Instandhaltungskosten Landwirtschaftliche Hofstelle

Diskutiere Instandhaltungskosten Landwirtschaftliche Hofstelle im Sanierungskonzept & Kostenschätzung Forum im Bereich Altbau; Hallo, es ist an mich die Frage herangetragen, die Instandhaltungskosten einer Landwirtschaftlichen Hofstelle darzulegen. Es soll nach m²...

  1. Haniball

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    Hallo,

    es ist an mich die Frage herangetragen, die Instandhaltungskosten einer
    Landwirtschaftlichen Hofstelle darzulegen.

    Es soll nach m² Wohngebäude, nach m² Betriebsgebäude und nach
    m² Scheune unterschieden werden.

    Die Gebäude sind ca. 130 Jahre alt, alle Außenwände in Ziegelmauerwerk,
    innen teilweise Fachwerk und Lehmputz.

    Das Wohngebäude hat vor ca. 50 Jahren mal neue Dachziegel (Hohlpfannen)
    und vor ca. 20 Jahren eine Gasheizung und neue Fenster bekommen.

    Die anderen Gebäude sind von der Bausubstanz her weitgehend im
    Ursprungszustand. Teilweise sind vor 20 Jahren neue Elektrokabel gelegt
    worden.

    Die Zustand von Betriebsgebäude und Scheune ist ehr mäßig.
    Teilweise regnet es durch, einzelne Dach-, Deckenbalken sind durchnässt
    und durchgebrochen. Die Standsicherheit ist so an der Grenze.

    Das Wohnhaus wird zwar bewohnt, aber es muß auch im Sommer geheizt
    werden, da die Feuchteisolierung fehlt.
    Der technische Innenausbau ist sehr dürftig.

    Rein objektiv müsste man alles abreißen und neu bauen.
    Dafür ist aber kein Geld da.
    Es soll eine Restnutzung über die nächsten 15 Jahre erfolgen,
    dann soll die Hofstelle durch einen Neubau ersetzt werden.

    Wie soll man an so eine Aufgabe herangehen ?

    ---
     
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  3. Lukas

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    Hi Haniball,

    was isn in 15 Jahren geplant - Erbschaft oder Lottogewinn?

    Die Lowkostvariante wurde im Osten perfektioniert.
    Abschließen, sichern und verfallen lassen, teilweiser Abbruch oder notdürftig flicken.

    Manchmal denk ich bald, daß Hannover noch östlicher liegt, als die DDR. :D

    Gruß Lukas
     
  4. Anfauglir

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    Unter den Voraussetzungen?
    Z.B.:
    Wie soll da was Instandgehalten werden, wenn Moder und Verfall am Fortschreiten sind, sich aber evtl. schon kein Handwerker mehr zum Abdichten auf´s Dach traut?

    So einen Auftrag muss man ggf. freundlich ablehnen.
     
  5. Julius

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    Ja.
    Wo fängt man an, wo hört man (nicht) auf...?
    Das ist doch ein FOB.

    Vielleicht fragst Du jemanden, der die Hütten schonmal gesehen hat... :eek:

    Die Leutchens sollen sich für nen Euro eine besser erhaltene Hofstelle im hinteren Neufünfland kaufen!

    Und von den gesparten Heizkosten der 15 Jahre den Abbruch der Westimmobilen bezahlen.
     
  6. Anfauglir

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    Ganz so billich simmer hier nu ooch wieder ni, die Budn für´n Euro sehn dann ähnlich aus.:konfusius
     
  7. Julius

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    Nu, mei Gudsder, Ruppendorf is ja ooch nich HINTERES Neufünfland!
    Da dachte ich deutlich mehr Richtung Nordosten... :winken
     
  8. Anfauglir

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    Als in der scheen Oberlausitz (dor östlische Zibbl)aufgewachsener Altbaufetischist wollte ich ja gern ein eigenes Umgebindehaus besitzen. Objekte gibts reichlich, auch zu günstigen Preisen, und mit Glück auch in bewohnbarem Zustand. Eine herrliche Gegend zum Leben, aber wirtschaftlich nicht so toll.

    Den eigenen, ans Herz gewachsenen Hof aufgeben, um dann als Wessi hier aufs Dorf in die nächste etwas bessere Bruchbude zu ziehen? Da würde ich den Haniball doch lieber rechnen lassen.
     
  9. #8 Ralf Dühlmeyer, 11. August 2009
    Ralf Dühlmeyer

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    Tine Wittler anrufen.
     
  10. Anfauglir

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    Bei grenzwertiger Standsicherheit so grosskalibrige Geschosse?:yikes
     
  11. #10 Ralf Dühlmeyer, 11. August 2009
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    Böse, böse :smoke
     
  12. bernix

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    da hat auch Tine ihre Budget-Grenzen:biggthumpup:

    jetzt mal ernsthaft: Was sind die Hintergründe?

    gruss
     
  13. pauline10

    pauline10

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
    solange die Dächer undicht sind, kann man das alles nur verfallen lassen.

    Die Dächer kosten so bei 30 bis 50 Euro /m² wenn das Gebälk noch nutzbar wäre.

    Wenn das Geld für den Abriss nicht ausreichend ist, reicht es für die Sanierung bestimmt nicht. Die ist vermutlich noch teuerer.

    pauline
     
  14. #13 wasweissich, 11. August 2009
    wasweissich

    wasweissich Gast

    pauline , ich finde es schön , dass du wieder da bist , aber die sinnlosen vollzitate nerven immer noch..:shades
     
  15. Haniball

    Haniball

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    Hallo,

    am Anfang hatte ich es geschrieben:

    Rein objektiv müsste man alles abreißen und neu bauen.

    Das erfolgt aber erst im Jahr 2025.

    Klar kann man jetzt alles dokumentueren und reparieren.
    Das kostet in etwa so viel, wie neu bauen.
    Dann hat man in 2025 eine reparierte Bausubstanz, die aber
    dann überflüssig ist. Man hätte dann nochmal 15 - 20 Jahre
    Restnutzungsdauer, die aber keiner will.

    Es gibt juristische Gründe, warum jetzt ein Neubau unmöglich ist,
    und daher wird auch kein Geld für einen Neubau genehmigt.
    Es gibt technische Gründe, warum demnächst niemand
    mehr in den maroden Bauwerken wohnen und arbeiten will.

    Gibt es denn keine Tabellenwerke, was (Regel-) Instandhaltungskosten
    für 130 Jahre alte Gebäude betrifft ?



    ---
     
  16. Anfauglir

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    Eine Tabelle mit Regelinstandhaltungskosten für einen Regelaltbau im Regelzustand? Das gibts nichtmal in D.

    Wenn es denn nötig ist den Bau noch über 15 Jahre zu schleppen (was unabhängig von den jur. Problemen betrachtet ziemliche Geldverschwendung ist), musst du eben ein konkretes Konzept aufstellen (Dachdicht, Notsicherung, Innenkosmetik...) und dazu Kostenschätzungen (ich schreibe bewusst nicht Angebote) einholen.

    Die üblichen, von mir aus rethorischen, Fragen bleiben:
    Wer übernimmt dann eigentlich die Verantwortung für Leib und Leben von Bewohnern und Gästen?
    Was, wenn sich die Juristerei in 2025 immernoch querstellt?
     
  17. bernix

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    Haniball, du machst die Sache unnötig schwer....

    Was muss denn gegeben sein?

    Muss jemand im Haus wohnen können (bis 2025) oder muss 2025 noch gerade soviel stehen, dass das Ganze den Begriff Haus verdient. (aus baurechtlichen Gründen vielleicht).
    Müssen die Nebengebäude begehbar sein?
    usw.

    gruss
     
  18. #17 DerSuchende, 13. August 2009
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    Landwirtschaft :bef1006:hat doch was mit "Bauernschlau" zu tun.
    Deren Verband, sollte ausreichendes Infomaterial haben.

    MfG
     
  19. #18 Pirellitx31, 13. August 2009
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    ..im übrigen ist der Planer verpflichtet, den Bauherrn frühzeitig auf eine mögliche Unwirtschaftlichkeit seines Vorhabens hinzuweisen. Wenn das unterbleibt, haftet er möglicherweise -zumindest- mit seinem Honorar.
    Gibt es gerade auch ein neues Urteil vom OLG Hamm dazu.

    Also erstmal den Sinn der Baumaßnahme klären. Welche Kosten entstehen, hängt doch auch wesentlich vom Sanierungsziel ab. Was ist geplant, Instandsetzung / Modernisierung / Notsicherung?
    Bevor das nicht im Detail geklärt ist, helfen auch keine Tabellenwerte weiter.

    Gruß
     
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  21. Haniball

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    Hallo,

    es ist keine 'Notsicherung' und auch keine 'Modernisierung' gefragt.
    Es soll die vorhandene Substanz instandgehalten werden, und die
    Dächer so repariert werden, daß die vorhandene Bausubstanz
    15 Jahre überlebt.

    Zu der Aufgabe soll eine Kostenschätzung je m² gefunden werden.

    ---
     
  22. susannede

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    Ist das Außenbereich und Bestandsschutz?
     
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