Integralgerät oder Trennung der Komponenten

Diskutiere Integralgerät oder Trennung der Komponenten im Regenerative Energien Forum im Bereich Haustechnik; Hallo zusammen, ich plane gerade ein Einfamilienhaus (ca. 160 qm, Heizwärmebedarf ca. 20-25 kwh/qm/a (es stehen noch nicht alle Komponenten zu...

  1. Mannigoal

    Mannigoal

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    Hallo zusammen,

    ich plane gerade ein Einfamilienhaus (ca. 160 qm, Heizwärmebedarf ca. 20-25 kwh/qm/a (es stehen noch nicht alle Komponenten zu 100%)) und bin auf der Suche nach der "richtigen" Haustechnikvariante...:mauer
    Fest steht: KWL mit WRG und FBH.
    Jetzt schwanke ich gerade zwischen (1.) einem Integralgerät mit Abluft/+Aussenluft-Wasser-Wärmepumpe (TECALOR THZ 303 SOL) und (2.) einer Trennung von Lüftung und Heizung/WW - dann eher in Richtung Sole-Wasser (Grundstück ist groß genug).
    Ich habe einige kritische Meinungen zu TECALOR/STIEBEL in diesem Forum gelesen. Ist dies Gerät mitlerweile verbessert/etabliert, oder verschwindet es eher wieder vom Markt?
    Meine Alternative wäre eine VALLOX-Lüftung und Vaillant Geotherm-WP für Heizung/WW.

    weitere Frage:
    Die Einbindung von Solarthermie ist wohl zumindest wirtschaftlich nicht begründbar. Ich möchte aber gerne einen Kaminofen haben (nur wegen der Gemütlichkeit). Die Einbeziehung in Heizung/WW wäre über einen wassergeführten Ofen + Pufferspeicher in beiden Konzepten möglich. Fraglich ist aber, ob dies wirtschaftlich Sinn macht, oder ob man sich die ganze Regelungs-und Speichertechnik spart und einfach einen kleinen Ofen (4-5kw) hinstellt und es bei der Strahlungswärme belässt...

    Die Meinung der Forumsexperten wäre mir sehr wichtig, da ich schon einige nützliche Informationen hier gefunden habe... Danke!
     
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  3. fiddler

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    Meinung zu Ofen

    Nur eine ganz unfachmännische Meinung meinerseits (Bau beginnt dieses Jahr):
    ich stand vor derselben Entscheidung: wasserführender Kamin oder nicht.
    Ich habe mich für einen einfachen Ofen entschieden, da ich mir überlegt habe, dass ich den Ofen wohl nicht so oft anfeuern werde. Er soll mehr ein Backup für Heizungsausfall (dann geht auch die Einspeisung nicht mehr!) sein oder bei grimmiger Kälte für kuschelige Wärme in Wohnzimmer und Küche sorgen - und natürlich für gelegentliche gemütliche Stunden.
    Der seltene Einsatz rechtfertigt in meinen Augen nicht den Aufwand.

    Wer eine billige Holzquelle hat und gern Holz macht und dann auch entsprechend oft feuert wird sich sicher anders entscheiden!

    Überlegenswert ist in dem Zusammenhang - das habe ich nicht geprüft - ob man einen wasserführenden Kamin bei Stromausfall überhaupt betreiben kann, da ja dann das Wasser nicht mehr umgewälzt wird und im Wärmetauscher im Kamin verdampft.
     
  4. windtalker

    windtalker

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    "Hervorhol"

    Habe diesselbe Frage wie @Mannigoal.Soweit ich "sehen" kann ist Tecalor noch im Geschäft. Gibt es bei irgend jemanden, der Erfahrungen mit mit dem
    System hat?
    Mein Energieberater schlug auch ein solches System vor. Bin aber im Zweifel, ob solche eierlegenden WMSe das Wahre sind. Sind ja auch etliche hier, die diese Zweifel teilen.

    Gruß

    windtalker
     
  5. alex2008

    alex2008

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    wir haben uns für eine getrennte Lösung entschieden.
    War einfach flexibler.
    Aufstellung und Leitungsführung ließ sich so wesentlich besser in den Bau integrieren.
    Beim Lüftungsgerät und bei der WP hatten wir dann auch freie Wahl unter verschiedenen Geräten und Leistungsklassen.
     
  6. windtalker

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    Hi alex,

    danke. Ist auch mein Gedanke. Haste mal ne PN für näheres...wie Zufriedenheitslage, Namen und so...

    Gruß

    windtalker
     
  7. R.B.

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    Das wäre "meine" bevorzugte Variante. Flächenkollektor großzügig dimensionieren, die WP selbst kann eher knapp dimensioniert werden (Heizlast nach EN12831 zuvor ermitteln lassen). JAZ > 4 sollte dann kein Problem sein, und die Investitionskosten halten sich auch in Grenzen.

    Das hängt davon ab, wie günstig man an Holz kommt, ob man Spaß am Holz heizen hat, und ob man den Ofen oft nutzt oder eher selten.
    In den meisten Fällen "rechnet" es sich nicht. Nur für die Gemütlichkeit reicht auch ein einfacher Ofen, zumal wenn er nur alle Schaltjahre mal befeuert wird.

    Gruß
    Ralf
     
  8. mokeman

    mokeman

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    Ich würde auch zu einem einfachen Ofen ohne Wassertasche raten. Nur für das Erlebnis lohnen sich die Investitionskosten nicht.

    Wenn doch die Investition in den wasserführenden Kaminofen, dann sollte man auch folgendes bedenken:
    - es wird je nach Modell unterschiedlich viel Energie in den Raum als Strahlungswärme abgegeben sowie in den Pufferspeicher eingespeist. Je nachdem, was für dich besser ist kann man das durch richtige Modellwahl steuern.
    - will man wirklich den Schmutz, der einfach beim Holzheizen immer anfällt im Wohnzimmer haben? Wenn der Ofen nur ab und zu wegen der gemütlichen Atmosphäre läuft, dann fällt nicht so viel an wie bei der Heizung des ganzen Hauses über die Wassertasche.

    Gruß,
    Marco
     
  9. planfix

    planfix Gast

    Das ist doch wieder Verar****ung!!!:yikes
    Die WP liefert 4,2KW bei Außentemp. 2°C und 35°Vorlauf, den Rest macht das Heizschwert.
    Schick den Energieverräter in den Wald!
     
  10. R.B.

    R.B.

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    Nicht in den Wald, sonst ruiniert er den auch noch. Schick´ ihn stattdessen in die Wüste. Dort kann er sich austoben.

    Gruß
    Ralf
     
  11. windtalker

    windtalker

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    Huch......Da habe ich mich wohl etwas unklar ausgedrückt. "Energieberater in Schutz nehm" :bef1012:

    Er hat mir "nur" das Tecalor Integral System von StE vorgeschlagen. Da aus baugrundtechnischen Gründen nur eine LWP (mit KWL) infrage kommt. Von Kamin, Wassertasche und Holz war keine Rede. Hätte ich eh nie gemacht.
    Meine Frage bezog sich auch nur drauf, ob ein Integral System, wie das genannte, heute schon eine echte Alternative zu den getrennten Systemen sein kann.

    Gruß


    windtalker
     
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  13. R.B.

    R.B.

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    Liegt die Betonung auf "nur" oder vielleicht doch auf "vorgeschlagen"? :D

    Das mit dem Ofen etc. kam aus der Ursprungsfrage heraus. Das passiert eben, wenn man sich in einen laufenden thread einklinkt. :motz

    Zum Integralsystem wäre zu sagen, dass es nur wenige Anwendungsfälle gibt wo dieses Gerät wirklich passt. Auf jeden Fall, wie planfix ja bereits angedeutet hat, die technischen Daten studieren, und darauf achten, was durch die WP selbst und was durch den el. Zusatzheizer an Leistung geliefert wird. Auch den Anteil der Wärmerückgewinnung nicht unter den Tisch fallen lassen, denn um etwas rückgewinnen zu können, muss es ja erst einmal erzeugt werden. (Stichwort: Abluft WP)

    Auf jeden Fall brauchst Du aber eine Heizlastermittlung, und zwar nicht geschätzt, sondern nach EN12831 gerechnet. Erst dann kann man über die Wärmeerzeugung und Verteilung nachdenken.

    Gruß
    Ralf
     
  14. windtalker

    windtalker

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    Danke für die Hinweise, werde drauf achten. Heizlastermittlung nach EN ist in Arbeit. Ergebnis und Konsequenz dann später.


    Gruß

    windtalker
     
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