Isolierung Vorratsraum in Ex-Garage

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  1. molster

    molster

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    Hallo!

    Wir haben ein Haus gekauft und da uns ein Zimmer fehlte, haben wir uns dazu entschlossen, die Garage (ist direkt ans Haus angebaut, erreichbar durch Hauswirtschaftsraum) in Wohnraum umzuwandeln. Ein Bauunternehmen ist auch gerade damit beschäftigt. Aus ca. 20 m² wird ein großer Raum und ein kleiner Vorratsraum (ca. 3 m²).

    Nun wurde schon Betonboden gegossen, die Wand gemauert, die das Garagentor "ablöst", die Innenwand zum Vorratsraum erstellt und die bisherige Gipsdecke entfernt - jedoch nur über dem neuen Wohnraum. Da der Vorratsraum nicht gedämmt wird, haben die Arbeiter die Decke soweit belassen. Jetzt habe ich mich gefragt, ob und wie der Vorratsraum nach oben isoliert werden sollte. Im Winter ist es ja OK, dann bleiben die Lebensmittel schön kühl. Im Sommer könnte es jedoch wärmer werden, wenn die Sonne auf das Flachdach (Bitumenbahnen) knallt. So wie es aussieht besteht das Dach (von oben) aus:

    1. Bitumenbahnen
    2. Profilholz
    3. Balken/Hohlraum
    4. Gipsplatten

    Meine 1. Idee war: Einfach die Hohlräume mit "irgendwas" ausstopfen. Im Moment komme ich an die Hohlräume dran, da ja die Balken im großen Raum freigelegt wurden. Ökologisch hübsch fand ich Stopfhanf, aber bei 6 m³ würde das teurer, als gedacht. Dafür wäre der Aufwand nicht sehr hoch, da die Decke nicht abgenommen werden müsste. Oder benötigt man Dampfbremsen/-sperren, auch bei einem unbeheitztem Raum?

    Was würdet ihr empfehlen?

    Das einfachste wäre natürlich, wenn ich dem Bauunternehmen sage, dass sie auch noch den Rest der Decke abnehmen und dort ebenso mit Dämmung arbeiten, wie schon im neuen Wohnraum... Aber mich hatte der Ergeiz gepackt, das selbst zu machen. :-)
     
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  3. R.B.

    R.B.

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    Ich hoffe mal die Nutzungsänderung ist genehmigt. Dann müsste es doch auch einen Plan geben, was, wo, und wie zu dämmen ist. EnEV lässt grüßen.

    ich würde den Vorratsraum nicht aus der thermischen Hülle nehmen, das macht die Sache nur unnötig kompliziert. In diesem Fall müsstest Du nämlich auch den Vorratsraum gegenüber dem Wohnraum dämmen.

    Also der einfachste Weg ist, Wohnraum und Vorratsraum dämmen und fertig. Dicke der Dämmlage ergibt sich aus der EnEV und dem verwendeten Material.
     
  4. molster

    molster

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    Moin!

    Danke für die Antwort! Die Nutzungsänderung haben wir natürlich beantragt, da die Garage auf der Grenze steht, hätte da sowieso kein Weg dran vorbei geführt. In den Bauantrag hatte ich noch nicht reingeschaut, aber dort wird es natürlich genau aufgeführt sein.

    Letztendlich habe ich nochmal darüber geschlafen und du hast recht: Am besten beides gleich dämmen und damit hat es sich.
     
  5. #4 Alfons Fischer, 27. Februar 2015
    Alfons Fischer

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    ich halte die vorgesehene Art der Dämmung (Holzbalkendecke mit Gefachdämmung und oben drauf dampfdichte Abdeckung) im Bestand für nicht empfehlenswert.
    Mein Rat: Denken Sie über eine Dämmung auf der Decke nach (z.B. Umkehrdach).
     
  6. Kalle88

    Kalle88

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    Umkehrdach könnte flach fallen, wenn es eine Fertiggarage ist oder die Decke die dafür nötige Auflast nicht tragen kann. Dann sollte man über ein Warmdach nachdenken, was auf die Betondecke aufgebracht wird. (Bitumenschweißbahn mit AL Einlage, EPS oder Schaumglasschotter, 2 lagige Abdichtung) Braucht aber ein fachmännischen Blick vor Ort um vorhandene Schwachstellen zu erkennen und bei der "Sanierung" gleich zu beheben. (Kontergefälle, Lunken, zu hoher Gully, fehlende Verklebung auf Rohdecke usw.)
     
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