs ein paar Mißverständnisse, kann vorkommen. Wir haben sie ausgeräumt..Daher :bierchen:
     
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Innenwanddämmung + Einblasdämmung anstatt WDVS von aussen

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