Interessante Analyse zu KfW-Effizienzhäusern

Diskutiere Interessante Analyse zu KfW-Effizienzhäusern im EnEV 2002 / 2004 / 2007 / 2009 Forum im Bereich Bauphysik; Hallo, im folgenden Artikel werden Passivhäuser mit KfW-Effizienzhäusern verglichen, wobei die KfW-Häuser ziemlich schlecht abschneiden. Zu...

  1. #1 Nestbauer1, 23. Januar 2012
    Nestbauer1

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  3. #2 Ralf Dühlmeyer, 23. Januar 2012
    Ralf Dühlmeyer

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    Was ich davon halte? Ganz einfach:
    Oben lesen, auf welcher Seite es steht, dann ist alles klar.

    Die Denkansätze sind ja sogar richtig, werden aber so lange verallgemeinert, bis sie die gewünschte Richtung einnehmen.

    Es bruahct auch keiner nach Endenergie oder sonstwas fragen - eine einfach Heizlastberechnung muss sowieso sein und die sagt entsprechendes aus!
     
  4. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    Der Quark ist doch uralt...

    ...:mauer

    Darüber reden wir hier doch schon seit Jahren.

    So lange nicht begriffen wird, daß nur eine anständige Dämmung wirkliches Einsparpotential bietet, ist doch alles hoffnungslos.

    Jede Menge "getunte" Nachweise. Was meinste, was passiert, wenn man die Solaranlagen mit rausrechnen würde??:mega_lol:

    Meine Meinung dazu: so wie der überwiegende Teil des europäischen Auslandes: da werden Standards in der Dämmung festgesetzt. Punkt. Es gibt nur einen entscheidenden Nachteil: das wird die große Lobby der Inscheniöre/Energieberater nicht auf sich sitzen lassen:biggthumpup:
     
  5. R.B.

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    Die Erkenntnis, dass KfW Effizienzhäuser schöngerechnet werden, ist ja auch nicht gerade neu.

    Das predigen wir hier schon seit....

    Gruß
    Ralf
     
  6. #5 Thomas Traut, 23. Januar 2012
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    Das ist keine Analyse, sondern polemischer Quark, geschüttelt und gerührt. Wer mit Behauptungen agiert, dass ein Eff.-haus standardmäßig 2-fach-Verglasung und U-Werte unwesentlich besser als EnEV hat, hat keine Ahnung oder mit der Wahrheit ein Problem.
     
  7. mls

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    das ist schlecht wegzuleugnen ;)
    genauswenig, wie das ziel einer heizlastberechnung.
    die taugt für 6-10kw-häuser, ist aber im niedrigstenergiebereich maximal ungeeignet.

    auch wenn passivhäuser, ultra-passivhäuser oder pv-getunte nullenergiehäuser seltenst
    eine ölheizung haben: angaben wie 0,8l/m2a sind verständlich.

    primärenergiezahlen? kapiert keiner! braucht keiner .. ausser einer ziemlich (finanz)starken
    lobby.

    wenn sich der reale heizenergieverbrauch eines wärmepumpenbeheizten uph aus einem
    sommer-/wintervergleich (weil eigener zähler nicht lohnt) zu nur 3 oder400 kwh/a abschätzen
    lässt, ist das für den bewohner aussagekräftiger, als jede kompliziert-verlogene zahlendrechselei.
     
  8. #7 Nestbauer1, 23. Januar 2012
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    Interessant finde ich diese beiden Angaben:

    "Die auf dem Markt angebotenen KfW-Effizienzhäuser haben alle eines gemeinsam: Es ist immer eine Wärmepumpe oder ein Pelletofen vorhanden, weil es hier einen günstigen Primärenergieumrechnungsfaktor gibt (z.B. Holz = 0,2). Wenn dieselben Häuser mit z.B. einer Gastherme berechnet werden, steigen die Primärenergiewerte sehr stark an (3 bis 5-fache Werte) und es sind plötzlich keine KfW-Effizienzhäuser mehr."

    Und ...

    "Leider liegt hier ein klarer Interessenskonflikt vor. Die KfW bzw. die Bundesregierung soll / muss CO2 einsparen, und dass wird mit primärenergetischen Ansätzen bewertet. Der Bauherr will ein Energiesparhaus, weil er Geld sparen will / muss, was er aber nicht bekommt. Die Interessen gehen also weit aneinander vorbei!"
     
  9. #8 Ralf Dühlmeyer, 23. Januar 2012
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    Sag mal - liest Du auch,was wir schreiben, wenn Du uns denn schon fragst?
     
  10. #9 Alfons Fischer, 23. Januar 2012
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    Aber sind wir doch ehrlich: wir alle brauchen die Effizienzhäuser.
    Damit wird ein Standard definiert, der über die Anforderungen der EnEV hinausgeht. Und an diesen orientiert sich der Markt.

    Die Ziele sind etwas höher gesteckt als das Mindestmaß. Und zwar so, dass sie erreichbar sind. Wären sie nicht erreichbar, würde sich keiner daran orientieren.

    Ganz ehrlich: Das Passivhausbauen ist gut und wichtig. Aber leider (noch) nichts für die Masse, eher für Einzelne, die das nötige hohe Problembewusstsein haben. Und zwar deshalb, weil diese Bauweise so viele Fallstricke bietet, dass es nicht unproblematisch ist, sich hierauf einzulassen. Das wird z.B. deutlich, wenn wir hier Threads lesen, die z.B. mit "Passivhaus wird nicht warm" überschrieben sind...
    Auch müssen die angebotenen Produkte weiterentwickelt werden. Langsam kommen wir zwar dahin, dass sich z.B. die Fenster erreichbar in Richtung Passivhausqualität entwickeln (z.B. mit 88er Rahmenprofilen mit Uf=1,0; guten Gläsern mit hohen g-Werten etc.). aber es muss sich noch was tun. Und die Branche muss noch lernen...

    Ich bin zwar auch ein Fan von hoher Energieeffizienz. Aber lasst und noch etwas Zeit. Ich bin nämlich nicht sicher, ob man nicht durch zu engagiertes Voranpreschen, nicht die Leute abhängen, die letztlich die Häuser bauen sollen: die Ausführenden...

    Was Energieeffizienz angeht, haben wir ganz davon abgesehen, noch ganz andere Probleme. An den größten Posten kommen wir nämlich so gar nicht richtig ran: alte, bestehende Mietwohnungen. Und zwar, weil die Vermieter nicht bereit sind, zu investieren. Da müsste man Anreize schaffen...
     
  11. raaner

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    Wenn ich ein energiesparendes/wirtschaftliches Haus möchte, bestelle ich weder ein Passivhaus noch ein KfW-Effizienzhaus (das nur wenn ich Förderungen/günstige Kredite abgreifen will), sondern gehe zu einem (fähigen) Planer und "bestelle" es dort. Unabhängig von irgendwelchen Standards...
     
  12. #11 Ralf Dühlmeyer, 23. Januar 2012
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    Ähhhh ICH brauch die nicht!

    Der Artikel spricht ein Grundproblem der EnEV an - die Tatsache, dass sich eine besc..... Dämmung durch Einsatz von Technik aufpeppen läßt.
     
  13. kehd

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    Da immer von Energie gesprochen wird: Wieviel Energie baraucht man eigentlich, um ein Haus zu bauen? Da dürften doch eigentlich nur noch Mehrfamilienhäuser gefördert werden? Zu der Energie für den Hausbau kommt dann ja oft noch der Benzinverbrauch hinzu, weil irgendwo in der Pampa gebaut wird.
     
  14. PeMu

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    Die haben wir schon seit langem abgehangen.
    Ich habe mal losgelassen, dass seit 2002 ein Stand erreicht ist, bei dem nur 1 Novelle je Generation sinnvoll ist.
    Man bedenke, dass der Einfluss des Transmissionswärmeverlustes inzwischen ein nettes Rechenexempel ist, aber gegenüber dem Nutzerverhalten und der Einstellung/Wartung/Effizienz der Anlagentechnik weit(er) zurücktritt.
    Und was da so alles an gelerntem Nutzerverhalten und Ansichten noch anzutreffen ist... hmmm.
    Eher kommt das Thema Transmissionswärme in Bezug auf sichtbar werdende Qualität der Ausführungsdetails und Wärmebrückenverluste zum Vorschein.
     
  15. PeMu

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    @kehd: Willst du dich wirklich auf gesamtenergetische Betrachtungen einlassen? Die Menschehit will das doch gar nicht. Sonst würde man auch nicht so viel durch die Gegend fahren wegen ein paar cent billiger und mal reale Fahrzeugkosten rechnen.
     
  16. #15 Thomas Traut, 23. Januar 2012
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    Im Sinne von CO²-Betrachtungen halte ich das aber prinzipiell für gerechtfertigt. Dreck (z.B. Feinstaub, Ruß) wird gewollt ausgeklammert. Das Mainstream-Umweltbewusstsein ist so auf CO² fixiert, dass andere Umweltprobleme, wie z.B. Landschaftszerstörung durch Windkraft und PV-Anlagen, Bedrohung der Artenvielfalt und des Regenwaldes durch Energiemais und Palmölplantagen, völlig ausgeklammert werden. CO²-Emissionen werden in den Medien zunehmend als Schmutz dargestellt, gerne in Verbindung mit irgendwas qualmendem, und wenn es nur ein Kühlturm ist.

    Solange CO² der böse Götze ist, sind Primärenergievergleiche durchaus sinnvoll.
     
  17. PeMu

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    Dann gehören die kleinen Holzheizer aber auch auf den Plan, nicht nur als Kraftwerke.
     
  18. gonso

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    Und wenn die ganzen Kamine endlich einen Filter bekommen kann man vielleicht auch wieder durchatmen.

    Seit hier alle Pellet und den so gemütlichen Kamin haben stinkt das hier zum ....
     
  19. #18 Thomas Traut, 24. Januar 2012
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    Solange man davon ausgeht, dass höchstens soviel Holz verheizt wird wie nachwächst, ist die niedrige CO²-Bilanz gerechtfertigt. Ob das wirklich so ist, weiß ich nicht.

    Sag ich ja. Mittlerweile wird CO² als Dreck dargestellt. Man spricht von "Verschmutzungsrechten" in Bezug darauf.

    Den echten Schmutz kennen viele gar nicht mehr aus eigener Erfahrung.
     
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  21. Trololo

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    Weltweit muss die Antwort nein lauten. In Ländern mit funktionierender Forstwirtschaft schon. In Finnland z.B. gibt es eine jährliche Erntemenge und die wird auch nicht überschritten.
     
  22. alex2008

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    auch bei der Verbrennung von Holz wird Co2 freigesetzt. Produziert der Wald im Winter Biomasse. lagert er dann wenn geheizt wird auch Co2 ein?
    Nö, das ist dann in der Luft klimaaktiv und dass was im Boden und Gewässern gebunden wird hat Versauerungseffekte. Und dass mögen die Bäume aber nicht so.
    Bisher wird weniger Holz eingeschlagen als nachwächst, also auch mehr Co2 eingelagert als entnommen. Selbst wenn nur soviel entnommen wird wie nachwächst wird die bisherige Senkenwirkung aufgehoben. Dass muss also gegengerechnet werden.

    Diese nachwachsende Holzmenge ist dann auch noch sehr begrenzt. Als Brennstoff könnte dies nur ca. 30-35kWh Brennstoffbedarf pro m2 Wohnfläche decken wenn alle mit Holz heizen würden.
    Lesestoff hierzu
    http://www.delta-q.de/cms/de/
    Archiv: Modernisierung & Effizienz

    Praktisch darf man aber durchaus einen Neubau hinstellen der kaum weniger Bedarf hat als einer der anno 1996 nach WschVo gebaut wurde.

    Die Gesetzeskeulen zum Einsatz erneuerbarer Energien verleiten deshalb auch eher zum verschwenden derselbigen als zum einsparen nichterneuerbarer Energien.
     
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